Selbstakzeptanz: Wie lerne ich mich selbst anzunehmen? | Selbstliebe | Selbstfürsorge
Shownotes
Sich akzeptieren lernen und annehmen wie man ist, Selbstzweifel überwinden und Liebe zu sich selbst entwickeln - alles Dinge, mit denen wir Jahre und Jahrzehnte zubringen können.
Marketingberaterin Silke Goudswaard ist dies Stück für Stück gelungen und weiß heute selbstbewusster mit sich umzugehen. Sie selbst hat sich jahrelang als schüchtern betrachtet, dafür verurteilt, ob ihrer Körpergröße bewusst kleiner gemacht und ist am Ende mit einem Burnout zurückgeblieben.
In dieser Folge teilt Silke ihre Erfahrungen und ihr Wissen: Wie können wir lernen, uns selbst zu akzeptieren und Zweifel loszulassen? Welche Rolle spielt die persönliche Entwicklung und Lebenserfahrung dabei, und wie können wir gelernte Muster erkennen und überwinden?
Was diese Folge besonders macht: Du lernst mitten aus dem Leben, aus Erfahrungen, gemeisterten Herausforderungen und ungeschönter Ehrlichkeit und Authentizität.
UND JETZT? viel Freude beim Hören und ganz viele tolle Erkenntnisse,
Deine Mareike
PS: Wenn du selbst ein Herzensthema aus dem Bereich "Persönlichkeitsentwicklung" hast, an dem du erfolgreich gearbeitet hast oder noch immer mitten drin steckst und möchtest andere Menschen daran teilhaben lassen, dann melde dich gern bei mir unter mareike@digitalkompakt.de . Ich freu mich, von dir zu hören.
||||| PERSONEN |||||
🙋🏻♀️ Mareike Kaczmarek, Gründerin von UND JETZT?
👤 Silke Goudswaard, Marketingberaterin
||||| KAPITEL |||||
(00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema
(08:32) Silkes Kindheit und Eltern
(12:10) Silke als Teenager
(20:01) Glaubenssätze aus der Kindheit
(27:16) Selbstreflexion: der Einstieg in die innere Arbeit
(32:49) Selbstakzeptanz und Schwangerschaft
(38:14) Schwächen erkennen und annehmen
(45:31) Tipps für mehr Selbstakzeptanz
||||| UND JETZT |||||
💌 Du hast Fragen oder Anmerkungen zu UND JETZT? Dann schreib mir doch gerne an mareike@digitalkompakt.de!
🤩 Mehr tolle Sachen von UND JETZT?
👥 Ich bemühe mich um die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.
Transkript anzeigen
00:00:01: Und jetzt der Podcast mit Marijke Katschmarek.
00:00:16: Ich setze mich z.B.
00:00:17: auch für viele Empower-Männer ein, seit neuesten mache ich das öffentlich.
00:00:20: letztendlich und da ist so eine Geschichte, ein prägender Satz, der eigentlich schon war.
00:00:25: Warum meine Mutter nicht mehr wirklich zusammenguckt?
00:00:28: Da sind noch andere Dinge passiert.
00:00:30: aber als sich geboren waren, war der erste Satz von meinem Vater, dass es ja nur ein Mädchen ... Fühlte mich nicht wohl, fühlte mich tollpatschig und so weiter.
00:00:43: Und jetzt bin ich am Punkt wo ich sage hey das was du schon gemacht hast und das was Du geleistet hast, wo Du bist und wie Du bist!
00:00:53: Das ist genau richtig und es ist mega cool.
00:00:55: und noch schöner ist die Erkenntnis dass ich weiß in fünf Jahren bin ich ja noch viel viel cooler.
00:01:02: und dann nochmal fünf Jahre.
00:01:04: er überlegt ihr das mal.
00:01:10: Und jetzt, der Podcast wird Marike Katschmarek.
00:01:12: Heute wird es sehr lustig und ich freue mich schon riesig drauf!
00:01:15: Ich habe nämlich heute jemand ganz besonderes hier... Die liebe Silke Gauzmatte.
00:01:21: Wir kennen uns seit einem knappen Jahr, wir haben vorhin drüber gesprochen.
00:01:25: Silke ist ein Mitglied unserer Business Community Makers & Shakers.
00:01:30: Bei Silke um mir war es lieber auf den ersten Blick als wir das erste Mal online bei einer Session kennengelernt haben.
00:01:37: Und heute tatsächlich ist auch so ein bisschen die Prüminiere für eine Abwandlung, beziehungsweise neue Pfade von uns jetzt.
00:01:45: Weil ich mir nämlich gesagt habe ... Ja es gibt immer noch ganz viele Themen, die mich in der Theorie total interessieren was Persönlichkeitsentwicklungen angeht und was da so ein paar Stellschrauben sind mit welchen Themen wir uns umherum schlagen.
00:01:59: Ich finde aber das ist langsam auch an der Zeit einfach mal mit Menschen wie ich zu sprechen und man zu gucken Wie geht's denen eigentlich mit ihren Themen?
00:02:08: Was haben die denn das so für Bauchschmerzthemen, die sie immer wieder aufs Tableau bringen.
00:02:14: Wo Sie drüber stolpern vielleicht im Alltag oder wo Sie sagen ... Ey, das hatte ich früher auch.
00:02:20: Aber ich habe es irgendwie geschafft daraus zu
00:02:22: kommen.".
00:02:22: Und deswegen wer von euch jetzt gerade zuhört und sagt ey, ich hab da auch so ein Thema gehabt!
00:02:27: Ich hatte immer diese blöde innere Stimme... ...und ich habe sie echt zum Schweigen bekommen.
00:02:32: Ich würde das zu gerne teilen.
00:02:33: also meldet euch sehr, sehr gern.
00:02:35: Da freue ich mich total.
00:02:37: Ihr könnt mich erreichen unter marikeatdigitalkompakt.de.
00:02:41: Ich schreibe das auch nochmal in die Show-Notes und dann würde ich mich freuen wenn wir einfach darüber reden.
00:02:45: Und bei der lieben Silke als ich sie kennengelernt habe war sie für mich immer so krass entspannt und in sich ruhend, und fröhlich.
00:02:55: Und dann haben wir uns mehr unterhalten und hat sie gemeint, ja es war halt aber auch nicht immer wie jetzt so entspannt oder leicht.
00:03:03: Deswegen hab ich sie heute mir vor dem Mikrofon gezahlt.
00:03:05: Wir werden bestimmt auch über ganz viele andere Dinge reden.
00:03:07: Wir haben gerade schon über Schweineleber ...
00:03:11: rohe Eier gesprochen!
00:03:16: Ich freu mich sehr, dass du da bist.
00:03:17: Hi
00:03:18: Hallo, Marike.
00:03:19: Vielen lieben Dank!
00:03:20: Ich freu mich auch mega dass ich hier sein kann.
00:03:23: Bin schon ganz gespannt in welche Richtung es uns am Ende eigentlich trägt.
00:03:27: Guck mal was das der Schweineleber
00:03:28: noch macht weil wir hatten ja schon so ein paar Abweichungen grundsätzlich im Thema.
00:03:32: Wir sehen uns nämlich eigentlich regelmäßig auch immer am Freitag bei Makers und Shakers.
00:03:36: Dadurch sind wir uns eigentlich auch näher gekommen.
00:03:38: Ja
00:03:38: total also weil wir Freitags... Also Silke sitzt da eigentlich in Hannover.
00:03:42: Das heißt also wir sehen wenn uns nur über die Matscheibe Und freitags machen wir mal unseren Weekly-Check in, wo Mitglieder die Bock haben.
00:03:49: Einfach sich online dazuschalten und dann finden wir immer irgendwelche Themen sei es jetzt irgendwie was jobmäßig angeht oder Alltagsthemen.
00:03:56: letztens ging's um Hochzeit gings auch schonmal um Weihnachtskalender und Co.
00:04:01: also ja und dadurch haben wir uns glaube ich echt näher kennengelernt.
00:04:05: das verbindet tatsächlich als hätte ich auch nie gedacht dass das so gut funktioniert nur über Bildschirm.
00:04:11: Ich find, also Remote ist sagen ganz viel.
00:04:13: Es ist sehr viel Distanz dabei aber wenn man offen dafür isst dann kann man eine Superbindung eigentlich finden.
00:04:19: Ja ich glaub wir haben uns nach einem halben Jahr gesehen das erste Mal ne?
00:04:21: Na ja, nee länger eigentlich!
00:04:24: Wir haben uns eigentlich zum Maccas und Checkers treffen das erste mal gesehen hier in Berlin.
00:04:28: Das war jetzt im April und wann haben wir uns kennengelernt?
00:04:30: im Juli-Juli irgendwie.
00:04:34: Eigentlich genau vor einem Jahr ungefähr.
00:04:35: Ja krass ne?
00:04:37: Aber ich freu mich trotzdem dass du heute persönlich hier erschienen bist
00:04:40: Ja.
00:04:42: Berlin ist eine Reise wert, ne?
00:04:43: Gott sei Dank bist du auch angekommen!
00:04:47: Meine Gestern war ja wohl komplett das Chaos in Berlin noch weil ich weiß nicht irgendeine Sicherheitskonferenz mit Silinski war oder so ähnlich und da war wohl alles tot.
00:04:57: also ich glaube die ganzen S-Bahnen waren irgendwie blockiert und die Straßen sowieso.
00:05:01: Fanmeile ist ja gerade aufgebaut am Brandenburger Tor.
00:05:05: Er hätte es nur mit dem Fahrrad kommen müssen
00:05:07: Ja, dann hätte ich etwas länger gebraucht glaube ich.
00:05:13: Nee nicht wirklich!
00:05:16: Das ist ja völlig außer Atem.
00:05:17: Liebe Sylke erzähl doch mal wer bist denn du eigentlich gelöscht?
00:05:22: Also eigentlich ... Ich weiß grad, wer ich bin.
00:05:25: Genau!
00:05:26: Beruflich bin ich selbstständige Marketingberaterin und begleite eigentlich Unternehmen dabei oder Unternehmer dabei ihr Marketingteam effizient strategisch und agil aufzustellen.
