Mission Körperfrieden: Warum wir endlich aufhören sollten, gegen uns selbst zu kämpfen | 🎙️Interview
Shownotes
Zwischen Selbstkritik, Diätregeln und dem ständigen Optimierungsdruck verlieren wir oft das Gefühl für unseren Körper.In dieser Folge spreche ich mit den beiden Psycholog:innen Lisa und Sebastian über den Weg raus aus dem inneren Kampf und ständiger Körperkritik – hin zu mehr Selbstannahme, Körperrespekt und einem gesunden, intuitiven Umgang mit Ernährung.
Diese Folge ist für dich, wenn du…
… schon alles probiert hast – und trotzdem unzufrieden bist.
… dich in deinem Körper fremd fühlst, obwohl er „funktioniert“.
… dir wünschst, dass Essen einfach wieder leicht wird.
… spürst, dass es nicht nur um Ernährung geht – sondern um etwas Tieferes: um dich.
Wir sprechen über:
+ Warum intuitive Ernährung viel mehr ist als ein Ernährungskonzept
+ Wieso du kein besserer Mensch wirst, nur weil du weniger isst
+ Wie du beginnst, deinen Körper wieder zu hören – und zu verstehen
+ Was es braucht, um alte Glaubenssätze zu erkennen und aufzulösen
+ Wieso echte Selbstfürsorge mit innerer Erlaubnis beginnt
Diese Folge ist eine Einladung, Frieden zu schließen – mit deinem Körper, deinem Kopf und allem, was dazwischen liegt.
UND JETZT…drück PLAY und lehn dich zurück! Deine Mareike
PS: Am 18.5. um 11 Uhr gibt es ein kostenloses Live-Webinar mit Lisa und Sebastian zum Thema! Mehr Infos unter https://xn--krperfrieden-4ib.at/
Du erfährst...
...das Gefühl hast, dein Körper ist nicht „gut genug“ – egal, wie viel du tust..
…du ständig denkst: Ich müsste nur ein bisschen weniger essen / mehr Sport machen / disziplinierter sein.
…du wissen willst, wie tief verankerte Glaubenssätze dein Essverhalten und Selbstbild prägen – und wie du sie erkennst.
…du spürst, dass du deinem Körper längst nicht mehr zuhörst – weil du jahrelang gelernt hast, ihn zu ignorieren.
…du wissen willst, warum echter Selbstwert nicht mit „wenn… dann…“ beginnt – sondern mit bedingungsloser Selbstannahme.
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||||| PERSONEN |||||
👤 Mareike Kaczmarek, Podcast Host UND JETZT?
👤 Sebastian Vavra, Psychologe und Geschäftsführer von Mynd Shape
👤 Lisa Vavra, Psychologin und Geschäftsführerin von Mynd Shape
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||||| KAPITEL |||||
(00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema
(00:04:03) Woher kommt die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper?
(00:26:58) Was ist die Mission "Körperfrieden"?
(00:31:38:21) Wesentliche Bausteine des eigenen Körperfrieden
(00:34:09) Restriktives Essen aufgeben
(00:43:21) Seine Gewohnheiten hinterfragen
(00:49:10) Falsche Glaubenssätze als Gegner von Körperfrieden
(00:56:47) Mit Bodyshaming umgehen
(01:00:12) Wie lange dauert es Körperfrieden zu erlangen?
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||||| DAS BIN ICH |||||
🙋🏻♀️ Ich bin Mareike, die Stimme hinter UND JETZT! – einem Podcast für Menschen, die das Gefühl haben, festzustecken und mehr vom Leben zu wollen. In meinem Podcast nehme ich dich mit auf eine Reise, um herauszufinden, wer wir wirklich sind, unsere Persönlichkeit zu entdecken und alte Muster zu durchbrechen, um endlich voranzukommen.
👉 In meinem Newsletter fasse ich dir alle zwei Wochen die besten Learnings aus meinen Podcasts zusammen sowie viele weitere Einsichten aus meinen Aktivitäten.
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👥 Ich strebe die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.
Transkript anzeigen
00:00:01: Und jetzt der Podcast mit Mareike Katschmarek.
00:00:16: Dünne Menschen sind erfolgreich, erfolgreiche Menschen sind super bei den Mädels, super bei dem Typen, erfolgreich in der Schule.
00:00:23: Also das da hinterlegende Thema war eigentlich geringer Selbstwert, den ich versucht habe mit Dieten und Abnehmern zu kompensieren.
00:00:32: Das S-Verhalten ist letztendlich nur die sichtbare von dem was im tieferen alles nicht so gut läuft.
00:00:40: Sobald das Gehirn irgendwie zu viel Macht über die S-Entscheidungen bekommt, wird es ein bisschen gefährlich.
00:00:47: Also wenn man zu sehr den Kontakt zum eigenen Körper und zu den eigenen Bedürfnissen verliert, dann wird's gefährlich!
00:00:52: Weil dann kommt man immer mehr in diese Schiene.
00:00:54: was darf ich?
00:00:55: Was darf ich
00:00:55: nicht?!
00:00:56: Der schwarz-weiß Denken des Gutes essen des Schlechtes, des Gesundes, der ungesunde, des Fastfoods, des Selbstgegurts...
00:01:07: Und jetzt der Podcast mit Marike Katzschmarig.
00:01:11: Heute sind wir nicht zu zweit, sondern zu dritt.
00:01:13: Das ist auch mal eine Seltenheit.
00:01:15: Ich glaube das Highlight war ich hatte meine Aufnahme mit acht Vätern.
00:01:19: Das fand ich dann auch nicht schlecht.
00:01:21: Genau heute wird es nicht ganz so voll werden aber umso spannender!
00:01:25: Heute geht's nämlich endlich und das finde ich richtig cool um unserem Körper und die Ernährung und um die Lebensweise und die Lebenseinstellungen.
00:01:33: und dafür habe ich mir Ja, ein richtig cooles Ehepaar ausgesucht ich für Ton der Ehepau.
00:01:38: Weil sie nämlich gerade vor der Kamera sehr eng beieinander sitzen!
00:01:43: Ich freue
00:01:44: mich sehr Lisa und Sebastian dass ihr hier seid und ja herzlich willkommen.
00:01:48: viel Spaß bei der Aufnahme.
00:01:50: wenn es euch schlechter nachgeht gibt mir einen Zeichen weil ich frage ziemlich viele Löcher in den Bauch und ja stelle dich doch gerne mal vor.
00:01:57: Cool danke wir freuen uns sehr das wir da sein dürfen.
00:02:00: Soll ich mal starten?
00:02:01: Statt
00:02:01: gern.
00:02:02: Okay, ja also mein Name ist Lisa.
00:02:04: Ich bin gemeinsam mit Sebastian in der Mission Körperfriedentätik.
00:02:09: Wir sind Psychologin und Psychologien Und wir begleiten Menschen auf ihrem Weg zum Friedensschließen Mit dem eigenen Körper.
00:02:16: Das heißt es geht darum den Körperkampf zu beenden und mit sich selber einen Einklang zu kommen Ja guter Entscheidungen für sich selbst und fürs eigene Leben zu treffen.
00:02:26: Mal ganz allgemein formuliert
00:02:28: Genau, ich bin Sebastian.
00:02:29: Hi!
00:02:30: Freut mich und wie du richtig gesagt hast es ist so ein bisschen unsere Leidenschaft das Thema woran wir jahrelang oder eigentlich Jahrzehntelang gestruggelt haben jetzt weiterzugeben mehr nach allen ihrer Fahrten und ihre Wegen die wir hinter uns haben Jetzt quasi den Menschen zu zeigen, zu coachen Wie's geht wenn man zum Körperfrieden kommt und zur Leichtigkeit in der Näherung
00:02:52: Ja spannend sag mal habt ihr das eigentlich zusammen?
00:02:55: Also diesen harten, steinigen Weg am Anfang zusammenbestritten?
00:02:58: Oder hat jeder für sich gestruggelt und dann habt ihr euch kennengelernt und gedacht auch machen wir da einfach den ganzen Kram zusammen.
00:03:04: Ja eher zweiter was!
00:03:06: Wir haben unabhängig voneinander beide eine sehr lange Diätgeschichte und einen sehr langen Körperkampf.
00:03:12: also das hat bei uns beiden schon in der Jugend oder fast schon in die Kindheit begonnen.
00:03:18: Ich weiß dass ich mit zehn oder elf Jahren meine erste Diät angefangen habe wirklich sehr früh Und wir haben uns kennengelernt, es ist auch schon ein bisschen her.
00:03:28: Wir haben dann dieses ganze Thema mit dem Essen und den Körper in die Beziehung und später eher mitgenommen und da gemeinsam dran gearbeitet.
00:03:39: Und früher halt noch sehr aus der Mangel heraus, mit einem Optimierungsgedanken und irgendwann dann halt ... Mit dem Ziel eben in Frieden zu kommen und das Thema ein für alle mal zu lösen.
00:03:50: Das ist uns gelungen!
00:03:52: Und es war für uns beide so ein wahnsinnig schönes Erlebnis und hat unser Leben einfach stark zum Positiv verändert in so vielen Bereichen, dass wir gesagt haben, wir müssen das weitergeben.
00:04:04: Lisa, wenn du sagst, du hast mit zehn oder elf deine erste Diät gemacht.
00:04:08: Woher kam das?
00:04:10: Hast du das entsprechend vielleicht von deinen Eltern vorgelebt?
00:04:12: bekommen diese Unzufriedenheit mit dem Körper und das hat sich übertragen oder was war da so die Ursache?
00:04:18: Ja, definitiv.
00:04:19: Also das war glaube ich früher schon noch einmal ein bisschen härter als heute.
00:04:23: also wir haben ja auch heute noch die Diätkultur um uns rum aber ich bin sein Nein-Tis-Kid also in den neunziger Jahren aufgewachsen und da war das schon nochmal präsenter und also in meiner Erinnerung haben erwachsene Menschen eigentlich um mich herum immer an dem man mit dem Körper oder mit dem Essen gehabt hat.
00:04:41: Das heißt, ich habe das ganz stark in der Familie mitbekommen.
00:04:44: Ich bin aber auch als Einzelkind grundsätzlich viel mit erwachsenen Menschen einfach immer wieder zusammen gewesen und die ETH war immer Thema und Abnehmern und
00:04:52: Schönsein.".
00:04:54: Und ich erinnere mich tatsächlich daran.
00:04:56: Ich habe nicht so wahnsinnig viele Erinnerungen an meine Kinder oder auf meine frühe Kindheit, aber ich erinne mich daran, dass sich in dem Alter mit zehn, elf an mir runter geschadet und ein kleines Räulchen am Bauch festgestellt haben.
00:05:06: Das war für mich schon genug.
00:05:08: Da hab ich mir gedacht, das darf es nicht sein, muss ich loswerden.
00:05:11: Damit hat der Kreislauf angefangen, weil ich war ein normalgewichtiges Kind.
00:05:15: Also, ich war nicht übergewichtig.
00:05:17: Was wurde dir von deinen Eltern gesagt?
00:05:19: Quatsch!
00:05:20: Und selber haben sie dann wieder nur Salat geknabbert, oder?
00:05:23: Ehrlicherweise nicht.
00:05:24: Also ich hab's ja wohl schon mitbekommen vor allem von meiner Mama.
00:05:28: dieses du bist gut so wie du bist und du kannst alles erreichen was du willst aber gleichzeitig war das Abnehmer eigentlich schon etwas positiv assoziiert ist.
00:05:38: also das war damals eher so super dass man vielleicht noch nicht mit zehn.
00:05:41: ich weiß auch nicht ehrliche weise ob ich das so transparent gemacht habe aber später dann auf alle fälle.
00:05:45: als teenie ist es eher gut geheißen worden Ja, habe ich eher so mitbekommen.
00:05:51: Sowohl von der Mama als auch vom Papa.
00:05:53: Super ist sie schade auf sich und sie möchte irgendwie ihren Körper verändern und gesünder werden.
00:06:00: also das wurde er gut geheißen.
00:06:03: Okay, spielt dir das Sport eine Rolle?
00:06:04: Ja auch.
00:06:06: Ich habe es eher über die Ernährung versucht.
00:06:08: Ich hab ziemlich rebelliert was mit meinem Bewegungsverhalten anbelangt als Teenie.
00:06:12: Das hat ein bisschen mitzutun dass ich so in zwei Familien aufgewachsen bin aus bei der Mama zu Hause und der Papa in Kernten wo sehr viel Sport gemacht wurde.
00:06:21: Und ja da habe ich eher ein bissel dagegen rebelliert.
00:06:24: Das heißt ich habe es eh versucht über den Ernährungen aber gleichzeitig in Kärnten immer wieder so ein bisschen Mitbekommen.
00:06:29: Das wäre schon gut, Sport zu machen.
00:06:31: Es wäre auch schon gut sich mehr zu bewegen und es war aber als Kind oder Jugendliche nicht meine eigene Motivation sondern das war irgendwie so von außen übergestülpt und deswegen hat's eher wie eine Rebellion ausgelöst also so dass ich ein freudvolles Bewegungsverhalten entwickeln konnte oder eine freutvolle Beziehung zum Sport.
00:06:47: Das hat sehr lange gedauert.
00:06:49: Also das war definitiv erst im Erwachsene Alter.
00:06:51: Wie war das bei dir im Freundeskreis?
00:06:52: Spielte da auch irgendwie eine schlanke Figur, ne Rolle.
00:06:56: Ja, das definitiv!
00:06:58: Umso mehr ich Teenager wurde umso mehr waren dann natürlich auch irgendwelche Idole damals.
00:07:05: was halt die Bravo und nicht Instagram oder das Fernsehen irgendwelchen neunzeiger Jahressitzkommens.
00:07:11: Und das war sich damals noch anders als heute so.
00:07:13: Heute sieht man schon viel diversere Körper über die Medien.
00:07:17: Das war in meiner Kindheit und Jugendtag schon noch so, dass die waren alle dünn und schön.
