Gesundes Selbstvertrauen und voller Selbstbewusstsein - So gehts!

Shownotes

Für die aktuelle Podcastepisode habe ich mir mit Coachin Michelle List eine Expertin für Selbstvertrauen vors Mikro geholt. Gemeinsam tauchen wir ein in die Welt der vielen "Selbst": Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstliebe, Selbstachtung, und und und ein. Wir schauen uns genauer an was Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen wirklich bedeuten, woher ein Mangel an Selbstbewusstsein kommt und wie sich dies äußert. Wir lernen, wie negative Glaubenssätze unser Selbstbild beeinflussen und wie wir durch Selbstreflexion und Selbstachtung unser Selbstbewusstsein stärken können. Diese Episode bietet praktische Tipps und Übungen, um dein Selbstbewusstsein nachhaltig zu steigern!

UND JETZT? Viel Spaß beim Hören!

Deine Mareike


||||| PERSONEN |||||

🙋🏻‍♀️ Mareike Kaczmarek, Gründerin von UND JETZT?

👤 Michelle List, Coachin für Selbstvertrauen und Resilienz


||||| KAPITEL |||||

(00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema

(04:47) Selbstbewusstsein,-vertrauen,-achtung, -liebe: Was ist was?

(14:47) Woher kommt ein Mangel an Selbstbewusstsein?

(18:47) Wie äußert sich geringes Selbstbewusstsein/-vertrauen?

(20:36) Welche Rolle spielen negative Glaubenssätze?

(32:12) Wie hängen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen mit Abgrenzung zusammen?

(33:02) Die Bedeutung von Selbstreflexion fürs Selbstbewusstsein


||||| UND JETZT |||||

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Transkript anzeigen

00:00:01: Und jetzt der Podcast mit Mareke Katschmarek.

00:00:15: Selbstbewusstsein ist einfach die Fähigkeit, sich selbst wirklich realistisch einzuschätzen und selbst zu kennen, zu verstehen.

00:00:26: Selbst bewusste Menschen haben eben klare Vorstellungen davon wer sie wirklich sind und dadurch kann ich dann auch selbst sicher auftreten ohne jetzt beispielsweise ja, arrogant zu wirken.

00:00:42: Ein geringes Selbstbewusstsein äußert sich eben daran dass ich meine Gefühle sehr abhängig mache von äußeren Ereignissen.

00:00:52: die Abkürzung zum Selbstvertrauen ohne den Weg über das Selbstbewusstein ist nicht möglich.

00:01:04: Und jetzt der Podcast mit Marike Katschmarek.

00:01:07: Ich freue mich, dass ich nach einer sehr langen Weihnachtspause endlich wieder am Mikrositze und das ist heute sozusagen die erste Folge, die ich aufnehme im neuen Jahr.

00:01:15: Und ich freue mich ganz besonders, dass sich die mich heute liebe Michelle am Mikro habe, die tatsächlich über das neue Social-Media-Netzwerk Fredscan gelernt habe.

00:01:28: Die liebe Michelle ist vor allem bei Instagram sehr aktiv Dort könnt ihr mal reinschauen, sie ist selber eine Expertin für Resilienz und Burnout-Prevention.

00:01:39: Und hat da vor allem den Schwerpunkt auf das Thema Selbstvertrauen.

00:01:43: Ja ich würde sagen Hallo und herzlich willkommen und stelle dich doch mal vor!

00:01:47: Hallo liebe Mareike, ja schön dass ich hier sein darf.

00:01:49: Ich freue mich sehr.

00:01:51: Danke auch schonmal für deine Vorstellung.

00:01:54: Genau du hast es schon gesagt, ich bin Expertin für Resiliens und Burn out Prävention die Persönlichkeitsentwicklung, die mentale Gesundheit.

00:02:04: Und war viele Jahre in der Unternehmenskommunikation tätig und dort war meine größte Leidenschaft eben auch immer die Gesundheit und Zufriedenheit der Menschen im Team.

00:02:16: Ja nach vielen Projekten zum Thema Mitarbeitergesundheit und Mitarbeiterzufriedenkeit stand dann mein Entschluss fest davon möchte ich viel mehr tun.

00:02:26: Und so habe ich mich dann nochmal ausbilden lassen zum systemischen Coach mit den Schwerpunkten Resilienz und Anti-Burnout.