00:05:37: Aber daneben bin ich natürlich auch Frau, Tochter, Mädchenweich und bin Mutter von einem großartigen zehnjährigen Sohn und ja hab auch viel Führungserfragung schon Und bin da sehr, sehr viele Wege gegangen.
00:05:52: Gerade so auch meiner eigenen Entwicklung.
00:05:55: Alle Stellen haben ein Teil zu meiner Entwicklung dazu beigetragen.
00:05:59: Was bist du selbstständig?
00:06:00: Seit
00:06:00: einem Jahr.
00:06:00: Also ich feiere jetzt Ende des Monats oder zum ersten Juli mein Einjähriges.
00:06:05: Gras!
00:06:06: Und davor warst Du angestellt richtig?
00:06:08: Ja mehrfach angestelt und paar Auslautsaufenthalte habe ich auch hinter mir.
00:06:12: Aber ansonsten war ich immer angesteld und eigentlich fast komplett in der Leitungsfunktion auch bis auf ein Jahr ungefähr.
00:06:20: Elternzeit wahrscheinlich?
00:06:22: Als ich angefangen hab nach dem Studium, war ich ungefähr ein Jahr nicht in der Führungsebene und dann bin ich ein Jahr später schon in diese Führungsrolle reingekommen.
00:06:31: Krass, da warst du relativ jung!
00:06:33: Ja, war auch
00:06:34: echt so eine kalte Wassernumanne ... Ich fand's damals ganz furchtbar, aber es war so ein.
00:06:40: okay, mach sie jetzt mal.
00:06:43: Und guck mal, wo's hinkommt!
00:06:45: Wie viele Leute hattest du da unter dir
00:06:46: gehabt?
00:06:46: Erst mal nur eine und dann hab ich das weiterentwickelt.
00:06:49: In dem Job hatte ich bis zu ... Ich muss grad nachzählen, vier waren's am Ende genau.
00:06:55: War die Jünger wahrscheinlich nicht?
00:06:58: Teils-Teils.
00:06:59: Also ungefähr meine ... Jüngern eigentlich eher nicht, weil ich war Ende zwanzig.
00:07:04: Aber mein Alter oder dann älter.
00:07:07: war auch eine Herausforderung.
00:07:08: Absolut,
00:07:08: das glaube ich sofort!
00:07:10: Wir haben uns ja ... oder als wir im Vorgespräch darüber gesprochen hatten was so dein Thema war, was dich immer ein bisschen umtrieben hatte da hattest du das Thema Selbstakzeptanz angesprochen.
00:07:21: also da gucken wir uns das heute mal genauer an was es damit auf sich hat also wie du damals sozusagen damit umgegangen bist bzw eben auch nicht und ja wie du den Weg dahin gefunden hast.
00:07:32: weil Es ist ja schön und gut, dass ich mit Expertinnen und Experten in Spreche.
00:07:37: Mit Psychologinnen und Coaches zu den Themen und Frage in der Theorie was steckt dahinter?
00:07:43: Und wie funktioniert das denn und was habt ihr dafür Tipps?
00:07:47: Ich hab für mich aber in den letzten Monaten ganz oft festgestellt, dass es die Gespräche sind – mit Gleichgesinnten am Küchentisch am besten!
00:07:57: Die mir dann so viele Aha-Erlebnisse gebracht haben Ach krass, okay.
00:08:02: So ist das und die mich wirklich wahnsinnig weitgebracht haben!
00:08:05: Da möchte ich nicht schmälern, dass meine Coaching, die ich immer noch total verehrte auch super geholfen hat, mich unterstützt hat und auch die ganzen Paartherapeutinnen, die sich auch schon im Podcast hatte usw.
00:08:16: Und doch finde ich es manchmal ganz erfrischt oder generell auf Augenhöhe mit Freundinnen und Freunden nämlich auszutauschen.
00:08:25: Deswegen sozusagen ... Ja, heute das Gespräch auch mit dir und dass wir einfach mal hören wie du und ich sozusagen mit solchen Themen umgehen.
00:08:32: Vielleicht magst Du mal ein bisschen erzählen?
00:08:34: Wie bist Du denn aufgewachsen?
00:08:36: Aufgewachsen bin ich mit meiner Mutter.
00:08:38: also mein Vater kannte ich eigentlich gar nicht.
00:08:42: Nee, was heißt eigentlich?
00:08:43: Also ich kannte ihn nicht.
00:08:44: Ich hab ihn irgendwann mit Anfang zwanzig mal kennengelernt.
00:08:47: Hab für mich da auch festgestellt okay ist nicht ganz mein Schnack der Mann.
00:08:50: Meine Mutter hat sich halt gleich nach der Geburt von ihm getrennt und meine Mutter war so meine starke Vorbild damals absolut weil sie natürlich unheimlich viel gewuppt hat als alleinerziehende Mutter.
00:09:01: und gerade in den achtziger Jahren wo alleinerziehende, geschiedene Frauen nicht so anerkannt waren und eigentlich auch immer eher von der Gesellschaft einen oben draufgekriegt haben.
00:09:11: Hat sie sich, finde ich, extremst gut durchgesetzt weiterentwickelt und mich entsprechend gefördert.
00:09:17: Welcher Jahrgang bist du?
00:09:19: Ich bin genau neunzehnundachtachzig geworden.
00:09:24: Und in ... Also um jetzt das noch mal, ich weiß nicht, vielleicht finden das andere mal blöd, aber ich find sowas auch immer total spannend und da finde ich teilweise relevant Osten oder Westen.
00:09:33: Im Westen.
00:09:34: Ich komme ursprünglich aus Göttingen, kleiner Universitätsstadt ... Wobei Großstadt!
00:09:41: Liebe
00:09:41: Grüße an uns
00:09:43: und so mit dem Johannes
00:09:45: für den des Hopfenheims meine Großstadt.
00:09:48: Ja, schönen Gruß, Johannes.
00:09:52: Kleiner Insider, genau.
00:09:54: Und war sie da in Arbeit?
00:09:56: Ja, wo muss sie eigentlich gewesen sein?
00:09:58: Sie hat gearbeitet.
00:09:59: Ich meine zu Geinnergartenzeiten.
00:10:01: Hat sie Teilzeit gearbeitet und dann ist sie aber relativ schnell auf Vollzeit gegangen weil sie natürlich das Geld brauchte einfach.
00:10:08: Ihr
00:10:09: wart alleine zu Hause oder hattest du noch Geschwister?
00:10:11: Nee, alleine zuhause genau.
00:10:13: also da vielleicht auch mal ganz kurz zur Geschichte Weil ich setz mich zum Beispiel für female empowerment ein.
00:10:20: seit neuesten mache ich das auch Öffentlich letztendlich.
00:10:23: Und da ist so eine Geschichte, ein prägender Satz der da eigentlich schon war.
00:10:27: Warum meine Mutter auch mit meinem Vater nicht mehr wirklich zusammenguckt?
00:10:30: Da sind noch andere Dinge passiert.
00:10:31: aber als ich geboren war, war der erste Satz von meinem Vater das ist ja nur ein Mädchen und dass es schon echt finde ich ne harte Nummer weil Ja Ich bin ja nicht weniger wert nur weil ich ein Mädchensinn sondern ich glaube ich habe auch mehr erreicht jetzt gerade auch weil mein vater nicht dabei war als Junge vielleicht erreicht hätte.
00:10:53: Boah, das ist ein echt starker Turbak!
00:10:54: Ja, finde ich auch.
00:10:55: Was hat er denn gesagt?
00:10:56: Als er dich mal kennengelernt hatte, kam damals wenigstens was Positiv-Wertschätzendes?
00:11:00: Ja da war er dann auf einmal ganz stolz.
00:11:03: also mit ja... Ich weiß gar nicht wie alt ich war.
00:11:05: Es war irgendwas Anfang zwanzig, zweinzwanzig oder sowas und da war man auf einmal sehr, sehr stolz so eine Tochter zu haben.
00:11:12: Ich habe zu dem Zeitpunkt studiert.
00:11:14: Das war ja schon ... Wunder, guck mal hier meine Tochter und dann wahrscheinlich auch aufs Äußere geguckt.
00:11:22: Sieht ja auch ganz hübsch aus.
00:11:24: Es ist meine Tochtar, schau dir die an!
00:11:27: Und das war übrigens auch für mich so ein Punkt wo ich mir gesagt habe, das kannst du dir eigentlich gar nicht erlauben stolz sein auf mich.
00:11:33: Meine Mutter darf sehr stolz auf mich sein.
00:11:35: Ich bin übrigens auch sehr stolzt auf meiner Mutter.
00:11:39: Hattest du die männliche Seite gefehlt in deiner Jugend?
00:11:42: Nein, überhaupt gar nicht.
00:11:43: Es waren viele die immer gesagt haben das muss sie doch fehlen.
00:11:46: und natürlich habe ich auch ... Ich hab eine Freundin, die hatte so ne heile Weltfamilie.
00:11:51: ja gut wenn man dahinter hersteigt dann merkt man eh wie heile welt ist auch nur show nach draußen das was du wahrnimmst.
00:11:57: aber es hat mir nicht gefehlt.
00:11:58: meine mutte hat mich wirklich beides gezeigt.
00:12:01: also vielleicht fehlt mir eine männliche komponente auf irgendeine andere art und weise in meinem karakter.
00:12:05: keine ahnung kann ich aber nicht beurteilen empfinde ich aber auch nicht als fehlen.
00:12:10: Wie würdest du dir die Silke von vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren beschreiben?
00:12:14: Ich war sehr schüchtern.
00:12:16: Wobei ich das gar nicht mehr so ganz glaube, dass ich schüchtern war.
00:12:19: Ich glaub es hat man mir ein bisschen reinversetzt aber da vielleicht gleich noch mal dazu... Ich war auf jeden Fall sehr experimentell.
00:12:27: also ich habe wirklich meinen Teenager-Alter.
00:12:29: Also meine Mutter hat mich mit Klamotten rausgehen lassen.
00:12:32: Da kräuseln sich mir jetzt echt die Fußnägel.
00:12:36: Ich hatte bunte Fingernägel, nie bunter Haare, wo ich gemerkt habe, aber bunte Fingernäge.