00:07:23: Und das war das Ziel von ihr, das war von den Mädchen in der Klasse sicher genau so das Ziel.
00:07:27: also es war schon ein großes Thema in der Peer Group auch.
00:07:30: Was würdest du sagen?
00:07:31: Wie war damals dein Schönheitsideal?
00:07:33: Wie sah das aus?
00:07:34: Naja...dünn vor allem, also dünnen war das allerwichtigste und ja symmetrisch, also so klassisches Kindchenschema, lange Haare Ja, so ein richtiges Mädchen halt.
00:07:47: Nineties Friends quasi?
00:07:49: Ja
00:07:49: genau die Rachel vielleicht von Friends.
00:07:53: Ja klar natürlich das war ja unsere Generationen haben wir angeguckt und es war alles schlank und so.
00:07:59: Sebastian wie war's bei dir?
00:08:01: Wann fing das bei dir an?
00:08:02: Sehr ähnlich und was vielleicht ein bisschen der Unterschied war ist ich hab immer das Gefühl gehabt bei mir in meinem Umfeld also auch alle auf geht permanent und gleichzeitig dauernd dieses Betonen schon auf das hedonistische, also quasi Leben genießen.
00:08:17: Genuss war einerseits super wichtig und gleichzeitig kann man auch eben abnehmen und schlank sein und vermeintlich gesund sein.
00:08:26: Und in diesem Zwiespalt haben sich im Umfeld gefühlt alle befunden und ich dann auch.
00:08:33: Das heißt es waren dauernde wechselbar aus.
00:08:35: eigentlich möchte ich mein Leben schon genießen und das essen und gutes Essen haben und ich möchte aber auch schlang sein Und das haben wir eigentlich erst in unserer Turn ist sehr, sehr später und jetzt natürlich integrieren können diese beiden Seiten.
00:08:48: Aber das war die Ursache, warum es immer von Diät abnehmen zu schon auch Leben genießen und Spaß haben.
00:08:56: Diese Fassung sich dauernd abgewechselt.
00:08:59: Das klingt jetzt so, wenn du sagst, Leben genießen.
00:09:01: Dass das nur geht, indem man sich mit ungesunden Sachen vollstopft?
00:09:05: Das klingt so!
00:09:05: Dass das so diese Vorstellung war von ich genieße mein Leben weil ich Cola trinke und Pommes esse anstatt irgendwie einen richtig leckeren Salat mit, keine Ahnung kann ja auch ein Rindersdeg draufliegen.
00:09:14: Genau und das Dietgehirn oder wir damals die Diet-Mentalität in uns denkt aber anders.
00:09:20: Die denkt salat gesund darf aber eigentlich auch nicht zu gut schmecken und ist eigentlich nicht gesund Und umgekehrt.
00:09:27: Spass essen sagen wir heute, also quasi Nährstoff ärmeres Essen.
00:09:32: Das muss geil sein da musst du aber auch wirklich viel essen weil wer weiß wann es das nächste mal wieder gibt und das kann man nicht integrieren diese beiden Seiten damals.
00:09:40: Also das war entweder Leben genießen als fettes Pizzaessen und dann aber auch ordentlich oder lange leben gesund mit Salat.
00:09:49: die Seiten haben sich dauernd abgewechselt.
00:09:53: War das bei dir im Umfeld Männer wie Frauen mit Diät?
00:09:56: Ja, aber sie haben es anders benannt und gezeigt würde ich sagen.
00:10:00: Also ich würd sagen sowohl Männer und Frauen in meiner Umgebung wollten schlanksam, wollten abnehmen.
00:10:05: Bei den Frauen ging's dann sehr stark um die Ernährungsweise.
00:10:08: welche Diät?
00:10:09: was funktioniert ja so Fasten Und bei den Männern gings irgendwie mehr um Das physische, also fast eher so Six-Pike Richtung oder auch Leistung.
00:10:21: Also was kann ich sportlich erreichen?
00:10:23: Wie lange kann ich laufen?
00:10:25: Kann ich schnell spazieren gehen?
00:10:27: Also dabei das Gefühl, es hat sie eher über diesen Leistungsgedanken gezeigt bei Männern.
00:10:32: Obwohl Sie beide das Gleiche gemeint haben, hat sich's anders geäußert.
00:10:36: Was hatte ich am ersten angesteckt, dass ich gehe über die Leistungen und versuche darüber sozusagen
00:10:41: ...
00:10:42: fit zu werden oder in deiner damaligen Vorstellung perfekt zu werden, oder war es dann die Ernährung?
00:10:47: Also ich glaube das Ziel war selbst wert.
00:10:50: Zu gewinnen letztendlich.
00:10:52: Sprich speziell in der Schule man will attraktiv gefunden werden von den Mädels.
00:10:56: Man will in der Gruppe ankommen und man will begehrt sein.
00:11:01: Und das war letztens nicht das Ziel was ihr versucht habt zu erreichen weil da Gedanke war Super bei den Mädels, super bei den Typen erfolgreich in der Schule.
00:11:15: Also das ist ein hinterlegender Thema war eigentlich geringer Selbstwert, den ich versucht habe mit Dieten und Abnehmern zu kompensieren.
00:11:22: Ich überlege gerade wie es bei mir an der Kindheit war.
00:11:25: Als ich sieben Jahre alt war, als ich in der Grundschule war da hat sich hier bei uns in der Heimatstadt einen Tanz-Sportverein gegründet mit Standard Latein und dadurch hatte ich dreimal die Woche Training.
00:11:36: Also, da hatte ich halt immer mein Bewegungs-Pensum durch.
00:11:39: Wochenends waren wir eigentlich immer irgendwo wandern... Ich überlege gerade ... vielleicht bin ich jetzt nicht ehrlich zu mir oder habe es vergessen?
00:11:46: Da müsste ich tatsächlich mal meine Mutti fragen wie das war!
00:11:49: Aber ich meine schon dass ich bis zum Abitur in dem Verein war oder kurz vor dem Abiturnichtes Thema hatte und ich fühle mich dick oder irgendwie was Konkrete Diäten hatte meiner Mutti glaube ich auch nicht.
00:12:03: also ja Es war schon immer so ein Thema Essen.
00:12:06: Ich weiß gar nicht, ob das bei mir so ein Problem war.
00:12:08: Bei mir war es dann eher, dass ich ins Straucheln kam, als ich nach dem Studium ins Berufsleben kam und eigentlich mit den Kindern.
00:12:18: Dass man sich dann irgendwie den Fokus anders gesetzt habe, dass mittlerweile die Kraft- und Energiefehlte Sport zu machen.
00:12:26: Also ich wusste genau ... Es ist wichtig!
00:12:29: Und Ernährung, na ja klar ist es bequemer sich dann irgendwas um die Ecke zu holen oder so.
00:12:33: Also was wir nie gemacht haben, ist irgendwie McDonald's und
00:12:37: Co.,
00:12:37: also sowas haben wir auch immer vermieden.
00:12:40: aber gut ich meine es gibt doch anderes Fast-Food das nicht als fastfood erkenntlich ist.
00:12:44: wenn du ins Restaurant gehst weißt du letztendlich auch nicht was in den ganzen Soßen drin ist?
00:12:49: Auch wenns dann der Vietnamese ist und die hauptsächlich mit irgendwelchen Gemüsesachen arbeiten.
00:12:53: Nee und da hab' ich schon gemerkt... also jetzt wenn ich sie zu reflektiere War es dann eher so die Zeit, dass es nicht mehr so richtig in den Alltag gepasst hat?
00:13:02: Ich meine reinrutschen kann man in das Thema immer.
00:13:06: Und wir reden ja ganz viel mit Menschen darüber und erfahren auch ganz viele Geschichten, wann es Menschen passiert, dass sie so ein bisschen vielleicht auch in eine Diät... Karriere sozusagen so hineinrutschen.
00:13:18: und das kann sein, dass es von Kind oder Jugend an irgendwie schon Thema ist.
00:13:22: Wir hören aber auch immer wieder so Geschichten wo das vielleicht mit den Wechseljahren beginnt oder eben im Studium oder so.
00:13:28: Ich glaube der Knackpunkt ist immer der wenn man irgendwann die Entscheidung trifft okay ich kann meinem Körper nicht mehr die Führung überlassen ich muss das jetzt steuern und sobald dass Gehirn irgendwie zu viel Macht über die S-Entscheidungen bekommt, wird so ein bisschen gefährlich.
00:13:45: Also wenn man zu sehr den Kontakt zum eigenen Körb und zu den eigenen Bedürfnissen verliert dann wird's gefährlich weil dann kommt immer mehr in diese Schiene.
00:13:53: was darf ich?
00:13:54: Was darf ich nicht?
00:13:55: Schwarz-Weiß denken das gut der Essen ist schlechter, das gesunde, das ungesunde, fast food oder selbst gekocht.
00:14:01: Und auf einmal gibt es nun mal diese Kategorien.
00:14:03: und ja wenn wir auch noch versuchen nur zu bestimmten Zeiten oder bestimmte Mengen zu essen Dadurch passiert es halt oft, dass man immer mehr den Kontakt zum Körper verliert.
00:14:12: Und das kann dann so schlimme Auswirkungen haben wie bei uns, dass sich das über Jahrzehnte hinwegzieht und man immer diese Phasen abwechseln.
00:14:21: oder man kriegt auch irgendwann wieder die Kurve und stellt fest, bonna irgendwie diese Diätnis funktioniert so nicht.
00:14:26: ich möchte wieder einen anderen Weg gehen.
00:14:27: Haben
00:14:28: denn diese ganzen Auf-und Abs bei euch körperliche Spuren hinterlassen?
00:14:32: Ja definitiv!
00:14:33: Also allein von der Haut natürlich ja... Durch Ab- und Zunahme sieht man natürlich das auf der Haut, dass die nicht mitkommt.
00:14:40: Speziell wenn es sehr schnell war – und das wars bei uns teilweise.
00:14:44: Und mittlerweile weiß man auch medizinisch gesehen aus dieses Weight Cycling quasi, also diese Gewichtschrankung, dass sie teilweise sogar gesundheitsschädlicher sind als jetzt.
00:14:52: permanentes leichtes Übergewicht zum Beispiel.
00:14:56: Das heißt wir haben da unserem Körper ziemlich geschwunden mit diesen da unten auf und ab vom Stoff wechseln.
00:15:01: natürlich braucht man noch gar nicht reden
00:15:03: Ja, aber das ist natürlich... vielleicht müssen wir noch darüber reden.
00:15:07: Weil es ist schon auch ein wichtiger Faktor, dass man jedes Mal mit jedem Neustart sich eigentlich den Stoffwechsel immer weiterriniert.
00:15:15: Also es kennen vielleicht auch einige Zuhörenden die erste Diät da geht's noch super leicht also dann nimmt man einen Kilo am Tag ab oder irgend sowas Absurdes.
00:15:23: Wir sprechen jetzt nicht drüber, ob das tatsächlich fett ist oder nicht.
00:15:26: Man könnte schon wieder einen eigenen Podcast fühlen aber am Anfang geht es super easy und schnell.
00:15:33: mit jeder Diät lernt der Körper dazu und will er weniger hergeben und bereitet sich auf die nächste Hungersnot vor weil jede Diät ist bis zum gewissen Grad auch eine Hungersnote für den Körper.
00:15:44: Das heißt diese vielen Jahre haben einfach unserem Stoffwechsel geschadet.
00:15:49: Was war bei euch dann der ausschlaggebende Moment?
00:15:53: So geht es nicht weiter.
00:15:53: Gab's da so richtig einen hoch irgendeinen Ereignis?
00:15:56: War das einfach, dass du abends im Bett lagst und hast gesagt, okay jetzt brauchen wir irgendwie Unterstützung, den anderen Weg?
00:16:02: Also
00:16:02: ich glaub fast, dass das Buch, das intuitiv-essenbuch, das heißt jetzt endlich Gott sei Dank, intuitiv essen und nicht mehr intuitiv abnehmen, das das Ausschlag geben war... also ich hab' eigentlich diesen alternativen Weg durch Zufall entdeckt!
00:16:14: Und lustigerweise ist das Standardwerk zur intuitiven Ernährung wie gesagt auf Englisch heißt Intuitive Eating.
00:16:22: erste Auflage oder die ersten Auflagen waren übersetzt mit Intuitiv-Abnehmern, haben sich die Autorinnen recht gewährt dagegen.
00:16:29: Mittlerweile heißt auch Intuitive Essen auf Deutsch aber lustige Weise.
00:16:32: ich habe es deshalb gekauft weil Intuitif abnehmen drauf steht und im Buch erfährt man dann okay eigentlich geht's gar nicht ums Abnehmern.
00:16:38: eigentlich geht es darum einen neuen Zugang zur Ernährung zu finden und eben wieder auf den Körper zu hören.
00:16:44: Und das war für mich das war ich glaube zwanzig fünfzehn herum also circa zehn Jahre ist das her dass ich das Buch entdeckt habe, der so für mich einen Ausstatt geben.
00:16:51: Dass ich gemerkt hab.
00:16:52: okay da gibt es auch einen anderen Weg.
00:16:53: Genau.
00:16:54: Weil diesen Moment wo du denkst verdammt zu geht's nicht weiter?
00:16:58: Dann hast du ja in jedem Diätkreislauf quasi.
00:17:02: In
00:17:02: jedem Zyklus und meistens ausgelöst durch irgendein Trend ob jetzt Intervallfasten ist oder sonstige Ernährungsumstellungen
00:17:09: usw.,
00:17:10: Wo die Hoffnung dann ist ah ok des löst sie ja.
00:17:13: also shiny object sagt mein Marketing als Skizzer so schön es ist irgendwie interessant.
00:17:18: Meistens war es das Gleiche.
00:17:20: Bikini-Figur in acht Wochen,
00:17:22: ne?
00:17:22: Ja genau.
00:17:24: Ja ja.
00:17:25: Fertstlich auf Diäten bin ich noch nie gekommen.
