Mut zum Karriere-Neustart: Von Lebensentscheidungen, beruflicher Neuorientierung und Blindnieten | #Persönlichkeitsentwicklung 💛
Shownotes
INSPIRATION | TEASER EINFÜGEN Du erfährst... MEHRWERT EINFÜGEN "und jetzt?" ist der Podcast für Menschen, die sich immer darum bemüht haben, nach den Regeln zu spielen. Die ihr Leben lang versucht haben, überall erfolgreich zu sein. Die aber irgendwann an einem Punkt angekommen sind, an dem sie das Gefühl haben, festzustecken. Nicht dort zu sein, wo sie sein wollen. Geht es dir auch so? Dann lass uns gemeinsam ein Experiment wagen: Ich nehme dich mit auf meine Selbstfindungsreise, während der ich mich all der lange gepflegten negativen Glaubenssätze annehme. Ich möchte zeigen, dass dieses Gefühl mehr im Leben zu wollen, aber nicht von der Stelle zu kommen, keine Seltenheit und gleichzeitig heilbar ist. Ich bin Mareike und frage mich: und jetzt? __________________________ ||||| PERSONEN ||||| 👤 Mareike Kaczmarek, Podcast Host UND JETZT? 👤 Christian Gaschler, __________________________ ||||| SPONSOREN ||||| __________________________ ||||| KAPITEL ||||| KAPITEL EINFÜGEN __________________________ ||||| WIR ||||| 💛 Abonniere „UND JETZT?“ auf Apple Podcasts, Spotify & Co. Wenn dir die Folge gefallen hat, hinterlasse mir bitte eine Fünf-Sterne-Bewertung! 👥 Ich strebe die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache an. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.Transkript anzeigen
00:00:01: Und jetzt der Podcast mit Mareike Katschmarek.
00:00:16: Warum tu ich gerade etwas, auf das ich offenbar nicht wirklich Lust habe?
00:00:21: Warum tue ich das?
00:00:22: Gibt es da einen Ideal, in dem ich versuche gerecht zu werden?
00:00:26: War so, ob mein eigener Wunsch mich in dieses Berufsverhältnis zu begeben?
00:00:29: oder hat mich da vielleicht irgendwer hingebracht?
00:00:33: und ich glaube dieses frühzeitige ausprobieren, das berufliche Ausprobieren finde ich sehr wertvoll!
00:00:38: dass man schon immer das gemacht hat, worauf man Lust hat.
00:00:41: Das ist eher selten, es sind Glücksgriffe!
00:00:45: Und wie finden wir unsere wahre Leidenschaft in dem uns ausprobieren?
00:01:10: über die Berge gesprochen und toll, dass du da bist.
00:01:18: Ich freue mich auf eine Stunde voller toller Fragen!
00:01:20: Hallo und herzlich willkommen!
00:01:22: Ja hallo Marike vielen lieben Dank für die Einladung und die nette Ammoderation.
00:01:27: sehr gerne Christian du warst für mich ein Glücksgriff bei LinkedIn.
00:01:31: ich freue mich im übrigen Leute.
00:01:32: also wer noch nicht bei LinkedIn ist man findet das so wahnsinnig spannende Charaktere und Christian habe Als erstes in einem Podcast kennengelernt.
00:01:44: Beziehungsweise in deiner Folge kennengelern mit einer lieben Freundin von mir, die dich mit einer Gegenfrage ins Schlingern gebracht hat.
00:01:52: Richtig!
00:01:52: Ich liebe Diana Rubik.
00:01:54: Hallo an dieser Stelle falls du zuhörst Diana und das zweite Mal als ich dann gedacht habe okay der Kerl ist echt spannend war tatsächlich ein Post den Du gemacht hast über deine Wände in Deiner beruflichen Laufbahn.
00:02:07: Stimmt genau
00:02:08: Christian, bevor ich weiter sabbeln ...
00:02:10: Ich kann nicht sagen ob es spannend war.
00:02:11: Aber zumindest stimmt das!
00:02:12: Ich kann mich an den Post erinnern.
00:02:14: Ich fand ihn super der war nicht übermäßig lang aber es hat mich sofort berührt und auch sofort eingenommen.
00:02:20: Und deswegen, Christian, Bevor ich weiter labere erzähle wer bist du was machst Du?
00:02:24: Was willst Du hier?
00:02:27: Ja freut mich sehr dass sich der post abgeholt hat.
00:02:29: Das vielleicht bevor ich mich jetzt vorstelle.
00:02:32: das ist immer ganz spannend.
00:02:33: ich schreibe mal relativ viele so sachliche posts über die sprache und denkt mir dann immer, wenn ich mal was über mein Leben erzähle, das interessiert sowieso keine Sau.
00:02:42: Und mit jetzt ausgerechnet dieser Post bei dem du ja auch mehr auf mich aufmerksam wurdest, der kam sehr gut an und da dachte ich mir so heißt es überhaupt schreibenswert lesenswert.
00:02:53: Du hast mir das Gegenteil bewiesen.
00:02:54: also meine anfänglichen Zweifel da auf jeden Fall zusammen ja auch mit den Reaktionen aufgeräumt.
00:02:59: Also zu mir mein Name ist Christian Gaschleich bin thirty-eight Jahre alt bin verheiratet und komme gebürtig aus dem Harz, aus Goslar am Harz um genau zu sein.
00:03:09: Und wohne heute mit meiner Frau in Paderborn.
00:03:12: Ja, und beruflich bin ich selbstständiger Autor- und Ghostwriter seit twenty-einzwanzigem Vollzeit.
00:03:20: Was macht man als Ghostwriter?
00:03:21: Tatsächlich gibt es verschiedene Arten des Ghostwritings.
00:03:25: LinkedIn Ghostwriting ist etwas was mehr kommt.
00:03:28: dass die Leute keine Zeit haben ihre eigenen Beiträge zu schreiben wurde auch schon ein paar mal gefragt.
00:03:32: das war nicht mein Geschäft sondern ich habe mich darauf spezialisiert, Sachbücher im Auftrag zu schreiben.
00:03:39: Meine Kunden sind hauptsächlich Unternehmer die schon über eine gewisse Reichweite verfügen meistens bei Instagram aber auch bei LinkedIn und die nutzen das Buch oder wollen das Buch nutzen um ihre Personenmarke zu stärken.
00:03:51: das heißt um da aufs nächste Level zu kommen ja und haben natürlich Ahnung auf einem Gebiet eine fachliche Kompetenz Und diese wollen sie nach außen tragen.
00:04:02: ja und dann wie gesagt mit dem buch personenmarke erhöhen wo es natürlich am endeffekt aber auch schon darum geht.
00:04:08: Kunden zu gewinnen logischerweise bekanntheit am markt zu erhöhen
00:04:12: und dann geben die dir die informationen und du packst das in den text
00:04:16: ganz so.
00:04:16: was ist jetzt wirklich sehr einfach zusammengefasst ist schon relativ enge zusammenarbeit.
00:04:20: ich schätze mal in einem buch, ich habe da jetzt keine software im hintergrund laufen die distract.
00:04:26: Aber ich schätze mal so zwischen dreihundert und vierhundert Arbeitsstunden werden drinstecken bei einem Buch, bei einem Sachbuch von so einem Umliebsbau einer Seiten.
00:04:33: Vielleicht sogar etwas mehr?
00:04:35: Und diese Zeit haben diejenigen ja nicht das zu schreiben!
00:04:39: Dann stellt sich auch noch die Frage verfügen sie überhaupt über die Kompetenz.
00:04:44: Manche schon könnten wahrscheinlich schreiben nur erfahrungsgemäß muss man an der Tätigkeit sehr lange durchführen, um da wirklich auf einem gewissen Niveau abzuliefern.
00:04:52: Von Malcolm Gladwell müsste das gewesen sein, dass ihr gesagt habt, Zehntausend Stunden brauchst du bei etwas richtig gut zu werden?
00:04:58: Ich denke da immer an meinen Maler der Wohnungen renoviert und so weiter und er ist einfach mit einer Leichtigkeit dabei wenn er tapeziert streicht oder Böden verlegt.
00:05:07: Da komme ich nicht hin.
00:05:08: ja und dann heißt natürlich noch ein Talent wenn einen Talent mitbringst.
00:05:12: aber Das dauert eben eine Zeit und die Leute, für die ich Bücher schreibe, haben diese Zeit nicht.
00:05:16: Und oftmals haben sie auch nicht die Muße sich damit zu befassen so im Detail.
00:05:20: Genau!
00:05:20: Und dann in der Zusammenarbeit geben Sie mir viele Informationen... das heißt jetzt wirklich nicht dass sie mir ein-zwei Sprachnachrichten senden und ein zwei E-Mails, sondern schreiber ich das Buch, sondern die müssen auch schon einige Stunden investieren, damit da Tiefe reinkommt.
00:05:31: Darfst du sagen was das für Themen sind?
00:05:32: Was so das spannendste war?
00:05:34: Ja, es ist ja auch eine Spezialisierung.
00:05:36: also meine Themen sind rund ums Unternehmertum Persönlichkeitsentwicklung Vertrieb Und das letzte Projekt war aus dem Immobilienbereich, da hab ich selbst ein paar Erfahrungen.
00:05:45: Das würde ich auch direkt mitgeben als Info, als Tipp.
00:05:49: wenn man darüber nachdenkt einen Buch schreiben zu lassen von jemandem dann sollte man Sorge tragen dass der Ghostwriter die Ghostwriterin ein gewisses Vorwissen auf dem Gebiet hat das ist auf jeden Fall hilfreich oder zumindest Dass sich die Personer einarbeiten kann sonst liest man das raus.
00:06:07: wenn ich gar keine Ahnung von Immobilien habe und ich soll da diesen Gedankengängen folgen, das wird schwierig.
00:06:11: Ja, das
00:06:12: glaube ich.
00:06:13: Ja spannend!
00:06:13: Also ein Thema mit dem ich mich noch nie bisher auseinander gesetzt habe.
00:06:18: Schreiben für
00:06:20: andere?
00:06:20: Ich schaffe es nicht mal für mich selbst zu schreiben.
00:06:22: Ich dube mich ja schon schwer mit LinkedIn-Posts und meinen Newslettern.
00:06:25: also vielleicht sollte ich dich dafür auch anheuern Christian.
00:06:30: Für was jetzt?
00:06:31: Für meine Newsletter... ...für die Newsletter Aber damit schickst du gar nicht die Hand wahrscheinlich.
00:06:37: Wahrscheinlich nicht, nee, ich wurde ein paar mal schon gefragt, ob ich auch Link den Beiträge schreiben möchte für Leute und ich hab das bisher immer abgelehnt.
00:06:44: Ich bleib da wirklich fokussiert bei meinem Thema.
00:06:48: Hocus-pocus keep the focus, ne?
00:06:50: Ja!
00:06:50: Daher ist ja richtig so.
00:06:52: Lieber Christian, Karriere Neustadt.
00:06:55: Du hattest da sofort meinen Respekt gehabt dass du ... Ja, ins kalte Wasser gesprungen bist und gesagt hast du, okay ich zieh das jetzt durch.
00:07:02: Ich gehe aus dem raus was sich bewährt hat die letzten Jahre usw.
00:07:07: Für alle anderen?
00:07:08: Was hast du denn eigentlich gelernt studiert?
00:07:12: Was war eigentlich ursprünglich dein Metier?
00:07:14: Ich bin Wirtschaftsingenieur und habe das nach einem Abitur studiert und auch ziemlich straight durchgezogen Und du hast mich vorab so ein bisschen so gefragt Warum ich mich dafür entschieden habe?
00:07:30: Also vielleicht interessiert das ja in ein oder anderen.
00:07:33: Also bei mir war es so, ich fand Maschinenbau damals zu einseitig und Wirtschaftswissenschaften auch und fand eine Mischung daraus tatsächlich spannend also sowohl im technischen Bereich was zu lernen als auch im wirtschaftlichen Bereich.