00:12:40: Ich bin mit glitzer Lippenstift in die Schule gegangen und hab sehr viel ausprobiert.
00:12:44: War trotzdem sehr zurückhaltend.
00:12:46: Das war so meins auszuprobieren, Dinge auszupprobieren.
00:12:50: Gut, mit zwanzig hab ich vor allen Dingen ... muss ich leider sagen, ich hab als zwanzigjährige sehr viel auf Partys getrunken.
00:12:59: Einfach damit ich mehr rauskomme und ein bisschen extrovertierter bin.
00:13:03: Ich bin halt introvertiert.
00:13:05: Das ist auch das was mich eigentlich immer sehr geprägt hat.
00:13:08: Was ich doof fand früher, warum kann ich nicht auch?
00:13:11: so seinen Raum reinkommen und schreien, hallo hier bin ich.
00:13:15: Kommt alle zu mir!
00:13:17: Das ist halt nicht meins.
00:13:18: Das ist übrigens auch etwas was ich jetzt akzeptiert habe und was sich eigentlich ganz gut finde wie ich bin.
00:13:23: aber damals war das halt doof.
00:13:24: Ich fühlte mich auch immer doof.
00:13:28: Zudem war ich auch groß, alle anderen waren klein.
00:13:31: Du bist relativ groß in der Einsachtung?
00:13:32: Ja, ich bin eine Einsachzig-Groß und wenn du gerade als Teenager neben Freunden entstehst, die zehn Zentimeter kleiner sind, dann fühlst du dich wie der Clown mit den großen Schuhen einfach so ein bisschen unbehebig toll.
00:13:45: Hast du dich ja auch kleiner gemacht?
00:13:47: dass er so ein Schulter hängen lassen?
00:13:49: Ja, definitiv.
00:13:51: Also einen leichten Schultern, das merkt man mir leider auch an.
00:13:55: Das hätte ich gerne in meinem zwanzigjährigen Ich auch gesagt, Tuma was für deinen Rücken.
00:13:58: Aber man sieht es mir schon an, dass ich halt in der Jugend die Schultern mehr nach vorne gezogen habe.
00:14:04: Das definitiv hab immer versucht mich eher auch nach hinten zu stellen.
00:14:08: Hast du als du dann fertig warst mit dem Abi, wusstest du sofort, was du machen willst?
00:14:14: Hattest du sofort so'n Big Picture?
00:14:15: In die Richtung will ich gehen
00:14:17: Ja und nein.
00:14:18: Also ich hatte in meinem Leben ein ganz, ganz großes Ziel.
00:14:21: oder in meinem jungen Leben ... Oh Gott, bin ja immer noch jung.
00:14:24: In meinem Leben!
00:14:26: Bin ja jetzt schon achtzig?
00:14:28: Bin ja nun schon achtzig.
00:14:29: Nein, soll ich noch nichts.
00:14:31: Aber das heißt, ich glaub mit achtzehn ist man auch total cool.
00:14:33: Hast
00:14:33: du nicht vorgesagt,
00:14:34: achtzig?!
00:14:37: Nein, mein größtes Ziel war immer Französisch zu sprechen wie eine Franzose es kann.
00:14:42: Das war echt so'n Lebensziel... Damals, und das hab ich auch verfolgt.
00:14:48: Was ich werden will ... Ja, ich hatte Vorstellungen, aber das bin ich nicht geworden.
00:14:53: Ich wollte ganz klein echt so männliche Sachen, ich wollte Truckfahrerin werden, Hubschrauberpilotin werden, lauter komische Sachen in Truckfahrerinnen, übrigens nur in Amerika, weil die Trucks sind cooler ist hier?
00:15:05: Stimmt!
00:15:05: Da fährst du ja auch nur Coca-Cola durch die Gegend.
00:15:08: Und gerade Strecken.
00:15:10: Aber das kannst du dir immer noch
00:15:11: werden?!
00:15:11: Du kannst auch
00:15:13: jetzt noch Hubschrauberpilot werden?
00:15:14: Ja, muss ja nicht mehr.
00:15:16: Ich glaube ich habe das Richtige gefunden und dann mein größter Traum war eigentlich immer Mode-Design.
00:15:20: also ich war unheimlich kreativ und das war das was sich glaube ich am meisten gefestigt hat.
00:15:25: nun komme ich aber aus einer Generation inklusive einer Familie wo man gerne auch guckt okay dass man halt irgendwas wird, wo auch was bei rumkommt.
00:15:37: Und ich wollte den Fennig nicht zehnmal umdrehen und habe mich dann vernunftsweise entschieden, BWL zu studieren.
00:15:45: Das war übrigens ... Also das nur weil das mit dem französischen Ziel ... Ich bin ein Opermädchen gewesen in Frankreich nach dem Abitur und da saß ich damit diesen dicken Weltsauer von der ZVS und hab dann an alle Sachen durchgegangen und gesagt, naja gut, mach's halt, B W L verdienst du wenigstens was?
00:16:03: Das kam aber aus dir heraus?
00:16:04: oder war das ein Signal von deiner Mutti, dass du was Stabiles hast?
00:16:08: Dass du alleine dich durchpringst.
00:16:10: Oder wenn dann irgendwie ein Kind da ist.
00:16:11: Dass du diese Unabhängigkeit
00:16:13: hast.
00:16:13: Es kam von mir raus ... Aber sicherlich mit dem Gedanken, dass ich meiner Mutter nicht zu lange auf ihr Tasche liegen wollte.
00:16:21: Also, das war eigentlich ein großes Ziel.
00:16:23: Ich weiß, was sie alles auf sich genommen hat.
00:16:25: Sie war z.B.
00:16:26: auch sehr schwer krank als ich kleiner war und hab immer versucht, ihr möglichst wenig Koma zu bereiten.
00:16:32: Also das war so ein unterbewusster Steuerung wahrscheinlich.
00:16:37: War aber von mir heraus am Ende, deswegen eigentlich auch die Entscheidung was vernünftig ist zu studieren.
00:16:46: Hat sich das bis heute durchgetragen?
00:16:48: Dieses sozusagen vorauseilend keine Sorgen zu machen dass du das bei dir noch merkst
00:16:53: Nein.
00:16:53: Hat sich verloren?
00:16:54: Das hat sich verloren, weil ich eigentlich gemerkt habe, egal was ich mache, da findet sich der Weg auch.
00:17:01: Auch BWL hab ich mir jetzt den Zweig rausgesucht, der kreativer ist.
00:17:05: Bin allerdings auch in Matterfreak gewesen damals und da liegt Marketing voll auf der Hand.
00:17:12: Ist ein schönes Spielfeld für mich gewesen.
00:17:14: Der Rest, den ich gelernt habe ... Ja gut!
00:17:17: vergessen, außer dass ich mich mit Buchhalt wieder beschäftigen muss.
00:17:22: Gibt es zu mir?
00:17:25: Sehr gut, bist du engagiert!
00:17:27: Bei mir war das tatsächlich... Also meine Eltern, die hätten mich am liebsten glaube ich in einem großen Unternehmen gesehen oder einer Behörde so habe ich immer das Gefühl bekommen, dass das so ihr Anliegen war und ich hab bis heute noch meine Omi im Kopf.
00:17:40: Die hat immer gesagt, ich glaub das würde sie jetzt auch noch sagen, ich sehe sie jetzt am Freitag, frage ich sie mal aber Sie hat immer gesagt, Marike, Mädchen, sie zu.
00:17:50: Dass du eine Arbeit hast, dass du finanziell unabhängig bist?
00:17:53: Das war für sie so das Allerwichtigste, dass ich finanziellen Unabhängige bin von einem Mann.
00:17:59: Also, sie war verheiratet.
00:18:01: Es war jetzt nicht so, dass sie alleine da stand oder so mit meiner Mutti und meiner Tante.
00:18:06: Aber es waren sozusagen die Botschaften, die sie mir immer vermittelt hat.
00:18:09: Marike ist sie zu, dass wirtschaftlich unabhängig bist, dass Du finanzielle gut aufgestellt bist Von keinem irgendwo noch Geld brauchst oder so.
00:18:19: Ist ganz witzig, weil auch das schwenkt bei mir ein bisschen mit.
00:18:24: Ich glaube, dass liegt aber eher daran, dass meine Mutter mich alleine großgezogen hat und ich wusste, es ist wichtig unabhängig zu sein.
00:18:31: Und ich hab sehr geknabbert daran ... Ich habe mehrere Auslandsaufenthalte auch mitgemacht.
00:18:38: Zum einen bin ich nach meinem ersten Job zusammen nach Shanghai gegangen und er ist entsendet worden, und ich bin mitgegangen Und da hatte ich extreme Probleme, seinen Geld zu akzeptieren.
00:18:50: Weil ich hab ja in dem Moment nichts verdient und das als Elternzeit genutzt.
00:18:55: Aber da habe ich echt Schwierigkeiten gehabt, mich überhaupt zu überwinden, sein Geld auszugeben.
00:19:01: Er hat immer wieder beteuert ... Das ist unser Geld!
00:19:04: Ich mach das für uns.
00:19:05: Du kümmerst dich jetzt auch gerade ums Kind?
00:19:07: Es ist unser Geld, ich verdiene unser Geld.
00:19:10: Das fühl mir aber so schwer.
00:19:11: Mittlerweile kann ich es akzeptieren und sehe das auch als ... Auch gerade wenn man selbstständig ist ein schönes Rückgrat was man irgendwie hat, wenn's mal nicht so gut läuft grade am Anfang, dass sich mich auf unser Geld irgendwie stürzen kann.
00:19:25: Ich hab ihm ja auch jahrelang den Rücken freigehalten.
00:19:30: Das ist eh nicht die Konstellation letztendlich bei Joanne Mia, dass ich dann in die Elternzeit gegangen bin?
00:19:37: Und er dann finanziell und karrieremäßig weitermachen konnte.
00:19:42: Tatsächlich war das für mich okay, aber nichtsdestotrotz ist es auch so.
00:19:46: Ich weiß genau ... ich bin mein eigener Herr.
00:19:49: Ich könnte jetzt alleine durchstatten mit den Kindern.
00:19:53: Ich bin da frei davon.