00:17:28: Also was ich gemacht hatte eine Zeitlage in der Walfasten.
00:17:31: Das hat sich ganz gut zu dem Zeitpunkt in meinen Tagesablauf eingefügt.
00:17:34: Da bin ich dann morgens erst ins Fitnessstudio und hatte nur so einen Bulletproof Coffee, wer's nicht kennt, schwarzer Kaffee.
00:17:43: Und man macht einen kleinen Teelöffel Kokosöl rein.
00:17:47: Ich kenn's mit Butter, tatsächlich.
00:17:48: Ich kenns auch mit Butter!
00:17:50: Ich kenn es mit Kokosöl oder aber zum ganz hochwertiges MCT-Öl.
00:17:55: jetzt müsste ich meine Schwiegermutifragen, die kennt sich damit aus.
00:17:59: und das schlägst einfach nur ein bisschen auf und dann hast du es getrunken und dann habe ich ja erst irgendwie um die Mittagszeit.
00:18:04: und das hat aber gut gepasst.
00:18:06: Effekte hatte ich da aber nicht... ich hab weder Trennkost gemacht noch Keine Ahnung, die Ananas-Diät, die meine Schwiegermutter probiert hat.
00:18:15: Lieber Grüße an dich, Manis!
00:18:17: Genau, deswegen bin ich komplett außen vorgeblieben.
00:18:21: Was ich gemacht hatte war dann immer eher so ... mir Dinge verboten?
00:18:26: Ich habe mir Dinge verboten.
00:18:27: Ich hab mir dann verboten, okay, Süßigkeiten zu essen, salziges Chips oder irgendwann ... Gut, Chips ist nicht mein Fall.
00:18:33: aber halt irgendwie diese ganzen ungesunden Dinge zu essen.
00:18:37: Softdrinks war nie das Thema und dann aber halt... Salat.
00:18:42: Wenn das als Diät zählt, heißt letztendlich nur eine bestimmte Ernährungsweise.
00:18:46: Diät bedeutet nicht, dass ich automatisch abnehmen will, aber es ist immer noch in den Köpfen drin.
00:18:50: Lass uns einsteigen ... Als ihr gemerkt habt, so kann's nicht weitergehen?
00:18:55: Habt ihr das Buch vor euch gehabt und wertvolle Dinge mit rausgezogen?
00:19:00: Wie ging's dann weiter?
00:19:02: Wirklich ready für den neuen Weg waren wir da noch nicht.
00:19:06: Das ist schon zehn Jahre her.
00:19:09: Wir haben uns nachher einfach ganz stark auf die Ernährung gestürzt und haben die Ernärung weiter optimiert.
00:19:14: Ich habe damit begonnen, ich hab dich dann irgendwann damit angesteckt ... Und es ist letztlich darum gegangen... Das erste Mal darauf zu hören, okay wie viel braucht der Körper eigentlich?
00:19:23: Wann ist er hungrig.
00:19:25: Wann is aber auch satt?
00:19:27: was kann ich ihm geben?
00:19:28: Frieden schließen mit dem Essen?
00:19:29: das sind alles so Prinzipien aus der intuitiven Ernährung.
00:19:32: Aber Ich muss ehrlicherweise sagen Der Erste Versuch war eher auch wieder eine Art Diät.
00:19:37: Also man kann die intuitive Ernährungen ganz gut als hungersättigungstiert missbrauchen.
00:19:42: also sprich Ich darf nur essen wenn ich Hunger habe und ich darf nur soviel essen bis ich satt bin immer mit der hoffnung trotzdem noch dadurch Gewicht zu verlieren.
00:19:52: Das war damals der Zugang, das hat aber nicht funktioniert weil solange ein Diätwunsch oder einen Abnimmwuns und diese ganzen Diätgedanken da sind gibt halt dieses schwarz-weißdenken nach wie vor ja und ob bewusst oder unbewusst man schränkt sich dann ein.
00:20:09: gewisse lebensmittel sind dann trotzdem noch viel viel mehr wert weil das ist halt dass was passiert wenn ich mir etwas verbiete, wenn ich mich mit süßekärten verbiete dann passiert psychologisch genau das was ich eigentlich nicht will.
00:20:20: sie wären umso wertvoller.
00:20:21: Und ich dighe dann erst recht um das süßeketten regal im supermarkt oder die süße ketten schublade zuhause drum herum ob jetzt gedanklich oder tatsächlich aber ich will es noch mehr haben.
00:20:31: Deswegen, es hat eigentlich so nicht funktioniert und wir haben das dann auch eine Zeitung wieder liegen gelassen.
00:20:36: Genau, genau!
00:20:36: Es wurde dann als Missglück der neue Diätversuch abgestempelt, obwohl es am Anfang irgendwie schon ... wie soll ich sagen?
00:20:43: Ganz ganz neuer Zugang war dem wir so noch nicht lesen.
00:20:47: Aber es erfordert schon sehr viel Umdenken und alles was du weißt irgendwie oder was du glaubst zu wissen musst du vergessen.
00:20:57: also alleine diese was wir jetzt auch oft erleben von unseren Teilnehmerinnen, diese positive Assoziation von Hunger aushalten zum Beispiel.
00:21:06: Wenn du viele Diäten hinter dir hast, ist es so etwas Positives in dir, Hunger zu spüren und dem nicht nachzukommen?
00:21:13: Du fühlst
00:21:15: dich stark!
00:21:16: Und das ist natürlich für dich genau in die andere Richtung hin wo du eigentlich hin willst nämlich bedürfnisgerechter deinem Körper Bedürfnissen gerecht zu leben.
00:21:26: Und das war jetzt super tricky damals, das loszulassen und natürlich auch alles was dahintersteckt Glaubenssätze selbstwert.
00:21:32: Da sind wir dann erst später drauf gekommen was da alles dahinter steckt und wo wir eigentlich hin müssen.
00:21:39: also man muss da echt tief gehen bis man sich tatsächlich an die Oberfläche wagt wo die Ernährung stattfindet weil die S-Verhalten ist letztendlich nur der sichtbare vor dem was im tieferen alles nicht so gut läuft.
00:21:53: Also müsstest du rein theoretisch erst mal dich selber aufräumen.
00:21:56: Erstmal war du vor, dass auch angesprochen hat das den Selbstwert angehen.
00:22:00: warum ist der selbstwert nicht da?
00:22:02: Das ist ja dann meistens ich bin nicht gut genug Ich reiche nicht aus so wie ich bin Teilweise der Zugang zu den eigenen Emotionen und Gefühlen.
00:22:09: wer bin ich denn eigentlich?
00:22:10: was macht mich denn eigentlich aus?
00:22:12: Was kann ich wo will ich hin?
00:22:14: also rein theoretische bräuchte es vorab ja eigentlich erstmal eine ganze Menge innere Arbeit oder.
00:22:20: Und genau das machen wir auch heute.
00:22:22: Das haben wir damals festgestellt, dass man solange mal nur bei der Ernährung bleibt dieses Thema mit dem Essen nicht lösen wird weil egal von welcher Seite ich komme ob ich jetzt aus der Abnehmrichtung komme oder auch aus der intuitiven Ernährungen wenn ich dabei bleibe mein Essen und mein Essverhalten zu optimieren Da fehlt alles das, was darunter liegt.
00:22:46: Also da fehlen eben genau diese Dinge.
00:22:47: wie ist mein Selbstwert?
00:22:49: Was habe ich für Glaubenssätze die mich leiten?
00:22:52: Also allein dieser Glauben setzt sich bin erst etwas wert wenn den ganz ganz viele Menschen in sich tragen.
00:22:57: ja ob das jetzt ist Ich bin erst was wert wenn ich schlank bin oder ich bin es was wert Wenn ich ganz viel leiste oder wenn es allen anderen gut geht.
00:23:05: Solange ich solche Glaubenssätze habe, kann ich noch so intuitiv essen.
00:23:08: Ich werde dieses Thema nicht lösen und ich werde an der Oberfläche
00:23:11: bleiben.".
00:23:12: Und das Erlebnis haben wir einfach auch gemacht, dass wir dann da gesessen sind und penibelst genau unseren Mahlzeiten angerichtet haben damit es ja schön ist und wir uns achtsam zu uns nehmen und langsam essen.
00:23:25: Alle diese Regeln sollten ja keine Regeln sein aber mal... setzt es dann so um.
00:23:31: Der intuitiven Ernährung haben wir berücksichtigt, aber das hat irgendwie gefehlt und dann haben wir uns in dieses Thema eingelesen.
00:23:37: also was kann ich machen jetzt ganz unabhängig von der Ernährungen um meinen Selbstwert zu steigern oder auch einfach um mich kennenzulernen und um rauszufinden was leitet mich eigentlich?
00:23:48: Was ist mir eigentlich wichtig im Leben oder treffe ich die Entscheidungen im Einklang mit meinen Werten solche Dinge?
00:23:55: Also wir haben quasi die zwanzig Jahre, die jeder von uns da gestruggelt hat.
00:23:59: Haben wir quasi zurückgeblickt und reverse-engineered sozusagen was es braucht an Basisarbeit um ... Ich sag mal, die Ernährung und die selbstbewusste Ernährungen nennen wie unser Konzept, um das überhaupt zu ermöglichen ja?
00:24:14: Und da war eben wieder richtig gesagt dieses Fundament von Werte ganz wichtig.
00:24:18: also welche Werte habe ich und was bräuchte's um diese zu erfüllen?
00:24:23: Was habt ihr da beide gemacht?
00:24:24: Habt ihr beide dann Psychotherapien gemacht oder diverse Coachings, oder habt ihr es euch selber erarbeitet.
00:24:29: Ihr seid ja beide vom Fach aber das ist ja manchmal doch schwer sich selbst zu therapieren.
00:24:34: Also alles davon!
00:24:35: Wir haben sowohl Therapierfahrung als auch Coaching.
00:24:38: also unser Studium hat uns irrsinnig geholfen und vor allem wir haben uns gegenseitig ganz viel coaching können.
00:24:43: Also wir haben ja beide eine Coachingausbildung gemacht.
00:24:47: Einfach super funktionieren.
00:24:48: Also diese Tools, die man damit kriegt ... Man kann sich selber coachen und gegenseitig coachen.
00:24:51: Das funktioniert wirklich fantastisch!
00:24:53: Und da sind wir sicher ganz viel draufgekommen.
00:24:55: Ich weiß nicht, ob das vielleicht das war, was uns am weitesten vorangebracht hat?
00:24:59: Genau also wie die erste Idee gekommen ist zu unserer Transformation, die wir anbieten, haben wir uns gegenseitet durchgeschickt bevor wir irgendeiner Kundin durchschicken und haben uns in einem Zoom-Setting genau so, wie es dann sein wird Jeder in der Wohnung im anderen Raum uns gegenseitig gecoacht.
00:25:17: Und das ist uns einfach gut gelungen, weil wir gut in diese Rolle eintaufen können – in dieses Coaching und Psychologen-Psychologinnen-Rolle.
00:25:24: Das hat bombefunktioniert ja!
00:25:27: Wie lange hat es gedauert bis ihr dann gesagt habt okay jetzt können wir nach außen hingehen?
00:25:31: Jetzt können wir das sozusagen anderen beibringen?
00:25:35: Also von der Idee zu wir gehen da mit live würde ich sagen
00:25:40: Ja.
00:25:40: Genau.
00:25:41: Also es war April, April-April,
00:25:42: April.
00:25:42: April-May, April.-Aprils.
00:25:46: April.
00:25:46: May,
00:25:46: April.,
00:25:47: April.
00:25:47: Das war die erste Idee?
00:25:49: Richtig, genau.
00:25:50: Genau.
00:25:51: Wenn ihr sagt, April und April, dann hat's doch noch acht Jahre gebraucht von dem Buch Intuitives Essen bis zu... Jetzt sind wir soweit ... Und jetzt können wir rausgehen!
00:26:04: Ich hatte schon gedacht, krass, das ist ja nur ein Jahr.
00:26:08: Ja, ja.
00:26:09: April, die Idee war schon ziemlich... Vor allem wir waren durch die Transformation durch.
00:26:15: Also da waren wir soweit, dass wir gesagt haben, wir haben beide Körperfrieden erlangt.
00:26:19: und jetzt ist die Frage wie bringen wir das in ein Konzept?
00:26:23: so dass wir das auch anderen Menschen ermöglichen können und haben unser ganzes psychologisches Wissen.
00:26:28: Wir sagen immer, wir haben die Psychologie in die richtige Reihenfolge gebracht!
00:26:31: Also wir haben diese Dinge rausgefiltert, die wirklich dafür dienen und unsere ganzen Coaching-Erfahrungen und alles was wir eben haben in ein Konzept gegossen und das hat noch bis es fertig war nochmal ein Jahr gedauert.
00:26:43: aber du hast recht.
00:26:45: also seit dieser Entscheidung okay Das normale Diät denken möchte ich nicht mehr, sondern ich möchte einen anderen Weg gehen bis zu.
00:26:53: Es hat wirklich auch funktioniert.
00:26:55: bei uns waren es schon noch mal sie macht Jahre.
00:26:58: Ja
00:26:59: Du hast das gerade eben schon angesprochen Körperfrieden oder wie ihr's auch immer ganz gerne auf eurer Website schreibt Mission Körper Frieden.
00:27:05: was bedeutet denn das für euch?
00:27:07: Was ist für euch Frieden mit dem Körper zu schließen?
00:27:10: Es bedeutet, wenn wir es umgekehrt formuliert den Körper Kampf zu beenden und Menschen kämpfen gegen den eigenen Körper auf so vielen Ebenen.
00:27:18: Das können Diäten sein das kann aber auch zum Beispiel sein dass man sich über den eigenen körper ärgert wenn er sich meldet mit Erschöpfung oder mit Krankheit also dass man so das fühlt hat Kopf und Körper und irgendwie arbeiten die gegeneinander Abgespalten voneinander.