00:02:34: Ich bin jetzt auch offiziell darin selbstständig, ich gebe eins zu eins.

00:02:39: Coachings, Workshops, Vorträge!

00:02:43: Sehr spannend, sehr spannend.

00:02:44: Warum geht das sehr am Herzen?

00:02:45: Also wenn du sagst, du hast es schon sozusagen im Unternehmen gemacht und viel mit Menschen sozusagen zu tun gehabt Hast du da selber eine persönliche Geschichte dahinter, dass du merkst das zieht mich in diese Richtung?

00:02:57: Also zum einen ist es einfach so.

00:02:59: Es gibt Untersuchungen, dass etwa jeder fünfte Mitarbeiter innerlich schon gekündigt hat und die Folgen davon sind natürlich massive psychische Belastung.

00:03:09: für alle Beteiligten aber eben auch für die Unternehmen sind die folgen Ja, fatal.

00:03:16: Sie haben kraftlose unglückliche Mitarbeiter, Rekordwerte an Fehltagen bis hin zu Milliardenausfällen.

00:03:25: und ja für mich dann einfach fest das moderne Burnout Prävention absolut essentiell ist ethisch wie wirtschaftlich da zufriedene Mitarbeiter auch langfristig der Schlüssel für Unternehmenserfolg sind Und da ich in den letzten Jahren eben immer wieder sehen durfte, was wirklich zufriedene selbstsichere Menschen in einem Team bewirken können und was auch im Gegenteil passieren kann wenn das eben nicht der Fall ist.

00:03:59: Wenn du heute coachst sind das vorzugsweise Privatpersonen oder gehst du in Unternehmen rein?

00:04:04: Dass du das sozusagen als ja Unterstützung für Unternehmen anbietest

00:04:09: Sowohl als auch.

00:04:11: Also ich biete Privatcoachings an, das sind dann Personen die eben merken ja es geht in die Richtung Burnout kündigt sich an ihnen fehlt die Zeit, ihnen fehlt aber auch Energie und ihnen fehlt ganz oft auch die Lebensfreude.

00:04:29: Und ich gehe auch in Unternehmen und biete dort dann eben Workshops an für die Teams.

00:04:35: Mach auch mal Vorträge bei verschiedenen Einrichtungen und biete auch im Unternehmen eins zu eins Coachings an.

00:04:43: Sehr gut, ich glaube da hast du einen ganz großen Markt.

00:04:47: Wir haben uns heute ein Thema ausgesucht das uns alle angeht und zwar das Thema Selbstbewusstsein.

00:04:53: Dein Schwerpunktthema ist ja Selbstvertrauen

00:04:56: nur...

00:04:57: Und da sind wir uns glaube ich schon im Vorgespräch einig geworden, dass beides miteinander ziemlich eng verbandelt ist.

00:05:03: Vielleicht magst du da mal kurz eine Unterscheidung machen, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen?

00:05:07: Und vielleicht kannst du auch die anderen selbst punkt-punkt-punkt Begriffe dazu ziehen!

00:05:14: Mache ich sehr gerne.

00:05:16: also in unserem alltäglichen Sprachgebrauch ist es ja ganz oft so das Selbstbewusstein und Selbstverdrauen recht zynonym behandelt wird.

00:05:25: dabei ist Selbstbewustsein nicht gleich Selbstvertrauen, sondern es ist vielmehr die Basis für Selbstvertrauen.

00:05:32: Also selbstbewusstsein ist einfach die Fähigkeit sich selbst wirklich realistisch einzuschätzen und selbst zu kennen, zu verstehen ... Und ja wie das Wort auch schon sagt Es geht um das Bewusstsein Um das Bewusstein für unsere eigenen Stärken Schwächen Werte Überzeugungen Unsere wahren Ziele.

00:05:57: Selbstbewusste Menschen haben eben klare Vorstellungen davon, wer sie wirklich sind und dadurch kann ich dann auch selbstsicher auftreten ohne jetzt beispielsweise arrogant zu wirken.

00:06:11: Aber die Abkürzung zum Selbstvertrauen ohne den Weg über das Selbstbewusstsein ist nicht möglich?

00:06:20: Ich habe mir immer gedacht... Also ich liebe es ja, erst mal so die Wirt herunterzubrechen.