00:07:45: Und an entscheidendem Punkt war schon dass mein Umfeld mir signalisiert hat Als Wirtschaftsingenieur wirst du eine Karriere machen.
00:07:54: Das hatte ich damals auch vor.
00:07:55: Ich wollte Karrieren machen.
00:07:57: Da habe ich eine ganz nette Anekdote, und zwar als wir vom Dekan begrüßt wurden.
00:08:01: Da kann ich mich noch sehr gut daran erinnern.
00:08:03: da saßen wir gemeinsam mit den Maschinenbauern also die Wirtschaftsingenieure und Ingenieurinnen Und die Maschinbauer saßen zusammen... Da kann man wirklich fast die männliche Form lassen.
00:08:13: das waren sehr wenig Frauen.
00:08:15: Die Maschine war saßen Zusammen in einem Raum und dann hat der Dekal gebeten Man soll mal die Hände eben alle Maschinnbauer heben jetzt mal die hände Hälfte ging damals hoch.
00:08:26: Heute werden wahrscheinlich mehr Wirtschaftsingenieure in dem Raum sein und dann fragten wir, wer sind die Wirtschafts- Ingenieure?
00:08:31: Wieder die andere Hälften gingen dann hoch.
00:08:34: Und jetzt drehen sich bitte mal die Maschinenbauer zu den Angehenden Wirtschaftsengineuren um.
00:08:41: Das sind später eure Schäden!
00:08:44: Ich habe mir gedacht im Rückblickend wie demotivieren muss das für Maschinbauer gewesen sein diese Ansage vom Dekan zu bekommen?
00:08:50: Na ja, aber es hat schon natürlich zu dem Zeitpunkt so diesen Weg bestätigt.
00:08:57: Du gehst an den Weg mit ihm in eine Karriere machen.
00:09:00: Was war denn für dich damals ... Karrieren?
00:09:03: Also was hast du da darunter vorgestellt, dass du sagst oh ich hab jetzt darin Karriering gemacht?
00:09:07: Auf jeden Fall hat Geld ne große Rolle gespielt im Angestellten Dasein schon.
00:09:11: also Ich habe nicht über Unternehmertum nachgedacht Im Angestelltendasein viel Geld verdiene und gleichzeitig auch ein gesellschaftliches Ansehen genieße.
00:09:21: Und das war auch so, muss ich sagen, was mich rückblickend aufs Umfeld geprägt hat.
00:09:25: Also da hatten schon Ärzte, Anwälte, Ingenieure, hatten schon ein gewisses Ansehen bei meiner Familie und eine akademische Laufbahn.
00:09:34: Das war immer mit Höherem-Ansehen verbunden.
00:09:36: Kommst du selber aus einer akademischen Familie?
00:09:37: Gar nicht so!
00:09:38: Meine Mutter ist Reiseverkehrskaufmann, hat die das Zeichen noch gelernt.
00:09:43: Damals gab es noch nicht.
00:09:43: Reise verkehrskaufe Frau.
00:09:45: Das erzähle ich mal witzig.
00:09:48: Und die hat mehrere Reisebüros gehabt, das heißt sie war wirklich immer selbstständig in ihrem Leben und mein Vater hat was komplett anderes gemacht.
00:09:55: Er war Beamter bei der Deutschen Bahn und ist dann später aus der Beamtenlaufbahn ausgeschieden und hat dann im Busbereich, da war er Geschäftsführer bei verschiedenen Firmen am Ende dann bei Stadtbus Goslar...
00:10:08: Aber auch an die Selbständigkeit ne?
00:10:10: Also irgendwie sind beide deine Eltern eigentlich in die Selbstständigkeit gegangen oder?
00:10:14: Nee nee, mein Vater gar nicht!
00:10:17: Ich dachte, ich hab das so verstanden.
00:10:18: Er war bei dem Busunternehmen selbstständig?
00:10:21: Nee, aber er war einfach Geschäftsführer.
00:10:23: Aber er war immer angestellt und es waren natürlich auch Busgesellschaften.
00:10:26: da sind ja noch der Behörde unterstellt.
00:10:31: Das hat schon sehr gut zum Beamten gepasst diese Richtung.
00:10:34: Ja,
00:10:34: das ist total interessant.
00:10:35: Bei dir du kommst aus diesem Feld was ja akademische also sozusagen dein Umfeld war akademisch deine Eltern naja eher weniger, aber trotzdem irgendwie erfolgreich.
00:10:45: Bei mir war das ja ähnlich.
00:10:46: also meine Mutti die ist Lehrerin beziehungsweise Pädagogen mein Papa der hat Finanzmanagement studiert und Das war für mich auch immer klar.
00:10:57: ich möchte finanziell abgesichert sein Ich möchte ich möchte Karriere machen ich möchte vor allem neunte Klasse Berufsberatung!
00:11:05: Ich werde Chefin!
00:11:06: Nein, ich habe damals gesagt ich werde Chef.
00:11:11: Das war für mich auch, das war gesetzt und dann in diesem Kopf ... Okay.
00:11:16: Definitiv Studium führt kein Weg vorbei.
00:11:18: Wenn ich das nicht gemacht habe, oh mein Gott!
00:11:20: Wenn ich keinen Studium mache, wird aus mir nichts.
00:11:22: Dann geht alles den Bach runter.
00:11:24: Das war tatsächlich bei mir dieser Gedanke.
00:11:27: Und bestenfalls ... Das hat keiner zu mir gesagt aber... Ich hab's für mich zumindest gespürt oder vielleicht eingebildet.
00:11:36: zu spüren?
00:11:38: Am besten entweder ein ganz großen Unternehmen, einen namenhaften Unternehmen.
00:11:41: Also da rede ich dann von Siemens oder Bosch oder BMW genau große Unternehmen?
00:11:46: Oder am Besten eine Behörde?
00:11:47: Und was
00:11:48: ist das Sicherheitsbedürfnis?
00:11:49: Hat definitiv was mit der Wende zu tun und mit den vielen Unwegbarkeiten die auf unsere Familie zukamen auch beruflich.
00:11:58: sich versucht immer wieder rauszukämpfen in eine Anstellung und dieses Auf-und Ab... Bei Leib überhaupt nicht schlecht.
00:12:07: Wir sind in die Urlaube gefahren und es hat an nichts gemangelt, trotzdem scheint ich das irgendwie mitgenommen zu haben dass es wahnsinnig wichtig ist finanziell abgesichert zu sein.
00:12:19: Ich habe das die letzten Jahre ein Stück weit losgelassen aber dieser Panik und dieser Druck unbedingt so gut wie möglich abzuschließen mit Rapitur und dann ins Studium zu gehen und den großen Job zu bekommen war maßgeblich definitiv
00:12:35: Ja sicher, hat bei mir da auch eine Rolle gespielt.
00:12:37: Ich kann das gut nachempfinden!
00:12:39: Der gemeinen Vorteil war aber meinen Eltern tatsächlich dass meine Mutter eher risikoorientiert war.
00:12:45: Das heißt die ist ne sehr kreative Frau und hatte Reisebüros gegründet.
00:12:49: Teilweise hat sie vielleicht auch zu viele Risiken begegnet.
00:12:56: Mein Vater war so der Kontrast.
00:12:57: Der hat dann vergleichsweise straighten Lebenslauf, ja?
00:13:02: Und da war das Sicherheitsbedürfnis viel ausgeprägter und ich glaube dadurch dass sich da beide Wege gesehen habe hab ich mir am Ende eine Mischung daraus gebaut.
00:13:11: Also mir ist sowohl die Selbstentfaltung des Ausprobieren ist mir wichtig Aber den Preis dafür, den ich dafür zahlen muss und das Risiko was ich dabei eingehe.
00:13:19: Das spielt mir auch noch nicht so.
00:13:20: Und das haben wir beide irgendwie so mitgegeben.
00:13:21: tatsächlich ist mir rückblickend erst klar geworden.
00:13:23: Ja aber es ist witzig das ist ähnlich auch bei Joel so wenn ich das bei ihm auch sehr er könne sich nie vorstellen angestellt zu sein doch gar nicht funktionieren.
00:13:32: schnell werden sehr unbequemer Angestellter aber immer doch immer naja eher so.
00:13:37: risiko avers steht sich manchmal ein bisschen im weg vor allem in der Selbstständigkeit Aber das ist auch sehr ausgeprägt.
00:13:46: Das ist ja wirklich ein bisschen so Gegensätze, ne?
00:13:48: Also in die Selbstständigkeit gehen und eigene Dinge machen wollen aber ins Risiko gehen eher vorsichtiger.
00:13:56: wo ich immer bewundere wie manche Unternehmer einfach blind rein springen und einfach ihr Ding durchziehen und das restliche Taschengeld in Anführungsstrichen das werfen wir jetzt einfach auch noch mal rein und gucken was dabei passiert Und die fallen immer auf die Füße.
00:14:08: Die fallen meistens auf die füße.
00:14:09: Ist das kein Gut funktionieren?
00:14:11: Klar, ohne Risiko keine Rendite.
00:14:14: Das ist ja so eine alte Börsenweisheit auch.
00:14:16: Also wenn man einen komplett sicherheitsorientierten Weg geht, dann wird's schwierig.
00:14:20: Dann richtig erfolgreich zu werden überhaupt nicht, also finanziell immer jetzt von einer finanziellen Erfolgssprache.
00:14:24: Gab es bei dir in der Kindheit oder in der Jugend diese Vorstellung von was ein guter Beruf ist, was ein richtiger Beruf ist?
00:14:31: Ein guter Job!
00:14:32: Ja, also schon wie gesagt die akademische Laufbahn wurde... Jetzt mir nicht angeraten.
00:14:40: Eine Eltern haben mir da immer die freie Hand gelassen, ja?
00:14:43: Ich denke ... Die hätten jetzt auch kein Problem damit gehabt, wenn ich gesagt hätte, ich möchte jetzt Gas-Wasser-Installateur werden oder so, wobei die verdienen heute mehr als die meisten Ingenieurinnen, wenn sie einen guten Betriefer sind.
00:14:55: Das ist mal so am Rande erwähnt.
00:14:58: Ist nämlich sehr schwierig, die zu finden, weil es kaum noch einer macht.
00:15:01: Aber doch, ich muss ganz klar sagen bei uns das war, ob ich's zumindest wahrgenommen Akademische Berufe waren einfach angesehen.
00:15:09: Und vielleicht ist das auch so ein bisschen der Generation geschuldet, dass die nicht so viele Freiheiten hatten.
00:15:15: Wir waren ja dann so die erste Generation zusammen mit der Generation X. Ich bin bei der Generation Y. Generation X war ja zusammen mit unserer Generation die ersten Generationen, die sich mehr entfalten konnten, die man den finanziellen Rückhalt der Familie genossen haben und das war bei den Generationen davor ja nicht so krass sondern... Ja, meine Großeltern waren jetzt nicht arm.
00:15:36: Aber mein Vater hat mit fünfzehn schon gearbeitet.
00:15:37: Das ist ja heute undenkbar!
00:15:39: Da hat man in fünfzehnt schon irgendwo eine Lehre anfängt.
00:15:41: Und ich glaube schon, dass meine Eltern sich dann einfach gewünscht haben ... Ach so eine akademische Laufbahn, das wäre bestimmt was Schönes.
00:15:47: Bestimmt was Tolles.
00:15:49: Sehr wohlwollend gedacht.
00:15:52: Sag mal, glaubst du denn bei dir schon im Studium während deines Studiums?
00:15:56: Dass du gesagt hast, eigentlich ist es doch nicht das Richtige?
00:15:59: oder wann war bei dir der Punkt, dass du sagst okay... Eigentlich würde ich gerne doch was anderes machen wollen.
00:16:05: Das
00:16:05: ist echt eine gute Frage!