00:27:37: Genau, und Dinge die aus dem Körper kommen, das können auch Emotionen sein, die man im Körper fühlt werden dann vielleicht negativ bewertet oder abgewertet und unser Ziel mit der Mission Körperfrieden ist da eine Verbindung wieder herzustellen Und zu erkennen, der Körper ist mein Freund oder mein Zuhause.
00:27:58: Also wenn wir es als Zuhauser bezeichnet das einzige Zuhause, dass die mich nicht ausziehen kann.
00:28:03: Also da bleibe ich für immer drin und deswegen macht es doch Sinn, dass ich mich darin wohlfühle – und das bedeutet Körperfrieden!
00:28:10: Dass ich mich wohlfühl in meiner Hülle, in meinem Körper und vor allem auch, dass diese Verbindung gut ist und stabil ist, sprich, dass sich die Signale, die aus meinem Körper kommen, auch wertschätze und dann entsprechend auch danach handeln.
00:28:25: Das ist total spannend, weil du das auch so gesagt hast.
00:28:27: Man ist ab und gespalten voneinander.
00:28:29: Das haben wir ja ganz häufig, dass wir eigentlich nur oben im Kopf stattfinden und den Rest spüren wir gar nicht.
00:28:35: Also wenn du dich in die Meditation legst und nicht wirklich die Verbindung spürst zu deinen Beinen oder zu deinem Bauch was da gerade los ist wie soll es denn sonst funktionieren?
00:28:45: Wie soll sie denn sonst auf dein Körper hören?
00:28:47: Du hörst den ganzen Tag nicht auf deinem Körper.
00:28:53: Wenn du es punktuell möchtest, okay jetzt höre ich auf dich.
00:28:55: Dann spürst du das nicht und ist total spannend.
00:28:57: Das überschneidet sich mit einer Folge die ich mache zum Thema eben genau das Herz über Kopf dass wir so oft im Kopf stattfinden im Bewussten und des Unbewusste komplett ausblenden.
00:29:10: ja und wenn sich der Körper meldet dann würde eigentlich nur noch als störend empfunden Und das hast Du auch gerade schön gesagt Wir haben den Körper und es gibt keinen anderen.
00:29:20: Wir wollen alle alt werden, behandeln aber das, was wir dafür am wesentlichsten brauchen.
00:29:24: Also unfassbar schlecht, indem wir es entweder wirklich richtig schinden und wenig Schlaf, kein Sport, ungesundes Essen, Rauchen, Alkohol ... Was weiß ich noch alles?
00:29:36: Da hast du total recht!
00:29:37: Und ganz viel hat das eben auch mit den eigenen Bedürfnissen zu tun.
00:29:40: Das ist ein Riesenpunkt, also kommt bei uns im Programm direkt nach den Werten als zweite wichtigste Aufgabe zu lernen die eigenen Bedörfnisse die über den Körper oft signalisiert werden oder die man über den Körper spürt, dann auch wichtig zu nehmen und danach zu handeln.
00:29:57: Auf der einen Seite ist es eine Mammut-Aufgabe.
00:30:00: Man muss eben so viel verlernen, dass wir seit der Kindheit angelernt bekommen haben.
00:30:05: Weil das Kind zumindest ab der Schulzeit lernt ja auch!
00:30:08: Es gibt eigene Zeiten um aufs Klo zu gehen nämlich nur in der Pause, es gibt eigene Zeit um zu essen und die restliche Zeit solltest du still sitzen Und vieles davon müssen wir eigentlich als Erwachsene wieder so ein Stück weit verlernen.
00:30:20: Das ist einerseits eine riesig schwierige Aufgabe und andererseits ist es so schön, weil jedes Mal wenn das gelingt hat das einfach ganz tolle Auswirkungen auf den unterschiedlichsten Ebenen.
00:30:31: Wir sprechen über das Thema Ernährung Über Ernährung eigentlich gar nicht, wenn dann über ES-Verhalten in unserem Programm auch relativ spät.
00:30:38: Weil allein schon, wenn man sich mit den Bedürfnissen befasst – das kann auch ein Ruhebedürfnis sein – hat es Auswirkungen auch auf die Ernährungen.
00:30:46: ganz oft?
00:30:47: Ja!
00:30:47: Und deswegen dauert es zum Glück keiner Jahrzehnte, diese erlernten Muster wieder zu verlieren im Gegenteil.
00:30:53: Es geht wirklich schnell!
00:30:55: Weil die Positivspirale, diese schöne Erfahrungen mit He-Estnis plötzlich wieder leicht ist easy.
00:31:02: Hey Bedürfnisse spüren kann ich und wenn ich dem nachkomme fühlt sich das echt mega an Wenn ich am Ende des Tages noch Energie habe für meine Dinge, die mir wichtig sind.
00:31:11: Das heißt dadurch wird das sehr schnell positiv verstärkt.
00:31:14: Und wie gesagt, bei uns hat es zwanzig Jahre gedauert quasi.
00:31:18: Uns das anzutrainieren was wir nicht wollen und es hat wahrscheinlich dann zwei drei jahre intensiv gedauerte ums dann wieder korrekt zu lernen.
00:31:27: ja und was wird sehen?
00:31:28: wir haben gestartet mit einem sechsten wochenprogramm.
00:31:30: jetzt ist ein Jahresprogramm Das passiert nach Wochen bereits.
00:31:34: dass das wieder besser funktioniert und immer wieder erstaunlich macht natürlich Sinn
00:31:39: in eurem Programm?
00:31:40: Was sind da so die wesentlichen?
00:31:42: Ja, Bausteine für Körperfrieden.
00:31:44: Also was sagt ihr?
00:31:45: Das ist essenziell.
00:31:46: Ihr sehtet ja schon gesagt die Werte und die Bedürfnisse.
00:31:49: Was habt ihr dann noch mit Bausteinen?
00:31:51: Genau.
00:31:51: also ganz wichtig ist es die Selbstfürsorge quasi als er sich selbst wieder höher zu prüsen das zu ermöglichen.
00:31:58: Weil wir alle wissen's sind Weltmeisterinnen im Wissen an sammeln umsetzen schwierig.
00:32:04: Das heißt um was es geht das Bewusstsein zu schaffen, selbst für Sorge ist mir persönlich wichtig und möchte ich umsetzen egal wie mein Leben ausschaut.
00:32:15: Das ist meistens am Anfang nicht möglich, nicht weil es irgendwie zeitlich nicht möglich ist sondern weil die Prio nicht drauf ist, weil andere wichtiger sind, weil viel Arbeit ist, Familie wichtiger.
00:32:25: D.h.,
00:32:26: da geht's ganz viel drum und das ist ein großer Punkt bei uns diese Glaubenssätze, die wir haben in uns Spezialgebiet zu dekonstruieren.
00:32:35: Und bei uns sind die sehr stark mit Selbstwert und auch ein bisschen Familiengeschichte, aber auch viel mit Essen verbunden.
00:32:42: also was hat das Körperbild und des Essverhalten versorgt es aus über mein Selbstwert?
00:32:48: Das heißt selbst wird steigern, das führt zur höherer Selbstfürsorge Und dann gehen wir ins Essen rein, beziehungsweise das Essverhalten und lösen gemeinsam Verbote auf.
00:32:59: Das heißt, wir schauen uns an was sind eventuell Lebensmittel die lange verboten wurden?
00:33:04: Dann gibt es diese Nachholphase nennen wir's.
00:33:06: D.h.,
00:33:06: dass diese Phase wo alles gegessen werden kann und darf ja, was die Person möchte und was dann ziemlich schnell passiert ist, dass die Lebensmitteln in Reiz verlieren.
00:33:15: immer wieder spannend.
00:33:16: Keiner glaubt sehr vielleicht gibt es auch bei dir jetzt Zuhörerinnen, Zuhärer die kommen... von diesen eigenen Lebensmitteln, da könnte ich mich ... in Österreich sagen wir mal, da könnt ich mit Deppert essen.
00:33:27: Da könnte ich so viel essen und es wird nicht fat!
00:33:29: Und ich garantiere es, es wird.
00:33:31: Es wird fad, ja?
00:33:33: Es wird verlierten Reiz, sobald ich's mir uneingeschänkt
00:33:37: erlaube.".
00:33:38: Da ist das dann weils erlaubt ist ne?
00:33:40: Weils nicht mehr was verbotenes is'.
00:33:42: Genau.
00:33:42: Und diese Verbote können teilweise sehr hinterlissig daherkommen.
00:33:46: Das kommen klassisches Verbotens von Ich esse das nicht mehr zu in der Speisekarte taktieren und schauen, wie viel Kalorien hat das.
00:33:56: Das kann ganz bewusst sein.
00:33:58: Ich esse keinen Zucker, keine Raffinierten oder sehr unbewusst von eigentlich immer
00:34:04: ...
00:34:05: Das war bei mir im Fall immer so ein bisschen das Kalorianärmere wählen.
00:34:08: Obwohl ich da nicht so Bock drauf hab.
00:34:11: Ist es dann so, wenn ich sage, okay, ich verbiete mir jetzt Schokolade nicht mehr?
00:34:15: Was ist das, dass ich den Reiz verliert?
00:34:16: Weil ich mich überfressen habe und es nicht mehr sehen kann.
00:34:19: Und vor allem wie lange dauert das?
00:34:23: Bis ich dann halt irgendwie um die hundert Kilo Bige und ein Kugel rund bin... ...und dann setzt es ein!
00:34:28: Und was wenn
00:34:28: nicht?!
00:34:29: Ja ja, diese Angst haben ganz viele oder überhaupt alle, die damit anzeigen so zu essen.
00:34:35: Und tatsächlich solange Deutsch normalerweise nicht.
00:34:37: Also was da passiert ist wird wieder Vertrauen hergestellt.
00:34:42: Also wenn ich restriktiv esse, dann entscheidet er mein Kopf.
00:34:47: Das darf ich das darf nicht!
00:34:48: Dann ist eine kopfgestaltte Entscheidung und die Idee ist mehr in den Körper und in das bedürfnisorientierte Essen zu kommen.
00:34:54: Das heißt es muss irgendwie ein Vertrauensverhältnis zwischen Kopf- und Körper bestehen Und das muss in beide Richtungen funktionieren.
00:35:01: Das heisst Mein Kopf muss meinem Körper vertrauen dass er sich mit den Dingen meldet dir auch braucht und nicht nur mit Schokolade Und umgekehrt, mein Körper muss meinem Kopf vertrauen dass er auch tatsächlich was bekommt wenn er sich meldet mit Hunger und das er auch das bekommt was er gerne möchte.
00:35:17: Das dauert eben eine Zeit!
00:35:18: Wenn man sehr lange aus dem Kopf gesteuert gegessen hat und zum Beispiel bei Hunger sich's nicht erlaubt hat oder die Schokoladesicht bei Gusto nicht erlaubt hat dann dauert es bis dieses Vertrauen wieder da ist ist es total unterschiedlich.
00:35:33: Ich würde sagen, es gibt sicher einen Zusammenhang damit wie lang habe ich's mir verboten?
00:35:37: Also wenn jemand eben so eine Diätskarriere hat wie wir dann wirds länger dauern weil das einfach viele viele Jahre verboten war als bei jemandem wie bei dir wo es auch kein...habe hier zu raus gehört kein hundertprozentiges Verbot war sondern halt vielleicht ein bisschen eingeschränkt.
00:35:52: da wird's wahrscheinlich nicht so lange dauern.
00:35:54: Aber was passieren muss, ist dass der Körper irgendwann wirklich glaubt.
00:35:58: Okay anscheinend bekomme ich echt immer Schokolade wenn ich die will.
00:36:01: Ja das heißt... Was würde empfehlen ist auch es einzukaufen?
00:36:05: Es in raum Mengen einzukaufen!
00:36:08: Also das meist nicht, dass es immer sichtbar darliegen muss weil natürlich gibt's doch diesen Effekt Das Lebensmittel winkt und ich habe eigentlich gar nicht wirklich Lust.
00:36:15: aber nur weißt da liegt es sich also.. Es muss nicht sichtbaren Küchen oder Wohnzimmer stehen.
00:36:20: Aber es kann in der Lades sein und in großen Mengen so dass ich Meinem Körper signalisiert, wenn du es willst.
00:36:26: Du kannst das jederzeit haben?
00:36:27: Ja, weil's geht ja ganz oft auch um diese Nahrungsmittel-Sicherheit.
00:36:31: Das sehen wir oft, wenn Menschen sehr schnell essen.
00:36:34: Manchmal ist die Ursache davon, dass wir das Gefühl haben, es wird uns weggenommen, das Essen entweder buchstäblich oder im übertragenen Sinne.
00:36:42: Weil bei der Diät tatsächlich ja auch das passiert, das gute Essen zum Beispiel.
00:36:47: Ich heiße mir quasi von mir selbst am nächsten Tag weggezogen und das kann dazu führen, dass ich schneller esse und dass ich nie das Gefühl hab von, die Lebensmittel, die ich essen möchte sind immer da.
00:36:59: Und deswegen so supermachtvoll, die Dinge einzukaufen, die man gerne ist.
00:37:03: Bei mir waren das Sour Cream Chips ... Ich hätte
00:37:05: scherben können für Sour
00:37:07: cream Chips ja!
00:37:09: Das war so das letzte Lebensmittel wo es bei mir noch irgendwie Verbote geben kann.
00:37:13: also sie könnten auch sehr selektiv sein.
00:37:14: tatsächlich auf Lebensmittelgruppen Also alles andere kein Problem.
00:37:18: aber diese Chips haben mich nicht losgelassen Und dann haben wir drei Buckling gekauft.
00:37:23: Allein durch diese Masse an dem Lebensmittel hat mein Gehirn checkt, ich kann das jetzt jeden Tag essen und ich kaufe es nach.
00:37:32: Diese Sicherheit, dieses Vertrauen ... Das beruhigt schon?
00:37:35: Ja!
00:37:36: Und das stellt sich ein.