00:06:24: Das ist auch so mein Einstieg in einem vollen Thema dass ich erstmal gucke okay was in der blanken Dutend Definition... Ich habe mir tatsächlich immer gedacht Selbstbewusstsein heißt nicht automatisch das ich mich mag.

00:06:36: also ich kann mir meiner selbst bewusst sein wie ich ticke wie ich bin Heißt aber nicht, dass ich das gut finden muss.

00:06:43: Es kann ja sein, dass die Tanker gewinnt

00:06:45: wie ich

00:06:46: bin.

00:06:47: Sind wir da selbst bewusst?

00:06:48: Dass es ziemlich blöd ist, wie ich Bin!

00:06:52: Gehört auch dazu.

00:06:53: Also kein Mensch hat nur Glanzseiten und wenn wir uns unserer selbst wirklich bewusst sind dann gehört auch dazu, Schwächen und vielleicht nicht ganz so vorzeigbaren Aspekte auch bewusst sind.

00:07:07: Das hast du gut gesagt, finde ich super!

00:07:09: Finde ich großartig mit den Glanzzeiten, weil ich oftmals finde dass meine Glanzzeit ziemlich limitiert ist.

00:07:22: Ja, genau wie du schon gesagt hast.

00:07:24: Es gibt so viele Begriffe mit Selbstbewusstsein, Selbstachtung, Selbstliebe, Selbstwert.

00:07:31: und was bedeutet jetzt eigentlich was?

00:07:34: Und irgendwie steht auch alles miteinander in Verbindung.

00:07:38: Ich möchte mal loslegen mit der Selbstachtungen.

00:07:41: Denn die Selbstachtungsbedeutet einfach ja ich bin bereit mich mit mir selbst auseinanderzusetzen hab die Achtung vor mir und ich bin es mir wert, mich selbst wirklich kennenzulernen.

00:07:54: Mich auch intertive kennen zu lernen ... Und da eben auch Zeit- und Energie in meine persönliche Entwicklung zu investieren?

00:08:02: Ja cool!

00:08:03: Nie darüber nachgedacht, dass das Selbstachtung ist, dass erst mal der Weg dahin ist.

00:08:07: Nicht nur ich achte mich halt selber und gehe mit mir gut um, sondern ... Ich guck erst mal, also, dass ich mir überhaupt diesen Weg überhaupt ... dass ich überhaupt nicht die Mühe mache, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen.

00:08:20: Genau und Selbstliebe geht dann eben noch ein Schritt weiter.

00:08:25: also sie wächst aus der Selbstachtung.

00:08:28: Und auch hier Selbstlieber bedeutet eben nicht das ich von mir denke oh Ich bin die Tollste und die Beste.

00:08:34: Es bedeutet auch nicht, ich gönne mir jetzt was und lasse mich hier das Schaumbad ein.

00:08:39: Und es neckert dazu den Chocopudding.

00:08:41: also das kann alles bedeuten.

00:08:44: aber im Endeffekt geht es eben nicht darum nur solche schönen entspannten Momente zuzulassen sondern auch die Selbstliebe bedeutet eben Ich habe die Fähigkeit die gesamte Bandbreite an Emotionen zu akzeptieren die in mir aufkommen

00:09:01: Weil das da sonst selbst Fürsorge wäre.

00:09:03: Also, wenn ich mich in die Baderwanne lege und ... ja.

00:09:07: Ich liege jetzt wirklich tatsächlich im Kopf mit dem Schokopurdicke.

00:09:10: Ist es eher Selbstfürsorge?

00:09:12: Stimmt ist auch wieder ein Selbstpunktpunktbegriff bis zu einem gewissen Maß.

00:09:16: Man kann auch sagen, dass Selbstfür-Sorge vielleicht eher eine Runde Chocken gehe und mir dann den Salat mache wie auch immer.

00:09:24: Es ist immer eine Ermessensfrage!

00:09:26: Und das ist ziemlich stark verbandelt, selbst für Sorge Da könnte eigentlich auch die Selbstachtung mit reinkommen, weil ich ja auch für mich Sorge ... Ich kümmere mich um mich.

00:09:37: Es ist mir wichtig wie ich mich fühle.

00:09:39: Genau!

00:09:40: Die Selbstachtungen spielen dann auch Dinge mit rein, wie selbst Fürsorge aber zum Beispiel auch das Gegenteil.