00:19:54: Das ist einfach beruhigend!
00:19:58: Mich lässt das ruhiger schlafen, wenn ich weiß, dass das so funktioniert.
00:20:02: Was waren denn bei dir?
00:20:04: Also, letztendlich hat's ja jeder irgendwie ... Was waren denn bei dir so typische Glaubenssätze die sich in der Kindheit verankert haben?
00:20:11: Die dich massiv beeinflusst haben.
00:20:15: Wo du auch gemerkt hast im Nachgang das stand mir öfters im Weg.
00:20:19: Das eine hab ich vorhin erwähnt mit der Schüchternheit was ich witzig finde oder interessant finde weil gerade erst im letzten Jahr hat mir einer gesagt war das vielleicht ein Glauben Satz Warst du wirklich Schüchtern?
00:20:32: Ich hab so eine Szene im Kopf, die hab ich diesem Coach auch beschrieben.
00:20:35: Und zwar auf der Straße, da war ich noch relativ jung, Kindergartenkind kamen ... Der Mann meiner Tante, also mein Onkel uns entgegen und ja, ich hatte meine innerlichen Probleme mit ihm einfach.
00:20:47: Wir waren ein bisschen herderer Mensch, ne?
00:20:50: Und er hat mir dann die Hand entgegend gestreckt und ich hab mich hinter meiner Mutter versteckt.
00:20:54: Dann war dieser Satz Ja, die ist ja schüchternd!
00:20:58: So das ist dieses, was mir so ... wenn ich über meine Schüchtern nachdenke im Kopf geblieben bin.
00:21:03: Das hat sich durchgezogen.
00:21:04: Ich hab mich auch mit zwanzig, als ich im Studium angefangen habe.
00:21:08: Ich habe nicht in Göttingen studiert, obwohl es naheliegend ist.
00:21:11: Ich war aus Nahrbrück studiert und hab gesagt, ja, ich bin eigentlich schüchternd.
00:21:16: Die haben mich immer angeguckt wie du bist schüchternd?
00:21:20: Ja, das war so.
00:21:21: Ich hab mich immer selber als Schüchtern
00:21:22: empfunden.".
00:21:23: Ich hatte mal vor ein paar Monaten ne Aufnahme, ne Podcastaufnahme gehabt mit Riccarda Kolditz zum Thema Introversion und Extroversion.
00:21:31: Und sie hat auch gemeint.
00:21:32: Also ganz von abgesehen meinte sie, dass häufig Introversionen verwechselt wird mit Schüchternhalt und dass Introversionen einfach was ist, was aus der Persönlichkeit heraus ist?
00:21:40: Und ja eigentlich nur bedeutet ... Also anders als extrovertierte, die Ruhe und die Kraft und die Energie zieht in dem man für sich mal ist.
00:21:50: Und diese Schüchternheit ja eher so ein bisschen sozial anerzogen wurde.
00:21:55: also es klingt halt auch wirklich danach.
00:21:56: Ja genau, das glaube ich bei mir hundert Prozent wenn ich so darüber nachdenke denke ich wirklich war nicht schüchter bin zurückhaltend gar keine Frage aber Schüchtern.
00:22:07: Sie sagt auch, bei schüchternden Menschen ist es so die wollen so gerne und ich werde irgendwie auf einer Bühne.
00:22:12: Die wollen so gern aber sie trauen sich nicht.
00:22:14: Eigentlich wollen sie das nicht, sie trauern sich nicht.
00:22:17: Und die introvertierten, die könnten's, aber die wollen einfach nicht weil dass ihnen zu viel ist.
00:22:24: Das habe ich für mich da auch mitgenommen
00:22:29: Interessant daran übrigens.
00:22:30: Ich bin introvertiert, ja ... Also ich hole mir definitiv die Energie aus der Ruhe.
00:22:36: Ich merke das auch.
00:22:36: Ich meine, ich bin jetzt hier Netzwerk-Queen mittlerweile geworden
00:22:39: von
00:22:40: einer Netzwerksveranstaltung zur nächsten.
00:22:42: Ich merk aber auch okay bei zwei Jahren in der Woche ist bei mir Schluss.
00:22:45: Dann brauch' ich einen Tag, wo ich nur für mich bin und wo ich die Ruhe einfach anzapfe für mich.
00:22:55: Also ich bin ein sehr offener Mensch und es gibt auch einige, du hast ja selber auch gesagt das hätt ich bei dir nicht ganz erwartet dass du introvertiert bist.
00:23:01: Ich habe aber auch einen ganz großen Anteil Extrovertierteil in mir der folgt quasi diesem einen blauen introvertierten Anteil und zwar dieser gelbe introvertierte Anteil wenn man sich mit Persönlichkeits-Tests usw.
00:23:15: auseinandersetzt Und der ist definitiv auch vorhanden.
00:23:19: also ich bin so'n Misch eigentlich ne?
00:23:21: Auch wenn ich die Energie in der Ruhe suche Ist da trotzdem auch ein Teil irgendwie ... Ja, ich stürz mich trotzdem ins Gewimme.
00:23:28: Ich bin sehr offen, was sich aber erst entwickelt hat tatsächlich.
00:23:33: Ambivertiertest ist glaube ich?
00:23:34: Ja,
00:23:35: klar war auch.
00:23:36: Also wenn man sozusagen zum Teil extrovertiert und zu Teilen introvertiert ist.
00:23:41: Genau also sagst du so okay, typischer Glaubenssatz, du bist schüchtern.
00:23:45: Mhm.
00:23:45: War es noch irgendwas, wo du sagst das hat mich eigentlich auch immer so begleitet?
00:23:48: Ja eine Sache!
00:23:51: Ich glaub, da gibt's ganz viele.
00:23:53: Umso mehr man grabt und so mehr Glaubenssätze wirst du irgendwie entdecken ...
00:23:57: Wir machen nur die ersten fünfzig!
00:24:00: Wir sitzen hier noch mal sieben Stunden oder so?
00:24:02: Sollte
00:24:02: passen, denn zu geht das achtzehn.
00:24:06: Ja ich war immer.
00:24:07: also meine Mutter hat ihre Karriere anders zum Beispiel gestaltet.
00:24:11: Sie war Personalsachbearbeiterin.
00:24:14: Da hat sie nicht viel Karriere letztendlich gemacht, so wie man sich das vorstellt.
00:24:19: Sie war im Sport sehr aktiv und hat sich dann da auf Kreisebene sehr engagiert, war dann Tonkreisvorsitzende, dann ist sie weitergekommen, war Vize-Präsidentin beim Niedersächsischen Tonnerbund, hat sich auch übrigens für Frauen eingesetzt
00:24:35: usw.,
00:24:36: also sie war dann ... Hat da ihre Karrieren gesucht?
00:24:38: Und alle kannten sie!
00:24:39: Wir sind auf die Straße gegangen, alle kannten sie.
00:24:44: Und dann war ich immer so die Tochter von.
00:24:47: Das habe ich mitgenommen, als ich dann mit meinem Mann zusammen war.
00:24:51: Er hat im großen Konzern gearbeitet, den Konzert der in Hannover sehr bekannt ist und auf der Straße triff es zu Leuten aus diesen Konzernen.
00:24:59: Die sind da überall!
00:25:01: Dann war ich mal die Frau von.
00:25:02: Ach
00:25:02: du bist doch die Frau?
00:25:04: Ja.
00:25:05: Das hab ich aber innerlich auch gelebt.
00:25:07: Ich hab mich hinter ihnen quasi versteckt ... So, wenn man das sich bildlich vorstellt als Frau von.
00:25:14: Und genauso habe ich es gemacht als Tochter von und eigentlich ging's mir ja auch selber auf den Kicks weil ich bin nicht Tochter davon ... Also ja schon aber ne?
00:25:23: Ich bin ja auch ich!
00:25:25: Das hab' ich tatsächlich erst jetzt in diesem Jahr der Selbstständigkeit für mich verändert.
00:25:31: also ich bin jetzt definitiv ich.
00:25:34: Ich kämpfe jetzt für mich selber und ich mach mein Ding und alle finden's cool.
00:25:40: Ja, ich mich übrigens auch.
00:25:44: Das find' ich am wichtigsten da dran!
00:25:46: Natürlich!
00:25:47: Wir haben letztens ... meinte dann unser Sohn, wisst ihr wenig am meisten Liebe?
00:25:51: Und ... also, äh, Milch?
00:25:54: Also, Milchs.
00:25:55: Du denkst so, yes!
00:25:56: Ach was ist
00:25:57: richtig?!
00:25:57: Ja natürlich!
00:25:59: Ich finde das hat auch nicht egocentrisch sondern es ist einfach echt wichtig.
00:26:02: Nein... Es ist gesund!
00:26:03: Total!
00:26:04: Also wenn ich mir vorstell', ich hab mich halt damals schlecht gefühlt.
00:26:08: Fühlte mich nicht wohl, fühlte mich tollpatschig und so weiter.
00:26:12: Und jetzt bin ich am Punkt wo ich sage hey das was du schon gemacht hast und das was Du geleistet hast, wo Du bist und wie Du bist... Das ist genau richtig!
00:26:22: Und es ist mega cool.
00:26:24: und noch schöner ist die Erkenntnis dass ich weiß in fünf Jahren bin ich ja noch viel viel cooler.
00:26:30: Und dann nochmal fünf Jahre, er überlegt dir das mal.
00:26:33: Das
00:26:33: nimmt Ausmaße an!
00:26:34: Total,
00:26:35: total.
00:26:36: Aber man merkt ja auch die Reaktionen von anderen auf dich.
00:26:40: Wenn du selber immer denkst ... Ja, du bist eigentlich gar nicht so cool.
00:26:45: Du nimmst dich immer zurück und so weiter.
00:26:48: Dann nehmen die anderen dich auch so wahr.
00:26:50: Dann sind die dir gar nicht offen gegenüber.
00:26:53: Mittlerweile kommen die Leute aber auch zu mir.
00:26:56: Ich meine, wir haben uns ja auch angenehrt, weil ich einfach nur so bin wie ich bin und das ist eine super Bestätigung und ich find' das toll!