00:37:38: Sobald das Vertrauen wieder da ist, ist es craving also dieses starke Verlangen danach auch weniger.
00:37:44: Okay, das probiere ich definitiv aus.
00:37:46: Bei mir ist das halt die Schokolade.
00:37:48: Ich kauf mir lieber keine Schokoladen.
00:37:50: oder Manchmal bringt dann mein Mann Schokolade mit, weil er weiß ich esse die so gerne und sagt, das ist echt lieb.
00:37:56: Aber bitte das nächste mal nicht!
00:37:58: Weil bei mir ist es halt genau der Fall... Es ruft mich.
00:38:01: Okay?
00:38:01: Ich bin noch da.
00:38:02: Und dann hilft auch dieser blöde Vorschlag, ich soll jetzt in den Schrank ganz oben hinten hinpacken, dass ich jedes Mal einen Hocker brauche um ranzukommen.
00:38:10: Ja, Hocka ist
00:38:11: irgendwie
00:38:11: kein Problem, dass sich da nicht rankommen.
00:38:14: Also das probiere ich mal aus.
00:38:17: Ja, ich bedrohe, ob das funktioniert.
00:38:18: Weiter versuche ich mich dann zu restriktieren?
00:38:21: Heißt das Restriktierung?
00:38:23: Einen
00:38:24: zu drehen!
00:38:26: Nicht zum Maßregeln im Prinzip weil da habe ich immer den Eindruck dass funktioniert bei mir nicht wenn Schokolade da ist.
00:38:33: Aber wie glaube wir um genug Menschen gesehen...
00:38:35: ...bei denen es funktioniert.
00:38:36: Bei denen
00:38:36: es funktioniert.
00:38:37: also es funktioniert bei allen
00:38:38: Und es passieren dann auch ganz lustige Sachen.
00:38:40: Wenn man sich alle Lebensmittel uneingeschränkt erlaubt, kommt man gegebenenfalls auf Sachen drauf die man vielleicht gar nicht mag.
00:38:47: Also bei mir waren's die Chips!
00:38:48: Ich habe mir die Chipps und alles dieses ganze Knabbergebeck immer verboten weil das war ein böses Lebensmittel.
00:38:55: mit im Zuge dieser intuitiven oder selbstbewussten Ernährung wie wir sie nennen habe ich es mir dann erlaubt und hab feststellen müssen dürfen, was auch immer.
00:39:03: Ich mag die Dinger nicht!
00:39:04: Ich mag keine Chips!
00:39:06: Sie schmecken mir nicht!
00:39:07: Das ist so absurd wie viele Jahre jetzt sie mich verboten haben... ...und jetzt ess ich's und denke mir jedes Mal naah!
00:39:14: Da würdest
00:39:15: du den Backofen
00:39:16: Chips aber genau, aber die ganz regulären Chips sind mir eigentlich zu fettig.
00:39:21: Also schmecken wir zu fättig.
00:39:22: Kannst immer noch nicht ganz glauben?
00:39:23: Ich probiere das immer wieder mal.
00:39:25: Aber ich stelle es immer wieder... Das ist wirklich lustig.
00:39:30: Bei mir
00:39:30: war es die Schokolade, sie mockschokolade nicht.
00:39:33: Zumindest in Tafelformen.
00:39:34: Was?
00:39:35: Ernsthaft jetzt, weil ich das gewusst hätte!
00:39:38: Tiefe Enttäuschung ja...
00:39:40: Also damit hätte ich dich nicht gerichtet.
00:39:42: Wer weiß vielleicht, dass das bei dir auch.
00:39:46: Ich sag mal so, das beobachte ich schon.
00:39:48: Ich werde ausgewählter in der Schule.
00:39:51: Es ist nicht mehr, dass ich jetzt mehr richtig klassisch Tafeln hole von Milka und Sarotti und Co.. Das ist gar nicht mir.
00:39:59: Ich sage immer, ich werde alt!
00:40:01: Ich liebe es mittlerweile.
00:40:03: Moscherie... Entschuldigung, dass ich eine Werbung mache oder aber edle Tropfen.
00:40:10: Da merke ich immer okay, Marek.
00:40:12: Irgendwie weiß ich nicht Ist irgendwie älter geworden.
00:40:17: Aber das ist ein gutes Zeichen, wenn das selektiver wird Augusto.
00:40:21: Weil dann werden die Antennen ein bisschen feiner und dann ist es nicht mehr so.
00:40:24: ein generalistisches Egal-Was, weil das ist unwahrscheinlich dass wir egal was essen wollen.
00:40:29: aber wenn sehr selektiv ist, ist das meistens schon ein gutes zeichen, dass zumindest das Gespür wieder da ist.
00:40:35: Das freut mich, dass du das sagst.
00:40:36: also bei mir ist auch das habe ich in den letzten Monaten festgestellt süßes das Knuspert.
00:40:44: Also wenn mir ein Stück, keine Ahnung, Milka weil wir es gerade eben hatten ist für mich total unbefriedigend.
00:40:50: Da fehlt mir so dieses Knusprige
00:40:53: aber
00:40:53: ZD-Knusperflocken das kennt ihr gar nicht, weil das kommt aus einer Nachbarstadt oder aus meiner Heimatstadt.
00:40:57: Das ist im Prinzip zur Brösel des Kneckebrot in Schokolade.
00:41:03: Ich schick euch gerne eine Packung zu probiertes und welche Werbung dafür!
00:41:07: Das hat was total befriedigendes.
00:41:09: also das ist Crunchy Und das habe ich jetzt so gelernt.
00:41:13: Aber das freut mich jetzt, wenn du das sagst.
00:41:15: Vielleicht kommt ja bei mir was im Kopf an
00:41:16: tatsächlich.".
00:41:17: Ja
00:41:18: und oftmals ist es auch so dass man dann von den Sachen die man tatsächlich wirklich gern isst, auch nicht zu viel braucht.
00:41:26: Also das ist ja auch sowas in Dieten oder wenn man sich einschränkt ganz oft passiert, dass man ein gewisses Ding nicht essen will und dann ist mir irgendwie eine Alternative die aber doch nicht ganz das Richtige ist und ich bin nicht zufrieden damit als Suchen.
00:41:44: In Eiskasten, in Kühlschrank oder in Tregal oder dann noch zum Supermarkt oder zur Dankstelle weil irgendwie hat es nicht gereicht und dann sucht man so verzweifelt irgendwas was man noch essen kann das vielleicht ähnlich ist aber doch nichts und im Endeffekt ist doch einfach das wo nach dir ist.
00:42:01: Das ist auch viel
00:42:02: besser.
00:42:03: Das Gefühl kenne ich aber tatsächlich auch dass ich im Supermarkt stehen denke du hast irgendwie total Bock auf was total leckeres Und ich weiß nicht was, und dann lauf' ich die Regal ab.
00:42:13: Ich kann's nicht greifen!
00:42:15: Ist es dann etwas Süßes, das ich möchte?
00:42:17: Das weiss ja schon, ob es jetzt etwas Süsses sein soll oder was ganz Herzhafte, dass ich irgendeine Wurst oder irgendein Käse... Aber ich kanns nicht greiffen, was es ist.
00:42:26: Leider neige ich dazu einfach, was zu nehmen, was ich sonst immer auch nehme.
00:42:30: Dann hab ich das im Mund und denke mir, man hätte sie jetzt auch sparen können.
00:42:35: Da kann man sich überlegen ... Manchmal geht's ums Essen, aber manchmal geht es auch um die Assoziation mit dem Essen.
00:42:42: Und wir zum Beispiel haben das oft assoziiert zu essen ist irgendwie Sicherheit und auf jeden Fall Spaß und Dopamin.
00:42:50: Es ist aber auch Schuld und Scham auf jeden fall.
00:42:52: Aber es sind gewisse Gefühle assoziert ja?
00:42:55: Und manchmal wenn wir was suchen und das Lebensmittel nicht finden, könnte man sich überlegen, vielleicht geht es um etwas anderes.
00:43:03: Vielleicht suche ich was anderes, was es im Supermarkt gerade nicht gibt Und könnte man denken, was brauche ich eigentlich oder was bräuchte ich vielleicht noch dazu?
00:43:12: Manchmal kommen dann so Sachen wie Sicherheit und Ruhe.
00:43:16: Vielleicht das Gefühl von Einsamkeit, was nicht so angenehm ist.
00:43:19: Also solche
00:43:20: Dinge
00:43:20: kommen dann manchmal.
00:43:21: Das ist total spannend, dass du das sagst.
00:43:23: Seit unserem Vorgespräch zur Aufnahme habe ich wirklich angefangen, bewusst mal drauf zu hören, wenn sich etwas gemeldet hat ... immer wieder mal gehabt, dass ich dann laut zu mir gesagt habe.
00:43:37: Okay was ist gerade denn Bedürfnis?
00:43:39: Also das hab' ich wirklich laut ausgesprochen.
00:43:40: Cool schön
00:43:41: super!
00:43:42: Und mal reinzuhören weil das schon also durch euch und auch so durch... Ich mach seit Anfang des Jahres Körpertherapie wo es darum geht verankerte feste Emotionen durch den Körper durchgehen zu lassen und rauszulassen.
00:43:57: Mal reinzuführen okay Was ist gerade das Bedürfnis?
00:44:01: Das passt zwar jetzt nicht zur Ernährung, aber wenn ich manchmal so im Wust bin und will die ganze Wohnung aufräumen und stelle mir den Timer zehn Minuten für ein Zimmer.
00:44:10: Und dann bremme sich mich auch sagen, was ist denn das grade?
00:44:14: Was versuchst du da gerade zu übergehen?
00:44:16: Ist es dieses Bedürfen nach Ordnung oder ist es eher dass du gerade dich so chaotisch im Innen fühlst, dass du versuchste um Außenordnungen zu schaffen?
00:44:26: Deswegen finde ich das total spannend Da mal wirklich nach den Bedürfnissen zu fragen.
00:44:30: Ich werde das auch im Supermarkt machen, weil ihr habt ja auch ganz recht und das kennen bestimmt viele nach dem Mittagessen sich einen Kaffee nehmen und ein Stück Schokolade.
00:44:40: Und dann ist da auch so eine Gewohnheit drin und dieses Gefühl von Gemütlichkeit.
00:44:45: Das ist glaube ich auch noch so ein Problem, diese Gewohnkeit daraus zu kommen oder?
00:44:51: wenn man es möchte.
00:44:52: Also ich finde, das spricht doch überhaupt nichts dagegen zu sagen, dass ich jeden Tag nach dem Mittagessen noch ein Stück Schokolade.
00:44:59: Ich bin prinzipiell da überhaupt nix dabei und frage sie immer was ist mein Ziel?
00:45:04: Wille ich weiß nicht... Nach dem Essen mich fit und Energie geladen fühle und dann gleich wieder arbeiten dann ist vielleicht die Schokolade oder der Kuchen, was auch immer danach, der mich müde macht und nicht ganz das Richtige.
00:45:17: Wenn ich mich danach auf die Kord schläge und eine Stunde nickerchen mache, ist es vielleicht das Richtig.
00:45:23: Unser Zugang ist immer der ... Es ist da richtig, was für dich richtig ist?
00:45:27: Wir wollen so bestärken darin, deswegen sagen wir selbstbewusste Ernährung eben selbstbewuste Entscheidungen zu treffen und sich für sich zu überlegen, was ist mir jetzt wichtig?
00:45:39: aus einer Intuition heraus sein.
00:45:41: Also das kann auch dieses, was brauche ich jetzt sein?
00:45:44: Morg' ich jetzt etwas knuspriges Weiches, heißes, kaltes, süßes Bekanntes?
00:45:49: Das kann aus dem herauskommen also aus den Körpersignalen.
00:45:52: Das kann aber eben auch eine ganz bewusste und strategische Entscheidung sein.
00:45:55: Es kann noch sein dass sich sagt zum Beispiel ich esse kein Fleisch weil mir das dir wohl wichtig ist.
00:46:02: Das kommt dann vielleicht nicht so sehr aus dem Körper sondern mehr aus dem Kopf aber es ist trotzdem eine Entscheidung die aus mir herauskommt Und bei den Gewohnheiten ist es ähnlich.
00:46:11: Ich finde, es gibt nicht die guten und schlechten Gewohnheit, sondern ... Die Frage ist halt immer was ... Was sind die Werte, die dahinterstehen?
00:46:20: Oder wenn der Wert Gemütlichkeit ganz starkes und wichtig ist für mich, dann ist vielleicht dieser Schokolade- oder Tee zu mir mit der Gessen genau das Richtige.
00:46:33: Ja, damit möchte ich das noch mal unterstreichen.
00:46:36: Wir gehen manchmal zu schnell über Formulierungen hinweg, wenn ihr sagt die selbstbewusste Ernährung.
00:46:41: Da will ich noch mal rausheben weil es ist sich selbst seiner bewusst zu sein was einem wichtig ist und dann entsprechend ja zu entscheiden was esse ich warum esse ich das?
00:46:52: Und ich glaube dass es so der größte Casus knackt ist was wir auch vorhin schon gesagt haben sich seiner selbst bewusst sein wer man isst Was einem wichtig.
00:47:03: Ich hatte anfangs, hatte ich überlegt nach uns auch im Vorgespräch dachte ich mir ja wieso denn Werte?
00:47:07: was hat damit zu tun?
00:47:08: aber je mehr ich darüber nachdenke umso wichtiger ist es eigentlich sich darüber erst mal bewusst zu sein was sind meine Werte?
00:47:14: und das muss jetzt nicht unbedingt auch Nicht in erster Linie sein okay.
00:47:16: Ich esse jetzt vegan weil ich möchte die Tiere schützen sondern einfach sich bewusst zu seien ok Was ist es?
00:47:22: Was mich ausmacht Und was will ich denn eigentlich und kann dann entsprechend gut entscheiden.
00:47:28: deswegen ich finde diese Formulierung selbst bewusste Ernährung, finde ich unfassbar gut.