00:09:48: also in Anführungszeichen dass ich mich selbst zum Beispiel herausfordere, mich selbst challange Also dass es mir Einfach wert bin, die beste Version meiner selbst zu werden und mich selbst wirklich kennenzulernen.

00:10:00: Liebe Grüße an dieser Stelle!

00:10:01: An Karin Kruschik.

00:10:05: Okay...

00:10:06: Karin Kurschig ist eine ... wie kann ich denn Karin vorstellen?

00:10:08: Karin ist auch ein Business Coach Und die haut dir genau solche Sätze um die Ohren Werdet.

00:10:14: ihr beste Version deiner selbst Kann ich dir sehr empfehlen, meine Hörer haben es glaube schon ganz oft gehört Dass ich sehr viel Werbung für sie mache.

00:10:21: Tschuldigung

00:10:23: Okay, perfekt.

00:10:24: Werbung Ende!

00:10:27: Wirst du sagen, dass du selbstbewusst bist?

00:10:30: Ja ich würde sagen, das ich selbstbewusst bin auf jeden Fall im Sinne von.

00:10:34: Ich beschäftige mich konstant mit mir selbst.

00:10:38: Ich bin auch immer bestrebt, mich selbst noch besser in der Tiefe kennenzulernen.

00:10:43: Mich selbst in neuen Kontexten und Herausforderungen kennen zu lernen Und zugleich ist das Ganze natürlich ein lebenslanger Prozess.

00:10:51: also Solange wir atmen, entwickeln wir uns auch.

00:10:56: Wachsen wir auch und jeder Mensch hat auch immer seine blinden Flecken, denen er sich dann eines Tages bewusst werden darf oder nicht.

00:11:04: Da würde ich mich tatsächlich dazu einordnen, dass ich selbstbewusst bin.

00:11:08: Mhm!

00:11:09: Dass ich aber in Mangel an Selbstvertrauen habe?

00:11:12: Und wie äußert es dich das bei dir, wenn du das sagen

00:11:15: magst?

00:11:15: Dass ich nicht in meine Fähigkeiten vertraue.

00:11:17: Das ist mir wahnsinnig schwerfällt zu sagen was ich eigentlich kann Und worin ich richtig gut bin.

00:11:23: Oftmals ist das ja auch das klassische Hochstabler-Syndrom, dass gerade die Menschen, die in vielen Bereichen richtig gut sind eben auch einen ganz anderen Anspruch nochmal haben, einen anderen Blick und sich dann eben auch verstärkt auf die Aspekte konzentrieren, indem sie noch Entwicklungsbedarf

00:11:42: haben.".

00:11:43: Und so entsteht dann auch eine verzerrte Perspektive.

00:11:47: Umgekehrt gibt es den Effekt, ich weiß nicht, ob du den kennst?

00:11:50: Ich glaube, dann in Krüger-Syndrom heißt

00:11:53: er ... Mal gehört!

00:11:54: Das ist eben der gegenteilige Effekt.

00:11:57: Da geht es darum, wenn wir in bestimmten Bereichen eher weniger kompetent sind, dann fehlt uns wiederum die Inkompetenz zu erkennen und dann überschätzen wir uns eher.

00:12:09: Je mehr wir dann im gewissen Bereich ... können und verstehen, desto mehr verstehen wir eben auch was wir alles noch nicht können.

00:12:16: Ja da habe ich definitiv einen Problem also... Diese Diskussion habe ich tatsächlich regelmäßig mit meinem Mann was sich alles kann und was ich alles schon gemacht habe und selbst finde das gar nicht so großartig.

00:12:28: und dann erwische ich mich leider dabei zu viel von Menschen bei LinkedIn, wenn ich dann sehe wie viele Follower die haben und wie oft sie schreiben.

00:12:37: Und was sie erreicht haben mich dann immer kleiner zu fühlen und zu denken ja, Mareke also so großartige Dinge hast du jetzt gar nicht geschafft?

00:12:46: Also du bist auf keinen Fall alleine damit.

00:12:48: das geht vielen menschenso.

00:12:50: und natürlich kenne ich diese Gedanken ebenfalls.

00:12:53: und Ja vergleichen ist sowieso einer der riesengroßen Killer für unser Selbstvertrauen, vor allem da wir dabei ja nur verlieren können.