00:27:06: Also ich finde es superteil wenn ich so überlege ... Ja als ich Kind war, ist das ein Riesenunterschied?
00:27:11: Also dieser Weg den ihr dann gegangen bist ne?
00:27:14: Ja total.
00:27:15: Den ihr denn zurückgelegt hast.
00:27:16: Gab's für dich denn irgendwann mal so einen Punkt?
00:27:19: Als du so Anfang zwanzig warst, hast du gesagt, okay irgendwie geht das so nicht weiter.
00:27:23: Ich kann dich die ganze Zeit so ... weiß ich nicht mit mir hadern und ... weiß sich nicht... Ich bin zu groß, alles andere anders machen dieses, ich mach das.
00:27:36: Gab's für dich das so einen Punkt?
00:27:37: Nein!
00:27:38: Also es ... ich glaube, ich hab mich einfach immer selber optimiert.
00:27:42: Das ist aber eher intrinsisch gewesen, ne?
00:27:45: Ich
00:27:45: wollt grad sagen.
00:27:45: Es braucht ja eine ganze Portion Selbstreflexion, um dahin zu kommen überhaupt.
00:27:49: Also erst mal über sich selbst so nachzudenken und festzustellen, okay ... So wie das jetzt gerade ist bin ich nicht zufrieden.
00:27:56: Das liegt vielleicht daran.
00:27:57: Und dann nehm ich das an.
00:27:59: Ich denk mir jedes Mal, wie heute auch die jungen Leute teilweise sind oder bei unserem Sohn sein Erzieher ein unfassbar spannender Kerl.
00:28:06: Er ist dreiundzwanzig!
00:28:08: Was der mit seinen dreiund zwanzig ... Im Gespräch mit mir manchmal so vom Stapel, das denke ich mir ... Boah, war ich eine Hohlbirne?
00:28:15: Mit der Dreiundzwanzig.
00:28:18: Also, empfinde ich so!
00:28:20: Im Vergleich zu ihm vielleicht war ich das nicht.
00:28:21: Keine Ahnung, es dürfen jetzt alle, die mich mit Dreiswanzig kannten, mal bitte die Hand heben und sagen, dass war nicht so.
00:28:26: Aber ... Ich weiß auch nicht, also ... So viel Selbstreflexion?
00:28:32: Ich
00:28:32: glaub, das ist ein Generationendink.
00:28:35: Wir haben's nicht unbedingt in die Wiegelgelicht bekommen, sondern wir haben uns verändert und so mit der Gesellschaft her, dass wir uns auch selbst reflektieren.
00:28:44: Ich kenne ganz viele jüngere Generationen, zwischen zwanzig und dreißig wo ich erstaunt bin wie die schon eigentlich an dem Status sind, wo ich jetzt mit meinen Dreiundvierzig bin.
00:28:59: Wo die schon feststellen ... Und die haben ja noch einen Mega-Weg vor sich überlegt, was das für Leute werden können.
00:29:06: Wahnsinn.
00:29:07: Ganz unterschiedlich!
00:29:08: Aber siehe, ne?
00:29:10: Die Antwort von meinem Sohn, dass er sagt, er liebt sich am meisten ...
00:29:14: die
00:29:14: Person, die er am meisten liebt.
00:29:15: Das ist also... Bis bis heute tue ich mich wahnsinnig schwer zu sagen, Marike, ich hab dich gern.
00:29:20: Also, mich.
00:29:22: Bis heute fällt mir das schwer über die Lippen zu bekommen, weil es sich irgendwie schreckend anhört und anfühlt.
00:29:29: Du hast gesagt du hast angefangen, dich immer wieder so selbst zu optimieren.
00:29:34: Wie sah denn das aus?
00:29:36: Damals gab es ja mit Coaches vor zwanzig Jahren, war er jetzt nicht so Untherapeutinnen.
00:29:44: Weiß ich nicht mehr, gut gabs da auch schon aber ...
00:29:47: Nee, war so ein bisschen verschrien, glaub ich.
00:29:50: Ja klar!
00:29:51: Der hat eine Nacklaccer, wir sind ja alle blöd in der Psychotherapie gemacht haben.
00:29:56: Habe ich übrigens auch schon hinter mir.
00:29:57: Aber komm im Klub, ich auch.
00:29:59: Also wenn dann sind wir beide beklugt?
00:30:01: Hat mir aber auch tatsächlich einen Stück weit geholfen.
00:30:04: Wie ist das dazu gekommen?
00:30:05: Ich glaube einfach ... Also, zum einen ist es erst mal aus dem Job herausgewählt.
00:30:10: Es gab zwei Punkte.
00:30:11: Fangen wir mal vor vorne an.
00:30:12: Dieses eine Ziel, was ich hatte ... Ich war sehr zielgerichtet.
00:30:14: Ich hatte immer einen starken Willen, auch dieses Ziel zu erreichen.
00:30:20: Das erste war halt, das Französisch zu können wie ein französisch sprechen kann.
00:30:25: Das hat mich gezogen und mir den Willen gemacht, mich so weit zu verbessern, dass ich dann da noch mal zum Beispiel in den Studium gehen kann nach Frankreich.
00:30:36: Bist du auf fast Muttersprachlerniveau?
00:30:39: Ja, also mittlerweile ist ja ein bisschen eingeschlafen.
00:30:42: Aber jetzt waren wir letztes Jahr in Frankreich.
00:30:44: nach ein paar Tagen hat tatsächlich jemand mich gefragt, wo ich den aus Frankreich herkehme und dachte mir so ...
00:30:55: Wir fänden Einsatz ein, aber der passt jetzt hier nicht drauf.
00:30:57: Nein,
00:31:01: das habe ich erreicht und ich glaube damit dass sich zum einen aufgrund dieses Ehrgeizes dieses Ziele erreichen sehr viel Mut bewiesen haben auch ins Ausland zu gehen wo ich ja doch so schüchtern war.
00:31:17: Ich hab unheimlich viel Mut bewiesen, wo ich hinterher denke, vielleicht ist es ein Naiva-Mut, den ich manchmal habe und ich mach einfach ... Und hinterher stelle ich mir vor, was hast du da eigentlich gemacht?
00:31:27: Aber geil!
00:31:29: Daran habe ich mich, glaube ich, vor allen Dingen optimiert und nicht bewusst.
00:31:32: Aber danach habe ich dann festgestellt okay du kannst dich optimieren!
00:31:36: Du kannst immer mehr.
00:31:37: und dann habe ich meine Karriere angefangen.
00:31:39: und das erste ist naheliegend dass man sich in seiner Karrierei letztendlich die ganze Zeit optimiert.
00:31:44: aber vor allem ist so ein natürliches Optimieren was du dann machst.
00:31:48: Die wissen an Eignen usw.. aber dann auch irgendwie eine gewisse Bestätigung.
00:31:53: Also ich bin ja, wie gesagt als Führungskraft ins kalte Wasser geschubst worden letztendlich und hatte immer das Gefühl also richtig Führungskraft bin ich ja noch gar nicht bis sich dann irgendwann in einem Kurs war wo es hieß erstmals vorgesetzte Und da war ich mit einer Kollegin auch zusammen.
00:32:10: Da musstest du so verschiedene Aufgaben erledigen und ganz zum Schluss war eins, musstest mit verbundenen Augen im Kreis stehen.
00:32:18: Die restlichen Teilnehmer sollten sich hinter denen stellen, wo sie gesagt haben, das ist die, die ich gerne als Chefin hätte.
00:32:25: Und die standen alle hinter mir!
00:32:28: Und da habe ich gemerkt, wow ... Also so wie ich mich natürlich optimiere, weil ich das will.
00:32:34: Weil ich in diese Richtung gehen will oder weil ich einfach auch neugierig bin.
00:32:38: Wie kann ich da besser sein?
00:32:40: Das hat mich dazu gebracht dass Leute mich als Chefin haben möchten ja also innerhalb dieses Kurses zum Beispiel.
00:32:49: Hattest du das so den Moment, dass du denkst okay krass die wollen mich alle und dieses innere Gefühl Ja Absolut kann ich auch verstehen.
00:33:00: Oder hattest du eher dann so in Richtung ... Boah, die glauben echt, dass ich richtig gut bin?
00:33:06: Ach Gott!
00:33:07: So Richtung Impostor, ein bisschen hochstablermäßig.
00:33:10: Ja also zu dem Zeitpunkt ja da war ich, ich weiß gar nicht, dreißig, neunzwanzig-dreißig oder sowas.
00:33:15: Zu dem Zeitpunkt hab' ich mir gedacht, was habt ihr denn heute Morgen alle zu euch genommen?
00:33:21: Ich habe, hat das geholfen mit dem, was ich in euren KW reingeschüttet
00:33:24: habe?!
00:33:27: Da war ich noch sehr unsicher, muss ich einfach sagen.
00:33:29: Ich glaub aber meine eigentlich diese Unsicherheit ... Das hat mich auch sehr geprägt eine dauernde Unsicherkeit und das fing erst an, wo ich mich mehr akzeptiert habe.
00:33:39: Wo wir auf die Selbstakzeptanz kamen, als ich meinen Sohn bekommen hab.
00:33:42: Eigentlich als ich schwanger war mit einem dicken Bauch durch Shanghai läufst.
00:33:47: Sowieso haben sie alle Fotos von dir gemacht.
00:33:49: Wird du
00:33:50: groß und blond?
00:33:51: Muss ja auch großartig aussehen, dass du schwanger bist.
00:33:55: Nein, aber du hast einen dicken Bauch.
00:33:58: Wenn du dir jahrelang überlegt hast, dass du schlank sein möchtest?
00:34:02: Wie kannst du die Ernährung umstellen, damit du dünner bist und so weiter?
00:34:07: Auf einmal hast du da eine Kiste vor dir rumtragen ... Aber diese Kiste kannst du mit stolz tragen!
00:34:13: Du weißt, was extrem cool ist, was zu dir kommt.
00:34:15: Ganz davon abgesehen, dass ich unter Hormonen wie auf Drogen war.
00:34:18: Ich war so chillt als Schwangere.
00:34:22: Genau.
00:34:23: Und dann kommt dieses Kind
00:34:24: raus?
00:34:27: Hätte ich nicht rauchen sollen!