00:47:34: Lass uns mal zu Mindshap gehen!
00:47:35: MindShap find' ich im Übrigen mega gute Bezeichnungen für euer Produkt.
00:47:39: Mind, für die, die es noch nicht gelesen haben wird aber nicht mit i geschrieben sondern mit y wahrscheinlich wegen auch myMind ist mindshapen meine Funke, mein Schatten meines Silhouettes wie auch immer.
00:47:49: Asma gibt es eher Männer oder eher Frauen?
00:47:52: Wie sind da der Anteil bei euch?
00:47:54: Ich würd schon sagen neunzig Prozent Frauen
00:47:57: ja oder mehr
00:47:58: oder mehr sogar.
00:47:59: Spannend, wir haben es tatsächlich am Anfang komplett offen gelassen.
00:48:03: Das heißt ihr Männer angesprochen, Lisa Frauen und was wir gesehen haben ist dass die Probleme, sprich das Problem mit Unwohlsein, Verkopf der Ernährung, haben beide Geschlechter ziemlich Fifty-Fifty.
00:48:16: Was wir gesehen sind, dass Männer und Frauen hier einfach das was sie brauchen anders äußern.
00:48:24: Das Problem ist, wenn man Unternehmen aufbaut, das weißt du genauso.
00:48:27: Man muss es ein bisschen für eine Sprache oder Zielgruppe entscheiden – auch wenn's das Gleiche ist letztendlich!
00:48:33: Und das war dann einfach so der Zug, dass er gesagt hat, wir schauen mal, wen es eher anspricht und das waren vor allem Frauen.
00:48:40: D.h.,
00:48:41: wir sind grundsätzlich offen, haben auch Männer bei uns aber Frauen fühlen sich da noch etwas besser angesprochen.
00:48:49: In welcher Altersklasse sind die Frauen?
00:48:52: Ich würde jetzt mal so sagen, so siebenundzwanzig bis fünfzig.
00:48:57: Würde ich jetzt mal schätzen genau.
00:49:00: So eher Ende zwanzig?
00:49:02: Genau.
00:49:02: Also wahrscheinlich so Median oder Durchschnitt ist so fünf und dreißig.
00:49:07: Ist ein typisches Alter bei uns ja.
00:49:11: Was sind denn die klassischen Glaubensetze mit denen ihr da am meisten zu tun habt Mit den größten Hürden.
00:49:18: Was ich ganz oft höre, ist erst muss es dann anderen gut gehen, dann komme ich dran.
00:49:23: Quasi alle anderen zuerst.
00:49:26: Das kann aber Arbeit sein und das kann Familie sein – und dann ich!
00:49:29: Und was man sich dann vorstellen kann, was passiert ist, dass dieser Punkt nicht kommt.
00:49:33: Weil die Anderen nie fertig sind, die du tuest in der Arbeit, sind nie erledigt.
00:49:38: Und was dann passiert ist ,dass für mich da sein Zeit für mich nehmen auf später verschoben wird... sprich nie letztendlich.
00:49:47: Das ist so ein Klassiker, würde ich sagen.
00:49:50: Und halt eben auch damit in Zusammenhang... Ich muss erst und dann bin ich was wert!
00:49:54: Wir haben es heute schon mal kurz angesprochen.
00:49:56: also das ist wirklich der Klassik und ich glaube bis zu einem gewissen Grad haben wir das auch alle in uns drinnen und dürfen da wahrscheinlich alle daran arbeiten dass tatsächlich mal uns zu glauben, dass wir wertvoll sind einfach weil es uns gibt.
00:50:10: Dass da keine Bedingungen dran geknüpft ist das ich weder was leisten muss noch auf eine bestimmte Art und Weise ausschauen muss damit ich wertvoll bin.
00:50:18: Und das zu erkennen oder sagen wir immer mehr zu erkennen Das ist einfach so macht voll weil ich mir dann einfach Dinge eben erlauben kann unter Anführungszeichen, die vorher an Bedingungen geknüpft waren.
00:50:30: Wie zum Beispiel meine Selbstfürsorge.
00:50:32: Zum Beispiel ganz plakativ gesprochen in der Früh nicht mich direkt zum Laptop zu setzen sondern meinen Tag mit irgendwas Freutvolle anzufangen das vielleicht gar keine Nutzen hat.
00:50:42: Also es muss auch dann nicht die Sport-Einheit sein.
00:50:44: Sondern ich kann vielleicht sagen wenn ich selbstständig bin Ich setz' mich hin und lege jetzt mal ein Puzzle für eine Stunde Weil das ist jetzt gerade wichtig für mich
00:50:51: Ja So was Genau Und das coole ist ihm muss ja deswegen stehen bleiben im Leben.
00:50:56: Ich muss nicht sagen, okay, jetzt entwickeln wir nicht weiter.
00:50:58: Im Gegenteil, meiner Meinung nach fängt es zu richtig an und das macht halt viel mehr Spaß.
00:51:03: Genauso wie mit dem Wohlfüllen oder den Körperfrieden.
00:51:06: Das heißt nicht dass ich quasi alles stehen und liegen lasse und sage okay, ich entwickle mich jetzt nicht weiter sondern was es einfach nur sagt ist, ich möchte jetzt im Moment Dinge tun die mir gut tun, die dem Ziel des eigentlich hinter dem Abnehmen steckt wieder einzahlen.
00:51:24: Und mit dem guten, mit dem positiven Mindset möchte ich was als ich eine Sprache lernen.
00:51:29: Beweglicher werden.
00:51:30: Mit den Kindern mehr Spielen war's auch immer.
00:51:33: Aber es geht aber nur darum machen wir das aus dem Defizit heraus oder schöpfe ich da quasi aus dem Follen?
00:51:39: Ihr seid ja jetzt vom Fach.
00:51:41: Was glaubt ihr warum das so schwer ist?
00:51:42: von bestimmten Glaubenssätzen ... Oder von bestimmter Körperbildern die wir haben sich zu lösen obwohl wir genau wissen dass es uns nicht gut tut.
00:51:50: Obwohl wir eigentlich wissen wir sind genug.
00:51:53: Irgendwie können wir sich transportieren und transformieren in ein entsprechendes Gefühl im Körper.
00:51:58: Ich würde sagen, Aspekt ist sicherlich, dass Sie auf jeden Fall an Nutzen haben, slash gehabt haben.
00:52:04: Das heißt alle Glaubenssätze, die wir irgendwie internalisiert haben auch wenn wir sie jetzt nicht so gern haben, haben Annutzen gehabt in unserem Umfeld meistens sehr stark familiär bedingt.
00:52:16: Das heißt, beim Abnehmen ist ganz oft hier.
00:52:18: Ich wurde gelobt fürs Abnehmen von Papa Mama oder vom Freundeskreis auch gewährt.
00:52:24: Also ich wurde wertvoll dadurch ja, wurde geliebt vielleicht auch dadurch das heißt dass sich das Glaube hatte mal sehr gute Gründe was dann meistens nicht gemacht wird zehn, zwanzig, dreißig Jahre den sich nochmal herzuholen diesen Glauben satt und schon passt er jetzt noch in meinem Leben.
00:52:42: Möchte ich denn noch da haben?
00:52:44: Und dann sagen die messen Leute sofort nein der ist zwar da aber der passt nicht mehr Aber er hatte mal irgendeine Funktion würde ich sagen.
00:52:52: das Aspekt
00:52:53: Ich glaube warum es so schwierig los zu lassen ist Einerseits aus dem Grund, weil es so lange geglaubt wurde.
00:53:00: Also diese Dinge werden ja oft in der Kindheit gebildet das heißt macht Raktas einfach ganz lang schon mit sich rum und andererseits weiß eben auch nach wie vor verstärkt wird also auch so dieses Körperbild und das Schönheitsideal wird immer wieder reproduziert.
00:53:15: Auch wenn's besser ist schon heute, mir fällt das ganz steigende Medien auf dass wir da sicher der Body positive die Bewegung ganz viel zu verdanken haben.
00:53:23: Es ist ... Der Schönheitsbegriff würde ich schon sagen ein bisschen weiter geworden, aber dennoch ist es nach wie vor da, dass ein schöner körpergesellschaftlich gesehen der weiße junge schlanke Frauenkörper ist.
00:53:37: Ich denke jetzt auch gerade dran und was mir in der Kindheit öfter begegnet ist oder auch als ich dann Jugendlicher war das mir aus meiner Familie häufig gesagt wurde.
00:53:49: ach du hast ja so eine tolle Figur im Nachgang dass das, glaube ich auch ein bisschen tricky ist.
00:53:58: Wenn wir Körper werden mit... Du siehst aber gut aus!
00:54:03: Was ist denn wenn ich dann in drei Jahren einen Röllchen mehr habe?
00:54:08: Das ist ja auch nie böse gemeint von allen.
00:54:11: Ich glaube einfach schon, dass das was ausmacht.
00:54:14: Wenn man gesagt bekommt Mensch du siehst ja jetzt richtig toll aus.
00:54:16: Ja oder mal sage ich vorher aus und jetzt gerade bin.
00:54:20: Ich glaube, dass so eine Sätze mittlerweile auch ein bisschen tricky sind.
00:54:25: Jetzt werden wieder manche sagen, da hat man ja gar nichts mehr zu
00:54:28: sagen!
00:54:30: Ja, die gibt's immer.
00:54:32: Aber ich glaube schon das was in uns auslöst und wenn es nicht bewusst ist, dann ist aber unbewusst macht das schon viel.
00:54:39: Das Äußere zu bewerten ist meistens nicht so eine gute Idee von anderen Auch bei sich selber anfangen und auch bei den leisen Gedanken.
00:54:49: Also man muss nicht nur darüber nachdenken, was man anderen sagt Und ob man jetzt ein Kompliment gibt zum Gewicht zur Gewichtsabnahme oder nicht.
00:54:56: also kurze Antwort nein Sollte man wirklich sein lassen weil wie du sagst man weiß nie was man beim anderen Person auslöst.
00:55:03: das können solche Gedanken sein Wie ja super wir habe ich vorher ausgestattet.
00:55:06: und was passiert wenn ich wieder zunehmend?
00:55:08: Ich kenne das selbst diese Angst im Büro Wenn ich diese ganzen Komplimente bekomme dann für die Abnehmer die angst was passiert nicht wieder zunehmen, was werden die dann alle denken?
00:55:16: Und dann ist es wirklich passiert.
00:55:17: und dann wieder reinzugehen ins Büro um zu wissen hätte ich das vorher aufgefallen.
00:55:22: Denen wird jetzt auch wieder auf ganz ganz schlecht.
00:55:25: aber es kann auch sein wenn man jemandem ein Kompliment macht zur Abnahme dass die Person vielleicht einfach krank ist und weshalb Gewicht verloren hat oder eine ganz ganz schlimme Traufall in der Familie hatte oder so.
00:55:35: also ich weiß nie was dahinter steckt.
00:55:36: deswegen das einfach sein lassen.
00:55:39: Aber ich finde, man kann auch dabei anfangen mal zu schauen wie man im Kopf andere Körper bewertet und das passiert ja auch ganz schnell und ganz automatisch.
00:55:49: oft wenn man einen dicken Menschen auf der Straße sieht dass da alle möglichen Assoziationen in den Kopf kommen und dann kann man sich auch selber... Wie gesagt, ich nehme mich da gar nicht aus aber wir sind alle in dieser Gesellschaft sozialisiert ...aber da kann man es sich selber an die Nase nehmen und sich immer wieder daran erinnern Ich weiß überhaupt nichts über diesen Menschen, gerade wenn ich einen fremden sehe.
00:56:09: Ich weiß nicht außer dass die Person dick ist aber ich weiß nicht wo das herkommt und wie die Person sich ernährt.
00:56:15: Ich weiss nicht ob sie glücklich ist in ihrem Körper oder nicht.
00:56:18: also das können wir auch alle immer machen.
00:56:21: Und erleben wir auch immer wieder bei uns, also quasi beim mehrgewichtigen Personen die andere noch mehrgewichtigere Personen einfach heruntermachen was natürlich selbstwert dienlich ist in dem Sinne ja aber was ein Problem ist weil die Assoziation von Mehrgewicht ist gleich faul oder was auch immer für blöde Stereotypen da dran gegriffen sind.
00:56:41: Die sind internalisiert dann und dann ist natürlich klar dass das Selbstwert sehr gering ist.
00:56:46: dabei
00:56:48: Was sagt ihr euren Kunden, wenn die genau so was aus ihrer Umgebung gespiegelt bekommen?
00:56:53: Du meinst, wenn sie Body-Shaming erleben zum Beispiel.
00:56:56: Wenn Sie dann gesagt bekommen ... Ja, weil du hast ja schon ein bisschen mehr oder aber auch ... Hey guck mal hier!
00:57:01: Ich sehe jetzt gerade hier so aus, ich hab so viel abgenommen.
00:57:03: Du musst das mal auch ausprobieren also diesen Druck den dann eure Kunden und Kundinnen spüren.
00:57:10: Also ein Riesenthema.
00:57:11: Wir nennen das entweder Diet Talk oder Body Shaming oder Food Shaming all diese Dinge Ja, einfach der Diätkultur geschultet sind.
00:57:21: Was sagen wir unseren Kundinnen?
00:57:22: Naja, wir erarbeiten mit den Strategien bis sie sich da abgrenzen ganz einfach und das kann ganz unterschiedlich sein also je nachdem erst mal wie nahe die Person zu mir steht wie viel ich da auch investieren will, wie viele ich erklären will.
00:57:36: Wie viele ich vielleicht aufklären will.
00:57:38: Es kann eine Möglichkeit sein und das erzählen unsere Trikundinnen immer wieder ganz stolz dass sie dann in so Diätrunden wo irgendwie alle von ihren neuesten Abnehmerfolgen berichten Dann auch ihren Zugang ihrem neuen von uns beigebrachten sozusagen Zugang irgendwie ganz stolzt präsentieren.