00:13:03: Also wenn du jetzt auch sagst, schaust dir an was Leute bei LinkedIn post wie viele Follower sie da haben, da vergleichst du ja alles, was du über dich selbst weißt all deine Herausforderungen, alle deine Schattenzeiten und all deine Zweifel vergleichest du ja mit den Null Komma ein Prozent die jemand anderes im Außen geziegelt aufbereitet präsentiert.

00:13:29: Also, ich vergleiche das auch gerne so wie wenn wir zu jemandem nach Hause kommen und schauen uns dann im Wohnzimmer um ... Und ja, hätten dann schlechte Laune weil wir sagen oh in unserem Keller sieht es aber nicht so schön aus!

00:13:44: Ja, das stimmt, da ist du natürlich recht.

00:13:47: Dass das sowieso vergleichen macht unglücklich sowieso ein ganz treffender Spruch ist, dass ist klar.

00:13:52: Es ist manchmal wirklich schwierig sich zu sagen okay Dieser kleine Ausschnitt, den ich sehe.

00:13:57: Und ... Ich weiß gar nicht, wer das war, der mir gesagt hat, du kannst ja nicht deinen Schritt eins mit dem Schritt einhundert von jemand anderem vergleichen?

00:14:05: Es kommt auch immer darauf an, wie lange jemand schon etwas macht und was er für einen Hintergrund hat

00:14:10: usw.,

00:14:10: versuche ich es aber zu relativieren!

00:14:12: Genau also wir kennen nie den Kontext, wir wissen überhaupt nicht, was hinten dransteckt und wir vergleiche uns eben auch mit Menschen die in dem Bereich, indem wir uns gerade vergleichen weiter sind als wir.

00:14:25: Und so entsteht eben ein total verzerrtes Bild.

00:14:28: aber es könnte ja sein dass genau diese Person, die auf LinkedIn so erfolgreich ist dich für ganz andere Aspekte deines Lebens beneidet und sie dich wiederum auf einen Podest stellt und sie selbst total schlecht dabei kommt.

00:14:42: also erfahrungsgemäß ist das gut wie immer der Fall.

00:14:47: Lass uns aber gucken wo kommt das eigentlich Generell her, dieser Mangel an Selbstbewusstsein.

00:14:51: Das scheint ja auch so eine Volkskrankheit zu sein?

00:14:54: Wo kommt das eigentlich her?

00:14:55: Also, Selbstbewuszein im eigentlichen Sinne von wir sind uns unserer selbst bewusst, kommt erst mal daher, wenn wir nie gelernt haben und selbst zu reflektieren, uns zu hinterfragen, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen, mit dem was uns antreibt, was uns hemmt, was es uns Angst macht ... die Vorbilder gefehlt haben.

00:15:20: Und dann will ich aber auch noch auf den Mangel an Selbstvertrauen eingehen und der kann eben auch aus ganz verschiedenen Quellen stammen, also auch negative Erfahrungen in der Kindheit, mangelndes Lob vielleicht Lob für Dinge ja, die gar nichts mit unserer Persönlichkeit zu tun haben wie zum Beispiel brav sein besonders laut sein besonders Unterhaltsam sein, wie auch immer.

00:15:50: Also die Liste der Möglichkeiten ist auf jeden Fall endlos.

00:15:55: Kennst du das?

00:15:56: Ich hatte das mal eine Zeit lang ... ich war's gar nicht bei Social Media, glaub' ich, gelesen so von verschiedenen ...

00:16:02: ich

00:16:03: setze es ja jetzt in meinen Anführungsstrichen Erziehungsexpertinnen, dass dieses ... also bei Kindern dieses permanente Loben eigentlich gar nicht gut ist sondern Eigentlich eher schädlich für ein Kind ist und für dessen ... Ja, jetzt bin ich überfordert.

00:16:22: Selbstliebe selbst wert?

00:16:25: Für das eigene selbst!

00:16:30: Hast du das auch schon gehört?

00:16:35: Also es kommt darauf an, wofür man gelobt wird.

00:16:39: Ich persönlich hab sowieso einen Thema mit dem Wort Lob.

00:16:44: Ich finde, dass es ganz stark Hierarchien ausdrückt.

00:16:48: Also ich mag viel lieber das Wort Wertschätzung und genau was da eben häufig kritisiert wird ist wenn Kinder mehr für das, was sie tun gelobt werden als für das was sie sind.

00:17:02: beispielsweise.