00:34:30: Die war noch zum Einreiben!
00:34:33: Oh je, das driftet hier aber ein bisschen ab... Ja und auch da nahe.
00:34:39: wenn das Kind dann da ist und du denkst naja gut sitzt halt alles nicht mehr da wo es vorher irgendwie gefühlt saß, ne?
00:34:45: Aber du denkste so ja Wir sind halt alle nicht Topmodels und engagieren uns dann für unseren Körper hinterher.
00:34:52: Aber ich hab mir gedacht, na ja ... Es ist ja für was gewesen!
00:34:56: Ich bin Mutter.
00:34:57: Ist doch kackegal, ne?
00:34:59: Wie du rumläufst, dass da irgendwie Spucke auf der Schulter ist usw.
00:35:03: Na
00:35:03: und?!
00:35:04: Ich bin halt Mutter.
00:35:05: Und das war so dieses, wo ich mich dachte, ah, es ist eigentlich auch egal, ne.
00:35:09: Also damit kam die Akzeptanz für einem selber.
00:35:13: Alles richtig wie's ist.
00:35:14: Krass.
00:35:16: Ja.
00:35:16: tatsächlich länger gehadert.
00:35:18: Also ich wusste, ich muss nicht jetzt dir modelmäßig aussehen und darf auch müde sein ... Und trotzdem hab' ich damit
00:35:26: gehadert.".
00:35:27: Ja!
00:35:28: Ich versteh's auch, weil das macht ja ganz komische Sachen mit deinem Körper auch, ne?
00:35:32: Also in der Schwangerschaft, muss ich sagen, das war das erste Mal, dass ich wahnsinnig stolz war auf mein Bauch.
00:35:37: Dann weiß noch, ich habe den Bauch dann nur ein bisschen mehr rausgedrückt.
00:35:40: Weil ich hatte besonders stolz.
00:35:41: Wenn ihr die Umstandshose an hattest, sah man sofort gleich noch ... Schwangere aus, als man eigentlich war.
00:35:47: Da waren wir immer zwei Monate weiter und ich war da stolz wie Boille.
00:35:50: aber danach diese Vorstellung dann okay jetzt muss das ja wieder wie vorher sein?
00:35:57: Und dann diese Ungeduld.
00:36:00: Ich glaube mein Vorteil war dass wir zu dem Zeitpunkt in China waren tatsächlich weil du wirst viel mehr gefeiert als Mutter oder eigentlich Kinder werden ja auch mehr gefeit.
00:36:10: Das Hauptaugen merke dich darauf, dass du ein süßes kleines Kind hast.
00:36:14: Ich finde das alle toll.
00:36:16: Hier in Deutschland wird man viel zu sehr beurteilt im Mutterdar sein, ne?
00:36:21: Wie ist es denn eigentlich ... Ich hab selber auch in Peking eine ganze Weile gelebt, aber da war ich ja nicht schwanger.
00:36:27: Wie ist dann das mit einem kleinen Exkurs?
00:36:30: In China, wenn die Kinder kriegen, haben sie auch so was wie eine Elternzeit oder diese Erwartungshaltung gehen, die Mütter wieder arbeiten.
00:36:40: Ganz genau weiß ich es nicht, aber rein von dem wie die Kultur tickt, würde ich sagen.
00:36:45: Die müssen sofort wieder arbeiten gehen.
00:36:46: Also die meisten geben ja dann auch ihre Kinder irgendwann zu Dingen Großeltern ab damit sie sich darum kümmern.
00:36:52: Entweder die Kinder werden mit aufs Dorf geschickt oder die Großeldern werden in die große Stadt geholt und passen dann auf die Kinder auf.
00:36:59: Aber das ist ja doch ... Sie müssen alle arbeiten!
00:37:02: Also das Arbeiten zum Überleben, um sich Dinge leisten zu können.
00:37:05: Gerade in großen Städten wie Peking und Shanghai da sind die Lebensunterhaltskosten ja so hoch.
00:37:12: Da kannst du dir nicht erlauben ein Jahr mal Elternzeit machen.
00:37:15: Ich war noch wieder die kleinen Stöpsel immer auf der Straße rumliefen.
00:37:18: Und die haben ja damals zumindest ... Wann war ich dort?
00:37:23: Zwei Tausend Zehn und Frühjahr.
00:37:24: Und dann hatten sie diese kleinen Stoffhosen, die hinten aber alle offen waren.
00:37:28: Die Kinder, zumindest die ich dir gesehen hatte, die hatten keine Windeln.
00:37:31: Weißt du woher das kommt?
00:37:33: Das kommen weil die Großeltern drauf aufpassen und das ist so die klassische Babyhose für Chinesen.
00:37:38: Weil dann ist ja quasi gleich alles was das Kind so unten herum macht es weg.
00:37:47: Neuere Generation findet das aber eigentlich gar nicht gut, weil die Windeln kamen ja dann auch langsam auf dem Markt.
00:37:52: Schweine teuer, aber die, die sie es leisten konnten, wollten dass die Kinder Windeln tragen.
00:37:57: Aber dadurch, dass die Großeltern die Kinder aufgepasst haben, die haben immer noch klassisch traditionell diese Hosen angezogen.
00:38:04: Ich hab mir nur gedacht, dass es im Winter verdammt kalt sein muss?
00:38:06: Ja, das habe ich mir auch gedacht, aber es ist sehr klein.
00:38:09: also von daher ...
00:38:10: Alter, da freut nix ab!
00:38:15: Also gab's denn auch mal so Momente, wo du einfach gemerkt hast ... dass du immer gegen eine Gläser ne Decke stößt.
00:38:24: Dass du immer wieder mal so Themen hast, die dich dann immer aufgehalten haben auf dem Weg?
00:38:30: Ja, ich glaub ein ganz großes Thema ist etwas, wo ich jetzt in so einer Phase bin, wo Ich es akzeptiere, ist... Ich fange viel an!
00:38:37: Ich habe viele Ideen und manchmal ist es schwierig für mich, die Umsetzung zu machen also Gerade auch, wenn ich im Privaten was male.
00:38:47: Ich male unheimlich gerne und kriege es aber selten fertig.
00:38:51: Dazu brauche ich einen anderen Druck irgendwie.
00:38:53: Mein Mann sagt immer, na ist das wieder so halb angefangen?
00:38:57: Und habe aber erst vor Jahren erkannt, was ich denn eigentlich bin nachdem mir eine bekannte Freundin eine CD gegeben hat mit einem Hörspiel von Barbara Sher zu dieser Scannerpersönlichkeit.
00:39:09: Und da hab ich gemerkt, okay, ich bin offensichtlich ein Scanner.
00:39:12: Ich bin so eine mit ganz vielen Ideen und steh mir da manchmal selber im Weg.
00:39:18: Bin aber auch nicht weitergekommen mit der Erkenntnis außer dass ich sagen konnte, haken dran!
00:39:23: Jetzt fang' ich an, es gibt halt ... Dinge, wie ich anders mit dem Scanner umgehe.
00:39:29: Noch lerne ich da so ein bisschen?
00:39:30: Weil es ist immer noch so, dass ich viele Ideen sehr schnell aufschnappe.
00:39:34: Aber ich weiß auch ganz klar wo bestimmte Sachen sind die ich fokussiere.
00:39:38: also Marketing zum Beispiel ist mit Veränderung eine der Konstanten in meinem Leben.
00:39:43: ja Marketing kann nicht ausm Ärmel schütteln und recht individuell und schnell eigentlich abarbeiten.
00:39:50: aber bei vielen anderen Ja muss man erst mal gucken okay worauf konzentrierst du dich eigentlich?
00:39:55: Aber da stoß ich tatsächlich, wenn man noch an die Gläser eine Decke hat.
00:40:00: Ich würde aber gerne auch mal was zu Ende machen.
00:40:02: Ich würd gerne das Bild, was dann noch steht, ja?
00:40:05: Zu Ende malen!
00:40:07: Weil es ist so ein cooles Gefühl, es erreicht zu haben, wenn's fertig ist.
00:40:10: Aber was
00:40:10: nicht?
00:40:11: in deine Entscheidung, ob du den Pinsel weglegst oder nächstes Motiv nimmst und ob du das einfach dann zu Ende bringst?
00:40:16: Oder ist das wie so'n Art Drang, ich möchte jetzt etwas Neues machen... Ach jetzt da schmetter liegend links und
00:40:21: rechts?!
00:40:21: Das ist tatsächlich so ein Drang, weil ich schnappe alles auf.
00:40:25: Also wenn es jetzt nur ums Malen geht ... Mensch, ich kann das Motiv noch machen oder was weiß ich?
00:40:29: Neue Idee!
00:40:30: Ich kann eine neue Technik ausprobieren.
00:40:31: Wie cool ist das denn?
00:40:32: ne?
00:40:32: Das hemmt mich dann aber schon teilweise.
00:40:34: Weil ich weiß da steht ja auch noch ein Bild, was noch nicht fertig ist.
00:40:38: Oder es kommt eine ganz andere Idee.
00:40:40: Gerade habe ich so ein bisschen oma-mäßig das Sticken für mich wieder entdeckt, weil der Kopf schaltet dabei total ab.
00:40:47: Ja mal gucken, wann ich jetzt das Stickwerk, was ich angefangen habe zu Ende mache.
00:40:52: Hast du das schon eine Idee, wie du das sozusagen ein bisschen fokussierte Organisierter bewältigen kannst?
00:41:00: Also gut bei einigen Sachen hilft es tatsächlich.
00:41:02: Wenn du explizit in Kurse gehst wenn ich in einem Malkurs bin dann beende ich meine Bilder auch.
00:41:08: Dann ist da ein ganz anderer Druck dahinter für mich.
00:41:10: Dann weiß ich will's dann auch beenden.
00:41:13: Bei dem anderen bin ich noch so ein bisschen auf Forschungsreise sage ich dir ganz ehrlich
00:41:19: Ich bin ja immer so ein ganz großer Fan von Listen, von Sammlungen.
00:41:24: Und schreib mir dann immer auf was ich jetzt nicht von der Arbeit her sondern auch privat alles machen möchte als ich Fotobuch hier und dort und das organisieren.