00:16:06: Also im Studium habe ich daran nicht gezweifelt, da bin ich von ausgegangen, dass das was ich mache, dass es zu Affelung führen wird.
00:16:16: Ja und so kann mich nicht zumindest daran erinnern, dass ich im Studiums mal gesagt habe, ich werde jetzt lieber Autor, sondern sicherlich haben sich da manche Sachen genervt.
00:16:25: Ich hab zum Beispiel gemerkt, ich muss durch manche Fächer durchquelen, das geht wahrscheinlich allen im Studium so, manche fächer liegen eigentlich Also gerade so Grundlagen der Mathematik, also da wurde den Ingenieuren schon einiges abverlangt.
00:16:38: Das musste ich mich schon ganz schön durchquälen.
00:16:39: als sie mich dann später aber spezialisiert hat und das war dann in Richtung Werkstoff-Gunde.
00:16:43: wir haben im Vorfeld über blinden Niete gesprochen.
00:16:46: ja das ist ja so ein Verbindungselement was eigentlich kein Schwein kennt.
00:16:49: man kennt nur die Schraube aber die erfüllt den gleichen Zweck wie eine Schrauben verbindet eben zwei Teile miteinander.
00:16:56: wenn man richtig darauf achtet sieht man fast überall diese Bauteile und man hat fast jeden Tag damit zu tun.
00:17:01: Und als ich mich in diese Werkstoffkunde-Richtung entwickelt hatte, da hat sich das erst mal richtig angefühlt und auch im angestellten Job erstmal schon.
00:17:10: Ich glaube mein Hauptproblem war, dass ich nicht der so wie du hast jetzt gerade über deinen Mann gesprochen, dass er ein Problem damit gehabt hätte, angestellt zu sein.
00:17:20: Das habe ich so erfahren.
00:17:21: also für mich war einfach die hierarchische Struktur dieses nach oben Reporten in der Freiheit ja auch eingeschränkt zu sein, das war nichts für mich.
00:17:29: Das ist ja Hauptgrund, die Hauptmotivation gewesen.
00:17:31: Nicht dass ich nach meiner Leidenschaft gestrebt habe, sondern der Hauptgrund war... Ich halte es da nicht mehr aus!
00:17:36: Ah du wolltest frei von Raport sein?
00:17:39: Ich wollte frei, ich wollte nicht mehr angestellt sein.
00:17:41: Ich wollte frei von diesem äußeren Einfluss sein.
00:17:44: Du musst jetzt das tun, obwohl das eigentlich viel sinnvoller war.
00:17:47: Also ich wollte irgendwie was Sinnvolles tun und Kunden anrufen, musste aber einen Reporting schreiben beispielsweise.
00:17:51: Ja,
00:17:52: das ist total das, was mir in den ersten Jahren ... im Berufsleben Sicherheit gegeben hat.
00:17:57: Dass mir jemand sagt, was ich zu tun habe und das ist mir tatsächlich in den letzten ... ... Erstwochen bewusst geworden!
00:18:06: Meine Eltern haben zu mir nicht gesagt und du musst jetzt hier unbedingt studieren.
00:18:09: Es war immer brauchst einen guten Job eine gute Arbeit dass du finanziell abgesichert bist.
00:18:14: aber es mir wurde nicht gesagt Du musst jetzt das machen und du solltest jetzt Wirtschaftsrecht studieren oder wie auch immer.
00:18:19: Das kam alles von mir Und es war halt aber immer so klar Du machst das Abitur, dann machst du deinen Bachelor oder Master.
00:18:26: Dann gehst du am besten ins Ausland weil das ist ja so über die Lebensdorf ganz toll.
00:18:31: und dann hast du dein
00:18:32: Job.".
00:18:33: Und dann in Klammern am besten Partner- oder Partnerin und Kinder und dann hat es alles geschafft.
00:18:38: So wie gesagt ich sag das nochmal meine Eltern haben mir das nicht vorgeschrieben.
00:18:42: Das kam also zumindest nicht bewusst vielleicht unbewusst vermittelt Ja?
00:18:47: Oder auch das Umfeld hat mir unbewusst vermittellt.
00:18:49: okay das wäre jetzt das Optimum der klassische konventionelle, traditionelle Weg wie auch immer.
00:18:56: Und dann ist mir in den letzten Wochen so aufgegangen.
00:18:58: jetzt habe ich so viel Freiheit!
00:18:59: Ich kann machen was ich will, ich werde jetzt viertzig, ich kann entscheiden was ich möchte und tun lassen was ich möchtet... ...und ich bin mit dieser Freiheit komplett überfordert weil mir jetzt keiner mehr sagt Marike okay der nächste Step bis jetzt das und dann machst du da sondern machst du das.
00:19:13: nee scheiße das kann ich jetzt selber entscheiden.
00:19:15: und ich bin wirklich so richtig gelost weil mir steht alles offen.
00:19:19: Und bald schon wünschte ich mir, dass mir jemand sagen würde was ich jetzt zu tun habe.
00:19:23: Das hab' ich auch das erste Mal schon intensiv gemerkt in meiner zweiten Jobstation.
00:19:27: Da war ich bei einem Inkubator.
00:19:29: wir haben Geschäftsmodelle entwickelt und dann dafür Firmen gegründet.
00:19:33: Ich hab die Geschäftsführerinnen und Geschäftsfühlerin und das Team rekrutiert und aufgebaut.
00:19:39: Und ich hatte freie Hand!
00:19:40: Ich hatte zwei Geschäftswürre und ich hatte komplett freie hand.
00:19:43: Und es hat mich wahnsinnig gemacht.
00:19:45: Ich bin da echt bekloppt geworden weil ich keine konkreten Anweisungen hatte.
00:19:51: Außer finde für dieses Modell eine Geschäftsführer, mir fehlt da die Leitung und manche frage ich mich ob das ist?
00:19:57: Weil ich immer irgendwie unbewusst die Richtung bekommen habe was ich zu tun habe und mit der Freiheit gar nicht richtig umgehen konnte.
00:20:05: Das finde ich total cool dass du das zugibst auch ja das muss man sich erst mal trauen das jetzt nur zuzugeben.
00:20:10: Ich bin mit der Freiheit überfordert.
00:20:12: es macht dich sehr sympathisch kann das nachvollziehen?
00:20:16: ich kann das durchaus nachvoll ziehen.
00:20:17: also Woher das jetzt kommt, das vermag ich nicht zu sagen.
00:20:20: Das wird wahrscheinlich schon irgendwie mit dem kontrollierten Rahmen zu tun haben in irgendeiner Art und Weise, mit dem du so aufgewachsen bist.
00:20:29: Ich glaube es hat schon ein Stück weit auch jeder in der Selbstständigkeit im Unternehmertum.
00:20:34: also ich kenne das Gefühl auch dass sich am Anfang so heute kann ich mir meinen Tag komplett selbst gestalten, ich kann die Meetings so setzen wie ich will.
00:20:41: Ich kann genau an dem arbeiten, an dem ich arbeiten möchte.
00:20:45: oder schreibt mir niemand was vor diese grenzenlosen Möglichkeiten.
00:20:49: Und daraus dann die richtigen Punkte auszuwählen, das ist ja schon auch eine Herausforderung.
00:20:54: Das kann einen teilweise anstrengend.
00:20:57: Ich will es nicht überfordern sagen aber ... Es anstreängt und das habe ich auch selber erfahren.
00:21:04: Ich muss immer schmunzeln weil ich merke, ich bin besonders stark wenn ihr mir jemand sagt okay, dass ist das Ziel, das wäre der Weg.
00:21:12: fang an!
00:21:13: Ich bin im Abarbeiten bin ich super Gibt mir was und ich mach das bis zur Perfektion.
00:21:18: Und ich mache das schnell, und ich mache dann routiniert und alles.
00:21:22: Aber wenn du mir nur das Ziel gibst und findest den Weg selber ... Ich darf!
00:21:28: Ja also im Angestellten da ist man ja egal auf welcher Ebene außer man sitzt im Top-Management hat man immer die Möglichkeit da mal den Vorgesetzten zu fragen oder in eine Richtung, vielleicht mal so einen stupsinnig richtige Richtung zu bekommen.
00:21:41: Weißt du, dass es gerade kommt?
00:21:42: Das ist aber auch ein Stück weit etwas... Ich kann dann die Verantwortung abgeben.
00:21:46: Ich trage ja ansonsten die Verantwortung komplett selbst für das, was ich entscheide und was ich tue.
00:21:51: Wenn ich aber jemanden habe den ich fragen kann, dann ist das immer ... Er hat mir gesagt, dass ich mache.
00:21:56: Es weicht auch so diese Angst vor der Verantwortung?
00:21:59: Ja, klingt danach!
00:22:00: Wenn es jetzt so zugibst, klingelt.
00:22:03: Das ist ja logisch.
00:22:04: wenn ich in einer Entscheidungsfälle, für die ich hundertprozentig eigenverantwortlich bin, dann trage ich zuhundert prozent die Konsequenzen.
00:22:12: Nur soll ich mich dafür nicht geißeln, wenn irgendetwas eintritt was ich nicht habe kommen sehen.
00:22:16: Also das ist zu neigen.
00:22:17: wir Menschen ja ganz gerne dass wir da läuft jetzt eine Präsentation sage ich mal schief die Technik versagt und Ich hab das Gefühl ich bin eine Katastrophe gewesen.
00:22:26: dabei konnte ich ja vieles gar nicht beeinflussen.
00:22:29: So und deswegen muss ich die Schulter jetzt nicht nicht hundertprozentig bei mir sehen.
00:22:33: aber ich glaube sich auf diesen Einflussbereich zu konzentrieren.
00:22:36: Das ist so eine Sichtweise der Stoiker, die mir tatsächlich auch hilft.
00:22:40: Sich auf diesen Einflussbereich zu konzentrieren und das was ich nicht beeinflussen kann größtenteils außen vorzulassen, das hilft ungemein.
00:22:47: Denn das lässt diesen Raum.
00:22:48: es kann sich jetzt auch in ne völlig andere Richtung entwickeln aber ich habe zumindest mit besten Wissen und Gewissen daran gearbeitet in die richtige Richtung.
00:22:59: Ich bin dran.
00:22:59: Die hilft auf jeden Fall, die hilft
00:23:01: nicht.
00:23:01: Sag mal würdest du sagen dass du das so eine Art Sinnkrise hattest?
00:23:04: Ja definitiv!
00:23:05: Die hatte ich aber erst... also ich nicht direkt nach dem... als ich gekündigt habe meinen angestellten Job sondern die hatte ich es zwei Jahre später.
00:23:12: Warum erst zwei Jahre späte?
00:23:13: Weil ich ins Blaue gekündigte habe mehr oder weniger weil ich das Angestellte Dasein nicht mehr haben wollte.
00:23:20: Das heißt für mich war das Ziel wertselbständig mit was sich aber selbstständig werden wollen.
00:23:25: das hatte für mich nur eine sekundäre Bedeutung am Anfang Und so kam es.
00:23:29: Ich hatte vorher schon als Angestellter einige Erfahrungen im Immobilienbereich, weil ich privat angefangen habe in Wohnungen zu investieren und konnte da also auf einen gewissen Wissenschaft zurückgreifen.
00:23:38: So kam das relativ schnell ... Ich hab mich relativ schnell ins nächste Abenteuer gestürzt und mit einem Freund zusammen eine Firma gegründet, in der wir Fix-und Flip gemacht haben, so hieß das.
00:23:47: Also
00:23:47: d.h.,
00:23:47: wir haben Wohnungen gekauft, renoviert, wieder verkauft... Mit Gewinn!
00:23:52: Nicht immer aber.
00:23:53: Besten Fall mit Gewinn.
00:23:55: Genau
00:23:56: War das der erste Test zu gucken, wie dein Umfeld reagiert?
00:24:00: Ja.
00:24:01: Die waren durchaus kritisch.