00:57:54: Das muss aber auch nicht so sein.
00:57:56: es kann noch sein dass man sagt hey dieses Thema Es tut mir nicht gut.
00:57:59: Ich versuch grad Frieden mit meinem Körper zu schließen, ich möchte nichts darüber sprechen.
00:58:05: Oder ich möchte nicht, dass du meinen Körper kommentierst, weil das macht was mit mir.
00:58:08: Habt ihr in eurer Community-Wissenart Chat, wo alle drin sind?
00:58:12: Gibt's da auch so die Regel, wir teilen nicht Abnehmerfolger oder so?
00:58:16: Genau so.
00:58:17: Exakt so!
00:58:19: Also genau darum geht es, weil es zieht eben wieder in diese Welt hinein und uns geht schon auch da wieder drum wegen ganz vielen Bereichen irgendwie dieser Gleichzeitigkeit auszuhalten, weil ganz viele bei uns in der Community haben einen Abnehmwunsch.
00:58:34: Und das ist voll okay und nachvollziehbar, weil wir alle leben in dieser Gesellschaft!
00:58:42: Gesellschaftlich gesehen leichter mit einem schlankeren Körper in so vielerlei Hinsicht.
00:58:47: Es ist total okay, einen Abnehmwunsch zu haben und gleichzeitig möchten wir es nicht verstärken wenn da zum Beispiel irgendwelche Abnehmerfolge passieren.
00:58:56: Die Personen können sich darüber freuen wenn das immer noch diesen Wert für sie hat.
00:59:01: Idealerweise stellen Sie sich irgendwann gar nicht mehr auf die Waage weil wir von der Waage überhaupt nichts halten.
00:59:05: aber das ist auch ein Prozess.
00:59:08: Aber wir wollen eben auf keinen Fall, dass die anderen Community-Members irgendwie in diesen ganzen Diätthema drinnen halten.
00:59:14: Genau und ich glaube das ist ruhig, weil wir wollen halt tief gehen.
00:59:17: Das heißt, wir fragen uns immer was steckt eigentlich dahinter?
00:59:20: Und bei der Abnahme geht es ja ganz oft um ... Was wir hören... Ich möchte mit meinen Kindern wieder mehr spielen oder ich möchte am sozialen Leben wieder teilhaben.
00:59:28: Ich möchte Lust haben mir zu bewegen!
00:59:30: Und an den Dingen kann ich heute arbeiten völlig ungeachtete Abnahme.
00:59:36: Die Erfolge wollen wir sehen in der Community.
00:59:39: Nicht das Abnehmen, nicht dass was an der Oberfläche ist und andere wieder in den Kreislauf
00:59:42: bringt.".
00:59:43: Genau.
00:59:43: also ich kann gleichzeitig vielleicht das noch zum Thema Gleichzeitigheit... Ich kann gleichzeitig einen Abnimmwunsch haben um mich dagegen entscheidende Diät zu machen ohne die Frage stellen, was steckt da eigentlich dahinter?
00:59:54: Und es kann eben zum Beispiel sein, ich möchte beweglich sein!
00:59:57: Ich möchte lang gesund leben und dann kann ich mir die Frage Stellen wie kann ich dieses Ziel erreichen unabhängig davon wie mein Gewicht sich verändert.
01:00:05: Ganz oft geht das Gewicht auch runter mit der Zeit, wenn man die gewissen Essensthemen löst.
01:00:11: Aber es sollte nicht der Fokus sein?
01:00:13: Das weiß genau mein Gedanke.
01:00:15: Dann ist das Ziel vom Körperfrieden nicht in erster Linie ... Ich bin danach zwanzig Kilo leichter, sondern eigentlich in die Akzeptanz kommen und in die Fähigkeit auf den Körper zu hören.
01:00:27: Und ob das dann einhergeht, dass ich dann entsprechend plötzlich mehr Sport mache oder mich anders ernähre, sondern eigentlich in dieser Harmonie zu kommen.
01:00:38: Ja, genau.
01:00:40: Wie lange dauert der Prozess?
01:00:42: Das ist natürlich sehr individuell verschieden.
01:00:45: Aber ich würde sagen so typisch ... Die ersten Erfolge gibt's nach einem Monat.
01:00:52: Also die erste Erfolgen von Wohlfühlen und die Leichtigkeit erleben es ein Monat, dann gibts wieder Downs, wo sagt Paar Schwierig irgendwie Gespräch mit Familie dann vielleicht eine andere Meinung dazu haben.
01:01:05: Also diese Downs gibt es immer wieder.
01:01:07: und so fertig in dem Sinne, also wenn man mitgibt was jetzt noch sechs Monaten zum Beispiel fertiges in dem Sinn, wo es nun mal an die Feinheiten geht.
01:01:15: Das heißt ich würde gar nicht so mich darauf verstecken wann bin ich fertig im Sinne von wann habe ich das erreicht?
01:01:19: sondern wie schnell wird meine Lebensqualität besser?
01:01:23: Und das
01:01:23: passiert extrem schnell!
01:01:25: Also nach vier Wochen will keiner mehr zurück.
01:01:28: Das heißt, das passiert sehr schnell...
01:01:30: Wenn ihr überhaupt noch nie erlebt, dass jemand gesagt hat, es ist doch nicht das Richtige ich mache wieder eine Diät?
01:01:35: Ja!
01:01:38: Es geht natürlich auch um das Ziel von Körperfrieden aber es geht auch darum die Reise dorthin zu genießen und das Leben, die Lebensqualität eigentlich am Tag eins zu verbessern.
01:01:48: ja weil eine ganz große Motivation, warum wir das alles machen ist.
01:01:52: Wir wollen speziell bei Frauen dafür sorgen, dass sie ihr Leben später verschieben werden.
01:01:56: Wenn die Jeans passt ... wenn Sie weiß nicht Gehalt XY haben oder Kind X, ja?
01:02:04: Es geht darum, das Leben jetzt zu leben.
01:02:05: Das
01:02:06: ist auch noch ne schöne Vorstellung, dass es kein Zeitfaktor ist.
01:02:09: Sondern wenn wir für uns das gelöst haben was wir eigentlich wollen und wer wir sind dann zieht das andere eigentlich nach.
01:02:17: Genau
01:02:18: Würdet ihr für euch sagen, dass ihr Final euren Frieden gefunden habt mit eurem Körper?
01:02:23: Ja.
01:02:24: Also gibt keine Baustelle mehr, wo ihr sagt, da hab ich immer wieder ... Ach doch.
01:02:29: Natürlich!
01:02:31: Also natürlich gibt's Tage, wo man sich nicht so attraktiv fühlt oder gibt es Bereiche des eigenen Körpers die man vielleicht nicht so gern mag wie andere.
01:02:39: aber für mich ist Frieden schliessen dann eben genau das zu integrieren und zu sagen, das gehört zu mir und das ist okay.
01:02:45: ja auch zum Beispiel zu wissen bei mir ändert sich mein Körper ziemlich stark mit dem Zyklus.
01:02:50: also kurz vor der Regel fange ich an Wasser zu lagern wird schwer.
01:02:55: Mein Gesicht sieht schon ganz anders aus, ja?
01:02:57: Und das Ziel ist nicht sich immer wunderschön zu fühlen und immer ... weiß ich nicht mit allem superzufrieden zu sein aber einfach dann zu erkennen okay das ist jetzt so und es auch okay und das gehört auch zu mir... Das würde ich sagen habe ich erreicht.
01:03:11: also dass natürlich gibt's Tage wo ich mich besser und wo ich weniger gut fühle und auch Tage wo Ich mich besser spüre und weniger gut spüre.
01:03:19: Also der Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen das wird halt alles auch Tag ein, Tag aus irgendwie gechallengt.
01:03:24: Weil es halt in unserer Gesellschaft ... Wir haben eine Leistungsgesellschaft und wir sind auch sicher wahnsinnig privilegiert.
01:03:31: Das ist mir auch noch wichtig zu sagen.
01:03:33: Also als Selbstständiger, als Unternehmer, Unternehmerin ohne Kinder können wir uns unser Leben einfach so gestalten wie wir's wollen.
01:03:42: Und das ist nicht jeder Person in dem Ausmaß möglich.
01:03:45: Trotzdem glaube ich dass ganz viele Menschen trotzdem viel Entwicklungsmöglichkeiten haben und viel Spielraum haben.
01:03:51: aber Ich will sagen, es gibt immer wieder Herausforderungen.
01:03:55: Es gibt immer mal wieder Challenges, sich zu spüren und die eigene Selbstfürsorge zu priorisieren – das ist auch normal!
01:04:00: Aber für mich ist einfach der Kampfmodus absolut vorbei.
01:04:04: Das gibt's nicht mehr.
01:04:05: Und für mir ist glaube ich der größte Faktor dieses Mental-Load-Thema des Essens.
01:04:10: Also quasi das dauernde Nachdenken was soll ich essen?
01:04:13: Was darf ich
01:04:13: essen?!
01:04:14: Wie viel Kalorien und so... Das ist weg.
01:04:17: Und ich glaub ohne Schmäh hätte ich das Thema nicht gelöst ... jetzt das Unternehmen hätten wir das nie aufbauen können.
01:04:24: Das ist diesen Platz, den das Essen eingenommen hat.
01:04:27: ohne Erfolg muss man dazu sagen.
01:04:28: es ist ja nicht einmal so dass wir dann weiß ich nicht wie viel Kilo gehabt haben.
01:04:32: Wir haben nur die Nachteile gehabt aus da und nachdenken und zerdenken Und ein Körper, den wir uns nicht wohlfühlen.
01:04:40: Wahnsinn
01:04:40: eigentlich!
01:04:41: Deswegen falls man sich denkt das hört sich zu gut an um wahrzusehen naja es ist halt jetzt auch eigentlich schlechter als es war sein Tüfter weil du hast beides nicht dass du keinen Frieden mit dem Essen keine Leichtigkeit und auch nicht den Körper den du gerne hättest.
01:04:54: ja warum solls nicht umgekehrt gehen?
01:04:56: Wie ist das eigentlich?
01:04:57: denke gerade darüber nach so diesen Druck.
01:04:59: ich muss heute noch unbedingt Sport machen Gestern wieder nicht geschafft, heute auch nicht und ich muss.
01:05:05: Und wenn es nur zehn Minuten einhalten sind?
01:05:08: Das ist ja auch immer so ein Damoklesschwert was über einem schwebt.
01:05:11: Ja da kann man sich natürlich überlegen wer sagt das gerade zu mir?
01:05:15: weil wenn wir diese Stimmen in uns haben müssen wir uns überlegen Wer ist das?
01:05:19: die meisten würden sagen dass bin ich selbst aber dann würde fragen warum redest du mit dir selbst?
01:05:29: Also ich hoffe, das macht Sinn.
01:05:31: Was ich damit sagen will ist wir machen das oft im Coaching stellen wir das so vor als wie quasi ein Berater-Berater in einem Gremium.
01:05:37: diese Stimmen in uns aber du bist die Geschäftsführerin deines Lebens.
01:05:42: Du kannst diese Stimmen anhören und kannst verstehen wo sie herkommen und kannst vielleicht auch denen gute Absichten unterstellen.
01:05:51: Die Stimme hat eine hidden Agenda.
01:05:52: Ja, die Stimme, die dich vielleicht zum Sport tränkt, hat eine Hidden Agenda?
01:05:56: Ja,
01:05:56: das ist ... Vielleicht ist es die Ärztin oder die Mama oder der LinkedIn-Post, den man in der Früh gräßen hat.
01:06:03: Wo steht das?
01:06:03: Gesundheit und Bewegung, dass das so wichtig ist für eine langen Lebekeit?
01:06:06: Es kommt irgendwo her und man kann hinterfragen, möchte ich jetzt, dass dieser Gedankehandlungsleitend wird oder nicht?
01:06:14: Also jeden Gedanken, den wir haben können wir im Sinne der Achtsamkeit als etwas verstehen, dass uns begegnet.
01:06:22: Also ich bin nicht meine Gedanke.
01:06:24: Mein Gedankel kommt von irgendwo her und ich kann dann entscheiden wie gehe ich damit um?
01:06:28: Möchte ich meine Handlungen entsprechend setzen oder kann ich auch einen Gedanken mal
01:06:31: zurückweisen?".
01:06:32: Und bei diesen Ansprüchen sich jeden Tag zu bewegen hilft natürlich.
01:06:36: wenn man es sich einmal die Frage stellt ist das wirklich mein Ziel?
01:06:39: ja auch da wieder Werte ist zum Beispiel Aktivität beweglichkeit gesundheit ist das irgendwie werte passiert?
01:06:44: ist mir das wichtig?
01:06:46: Muss es jeden Tag sein?
01:06:48: Was ist denn sonst noch wichtig für langen Liebeketts?
01:06:50: Wie schaut's eigentlich mit meiner Regeneration aus, wie schauts mit meiner Erholung aus.
01:06:54: Hat das eigentlich den selben Stellenwert?
01:06:56: Ist vielleicht heute das Wichtig, habe ich genug geschlafen... Also man kann dann so mit sich selber ein bisschen in einen Dialog treten und schauen welche Entscheidung treffe ich jetzt.
01:07:05: Ich kann trotzdem selber die Entscheidung treffen auch wenn irgendeine Stimme in mir sagt, ich sollte mich heute noch bewegen.
01:07:10: Nein!
01:07:11: Weil eigentlich ist heute wichtiger um mich zu erholen.
01:07:13: Ich glaube, das ist auch noch das schlechte Gewissen.
01:07:15: Weil ich jetzt gerade darüber nachdenke ... Wenn ich den Körperfrieden erlangt habe und aber immer noch keinen Bock habe auf Sport?
01:07:24: Ist es dann schlecht!
01:07:25: Es kommt wieder darauf an ob mir Sport wichtig ist.
01:07:28: Also wir sind alle... Das ist mir auch ganz wichtig zu sagen Wir sind alle nicht dazu verpflichtet langzuleben gesund zu sein sportlich zu sein beweglich zu sein von jeder Person Die ganze individuelle Entscheidung.