00:41:33: Dann schreibe ich mir das mal auf und dann mache ich irgendwann diese Liste zu und sage okay jetzt arbeite ich das erstmal ab.
00:41:41: also es wäre für mich dieses Vorgehen
00:41:43: Ja ist auch eine Sache Listen sind für mich.
00:41:46: Ich mache Listen, gar keine Frage war die langweilig in mich irgendwann.
00:41:50: Also mein Schreibtisch ist ein Potpourri aus manchmal Post-Sitz, manchmal Listen, dann nehme ich den Zettel, dann mach' ich's doch wieder digital, weil eigentlich stehe ich ja fürs Digitale und dann aber wieder irgendwie ... Ach na, Posted ist ja auch hübsch!
00:42:08: Und dann fängst du halt an, dass deine Listen auch schwierig zu händeln sind irgendwann.
00:42:13: Das Einzige was ich für mich gelernt habe, als wirklich auch ... das ist jetzt im Beruflichen weil einige sich jetzt vielleicht denken, oh Gott wie kriegt sie das denn beruflich auf den Kasten?
00:42:22: Da arbeite ich kannbahnmäßig tatsächlich, dass ich das rüberschiebe und dann den Erfolg spüre mehr als irgendwie eine Aufgabe durchzustreichen oder sowas.
00:42:32: Was findest Du da in dem Fall das Schwierige daran, das einfach zu akzeptieren?
00:42:38: Du bist wie du bist.
00:42:39: Und es ist ja auch Stichwort Scannerpersönlichkeit, das hat ja auch wahnsinnig viele gute Seiten!
00:42:45: Ja
00:42:45: schwierig ist glaube ich dass man halt manchmal vielleicht auch jemanden braucht der ein hilft Dinge fertig zu kriegen.
00:42:52: aber grundsätzlich also die Akzeptanz ist da.
00:42:54: Ich bin der scanner und ich glaube da kann ich auch viel schneller mal einen Haken daran machen oder überlegen okay Wie kann ich's anders machen mit dem bewusst sein einfach?
00:43:04: Aber so ganz weiß ich keine Ahnung weiß ich tatsächlich nicht
00:43:07: Was glaubst du, ist es da auch wichtig wie dein Umfeld ist?
00:43:11: Also ob dich dann deinen Mann darin unterstützt.
00:43:14: Ich meine ganz von abgesehen jetzt mal, wenn's ein richtiges dringliches Thema wäre, dann würdest du das doch aber zu Ende machen.
00:43:21: Ja, definitiv.
00:43:21: So schätze ich dich ja ein und dann ... Ist es vielleicht einfach so, manche Themen sind dann vielleicht gar nicht so vordringlich und dann hast du sie angefangen.
00:43:29: Das heißt ja nicht dass du das bis zum Ende durchziehen musst.
00:43:32: Ich liebe es, im Hall nach Zahlen zu machen.
00:43:36: Da gibt's ja auch mittlerweile richtige Kunstwerke von Picasso und Monet.
00:43:39: Manchmal liegen die bei mir monatelang rum.
00:43:41: Dann hab ich sie angefangen, dann denkt man okay das ist einfach eine Phase in der ich das gerade gebraucht habe?
00:43:46: Und jetzt ist gerade diese Zeit vorbei, jetzt brauche ich das grade nicht!
00:43:49: Und dann kommt das vielleicht irgendwann wieder, vielleicht ist das einfach so einen Weg... ...zu akzeptieren.
00:43:55: Das war jetzt gerade die Phase wo mir dieses Sticken total gut getan hat.
00:43:58: Ich leg's jetzt mal beiseite.
00:44:00: Das ist grade erstmal ok.
00:44:01: so
00:44:02: Ja, ich glaube zum einen das und auch die Unterstützung von draußen.
00:44:07: Also nicht permanent zu sagen na es ist wieder mal nicht fertig gemacht.
00:44:11: Ich finde so da ist dann auch wieder die Akzeptanz halt von draußen dass man akzeptiert so wie ich bin dass das okay ist und vielleicht ein anderen Weg einfach braucht wenn ich es schon anfange zu akzeptieren.
00:44:24: doch du bitte auch gerne
00:44:26: Bei dem Stichwort Selbstakzeptanz.
00:44:28: merkst du, dass du versuchst bei der Erziehung von deinem Kind anders vorzugehen.
00:44:32: Dass du ihm das mitgibst, dass er sich einfach so akzeptieren kann wie er ist in jeder Hinsicht.
00:44:37: Sei es jetzt keine Ahnung ... Dein Sohn hat Kinder Kromenase aber wenn er eine hätte oder die Augen stehen weiter zusammen oder die Haare sind lockig und wirbeln, dass sie einfach ... Oder er ist was ich, arbeitet langsamer?
00:44:52: Oder weiß ich, dass es hinnimmt?
00:44:54: Merkst du da was?
00:44:55: Ja!
00:44:56: Also, ich sage auch sehr schnell irgendwas heraus.
00:45:00: Bist du dir da sicher?
00:45:01: Keine Ahnung!
00:45:02: Ich merke aber an mir selber, dass sich dann anfangen zu nachzudenken und zu sagen, mach mal ruhig ist alles richtig.
00:45:08: Er ist schon mit bunten Fingernägeln in die Schule gegangen.
00:45:11: Das erste was du dir denkst, oh Gott, die werden alle lästern und ich weiß nicht, was in der Schule sagt.
00:45:16: Aber eigentlich denke ich mir naja es ist cool, dass er das will und muss halt selber lernen umzugehen.
00:45:23: Auch eine Reise, weil es mir ja auch nicht so wirklich in die Wiege gelegt worden ist.
00:45:28: Das komplett zu akzeptieren was man vielleicht macht.
00:45:33: Hast du für jemanden wie mich, der immer wieder mal hadert mit sich?
00:45:39: Dass das vielleicht nicht schnell genug geht oder wie auch immer Tipps, wie man sozusagen in diese Akzeptanz reinkommt.
00:45:46: Glaubst du dass es da ein universelles Vorgehen gibt oder ist das sehr persönlich individuelles?
00:45:53: Ich glaube, es ist sehr persönlich individuell.
00:45:56: Du wirst irgendwann feststellen, dass du an einen Punkt kommst und sagst, so wie ich gerade bin, ist richtig auch mit dem Wissen, dass vielleicht nicht perfekt bist.
00:46:04: Aber für den Moment ... Das heißt überhaupt perfekt!
00:46:07: Aber für diesen Moment bist du perfekt.
00:46:09: Du merkst das du diese Resonanz kriegst von anderen, die dich mögen, so, wie du bist?
00:46:15: Und dass du eigentlich eine ganz großartige Frau
00:46:18: bist?!
00:46:19: Und dann die Erkenntnis zu haben, dass du ... Wie gesagt, was ich vorhin gesagt habe mit fünf Jahren bin ja noch viel cooler.
00:46:26: Kommt vielleicht auch mit dem Alter so ein bisschen?
00:46:29: Also man wird tatsächlich ein bisschen relaxter als das angeht und da sind vielleicht die paar Jahre, die uns auseinanderhalten einen Unterschied auch.
00:46:39: Das finde ich auch, dass etwas Schade ist, dass ich den Eindruck habe, dass diese ganzen Themen mit diesen Glaubensätzen dass ich einfach so akzeptiere, wie man ist und ... Dass man gut ist.
00:46:51: Das find ich schade!
00:46:52: Ich hab den Eindruck, das sind alles Themen die ihre Zeit in ihr Timing brauchen.
00:46:57: Und dass das eher die Ausnahme ist, wenn man eine Einsichten mit Anfang zwanzig hat.
00:47:04: Weil auch da viel zu wenig Lebenserfahrung auf der Uhr stehen.
00:47:09: Ich merk das jetzt so in den letzten Monaten?
00:47:13: Vielleicht im letzten Jahr oder zwei Jahre?
00:47:16: Das ist mir mehr und mehr ... Egal ist, was andere über mich denken.
00:47:22: Also es kommt immer drauf an natürlich wer aber ich kann schneller loslassen wenn ich merke okay da lehnt mich jemand aus welchen Gründen auch immer ab oder so das jetzt nämlich vor zehn Jahren hätte ich mich übertage darüber gegrämmt wenn ich da irgendwie gespürte dass da irgendwie so ein missstimmung ist mir gegenüber.
00:47:41: das finde ich so ein bisschen schade dass das offensichtlich auch so eine frage des Lebensalters ist.
00:47:48: Aber du hast recht, das hat mit Erfahrung zu tun.
00:47:51: Guck dir mal an, was du alles schon geleistet hast, wo du schon gewohnt hast wie du dich entwickelt hast und jetzt hast du diesen Podcast.
00:48:02: Das heißt, du reflektierst dich ja hier sehr prominent eigentlich auch.
00:48:06: Und da sind alle so tolle Sachen, so toller Erfahrungen die du gemacht hast und darauf kannst du aufbauen!
00:48:13: Und ich meine, das Leben ist ja jetzt auch nicht zu Ende.
00:48:16: Du hast noch ein bisschen was vor dir.
00:48:17: also, mein Genieß ist ab jetzt und dann ist es die Ab jetzt egal.
00:48:21: aber alles, was dir vorher nicht egal war hat dich auch irgendwie geprägt.
00:48:24: Auf jeden Fall!
00:48:25: Ich werd meinen Podcast umwenden in den Ab Jetzt
00:48:28: Genau, ab jetzt.
00:48:30: Und dann kommt der Fragezeichen dahinter?
00:48:32: Da kommt eine Ausrufezeiche dahinter!
00:48:34: Ja absolut, Fragezeiche ähnlich... Also wie gesagt ich finde einfach alle Leute toll die sich irgendwie mit sich selber beschäftigen und auch feststellen okay sie sind schon an einer gewissen Stelle oder vielleicht kommen Sie ja auch noch dahin.
00:48:48: Ich bin zum Beispiel im Mentoren für eine Menti Die hat sich sehr viel mit anderen auch beschäftigt weil es ihr wichtig ist.
00:48:54: Da hab ich gesagt, schreib dir doch ein kleines Post-It.
00:48:56: Das steht egal drauf und klebst der an dein Bildschirm?