00:24:02: Zu meinen Eltern muss ich sagen, die haben mich bei meiner Entscheidung unterstützt.
00:24:06: Den hab ich erklärt und gesagt, wenn du das gut überlegt hast, probier das aus.
00:24:10: Die wollten mich da nicht bremsen!
00:24:13: Glaubst du schon, dass du so ein Stück weit was von deinen Eltern auch mitbekommen hast?
00:24:18: Dass sie vermittelt haben ... Macht das, was dir Spaß macht?
00:24:23: Und setzt das immer den Fokus oder ...
00:24:25: Nee nicht hundertpro.
00:24:27: Ich würde eher sagen, die haben irgendwann festgestellt, dass wenn ich mir irgendwas in den Kopf setze und es mache, dass es selten Sinn hat dagegen zu argumentieren, da kennen sie mich dann einfach so gut!
00:24:35: Die wussten genau, wenn ich dem jetzt sage, bleib in deinem angestellten Job und du erzählst mir aber grad, dass du in einem angestallten Job gar nicht glücklich bist, dann kann ich mir die Spucke sparen.
00:24:45: dann lass ich ihn ziehen und versuche ihm wunderschwellig irgendwelche Weisheiten mit auf den Weg zu geben.
00:24:49: Das war eher der Ansatz meiner Eltern, die Sinnkrise kamen später.
00:24:55: Ich wollte ja weniger Abhängigkeiten mehr Freiheiten formulieren was positiver.
00:25:03: Und ich habe aber festgestellt, ich hatte in diesem Geschäftsmodell doch einige Abhängigkeit von Fährkäufern, von Käufern von Behörden von Marklern vom Geschäftspartner Wobei das noch die geringste Abhängigkeit war und sicherlich hatte ich insgesamt mehr Freiheiten, als ich als Angestellte hatte.
00:25:21: Aber dennoch war es ganz schön abhängig.
00:25:24: Also ich erinnere mich da zum Beispiel nicht zusammen mit einer Maklerin, ja?
00:25:27: Die die Wünsche wie wir uns das vorgestellt haben mit dem Inselrad gar nicht so umgesetzt hat, wie wir das vorgestellt haben vom Pferd erzählt hat, wie sie irgendwas macht.
00:25:35: Und ich sage dann so ... Ich weiß noch zu Fabian ja oder was soll man da machen?
00:25:40: Also wir können es jetzt absägen und dann hatten wir zeitgleich aber auch eine Finanzierung über die Sparkasse.
00:25:44: Das heißt das war von der Sparkasse auch noch ne Marklerin.
00:25:47: Hoffentlich wird's nicht zu.
00:25:49: Ich hab überhaupt sehr nicht namentlich erwähnt!
00:25:51: Aber es geht eigentlich gar nicht um die Frau als solches.
00:25:54: Es geht nur um diese Abhängigkeit dass mich das gestört hat.
00:25:57: Dass sich da schon von so vielen Instanzen abhängig war.
00:26:00: Dann war auch sehr kapitalintensiv.
00:26:03: Das heißt, Existenzängste kam zu dem Zeitpunkt schon auch häufiger auf.
00:26:06: Und meinen Geschäftspartner wollte sich in eine andere Richtung entwickeln.
00:26:09: Der wollte das immer so nebenher machen und ich wollte immer vollzeit selbstständig sein bzw.
00:26:13: Unternehmer sein.
00:26:15: Dann fing ich an, eine Sinnkrise zu entwickeln, da hab' ich gemerkt... Das ist es noch nicht!
00:26:19: Du bist jetzt auf einem besseren Weg als vorher aber ich habe irgendwie gespürt, dass is's noch nicht.
00:26:22: War das
00:26:23: Stresslevel höher als im angestellten Verhältnis?
00:26:25: Oder anders?
00:26:27: Es ist echt schwierig zu sagen.
00:26:30: Anders, auf jeden Fall anders.
00:26:32: Aber Nee, schon geringer.
00:26:34: Die Existenzängste war natürlich größer also existenzielle Ängste hatte ich schon wobei Ich mir mich da immer beruhigen konnte dass ich wusste meine Fallhöhe ja die ist vorhanden aber wenn ich falle dann Im schlimmsten fall kann ich mir irgendwo Geld pumpen aus dem familienkreis freundes.
00:26:50: krass wusste ich einfach.
00:26:52: und Dass ich mich jetzt ruiniere mit dem geschäftsmodell.
00:26:54: Ja da gab es so ein zwei heikle fastkäufe die wir dann noch verhindert haben, die wären gefährlich geworden.
00:27:01: Kann ich mich noch erinnern?
00:27:02: So ein Dreifamilienhaus, Denkweigeschütztes ... Das war im Grunde eine Ruine, wenn wir das gekauft hätten.
00:27:07: Ich weiß nicht, wie viel Geld wir da verbrannt hätten!
00:27:10: Da wär's böse geworden.
00:27:11: Zum Glück haben wir das nicht gemacht.
00:27:12: Aber der Stresslevel war auf jeden Fall auch da.
00:27:14: Es waren nicht unwesentlich niedriger insgesamt als man es angestellt hat.
00:27:20: War das vorrangig auch so Gedanken, jetzt hab' ichs nicht geschafft?
00:27:25: Dieses Na, weil du dann merkst Ist doch nicht so das und eher ein Frustmoment?
00:27:31: Ja.
00:27:32: Vor allen Dingen, weil mein umfeld ... Mein berufliches Umfeld mir gespiegelt hat, dass es gar nicht schwierig ist mit dem Geschäftsmodell viel Geld zu verdienen.
00:27:40: Also ich hab damals ein sehr kostspieliges Seminar gebucht.
00:27:44: Weiß ich heute noch so siebentausend Euro kostet.
00:27:46: Für mich war das viel Geld.
00:27:47: Ich habe dadurch auch den Zugang zu krassen Leuten gehabt.
00:27:51: Das schon.
00:27:53: Und irgendwie schien es bei den alles so leicht zu sein.
00:27:55: Die haben mit dem die richtigen Entscheidungen getroffen, die richtige Wohnungen und Objekte gekauft... ...und dann haben sie Geld verdient.
00:28:02: Wobei wir ja heute wissen wenn man da so ein bisschen Literatur gelesen hat das da vieles natürlich auch schöner klingt als es dann letztlich war.
00:28:11: Ja was hat an meinem Selbstwert genagten Stück?
00:28:13: Weil darauf holt sich hinaus.
00:28:14: also ja.
00:28:15: Ja dass du im Prinzip gemerkt hast ist gar nicht so leicht.
00:28:18: anderen fällt das auch so zu.
00:28:21: Das Gras auf der anderen Seite immer grüner.
00:28:24: Aber du wirkst auf mich aber trotzdem als im Grunde ein sehr optimistischer Typ Mensch zu sein, oder?
00:28:31: Ja
00:28:31: bin ich auch.
00:28:32: Also wenn ich an meine Fähigkeiten glaube bei etwas... Wenn ich so hundertprozentig hinter dem stehe was ich tue ja dann bin ich optimistisch.
00:28:39: also sagen wir Optimismus sagt man eigentlich nicht nach Begeisterungsfähigkeit sagt man mir nach und die wirkt dann vielleicht so ähnlich wie Optimismus.
00:28:45: Also finde ich mich total in der Sache hineinbegeben, dann strahle ich so eine gewisse Begeisterungsfähigkeit aus und damit habe ich tatsächlich schon Leute aus dem Team angesteckt.
00:28:53: Aber als Optimisten würde ich mich glaube ich nicht bezeugen.
00:28:55: Ich bin immer schon auch kritisch bei Fragen und denken wir sagen da hätte man jetzt mehr Gewinn rausholen können oder dass er die jetzt da besser laufen könnte.
00:29:01: Optimist würde ich mir nicht nennen.
00:29:02: Aber
00:29:02: lässt sich deine Begeistersicherheit manchmal zu weit stolpern?
00:29:07: Dass du da manchmal vielleicht zu schnell...
00:29:08: Anders eher!
00:29:09: Die Begeesterungsfähigkeit führt dazu das ich schnellerere Resultate möchte als ich erzielen kann.
00:29:14: Das ist ja das Problem.
00:29:16: Was kennst du vielleicht?
00:29:17: Wenn die beiden nicht hinterherkommen, man ist schon mit dem Kopf da vorne.
00:29:20: Ich denke mir dann so, ah!
00:29:21: Das muss man doch jetzt innerhalb... was hatte ich denn für
00:29:23: Vorstellungen?!
00:29:24: Aber das spiegelt dir natürlich auch in Umfeld wieder.
00:29:25: Ich erinnere mich an ein Gespräch und meinem damaligen Chef.
00:29:27: Da war ich schon selbstständig.
00:29:29: Und saß damit eben zusammen und der Kollegin zu dritt.
00:29:33: Also da habe ich schon vier Monate glaube ich.
00:29:36: Vier fünf Monate war ich da in meinem Fix-und Flip-Modell unterwegs.
00:29:40: Dann haben sie so gefragt und rollt der Rubel.
00:29:45: Und dann hört ich mir so, nee bisher hab' ich nur Geld ausgegeben und zwar
00:29:49: nicht mehr.
00:29:50: Aber in die alte Richtung!
00:29:51: Der rollt, der rollt.
00:29:52: Das bin ich völlig falsch richten.
00:29:54: Arjen natürlich da versucht dieses Bildaufrechtsverhalten und gesagt wow geht schon, aber so klar die Vorstellung war wie bei denen auch von mir... Ich glaube das ist ein typisches Problem von Angestellten dass sie der Meinung sind wenn sich jetzt in die Selbstständigkeit gehen Dann müssen Sie unmittelbar mit der Selbstständigkeit mehr Geld verdienen als im Angestelten da sein.
00:30:13: und das is Irrsinn.
00:30:14: Das kann nicht funktionieren.
00:30:16: Also ich finde, wenn ich irgendeine Lektion mitgeben kann ist es definitiv... Geh davon aus dass du auf jeden Fall einen krassen Rückschritt machen wirst!
00:30:22: Ich meine, ich hör immer wieder Stories die waren schon sehr erfolgreich im Angestellten da sein und dann sind sie im Unternehmertum richtig die Ticke gegangen.
00:30:28: Ja das ist in der geraften Version mag das zu sein aber dazwischen gibt's dann auch noch das Tal der Tränen durch das er durchwandern mussten.
00:30:34: ja Und bei mir war es zumindest so, ich spreche dann lieber jetzt mal als ich Botschaft und dieses Teil der Tränen das ist schon hart.
00:30:41: also Ja, das wäre auch wahrscheinlich erfolgreich weiterhin geworden.
00:30:46: Also wir haben da ein ganz gutes Geschäft mitgemacht.
00:30:47: jetzt nie so dass ich gesagt hatte wow!
00:30:49: Haben wir viel Geld mit den mobilen verdient.
00:30:50: aber so dass sich davon leben konnte und hat meine Partnerin mir damals auch immer signalisiert ob du machst was du machst bist selbstständig geworden und kannst von deiner Selbstständigkeit leben ist nicht krass?
00:31:00: Da fährt es mich mehr bewundert also und zurückblickend war man einfach meine Ziele viel höher gesteckt als ich mir sagte mich das schon wieder im Porsche gesehen ja Aber einfach mal davon leben können, ist ja auch schonmal ein Erfolg.
00:31:16: Hast du so einen Typ Mensch oder hast du deine ... also gesagt hast okay, du gehst jetzt aus dem angestellten Verhältnis raus?
00:31:23: Du hast gesagt, du hast das halt zu über Kopf gemacht!
00:31:24: Oder hast du dir dann für diese Immobilienfirma einen Businessplan gemacht und dass du richtig vorbereitet?
00:31:32: Doch da waren wir schon wirtschaftlich vorbereitet Sonst hätten wir die Finanzierung der Banken noch nicht bekommen können.