01:07:40: Und wenn ich sage, mir ist es wichtig, dass das mein Wert und bei mich ist es tatsächlich so, dass Aktivität einer meiner fünf Top-Werte ist oder Vitalität habe ich eigentlich genannt, aber das ist ja sehr ähnlich... Mir ist es richtig!
01:07:51: Ich muss mich dazu nicht motivieren, nicht mehr.
01:07:53: Also früher war Sport ein To do oder Bewegung.
01:07:56: Heute ist was, das mache ich aus eigenem Antrieb weil ich festgestellt hab und dafür war halt auch einfach diese Phase wichtig, das einfach mal spüren zu lernen dass es mir besser geht, wenn ich mich bewege.
01:08:08: Ich muss mich dazu nicht motivieren!
01:08:10: Aber... Wenn jemand sagt, mir ist das eigentlich gar nicht so wichtig und ich konzentriere mich vielleicht lieber auf die anderen, vielleicht ist mir gesundert und langlebig halt schon wichtig.
01:08:19: aber jetzt Bewegung, Aktivität nicht zu sagen, ich konzentriere mig vielleicht eher auf Erholung, auf Schlaf, auf andere Dinge, die auch zur Gesundheit beitragen oder geredelmäßig zur Vorsorge untersuchen oder solche Dinge?
01:08:31: Ist ja auch okay.
01:08:32: Also bei mir ist es zum Beispiel so, ich will Ich weiß auch, dass das mir gut tut und manchmal komme ich einfach nicht ins Tun.
01:08:40: Warum?
01:08:41: Weil wir Menschen ungern das verlassen was wir kennen, weil wir gerne in der Ruhe Energie bleiben.
01:08:47: also das kenne ich auch Was da hilft ist... eben wenn du schon weißt, dass es dir nachher gut tun wird dich zu bewegen mal in den Körper reinzugehen.
01:08:58: Weil oftmals findet auch da ganz viel im Kopf statt.
01:09:00: also wir sind vielleicht in Ruhe und der Körper will in erster Linie mal in Ruhr bleiben weil unser Gehirn ist ja darauf ausgelegt.
01:09:06: das hat das allerwichtigste Ziel uns sicherzuhalten unserem Leben zu halten Und auch Energie zu sparen.
01:09:13: das heißt unsere Gehirnen will per se nicht rausbewegen und uns vielleicht sogar in Gefahr begeben, indem wir jetzt eine Runde laufen gehen oder so.
01:09:21: Ja das heißt unser Gehirn sagt uns eher halt es ist ja gerade gemütlich, jetzt ist es ruhig, jetzt bleiben wir da aber du weißt dass dir Bewegung eigentlich gut tut.
01:09:29: das heißt was du dann machen kannst ist mal vom Kopf in den Körper gehen und zum Beispiel dass ihr sie nicht gut für mich funktioniert ist Musik aufdrehen.
01:09:36: Mein Musikaufdrehn die ich gerne mag, die vielleicht ein bisschen aktivierend ist und mein bisschen aufzustellen und zu schauen wie fühlt sich das an?
01:09:42: habe ich jetzt grad Lust zu bewegen, mag ich grad tanzen.
01:09:45: Ja was passiert im Körper?
01:09:47: Oder mal ein Fenster aufmachen, rausschauen, ein paar Schritte gehen vielleicht nicht gleich die große Laufrunde aber in den Körper kommen und schauen wie der reagiert.
01:09:56: und dann stellt man relativ schnell fest reagiert der auf diesen ersten Reiz, weil so ein bisschen reizen müssen wir uns dann und will mehr.
01:10:05: Ah okay perfekt!
01:10:05: Dann ist das der perfekte Zeitpunkt für zum Beispiel eine Sportinheit.
01:10:09: Sagt der Körper aber eigentlich will immer noch sitzen bleiben?
01:10:12: Dann ist man vielleicht auch erholungsbedürftig oder ruhig bedürftig.
01:10:15: also das funktioniert eigentlich sehr gut.
01:10:17: beim sport ist es ähnlich wie beim essen.
01:10:19: das ist ja auch sehr stark mit Dieten verbunden.
01:10:22: dass heißt wenn wir jahrelang jahrzehntelang sport nur zum abnehmen gemacht haben dann ist es einfach Schmerz und negative Emotionen verbunden.
01:10:30: Das heißt, auch zur Bewegung zum Sport muss man die Beziehungen irgendwie neu positiv entdecken.
01:10:37: Meistens ist es dann einfach so, dass das Gehirn die Abkürzung nimmt.
01:10:40: Weil wenn man dann die Leute fragt, warum machst du Sport nicht damit ich mehr essen kann?
01:10:44: Okay, dann ist es natürlich leicht zu sagen, bleib einfach direkt sitzen und isst mehr!
01:10:49: Das ist die AbKürzung.
01:10:51: D.h.,
01:10:51: dieses Thema Bewegung und Sport ist auch durch die Dieten meistens komplett zerstört.
01:10:57: Aber bei uns genauso.
01:10:58: Und bei mir ist aktivität nicht in den Topfenwerten drin.
01:11:01: Bei mir ist es Spaß Und ich hol mir die Bewegung dann über Spieler.
01:11:06: Das kann jetzt Tennis sein, das kann aber auch ein VR-Spiel sein.
01:11:09: Also gibt es großartige Spiele wo man sich virtuell abfetzt oder boxt und das ist großartig!
01:11:16: Und das zahlt voll auf meinen Wert Spaß ein den ich jetzt nur mit.
01:11:19: was in der?
01:11:20: Sechzig Minuten Cross Trainer würde ich nicht durchhalten weil das hat nichts mit meiner Werte zu tun
01:11:24: Aber es zahlt doch auf den Wert Gesundheit ein?
01:11:26: Richtig!
01:11:29: Und du bewegst dich und tust deinem Kopf
01:11:30: aus.
01:11:30: Genau, aber gesundheit ist ja auch so ein Thema.
01:11:32: Irgendwie reden wir immer nur über Bewegung und Ernährung... ...und vergessen die anderen achtzig Prozent, die es noch gibt.
01:11:38: Warum schauen wir da doch unser Stressmanagement?
01:11:39: Warum schauen auf unsere sozialen Interaktionen?
01:11:42: Warum schauen wir da auf unsere Abgrenzung des Mechanismus?
01:11:45: Auf unseren Schlaf!
01:11:48: Auch Ernährungs-Sport ist super wichtig, aber irgendwie vergessen wir da ziemlich viel.
01:11:53: Ja der wird das dann hingeguckt wenn's ein Problem ist.
01:11:55: Weil du dann halt in kurz Form ausbrennen bist und eigentlich vom Burnout.
01:12:00: Oder keine Ahnung, wenn die Blutwerte so schlecht sind und man Herzrasen hat, weil ... Keine Ahnung!
01:12:06: Ja?
01:12:06: Und keiner klopft auf die Schulter, wenn du acht Stunden geschlafen hast.
01:12:09: Das ist ja da ins Sechse.
01:12:11: Oder eben, wenn wir zur Vorsorge untersuchen gehen.
01:12:13: Ich bin ein Riesenfan davon einfach meine Arztärztinnentermine regelmäßig wahrzunehmen Und ich glaube, das hat auch einen sehr großen Impact auf meine Gesundheit.
01:12:24: Wahrscheinlich einen größeren als ob ich das Stück Schokolade esse oder nicht und da ist es ein bisschen Missverhältnis finde
01:12:31: ich.
01:12:31: Schön dass du das ansprichst weil das ist bei mir genau das Gleiche.
01:12:33: also wenn ich vom Zahnarzt zurückkomme oder auch von der Gynäkologin bin danach fühle ich mich so wow!
01:12:39: Ich habe was für mich getan!
01:12:41: Richtig cool!
01:12:43: Mega!
01:12:44: Ich fühle
01:12:45: mich dann immer gleich richtig toll.
01:12:47: Ihr lieben, wie können euch die Leute erreichen wenn sie jetzt mal sagen dass Sie wollen sich das Ganze angucken?
01:12:51: Die Community?
01:12:53: oder dann halt euer Programm was ihr habt.
01:12:54: Genau am besten einfach unter Mission Körperfrieden mit minus ohne minus.
01:12:58: wir haben beide Domains und einfach reinschauen.
01:13:01: wir machen ganz typisch so kennenlernen Gespräche die komplett unverbindlich und offen sind.
01:13:07: Wir haben eine sehr, ich sag mal kleine Community wo uns wirklich wichtig ist dass wir helfen können ja aber auch das der fit da ist.
01:13:14: Das heißt wir übernehmen... das ist vielleicht ein bisschen unlieblich wie.
01:13:17: wir nehmen recht viel Verantwortung für das Ergebnis der Person die bei uns dabei ist Und die Verantwortung kann man nur übernehmen wenn wir wissen dass wir weiterhelfen können.
01:13:26: Sprich
01:13:27: keinerlei Druck.
01:13:27: einfach kennenlernen Wenn wir helfen könnten gibt es einen Angebot und jeder kann dann überlegen bin ich dabei oder nicht?
01:13:33: Also entscheidet ihr dann, wer mit dem oder der Klientin arbeitet?
01:13:36: Oder wechselt ihr euch in den Themen immer
01:13:38: ab.
01:13:40: Eigentlich kriegt man uns beide!
01:13:43: Man kriegt uns beide in unseren Community-Calls und sind wir beide drinnen.
01:13:47: Und in den Coachings kann sich das Besondern aussuchen.
01:13:49: Das ist tatsächlich was, was wir immer wieder als Feedback kriegen, was uns freut, dass so diese.
01:13:54: Ich bin kein großer Fan von diesen Genderstereotypen, aber es kommt tatsächlich auf das, dass die männliche und weibliche Perspektive recht wertvoll wahrgenommen wird.
01:14:02: Und deswegen sind wir auch beide drin.
01:14:04: Ja, und wir haben dann doch auch beim gewissen Thema ein bisschen einen anderen Zugang oder bringen einfach eine andere Idee noch rein... ...und genau das ist eigentlich bis jetzt immer ganz positiv angenommen worden!
01:14:14: Wann war dein letztes Mal, dass du Sour Cream Chips geliesst?
01:14:17: Hörst du fast zu?
01:14:17: Ich glaube schon ein bisschen her.
01:14:19: Das ist
01:14:19: Lernung her.
01:14:21: Ich glaub ich würde sagen zwei Wochen oder so.
01:14:29: Das
01:14:29: ist
01:14:30: der Punkt.
01:14:31: Es ist mal wurscht und ich weiß es nicht mehr.
01:14:34: Aber gibt's das was, wenn ihr sagt jetzt gönne ich mir etwas?
01:14:37: Was ist das?
01:14:38: Habt ihr sowas?
01:14:39: Wir gönnen uns eigentlich immer!
01:14:41: Gönnern ist so eines von diesen bisschen auch Diet-Buzzwords, muss ich sagen.
01:14:46: Also
01:14:47: wir haben
01:14:48: ein paar Diet Talk Begriffe wo wir auch sagen da darf man ein bissel kritisch drauf schauen wenn man die verwendet und Gönnen ist auch sowas wo ein bisschen mitschwingt.
01:14:56: das habe
01:14:57: ich nicht immer!
01:14:59: Das muss ich mir irgendwie vorher verdienen.
01:15:01: deswegen nein wir essen eigentlich immer nach unseren Bedürfnissen was wir auch machen Das kann heute noch gar nicht zu sparen, wir treffen auch sehr pragmatische Essentials.
01:15:10: Und das finde ich auch super wichtig!
01:15:12: Weil diese neue Art der Ernährung kann auch ein bisschen überfordern sein und man muss jetzt bei jedem Essen perfekt spüren was man braucht und genau das Richtige auswählen und das super Genusserlebnis haben.
01:15:26: also nein man kann doch einfach sagen gerade Mittag ist für uns oft so an Essen, das hat Nährstoffe.
01:15:33: Das bringt uns irgendwie gut über den Tag und es ist dann relativ egal ob das jetzt Nudeln sind oder irgendwelche Jocke mit was oder ein Fertegereg.
01:15:43: Also man kann auch da ganz pragmatisch mal rangehen.
01:15:45: Essen darf echt easy sein?
01:15:47: Essen darf easy sein und muss eben nicht ... ja... ...-Zerdacht und zerspült werden.
01:15:53: Keine Raketenwissenschaften!
01:15:57: Ihr Lieben, ganz lieben Dank für den spannenden Einblick in euer Unternehmen und vor allem in eure Geschichte.
01:16:02: Und ja also mich hat es auf alle Fälle schon seit dem Vorgespräch wirklich bereichert und ich gucke tatsächlich mehr hin.
01:16:08: Und wenn einer von die Hörern und Höreren das Gleiche jetzt macht dann freue ich mich sehr und wünsche euch noch weiterhin ganz viel Erfolg dabei!
01:16:16: Sehr gut, vielen Dank, dass wir da sind.
01:16:18: Vielen Dank.
01:16:18: Alles Liebe.
01:16:23: Das war und jetzt der Podcast mit Maryke Katschmareth.
01:16:27: Schön, dass du dabei bist.
01:16:28: Wenn du auch die nächsten Folgen nicht verpassen möchtest, dann abonniere mein Podcast und jetzt und aktiviere die Glocke.
01:16:34: So bleibst du definitiv auf dem Laufenden!
01:16:36: Besuch mich gerne auf meiner Website www.undjetztpunkte.de.
01:16:40: Dort kannst Du Dich auch an meine Newsletter eintragen und erhält regelmäßig spannende News- und Behind-the-Sceneinflicke zum Podcast.
01:16:47: Wenn Du Fragen oder Anmerkungen zu und Jetzt hast, dann kannst Du mir auch gerne eine E-Mail schreiben an HalloEd und jetztpunkt.de.
01:16:55: Und JETZT bis bald, Deine Mareike.
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