00:48:59: Egal!
00:48:59: Es
00:49:01: ist auch ein Satz.
00:49:02: Ja aber es hilft ihr tatsächlich.
00:49:04: also wenn sie merkt okay Sie verbohrt sich da wieder und das tut ihr ja selber nicht gut.
00:49:09: Sich mit den anderen so sehr beschäftigen weil sie irgendwas machen was sie nicht richtig findet dann guckt sie auf das Post-it und sagt egal sie hat schon widergespiegelt dass ihr das tatsächlich hilft und vielleicht braucht man einfach jemanden der sagt weißt du was?
00:49:21: es ist doch egal.
00:49:22: Ich hab tatsächlich, wenn mir auf dem Schreibtisch einen Post-It liegen, da steht drauf.
00:49:28: Marike du bist genau richtig!
00:49:29: Ja...
00:49:30: Und es ist nicht so dass ich den jeden Tag sehe.
00:49:32: aber es ist wirklich so, wenn ich mal am Schreibtish und irgendwas rumräume und dann schiebt sich das Blatt beiseite und dann kommt dieses Post-it.
00:49:38: Es ist jedes Mal so, ja wie so Karin Kuschelka das Love Shower genannt.
00:49:47: Ja
00:49:48: für mich auch ein gute Love Shauer.
00:49:49: Eine Frage habe ich tatsächlich noch ... Du hast gesagt, dass du auch mal in Therapie warst.
00:49:53: Glaubst du, dass man damit schneller irgendwie ans Ziel kommt?
00:49:58: Sich solchen Themen wie Selbstakzeptanz und ... Ich bin gut, wie ich bin.
00:50:04: Das was ich tue ist genau richtig.
00:50:05: Also auch so dieses Selbstzweifelimposter-Ding aufzulösen.
00:50:10: Dass das bis beschleunigt erleichtert!
00:50:13: Ich glaube es hilft dir zu reflektieren.
00:50:16: Du musst aber wissen nicht war ein Therapie, weil ich einen Burnout hatte Und da musste ich extrem viel verarbeiten und bin da tatsächlich auch bis in die Kindheit gegangen, wo meine Mutter halt zu schwer krank war.
00:50:27: Weil ich hatte immer so einen Knoten im Bauch während dieses Burnouts.
00:50:30: Es hatte mit einem Vorgesetzten zu tun.
00:50:33: Da musste ich beschreiben wie ich mich da fühle und hatte diesen KnotEN im Baug.
00:50:37: Dann hat sie gefragt, woher kommt denn das Gefühl?
00:50:39: Wann hattest du es zum ersten Mal?
00:50:40: Das hatte dann der Krankheit meiner Mutter zu tun, wo mir permanent Bauchschmerzen hatte und mir schlecht war.
00:50:47: Und den Knoten hat sie tatsächlich platzen lassen, im wahrsten Sinne des Wortes.
00:50:52: Da fingst du ja erst mal an über deine Geschichte nachzudenken.
00:50:57: Wo kommst du denn eigentlich her?
00:50:58: Was ist denn vielleicht früher immer passiert?
00:51:01: und von daher glaube ich das Jahrtherapie und Coachings und was auch immer dir immer helfen zu reflektieren.
00:51:07: Was ist dann vor vormundzwanzig dreißigvierzig Jahren eigentlich passiert?
00:51:12: Was hat man dir denn in die Wege geleitet?
00:51:15: ein großer Hebel, sich einfach bewusst damit zu beschäftigen.
00:51:21: Vielleicht noch mal auch was zu dieser Introvertiertheit?
00:51:25: Weil als ich groß geworden bin zum Beispiel war Introvertierthalt halt so ... Also war es ja nix, ne?
00:51:31: Stick mal!
00:51:32: Ja, ein Stück mal.
00:51:33: Es war was durchaus Negatives.
00:51:35: Die Extrovertierten waren die, die erfolgreich waren und die Tausend Freunde hatten usw.
00:51:40: Das fällt mir schwer, sich dann zu überlegen, ich möchte gerne auch so extrovertiert sein!
00:51:46: Ich möchte in den Raum kommen, alle gucken auf mich rauf ... Und ich schrei einmal, hu-hu hier bin ich?
00:51:52: Da ist eine sehr lange Reise, aber die Zeit hat mir geholfen.
00:51:57: Weil heutzutage sind Introvertierte viel akzeptierter.
00:52:02: Auch wenn ich einen extravertierten Teil habe, aber der andere Teil überwiegt dann doch irgendwie.
00:52:08: Aber dieses Introvertiertheit ist mir akzeptiert.
00:52:11: Man weiß welche Stärken dahinterstecken und einer der entscheidenden Sätze war mal ... Ich saß bei einer Vorständin und die hat zu mir gesagt Frau Gaudswort was sich an ihnen so gut finde.
00:52:22: sie sind immer ruhig Und das ist etwas, was mir ab dem Moment wirklich viele widerspiegelt haben.
00:52:28: Eine irische Freundin von mir hat mir irgendwann mal gesagt, die Yokam is fuck!
00:52:34: Völlig chillt ja?
00:52:35: Also ich glaube auch es gibt mir bestimmte Leute, die regnen sich total da drüber auf, dass hier meine Herzkurve eher gerade ist als hoch und runter.
00:52:43: Ich glaub, das nerven auch viele aber dann sind das nicht meine Leute
00:52:47: Dann sind das nicht deine Leute, weil ich find das total positiv.
00:52:50: Wenn's mich selber dann auch runterpegelt ... Weil meine Herzkurve ist, glaub ich, eher so ein Kreis?
00:52:56: Kreis!
00:52:57: Manchmal schon, manchmal schon.
00:52:59: Oder jedenfalls bildet Zickstacklinien.
00:53:01: Deswegen finde ich sowas ja eher total wertvoll.
00:53:04: Aber das ist vielleicht auch ein ganz guter Punkt, dass oftmals mit der Erfahrung und auch mit der Entwicklung und dem Fortschritt und was man einfach mehr und mehr weiß über solche Themen, In uns selber, dann einfach so ... Ach so ist das.
00:53:19: Ich versteh ja okay, da ist es halt so.
00:53:21: Auch Stichwort ist gerne Persönlichkeit.
00:53:24: Ich glaub ich muss mal dieser Scannerpersönlichkeit meine Folge aufnehmen.
00:53:27: Das fällt
00:53:27: immer wieder hochsensibler und Scanner-Persönlichkeiten.
00:53:31: Liebe Slicke!
00:53:33: Ich danke dir.
00:53:34: Ja, ich danke dir?
00:53:35: Es hat sehr viel Spaß gemacht.
00:53:37: Es war sehr, sehr spannend.
00:53:39: Und irgendwie ist für mich so das Fazit, die Selbstakzeptanz ist ... Gar nicht so ein großes Hexenwerk, das braucht's eigentlich gar nicht so viel.
00:53:48: Nee, es braucht ... Naja, es braucht, dass du dir über dich selber Gedanken machst?
00:53:53: Selbstreflexion und... Das ist was, was viele noch lernen dürfen, mal drüber nachzudenken.
00:54:00: Aber ansonsten ist das eigentlich etwas, was, glaub ich mit der Zeit dann kommt.
00:54:04: Ich merk's ja jetzt auch schon den Anfängen.
00:54:06: Und ich bin doch keine Fortsicht!
00:54:08: Das musstest du mir jetzt noch mal unter die
00:54:10: Nase reiben.
00:54:12: Ich sag auch nicht, dass das dieses Jahr noch kommt!
00:54:15: Ich bin dieses Jahr auch fällig.
00:54:17: Aber nee, das find ich sehr beruhigen, dass es nichts ist was auf Dauer verwehrt bleibt.
00:54:22: Sondern dass das wahrscheinlich irgendwann von sich ganz alleine kommt.
00:54:27: Da bin ich definitiv fest von überzeugt vor allen Dingen wenn man so eine tolle Persönlichkeit ist wie du Und du wirst dich entwickeln.
00:54:35: Du wirst feststellen, wie toll du eigentlich selber bist für dich selbst.
00:54:39: Du brauchst nicht nur deinen kleinen Zettel da vorne sondern den schmeißt du irgendwann in die Tonne und sagst ich bin einfach echt eine coole Socke!
00:54:46: Wenn ich dahin komme... Da freue mich jetzt schon.
00:54:49: Wie gesagt es fängt ja an.
00:54:50: Es fängt an und das ist echt.. Ich weiß nicht vielleicht liegt wirklich daran dass man so auf Ende dreißig zu steuert oder aber und das finde ich einfach so einen schönen Satz Man is der Durchschnitt von den fünf Menschen mit denen man sich umgibt Mit den fünf engsten Menschen, mit denen man sich umgibt.
00:55:04: Dann kann ja nichts falsch gehen!
00:55:07: Da kannst du nur noch gut werden und Werk auch gehen.
00:55:10: Genau so ist das.
00:55:11: Und
00:55:11: es ist schön, dass du da warst meine Liebesin.
00:55:13: Vielen Dank, dass ich da sein durfte.
00:55:14: Bis
00:55:14: zum nächsten Mal.
00:55:15: Ich
00:55:17: habe viel versprechen können.
00:55:18: Dann
00:55:18: mit Schweine, Leber
00:55:19: und Co.
00:55:19: Tschüss.
00:55:23: Das war und jetzt der Podcast mit Marajel Kaczmarek.
00:55:27: Schön, dass Du dabei bist.
00:55:28: Wenn du auch die nächsten Folgen nicht verpassen möchtest, dann abonniere meinen Podcast und jetzt und aktiviere die Glocke.
00:55:34: So bleibst du definitiv auf dem Laufenden!
00:55:36: Besuch mich gerne auf meiner Website www.undjetztpunkte.de.
00:55:40: Dort kannst Du Dich auch an meine Newsletter eintragen und erhält regelmäßig spannende News- und Behind-the-Sceneinflicke zum Podcast.
00:55:47: Wenn Du Fragen oder Anmerkungen zu uns jetzt hast, dann kannst Du mir auch gerne eine E-Mail schreiben an halloet und jetztpunkt.de.
00:55:55: Und jetzt bis bald
00:55:57: Deine Reiche.
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