00:31:38: Also, wir haben jetzt keinen krassen über drei Jahre so einen krassen Finanzierungsplan aufgestellt.
00:31:42: aber wir sind schon eine gute Präsentation erstellt, wo wir den genau erklärt haben.
00:31:46: das wollen wir... Die Immobilie wollen wir in dieser Lage so und zu aufwerten mit dem Invest.
00:31:51: bitte gibt uns was Geld.
00:31:52: Das war ja das.
00:31:53: Bankenbuckel ist hier ins Kohle gegeben.
00:31:55: In dem Zusammenhang fällt mir jetzt in deinem Post ein du hattest dann so die Reaktion bekommen naja da war ja dein Studium umsonst.
00:32:02: War das direkt nach also bei diesem Neuanfang oder Erst als du sozusagen den zweiten Neuanfang gemacht hast, als Auto.
00:32:10: Da noch nicht so?
00:32:11: Ich denke das liegt daran dass das Immobilien-Thema ja dann noch irgendwo in diesem wirtschaftlichen... ich mache klassisch Karriere ob ich da jetzt... ...ob ich da im mobilen Investor bin oder als Wirtschaftsingenieur mittleren Management Das hat noch gepasst!
00:32:23: Es
00:32:24: ist doch nicht Künstler!
00:32:26: Genau richtig.
00:32:27: und der Kontrast dann künstler zu sein, Autor zu sein oder ich mag immer noch das altmodische Wort Schriftsteller Das war dann schon, dass sie sich gedacht haben ja warum hat er dann Ingenieure Wirtschaftsingenieurwesen studiert.
00:32:38: Was hat das gebracht?
00:32:39: Ist doch umsonst gewesen die ganze Zeit umsonsten.
00:32:45: Aber hast du das für dich im Nachgang kurz mal so einen Moment gehabt wo dir gedacht hast ohne hätte ich gar nicht Studieren brauchen Hätte ich was anderes machen können.
00:32:54: Klar also Ich habe mir das vor Augen geführt.
00:32:57: was wäre wenn ich da den Weg links genommen hätte statt rechts?
00:33:00: Also wenn ich mich direkt führe ein geisteswissenschaftliches Studium entschieden hätte oder so, ja klar.
00:33:05: Aber ich mache das nicht mehr so.
00:33:07: Ich versuche es wirklich auszublenden.
00:33:08: Das ist eine getroffene Entscheidung und kann ich eh nicht rückgängig machen da jetzt zu überlegen was wäre wenn gewesen?
00:33:16: Ich sehe es eher anders.
00:33:17: also ich glaube gerade weil ich etwas anderes studiert habe hilft mir das heute viel Gedankengänge nachzuvollziehen.
00:33:25: Also meine Kunden sind ja meistens Unternehmer.
00:33:27: Wahrscheinlich liegt das auch daran.
00:33:29: Die wissen einfach, ich verstehe die von ihren Gedankengängen, vom wirtschaftlichen Zusammenhängen und das wird jetzt vielleicht einem reinen Geisteswissenschaftler schwerer fallen?
00:33:37: Kann ich mir durchaus vorstellen.
00:33:38: also ich sehe eher die Vorteile mittlerweile.
00:33:39: Ja aber
00:33:40: das ist doch wirklich recht.
00:33:40: ne dass du da so sagen diese wirtschaftliche Zusammenhänge auch siehst und dann auf dieser Ebene auch sprechen kannst als wenn der jetzt einen Verkopfter Schriftsteller wärst.
00:33:49: Das stimmt.
00:33:49: Das
00:33:49: werde ich jetzt wie gesagt den Geistes- wissenschaftlern hier nicht vorwerfen.
00:33:52: Also da werden es auch welche geben, die das können!
00:33:54: Ich sage nur, ich kann nur für mich sprechen dass mich dieses Wissen irgendwie unterstützt bei dem, was ich heute tue und auch diese strukturierte Arbeiten.
00:34:02: Wobei da eigentlich die Art des Studiums gar nicht so eine entscheidende Rolle spielt.
00:34:05: in einem Studium wird man eh dazu genötigt sehr strukturiert an etwas ranzugehen.
00:34:08: Rote Faden auf zum Baum, ne?
00:34:10: Ja, sagen wir ... Also Prost jetzt keine Namen nennen.
00:34:13: aber wer waren denn die kritischen Stimmen?
00:34:16: von wem kamen die dann?
00:34:17: also war das vorwiegend ältere Leute oder waren es Gleichaltrige?
00:34:23: Sowohl als auch?
00:34:24: Also, das Alter hat da keine Rolle gespielt.
00:34:26: Die kamen so aus dem ... Terzieren-Familienumfeld.
00:34:31: Da liest jetzt mal... Jetzt
00:34:32: musst du dich erst da überlegen!
00:34:34: Warte mal, Karcher, alles klar?
00:34:35: Das ist nicht so unmittelbar.
00:34:38: Manchmal hab ich mir auch gedacht, haben meine Eltern das erzählt weil sie über die Person X, die das eigentlich gesagt hat ihre eigene Sorge an mich herantragen wollen, habe ich dann aber wieder verworfen und es wird nicht der Fall sein.
00:34:52: Es ist nicht so aus dem direkten Umfeld.
00:34:54: Aus einem Freundeskreis waren es eher kritische Fragen auch, wie verdient man als Auto Geld?
00:34:58: Kann man damit überhaupt Geld verdienen?
00:35:00: Das kam dann schon so auch aus dem Freundeskreis.
00:35:02: Die hatten vielleicht Angst, dass du dann ständig zum Mittagessen vorbeikommen musst, weil du kein Geld hast.
00:35:06: Möglich!
00:35:09: Ich glaub die haben sich tatsächlich eher gedacht, wenn das ja ein wilder Lebenslauf jetzt ist und was macht da morgen?
00:35:15: So ich glaube sind in die Richtung kann's ja auch gehen.
00:35:17: Als
00:35:17: er die ersten Reaktionen kamen halt so in diese Richtung, in diese Kritischere... Was hat das mit dir gemacht?
00:35:23: Also warst du dann kurzzeitig auch ein bisschen unsichert.
00:35:25: oder kam trotz.
00:35:26: Es kam schon trotz, ja.
00:35:28: Das ist so meine Natur sich dann trotzig auf was reagieren.
00:35:33: Sie mir denken nee, das schaffe ich trotzdem.
00:35:37: Aber die Hülle, die so reagiert im Kern löst es natürlich schon hier und da zweifel aus.
00:35:43: ganz klar Da kann ich wirklich sagen, dass ich da mit meiner Frau einfach die richtige Partnerin an der Seite hatte.
00:35:49: Die mich da immer unterstützt hat und die mir aufgezeigt hat, dass sich das packen kann.
00:35:53: Und es ist ein Faktor!
00:35:55: Dass der zweite Faktore ist, dass in mir aber auch einfach nachdem ich mich entschlossen hatte, nach dieser Singkrise Schriftsteller zu werden und wirklich vom schreiben zu leben.
00:36:04: Ich gemerkt habe wie viel Energie mir das gibt, das zu tun?
00:36:06: Das dann einfach diese Stimme in mir so stark wurde.
00:36:08: du packst das.
00:36:09: Also es besteht kein Zweifel daran, dass du ein guter Autor wirst.
00:36:11: Die Frage ist eher wie verdientes Geld damit?
00:36:13: Und das ist ja eine Wie-Frage und die Frage kann man irgendwie beantworten.
00:36:17: Ich glaube aber auch wenn du für dich das Thema gefunden hast... ...ist das eigentlich wirklich nur eine Frage welchen Weg du dann jetzt einschlägst um da hinzukommen weil dann hast du glaube ich so viel Energie.. ..dass du zum einen jeden Skeptiker an dir abrallen lassen kannst und auch in einem ganz anderen Fokus hast.
00:36:35: ne Kraft
00:36:36: Genau!
00:36:37: Dafür muss man eine gewisse Zeit durchhalten Selbst wenn man der Leidenschaft folgt, das bedaure ich auch, wenn ich da so Stories von manchen höre.
00:36:45: Dass die dann relativ schnell aufgeben und wahrscheinlich auch aus dem Grund dass sie sehr schnelle Erfolge erwarten.
00:36:53: aber du musst einfach eine gewisse Zeit in deinem Gebiet arbeiten um überhaupt ernst genommen zu werden.
00:36:59: Das kann man unseren Mitmenschen ja auch gar nicht verübeln, also wenn ich jetzt zum Beispiel... Ich entscheide mich heute Schriftsteller zu werden war vorher Wirtschaftsingenieur, Immobilien-Investor das dann so ein paar Leute sich denken ja lass sie mal machen und morgen ist er dann will er versuchen so NASA zu gehen oder so.
00:37:13: Das ist ja normal als menschlich, dass darf man ihn gar nicht für übeln und von daher muss man sozusagen erst dich erstmal selbst beweisen.
00:37:21: und wenn man sich selbst bewiesen hat, dass man eine gewisse Zeit lang dran bleibt da muss man es auch noch gar nicht mehr beweisen.
00:37:25: Dann verstummen einfach diese Zweifel.
00:37:26: auch Ich glaub, da an der Stelle geben dann leider zu viele Leute auf.
00:37:30: Ich überlege grad, woran das liegt?
00:37:32: Dass manche ein Biss haben und andere gleich den Kopf in den Sand stecken.
00:37:36: Zum Teil eine Typfrage wahrscheinlich ... Aber mit Zweifeln umzugehen ist ja ne Sache, die wir alle lernen können.
00:37:42: Also, manche kommen damit besser klar auch mit Rückschlägen, besser klar.
00:37:46: Und andere stehen schneller wieder auf.
00:37:48: Das hab ich von meiner Mutter tatsächlich mitgegeben bekommen so diese Stehaufmännchen-Mentalität habe.
00:37:53: Irgendwas jetzt nicht so läuft, bringt mich das kurz aus der Bahn, aber dann mache ich weiter.
00:37:58: Aber hast du so was ... Hast du eine klassische innere Hürde, innere Stimme über die du regelmäßig stolperst?
00:38:07: Oder wo du mittlerweile sagst, du hast es geschafft, darüber hinwegzukommen?
00:38:10: Die spricht selten so kritisch wie sie's früher tat, aber natürlich hat die am Anfang auch... Das hinterfragte meine Kapitänin sicher zu dem Zeitpunkt relativ viele Rücklagen und fast aufgebraucht.
00:38:22: Ich werde den Betrag jetzt nicht nennen, aber ich habe einiges dafür investiert von
00:38:25: meinem
00:38:25: Vermögen um in diesen Traum so verwirklichen Schriftsteller zu werden denn am Anfang hab ich damit einen Appel und Nei verdient.
00:38:31: und natürlich kommt dann in erster Linie Existenz Ängste wenn in deinem Umfeld Menschen mit ihnen zusammen studiert hast nach oben katapultieren und krasse Jobs haben, bei denen sie dann auf einmal hundertzwanzig hundert dreißighundertvierzig tausend im Jahr verdienen.
00:38:44: Und ich eier darum und in dem ersten jahr habe ich noch nicht mal zwanzigtausend verdient als Schrittstellerin, den ich mir so, warum mache ich das überhaupt?
00:38:53: Wenn du dann aber irgendwann über diesen Punkt hinwegkommst und... Ich gehe jetzt nochmal wieder aus der Du-Botschaft raus und spreche wieder mich, als ich dann irgendwann darüber hinweggekommen bin um mir klar geworden ist, ich kann das überpacken und ich werde jetzt... Ich erhöhe gerade schritt für schritt meinen Marktwert Und verdienen mehr Geld, obwohl ich es gar nicht so sehr aus Geld verdienten abgesehen habe wie früher davor.
00:39:14: Dann wird die Stimme immer... Da kommt sie immer seltener.
00:39:19: Hattest du vorhin gesagt, ...wie du eigentlich auf Autorschriftstellerei gekommen bist?
00:39:23: Also hast du immer gerne geschrieben?
00:39:25: Nee das hab ich übersprungen ne!
00:39:27: Ja weil du hast bloß von der Sintkrise und dann sind wir davon abgekommen aber...
00:39:31: Ich hab mir wirklich mal Zeit genommen in mich zu gehen Und ab mich eben nicht sofort nach dieser Immobiliengeschichte ins nächste Abenteuer gestürzt, sondern hab wirklich mal mehrere Monate nebenher diese Projekte natürlich gemacht.
00:39:45: Aber ich habe wirklich auch nachgedacht.
00:39:46: Ich hab nachgedachten was will ich jetzt überhaupt?
00:39:48: Was will ich machen und das war wichtig also in die Selbstreflektion zu gehen.
00:39:54: Da hab ich einfach festgestellt, wenn man so ein paar Fragen gestellt ... Also was hab' ich schon immer gern gemacht?
00:40:02: Wobei habe ich meine Mitmenschen in meinem Leben bisher immer um Mithilfe gebeten.
00:40:07: Also, wo haben sie meinen Rat eingeholt?
00:40:09: Wofür haben Sie mich vielleicht auch mal gelobt?
00:40:11: und wenn ich relativ schnell auf den Trichter gekommen bin, das war immer was Sprachliches.
00:40:16: Das hat mir aber immer etwas mit der deutschen Sprache zu tun gehabt.
00:40:19: also oftmals waren es das Korrigieren von wissenschaftlichen Arbeiten da ging's jetzt mehr um Grammatik Zeichensetzung etc... Aber das Schreiben als solches hat mir eben auch Spaß gemacht.
00:40:29: und eine Schlüsselzähne die kann ich mitgeben.
00:40:31: Und zwar war in dieser Umbruchphase, als sich dann nach dem Immobilien Thema überlegt habe was mache ich?
00:40:35: Da hab' ich mich wieder beworben.
00:40:36: also da war ich drauf und dran, auch wenn meine Partnerin an mich geglaubt, da war trotzdem drauf und daran wieder angestellt zu werden... ...und da hatte mir dann ein Freund die Tür geöffnet.
00:40:47: bei einem großen Unternehmen hier in der Nähe war ich im Vorstellungsgespräch und ich hatte auch das Gefühl, ich konnte die meine potenzielle Chefin nicht so hundertprozentig überzeugen wie ich mich da etabliere in der Firma.
00:41:00: Und dann hat sie einen entscheidenden Satz gesagt und zwar als Sie gerade von Ihren Abschlussarbeiten erzählt haben ja, wie sie die in der Uni verfasst haben oder so.
00:41:08: Da habe ich ein gewisses Feuer in ihren Augen gesehen und dann dachte ich so krass!
00:41:13: Das war mir nicht so klar.
00:41:15: also ich hatte jetzt nichts und es ist mir klar geworden dass war nicht das Feuer für Irgendeine wissenschaftliche Arbeit im akademischen Deutsch, sondern das war das Feuer fürs Schreiben, fürs Erstellen einer Schrift.
00:41:28: Und dazu hat die Frau mich gebracht tatsächlich.
00:41:31: Das war ein Faktor, der mich da gespiegelt hat.
00:41:35: Wie lange hat es dann gebraucht bis du dann weiter darauf gekommen bist dass du das schreiben machen solltest?
00:41:41: Ich hab dann einfach nebenher, das lief ja noch ein gutes Jahr das Immobilien-Business.
00:41:45: ich habe daneben her ein eigenes Buch geschrieben und hab da ... beim Tun relativ zeitig gemerkt, dass mir das extrem viel Spaß macht.
00:41:54: Hätte keine Ahnung.
00:41:54: Du hast einfach
00:41:55: angefangen, Buch zu schreiben?
00:41:56: Ich habe angefangen... Ja, das hatte ich tatsächlich schon vorher mal vor.
00:41:58: Ich wollte schon immer mal ein Buch schreiben und hab dann nebenher neben diesem immobilien Thema als es auslief diese Projekte die dauern ja immer ein paar Monate.
00:42:06: Als es auslief da habe ich daneben her ein Buch Schrieb mehr so ne Herzensprojekt war das.
00:42:11: Ja, man hast doch bestimmt auch nen Tipp für mich wie ich da vorankomme nicht jetzt beim Buch schreiben sondern dass sozusagen zu spezifizieren.
00:42:19: Ich weiß zum Beispiel So wie bei dir die Leute kommen wegen Abschlussarbeiten oder wie auch immer ganz von abgesehen Dass ich in den ganzen letzten Jahren so viele Bewerbungen und Anschreiben Für freunde Freunden auch in der Familie geschrieben habe.
00:42:33: ich glaube meine Erfolgsquote lag.
00:42:35: Ich glaube, wenn neunzig Prozent, fünfmal neunzig Prozent ... Also ich war auch sehr stürzt drauf.
00:42:40: Aber was ich merke ist bei mir kommen die Leute eher wegen sich einen Rat abholen und wenn's ihnen nicht gut geht?
00:42:49: Und da freu' ich mich, dass ich die richtigen Worte finde um sozusagen die Person raus zu holen aus dieser Missstimmung, aus diesem schlechten Gefühl so ein bisschen auch diese Hoffnung geben diesen Auftrieb, diesen Aufwind.
00:43:03: Mir fällt noch ein bisschen schwer Also es formt sich allmählich, aber mir fällt's trotzdem noch ein bisschen schwer konkreter zu werden.
00:43:10: Hast du denn einen Tipp jetzt für mich oder auch Allgemein gesprochen?
00:43:13: Wenn jemand da gerade so dabei ist, Haus zu finden, worauf reagieren dann die Leute?
00:43:18: Warum kommen denn die Leute immer wieder zu einem hin?
00:43:20: Worum bitten Sie ihn, den Weg zu finden das zu spezifizieren?
00:43:26: Es ist echt super schwierig, einen Allgemeinen Rat dazu geben.
00:43:28: an der Stelle weil wir Menschen da zu verschieden sind würde ich sagen wenn es um diese Entwicklung geht manche Die fangen dann ja recht schnell an und andere brauchen einfach ein bisschen länger.
00:43:39: Und müssen da ein bisschen mehr Feedback einholen, aber wenn du das Gefühl schon hast, dass du dich da ... Ich geh mal auf deinen Fall ein.
00:43:46: Wenn du das Gefühl schon hast... Das geht jetzt in eine bestimmte Richtung!
00:43:50: Dann würde ich tatsächlich mal fragen diejenigen, die sich da Feedback von dir holen was macht dich denn da jetzt aus?
00:43:58: Also warum ist es jetzt Zufall, dass sie dich ansprechen?
00:44:02: Ja, warum?
00:44:03: Fragen Sie dich das jetzt gerade.
00:44:05: Und es klingt ja schon so auf dem ersten Blick in eine Beratungsrichtung, dass du dich entwickeln könntest.
00:44:12: Ich hab manchmal das Gefühl, dass ich so ne Übersetzerin bin.
00:44:16: Dass die Leute zu mir kommen mit dem Thema und dann unterhalten wir uns... ...und ich übersetze!
00:44:23: Also ich erkläre was da sozusagen entweder gerade passiert oder wie sich das für mich anfühlt und packe das einfach an.
00:44:30: andere Worte kriegen die das gegenüber plötzlich so ein klares Bild.
00:44:36: Und als wenn die sozusagen aufgeräumt werden durch das, was ich sage?
00:44:39: Das ist nicht dass ich das Rad neu erfinde und Ich habe jetzt auch keinen psychologischen background im Sinne von akademischer Ausbildung oder so Sondern es ist wirklich das was ich zum einen natürlich über meinen podcast gelernt habe zum anderen Über meine psychotherapie oder auch über verschiedene coaching sessions.
00:44:58: aber das ist so das was sich somit bekommen dass ich den Leuten einfach das Übersetze, wie sie sich gerade fühlen.
00:45:04: Was da gerade in ihnen vorgeht was vielleicht auch im Umfeld vor sich geht und Sie dadurch so ein bisschen wieder in die Klarheit kommen.
00:45:11: Und sind das alltägliche Situation?
00:45:13: oder reden wir jetzt tatsächlich auch über Berufstätts?
00:45:16: Ganz gemischt!
00:45:16: Das sind alltägliche Situationen mit den Kindern, das ist eine Situation mit den Eltern mit dem Partner.
00:45:23: Es sind Situationen im beruflichen Kontext, wo es um entweder auch Neuausrichtung geht oder Situation in angestellten Verhältnissen entweder mit Kolleginnen oder mit dem Chef oder der Chefin.
00:45:35: also ganz, ganz stark gemischt.
00:45:38: und was spürst du dabei wenn du der Person hilfst?
00:45:41: Na Freude!
00:45:42: Das ist bei mir... Also das ist wirklich... Das ist wie so... Das bescheuert Karin Kuschiker, dass man gesagt hat, wie ein Love-Shower.
00:45:50: Es tut einfach gut.
00:45:57: Das ist nicht, dass ich jetzt irgendwie dann bekehren möchte.
00:46:00: Ja und du musst das unbedingt so und so machen sondern manchmal ist es ja so und das habe ich auch ganz stark gespürt durch verschiedene Coachings.
00:46:08: Manchmal wenn dir jemand erklärt was in dir gerade vorgeht also dieser Und hat dich rausholt aus dieser emotionalen Situation und dir ganz nüchtern erklärt, welche Dinge gerade im Hintergrund in deinem Kopf eigentlich ablaufen.
00:46:21: Welche Fäden da gerade gezogen werden du deswegen dich grade so fühlst?
00:46:25: Wenn mir das jemand erklärt ... Das ist ja das was mich dann wieder weiterbringt.
00:46:31: Die Zusammenhänge dazu erkennen, da siehst du auch deine Stärke offenbar.
00:46:34: Als Außenstehende erst recht ohne den emotionalen Einfluss
00:46:38: tatsächlicher
00:46:39: Ja, dann scheint das ja eine Stärke auf jeden Fall von dir zu sein.
00:46:42: Dass du zum einen Zusammenhänge da gut erkennst und zum anderen aber auch wahrscheinlich ein gutes Gespür dafür hast was die Person in der Situation braucht.
00:46:50: Das heißt jetzt setzt ihr ein großes Maß an Empathie voraus?
00:46:53: Vielleicht weil es auch oftmals Situationen sind, die ich selber kenne und dadurch mich hineinfühlen kann... Ich glaube dass ist auch der Grund warum mein Podcast so viel Spaß macht und ich auch so viele tolle Rückmeldungen bekomme wo sich viele darin wiedersehen weil es halt einfach Themen sind.
00:47:09: die treffen auf achtzig, neunzig Prozent der Leute zu.
00:47:12: Die zuhören eben diese Unsicherheit.
00:47:14: Wo geht's denn jetzt eigentlich hin?
00:47:16: Diese blöde Stimme, die dir die ganze Zeit sagt ja komm das haben andere können es eigentlich viel besser.
00:47:20: Das hast du durch Glück hinbekommen.
00:47:22: Hochstabler-Syndrom.
00:47:23: Ja total und dadurch dass ich da einmal schon durchgegangen bin und teilweise ja noch drinnen sitze kann Ich das ja ganz anders Aufnehmen.
00:47:31: erklären
00:47:32: also wenn Du da was hast was so gerne tust und wofür Also was die Menschen ja offenbar auch brauchen, dann stellt sich hier eigentlich nur noch die eine Frage.
00:47:40: Wie kannst du das monetarisieren?
00:47:43: Wenn du einen Weg einschlagen willst, das vergessen wir ja dann manchmal.
00:47:48: Wenn du diesen Weg einslagen willst, dann klar er soll Freude bereiten aber irgendwie müssen wir den Kühlschrank vorher kriegen.
00:47:53: Das wäre dann so.
00:47:54: die zweite Frage an der Stelle und da habe ich jetzt gerade tatsächlich an so nenns Berufsberatung irgendwie so ne Art Berufs beratungen Coaching Mentoring.
00:48:06: Ja, also Mentoring tatsächlich kam mir auch schon in den Kopf.
00:48:09: Also das kam bei mir auch rein ... Das ist auch was bei mir als nächstes ansteht, dass ich mir wirklich mal genau angucke, okay, was gibt es denn für eine Ausbildung als Coach?
00:48:21: Und dann irgendwie spezifizieren noch mal gucken, in welche Richtung das gehen.
00:48:25: So weit da hast du ja alles wie Sand am Meer oder kannst dir alles Mögliche machen.
00:48:30: Aber zurück zu dir!
00:48:31: Das finde ich total gut im Übrigen.
00:48:32: Danke schön für die vielen guten Fragen.
00:48:34: Es hat ich ja interviewt.
00:48:36: Gibt es Momente, wo du deinen alten Beruf vermisst?
00:48:38: Das Angestellten da sein?
00:48:40: Nein!
00:48:40: Also das Angestelltensein gar nicht... ...das Einzige was ich vermisse hin und wieder ist dann so im Team zusammenarbeiten.
00:48:50: Das war schon das war was Schönes.
00:48:51: aber den Preis, den ich dafür zahlen musste dem werde ich nicht mehr bereit sehen kann Ich zusammenfassen sagen nein brauche ich nichts.
00:48:58: Ist deine Frau auch angestellt oder ist sie selbstständig?
00:49:00: Die ist angesteld ... arbeitet für ein Modeunternehmen.
00:49:03: Und die ist aber da happy?
00:49:05: Nicht wirklich, wenn es jetzt zuhört oder später zuhört.
00:49:10: Nicht wirklich.
00:49:10: Sie sucht auch nach einer Neuorientierung.
00:49:12: Sie hat sich auch schon neu orientiert.
00:49:13: Sie ist ursprünglich Erzieherin.
00:49:15: Sie gelernt und war dann in der Kita-Leitung... ...und hat dann also einen Haufen geworfen und ist... ...in die Modebranche gewechselt wo sie heute als Marketplace Managerin arbeitet.
00:49:29: Dennoch, das ist ein Modethema.
00:49:31: Da hat sie sich gefunden.
00:49:33: Aber das Angestellten-Dasein ist auch etwas ... da erkenne ich ähnliche Muster wie bei mir.
00:49:38: Ja!
00:49:40: Mein Chef sagt mir, was ich zu tun habe und so diese klassischen Fälle her.
00:49:45: Sie ist auch sehr freiheitsliebend.
00:49:46: Mittlerweile kann ich es nicht mehr vorstellen in einem klassischen Angesteltensein zu verweilen.
00:49:52: Das wäre mir nichts mehr.
00:49:54: Es ist einfach zu schön, wie viel Freiheit und Flexibilität man hat, wenn man selbstständig ist.
00:49:58: Ja.
00:49:59: Natürlich hat das alles immer seinen Preis, ne?
00:50:02: Es ist natürlich auch schön zu wissen ich kann siebzehn Uhr nach Hause gehen und that's it!
00:50:06: Und ich brauche mir keine Gedanken zu machen über irgendwelche Kunden ob sie nun zahlen oder nicht.
00:50:12: oder kommt da der nächste Auftrag rein und ich krieg halt einfach mein Gehalt am Ende des Monats.
00:50:16: und wie der Arbeitgeber das macht es mir egal.
00:50:19: ja also das hat halt auch seine schmerzhaften Seiten.
00:50:22: so eine Selbstständigkeit.
00:50:23: Das
00:50:23: ist ein Vorteil also dass man dieses Geld am ende bekommt.
00:50:26: genau Das Geld, was man für die Sicherheit erhält, bezahlt man mit weniger Freiheit.
00:50:33: So beides zusammen wird schwierig!
00:50:35: Ich
00:50:35: glaube sogar das war die Frage der du ins Schlingern kamst damals in dem Podcast mit Diana
00:50:41: Ja sie hat mich gefreut.
00:50:42: also ich meinte was hatte dich dazu bewogen deinen sicheren Beamtenjob an den Nagel zu hängen und deine sprachliche Beratung da anzubieten?
00:50:50: ja Dann hat sie gesagt, was ist denn sicher daran?
00:50:54: Warum soll denn die Selbstständigkeit unsicher sein?
00:50:56: Damit hat es nämlich wirklich bekommen.
00:50:58: Ich meine... Es muss aber trotzdem einen Grund haben warum viele Menschen dann trotzdem angestellten Dasein bleiben.
00:51:06: also ich bleibe da auch bei meiner Meinung.
00:51:07: Ich kann mich nicht mehr genau an die Antwort da von Diana erinnern Aber ich bleib bei meiner meinung dass ich glaube das Angestellte dasein für viele menschen ist.
00:51:15: viel menschen bedürfnis befriedigt einfach an sich als Bedürfnisse Was eine selbständigkeit nicht wirklich befriedigen kann, erst mal.
00:51:22: Wenn man sich einen Namen gemacht hat und wenn man sich ein Netzwerk aufgebaut hat... Ich merke das ja jetzt auch also in einer Branche Bekanntes dann ist es nicht mehr so schwierig Kunden zu gewinnen weil die Kunden dann ja auch von selbst zum Teil kommen.
00:51:34: Dafür muss man es halt eine gewisse Zeit durchhalten und da sind wir wieder bei diesem Thema.
00:51:38: ich glaube das ist das Hauptproblem dass sich viele dann so dieses am besten diese Sicherheitsbedürfnis das hätten sie gern weiterhin sofort weiterhelfen in der Selbstständigkeit aber natürlich mehr Freiheit Und dann merken sie, die Sicherheit geht es erst mal runter.
00:51:50: Das Maximale sorgt mit Unterjahr auch für Stress.
00:51:53: Hast du ja gerade gesagt, dass man nicht mehr weiß was man tun soll?
00:51:56: Wenn man sich irgendwann weiterentwickelt ... Es wird glaub ich im Endeffekt nie so ein sicheres Gefühl ... Ich kann jetzt nur für mich sprechen wie als Angestellter regelmäßig seinen Gehalt zu bekommen, obwohl die Firma ja auch pleite gehen kann.
00:52:10: Aber es wird besser das Sicherheitsgefühl und das Freiheitsgefühle bleibt.
00:52:16: Gibt's denn was, was du ... so rückblickend gerne früher gewusst hättest.
00:52:21: Vielleicht vor deinem Studium, wo du sagst auch wenn ich das gewusst hätte dann?
00:52:25: Ja...
00:52:27: Schwer zu beantworten aus dem Stegreif!
00:52:30: Ich hatte gerne früher auch Erfahrungen schon berufliche Erfahrungen gesammelt.
00:52:34: also ich war die ganze Zeit immer ein recht theoretischer Typ und ich habe jetzt nicht so einen klassischen Job früher gehabt wie manche meiner Freunde, die irgendwie Zeitung ausgetragen haben oder dass die bei einem ...Hosen Jeans Haus gearbeitet haben.
00:52:48: So eine ehrliche Arbeit, sag ich mal... ...um deinen Gespür für zu bekommen,... ...dass man da eigentlich keinen Bock drauf hat und da umstellen, dass das zu dem Schluss wäre ich dann vielleicht... ...damals schon gekommen,... ...das so angestellt zu sein gar nicht ziemlich ist.
00:53:03: Wohingegen das ja andere überhaupt nicht stört?
00:53:04: Also ein Freund von mir hat tatsächlich Mosen Jeans House gearbeitet und jetzt bei der Bundespolizei.
00:53:11: Da hat alles gepasst und er ist auch null unzufrieden damit.
00:53:13: Der fühlt sich generell mit seinem Job wohl!
00:53:15: Und ich glaube, dieses frühzeitige ausprobieren, das berufliche Ausprobieren.
00:53:19: Das finde ich sehr wertvoll!
00:53:21: Denn wir haben darüber im Vorgespräch schon gesprochen, sodass man von vornherein so seine Leidenschaft ... Ich habe doch meine alte Friseurin genannt, dass man schon immer das gemacht hat, worauf man Lust hat... Das ist eher selten.
00:53:31: Es sind Glücksgriffe.
00:53:32: Das gibt es schon aber zu selten.
00:53:34: und wie finden wir unsere wahre Leidenschaft in dem uns ausprobiert?
00:53:38: Wir müssen uns rechtzeitig frühzeitig ausprobierend.
00:53:41: Das bereue ich ein bisschen, damit ich mich da nicht frühzeitiger ausprobierte.
00:53:45: Da schließe ich mich tatsächlich an.
00:53:47: Und bei mir ist es auch ein bisschen erschreckend, dass ich schon während meines Wirtschaftsrechtsstudiums ... Ich glaube das war dann so im dritten Semester.
00:53:56: So eine innere Stimme hatte die mir gesagt hat, eigentlich ist das nichts für dich!
00:54:02: Eigentlich bist du gerade total unzufrieden.
00:54:04: aber in meinem Kopf hatte ich mir ja aber festgesetzt in der neunten Klasse, dass er sich ja Chef wäre und dass ich Wirtschaftsrecht studiere weil Genau wie du auch, ich damit sozusagen Karriere machen kann und Geld verdienen kann.
00:54:21: Und ... Ich bin ja dann an so diesem Punkt gekommen nach dem Studium, nachdem ich in die Arbeitswelt eingetreten bin.
00:54:28: Und ich aber so kreuzunglücklich damit war, dass sich das wie Scheitern angefühlt hat.
00:54:32: Weil andere sagen, Marike, du hast einen großen Unternehmen, alles toll, da hast du da Karrieren gemacht?
00:54:37: Aber für mich hat es sich nie so angefühlen.
00:54:39: Wahrscheinlich weil ich damit nicht das gemacht hab was mich total glücklich gemacht hat.
00:54:43: also das fehlte.
00:54:45: Das war zwar wirtschaftlich alles rentabel und alles toll, aber es hat sich nicht nach Erfüllung angefühlt.
00:54:51: Genau!
00:54:51: Das kann ich mir mal persönlich nachvollziehen.
00:54:53: Zu dem Ausprobieren kommt dann vielleicht auch noch einfach das richtige Wissen zur richtigen Zeit?
00:54:58: Und ich bin jetzt weiß nicht wie das bei dir war, aber ich habe damals nicht viel gelesen eigentlich nur das was man in der Schule oder im Studium so vorgelegt hat.
00:55:05: Ich hab viel gelesen, aber jetzt keine Sachbücher.
00:55:08: also... Ich
00:55:08: meine wirklich die richtige Sachliteratur von John Strelicki das Café am Rande der Welt.
00:55:14: So eine Lektüre... Gut, es gab's damals noch nicht ne?
00:55:17: Aber ähnliche Literatur gabs schon und ich glaube so eine Lektyre ist ein riesen Vorteil sehe ich jetzt gerade mal in einer heutigen Generation.
00:55:25: Ich habe viel tatsächlich mit zweitausender Jahrgängen zu tun und da merke ich einfach, ey krass!
00:55:31: Mit dem Internet und mit dem Wissen auf das ihr jetzt gerade zugreifen könnt und die Tipps für die richtigen Bücher usw.. Da schafft ihr es wahrscheinlich schneller als wir auch zu euch selbst zu finden.
00:55:44: Das muss ich sagen, das war bei mir so ein Punkt... Mir hat mal einen Buch die Augen geöffnet.
00:55:47: da war ich schon am Angestellten da sein und es war damals von Gerard Hörer an Investment Punk mit dem zarten Untertitel warum ihr schuftet und wir reich werden.
00:55:56: Ich muss sagen, ich sehe heute nicht mehr vieles wie er.
00:55:59: Also was jetzt seine Gedankengänge, die kann ich nicht alle nachvollziehen, seh' ich nicht alles so.
00:56:05: Womit er mich über die Augen veröffentelt hat dass wir So ein Ideal im Kopf haben.
00:56:09: also wir wollen hochrangig angestellt sein wollen viel Geld verdienen, damit wir viel konsumieren können.
00:56:15: Wir wollen das Haus in der Pampa so diese klassischen Dinge mit dem man sich aber auch seiner Freiheit beraubt und damit hat er mich tatsächlich aufgeweckt.
00:56:23: wie gesagt es war alles sehr monetär geprägt und ich glaube Erfolg ist heute wenn ich jetzt heute frage Erfolg ist viel mehr als die monetäre Prägung sondern dieser innere Erfolg dass zu tun worauf ich Lust habe Was jetzt Richtung John Strahlecki geht, das Café am Branden der Welt so ein Buch.
00:56:38: Das war das zweite was mir die Augen geöffnet hat.
00:56:42: Wenn ich aber auf so eine Literatur schon früher hätte zugreifen können dann wären wir das von Nutzen gewesen.
00:56:47: Aber ich glaube zu dem Zeitpunkt hätte ich damit gar nichts anfangen können.
00:56:50: Kennst du das?
00:56:51: Ja ne klar total!
00:56:52: Ich
00:56:52: glaub so als ich zwanzig war da war ich so einen Vogel ganz ehrlich also da hätte ich mir über sowas
00:56:57: keine...
00:56:58: Ich glaub nicht, dass mir die Literatur weitergeholfen hätte.
00:57:00: Von daher weiß ich, jeder hat sein eigenes Tempo.
00:57:02: Das ist das, was ich manchmal bewundere, dass du mittlerweile auch bei LinkedIn junge Leute hast Anfang zwanzig, was die da vom Stapel lassen, wo ich denke ... Wow!
00:57:12: Also in dem Alter war ich irgendwo im Peking mit einem Ching-Dao an der Hand und hab Party gemacht.
00:57:17: Und hab dann nicht irgendwelche ... keine Ahnung, erst Unternehmen gegründet und war mit dreinzwanzig irgendwie Chefin von CNN angestellten oder so.
00:57:28: Und bei mir war das alle.
00:57:29: erste Buch damals tatsächlich von Jim Collins.
00:57:31: Der Weg zu den besten, from good to grade.
00:57:34: Das war so das Erste wo ich dann gedacht habe, ach ist ja spannend.
00:57:36: Ach sehr cool.
00:57:37: und dann jetzt schon später kam dann Big Five for Life von John Strelachy.
00:57:41: But From Good To Grade?
00:57:42: Das ist doch ein Unternehmerbuch!
00:57:45: Genau.
00:57:46: Mit der Hedgehog-Strategie.
00:57:48: Richtig, genau!
00:57:48: Das mussten
00:57:49: wir da mal ins Lesen und das war eins der besten Bücher, die ich auf der Arbeit lesen musste.
00:57:52: Wir wurden dazu genötigt ... Ich auch!
00:57:53: ... wie sie gerade das zu lesen.
00:57:54: Ich auch... Die Hedgehogstrategie bei der Igel dann einfach sich so zusammenkauert beim Frühling.
00:57:59: Kommt keiner mehr ran.
00:58:00: Wahrscheinlich hatten wir den gleichen Chef gehabt, ich musste das auch lesen aber ich fand das gut.
00:58:04: es ist lastig sehr gut und das waren auch das erste Mal dass ich mit solchen Themen wirklich auseinandergesetzt habe.
00:58:10: Ja,
00:58:10: das ist ein gutes Buch.
00:58:12: Sehr empfehlenswert.
00:58:13: Letzte Frage Also generell ist das ja sicherlich ein Thema.
00:58:18: Menschen haben immer so ein bisschen Angst vor diesem Neuanfang, vor der großen Unbekannten.
00:58:22: Aber wenn jemand merkt, dass er einfach ... So wie es gerade nicht mehr happy ist und eigentlich weckt möchte aus dieser Situation?
00:58:30: Was hast du denn für den Tipp für die ersten Schritte?
00:58:34: Die ersten Schritten sind, dass ich auf jeden Fall auf meine innere Stimme hören sollte.
00:58:41: Angenommen!
00:58:42: Ich bin in einem Beruf bei dem ich irgendwie das Gefühl habe, dass hier was nicht stimmt.
00:58:46: Ich rede jetzt nicht von temporären Täler an die man zu überwinden hat.
00:58:51: Das ist ja völlig normal, es müssen wir alle.
00:58:52: aber wenn sich jetzt wirklich über Monate hinweg vielleicht Jahre hinweg da so ein Unwohlsein formt oder ich erkenne das dann bei manchen so sie haben keine Lust Montags aufzustehen zur Arbeit zu fahren Dann ist das ein Warnzeichen und dann verbirgt sich dahinter meistens irgendein Bedürfnis auf das ich gerade ignoriere.
00:59:12: Und diese innere Stimme, die ist dann im Stande mir dieses Bedürfnis mitzuteilen und da komme ich eben... Ich muss mich fragen, ich muss jetzt mal kurz zur Seite gucken, ich hab' nämlich für diese Frage halt tatsächlich vor ein paar Fragen überlegt.
00:59:22: Das ist nämlich gar nicht so einfach eine pauschale Antwort darauf zu geben.
00:59:25: aber ich würde mich
00:59:26: fragen
00:59:26: warum isst das so?
00:59:28: Also warum tue ich grade etwas auf dass ich offenbar nicht wirklich Lust habe?
00:59:33: Warum tue Ich das?
00:59:35: also gibt's da einen Ideal dem ich versuche gerecht zu werden?
00:59:39: war es so, ob mein eigener Wunsch mich in dieses Berufsverhältnis zu begeben oder hat mich da vielleicht irgendwer hingebracht?
00:59:45: und wenn das nur gedanklich war.
00:59:46: Vielleicht habe ich irgendwo mal was aufgeschnappt?
00:59:50: Ich nehme da immer den Vergleich... Was völlig anderes jetzt!
00:59:54: Ich hab das Ziel unter zwanzig Minuten auf fünf Kilometer zu laufen.
00:59:58: Sollte ich damals schon.
00:59:58: Habe ich nicht geschafft vor euch nicht gut genug trainiert.
01:00:01: Und jetzt bin ich gerade wieder dran die Zwanzig zu knacken auf fünf und dann habe ich mir irgendwann die Frage gestellt warum willst du das eigentlich machen?
01:00:07: Was ist denn daran so geil?
01:00:08: Ich meine, du wirst jetzt nicht zu den Top-Athleten gehören.
01:00:11: Die laufen unter fünfzehn Minuten und waren noch weit schneller... was haste davon?
01:00:15: Das ist ja also ein persönliches Ziel!
01:00:16: Und ich muss tatsächlich sagen, dieses persönliche Ziel kam schon so aus meinem Umfeld von meinem Vater weil der früher auch wie gelaufen ist.
01:00:22: Und das Problem ist dass sich daraus nur einen Vergleich gemacht habe.
01:00:25: Ich will jetzt irgendwie schneller sein als mein Vater in der Zeit und ich hab mich echt.. ich möchte es zwar immer noch erreichen aber der Grund ist ein anderer.
01:00:31: Der Grund ist jetzt, weil ich mich selbst verbessern möchte und das ist einfach ein schönes Beispiel dafür Warum wir manche Ziele verfolgen und es ist ja bei beruflichen Sachen nicht anders.
01:00:40: Also irgendwie hat uns hier mal irgendein Bild wahrscheinlich eingepflanzt, noch nicht mal böswillig.
01:00:45: also das klingt jetzt immer so als ob das irgendwie was eine perfide Absicht hinter wäre.
01:00:50: ne so meine ich das gar nicht sondern unbewusst auch oft.
01:00:54: Und da findet man dann im direkten Umfeld oft eine Antwort und genau dann lasst mir dieser ist das eine Phase?
01:01:00: Ist das jetzt wirklich gerade einfach?
01:01:01: nur läuft's grad schlecht?
01:01:02: Hat mir ein Kunde abgesagt und fühlte mich einfach grade nicht, bin ich nicht so auf meiner gesundheitlichen Höhe.
01:01:08: Alles normal kann mal passieren wenn es nicht zu lang
01:01:10: ist.".
01:01:11: Und diese entscheidende Frage ist warum habe ich den Job gewählt, den ich gerade mache?
01:01:14: Die würde ich mir echt stellen!
01:01:15: Warum hab' ich den
01:01:16: gewählt?!
01:01:17: Wer hat mich dazu hingebracht?
01:01:21: Ich glaube dann kommt mal einen Schritt weiter.
01:01:22: Das
01:01:22: sind gute Fragen.
01:01:24: Willst du ja weise bevor du die Fragen gesagt hast, habe ich die mir auch alle damals gestellt... ...und das ist total interessant da mal genauer hinzugucken weil man Man kann die ja für sich, man muss nicht mit jemandem drüber sprechen.
01:01:36: Manchmal sind sie schmerzhafte Antworten, die dann kommen und einem beschämen, wenn man das öffentlich macht.
01:01:42: Ich bin da mittlerweile relativ schmerztbefreit aber ist eine gute Frage.
01:01:48: Wenn man mit jemanden spricht, ist es auch immer die Gefahr, dass die Person einen beeinflussen möchte?
01:01:54: Ja.
01:01:55: Das ist vielleicht ... Wenn man jetzt aus dem Berufsumfeld, ich stelle mir die Frage.
01:02:00: Wenn ich damals meinen Arbeitskollegen das erzählt hätte was ich vorhabe dann hätten die mehr wahrscheinlich gespiegelt.
01:02:07: Ja bleibt doch hier so.
01:02:09: ne?
01:02:10: So einen guten Job nicht alle.
01:02:12: Man hat ja noch schon sich eine eigene Marke da aufgebaut.
01:02:16: als Charakter wirkt man irgendwie aber muss schon überlegen wen man fragt.
01:02:21: würde ich noch mitgeben in der Stelle.
01:02:23: also man muss schon am besten Jemand der schon mal in einer ähnlichen Situation einfach war, das glaub ich ein guter Ratgeber.
01:02:29: Tatsächlich muss es auch nicht immer der Partner oder die Partnerin sein.
01:02:32: Aber an dieser Stelle feiere ich wirklich ... Die Person, der man das mitteilen kann und die einen einfach zuhört.
01:02:40: Ich glaube, dass ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, den richtigen Partner an der Seite zu haben.
01:02:44: Da
01:02:44: haben wir beide ziemlich Glück!
01:02:48: Liefer Christian?
01:02:49: Ich danke dir.
01:02:51: Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht.
01:02:53: Das war für mich tatsächlich balsam für die Seele und das, was ich jetzt als nächstes angehen werde.
01:02:58: Ich danke dir, dass ich hier meinen Senf zu deinen ganzen Fragen geben durfte, meine Meinung preisgeben durfte.
01:03:05: Mir auch sehr viel Spaß gemacht!
01:03:06: Und ich hoffe es waren ein bisschen etwas dabei.
01:03:08: Ein bisschen ist gut?
01:03:09: Es war sehr viel... Ich danke Dir Christian und alles Gute.
01:03:12: und wenn Du einen Kinderbuch schreiben solltest, sag Bescheid, ich kaufe's.
01:03:17: Sachbücher über Immobilien werde ich jetzt vielleicht nicht unbedingt kaufen.
01:03:21: Ehrlicher Antwort.
01:03:22: Gefällt mir!
01:03:23: Ich danke dir, dass ich dein Gast sein durfte.
01:03:24: Sehr sehr gerne, ich danke dir.
01:03:26: Tschüss.
01:03:28: Das war und jetzt der Podcast mit Maryke Katschmareth.
01:03:32: Schön, dass du dabei bist.
01:03:33: Wenn du auch die nächsten Folgen nicht verpassen möchtest dann abonniere meinen Podcast und jetzt und aktiviere die Glocke.
01:03:39: so bleibst du definitiv auf dem Laufenden.
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