00:17:04: also wenn ich jetzt dem Kind sage oh Das Bild hast du aber schön gemalt, das gefällt mir Dann kann es eben passieren, dass das Kind dann zum einen sehr abhängig von externer Bestätigung wird.

00:17:21: Und zum anderen erfährt es auch Lob im Zusammenhang mit

00:17:27: Leistung.".

00:17:28: Das hatte ich tatsächlich auch so gelesen, dass genau darum geht konkret zu werden – zu sagen oh, ich finde die Farben, die du gewählt hast besonders schön!

00:17:37: Ja, oder einfach nachfragen und lieber ein Interesse dem Kind entgegenbringen sagen.

00:17:42: Was hast du denn da gemalt?

00:17:44: Möchtest du mal erklären was ist denn da drauf?

00:17:46: Was sehe ich denn da?

00:17:49: Ja das stimmt, die ist mit diesem oben herab!

00:17:50: Und es hat mich halt immer so ein bisschen beschäftigt warum wir so?

00:17:53: weshalb?

00:17:54: also danke

00:17:57: ja genau also du könntest zum beispiel auch sagen ja ich finde Toll, dass du so viel Freude daran hast das Bild zu malen.

00:18:05: Weil darum geht es ja eigentlich nicht.

00:18:07: also wir wollen das Kind darin bestärken mehr von dem zu tun was ihm wirklich gut tut was ihm Freude schenkt und nicht im Hinblick auf das Ergebnis was er dann am Ende vorzeigen kann.

00:18:20: Das zum einen und was du auch noch gesagt hast genau dass du dann sagen kannst Ja mir gefallen die Farben besonders gut oder Ich fühle mich glücklich, wenn ich das Bild anschaue.

00:18:30: Weil rot ist meine Lieblingsfarbe, weißt du?

00:18:33: Das sehen wir aber auch schon im Bereich gewaltfreies Feedback.

00:18:39: Gewaltfreie Kommunikation.

00:18:40: Ach, darüber

00:18:40: soll ich meine Frage machen!

00:18:43: Mein Mann wird es mir danken.

00:18:45: Sag mal wie äußert sich denn konkret ein Mangel an Selbstbewusstsein oder einen Mangel in Selbstvertrauen?

00:18:54: Ein geringes Selbstbewusstein.

00:18:56: Äußert's sich eben daran dass ich meine Gefühle sehr abhängig mache von äußeren Ereignissen, auf die ich dann reagiere ohne wirklich darüber nachzudenken wie ich jetzt eigentlich reagieren möchte.

00:19:11: Man spricht hier auch von so einer Art Reiz-Reaktionsmaschine.

00:19:17: also ich erfahre bestimmte Situationen jemand sagt etwas zu mir und darauf reagiere in einer gewissen Art und Weise Aber fast automatisch, also ohne mir dessen bewusst zu sein und ohne erst mal eine Spanne zuzulassen in der ich mich bewusst entscheide wie ich eigentlich reagieren möchte.

00:19:39: Und ja selbstvertrauen.

00:19:42: Also wie äußert sich ein Mangel an Selbstvertrauen?

00:19:47: Klar durch selbst Zweifel Unsicherheiten Durch Angst Angst vor Ablehnung oder auch Ja, durch das ständige Bedürfnis bestätigt zu werden.

00:20:02: Bei anderen Menschen gut anzukommen.

00:20:04: Da gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten und Extreme.

00:20:10: also wenn das Selbstvertrauen fehlt dann versucht eine Person beispielsweise ja so entgegenkommt wie möglich zu sein plus niemand auf die Füße zu treten sich vielleicht auch klein zu machen leise zu machen nicht anzuecken.

00:20:26: Ja, umgekehrt kann natürlich auch das andere extrem der Fall sein.

00:20:30: Dass ich es komplett überkompensiere und dann zum Beispiel arrogant auf mein Umfeld wirke.

00:20:36: Das haben wir ja eigentlich schon wieder beim Thema Glaubenssätze.

00:20:39: Welche Rolle spielen denn da diese negativen Glauben-Sätze bei einer Mangel an Selbstbewusstsein?

00:20:46: Also negative Glaubenzsätze spielen eine riesengroße Rolle und können unser Selbstbewuszzahlen erheblich beeinträchtigen.

00:20:55: Also ja, im Endeffekt sind es selbstschädigende Überzeugungen.

00:21:03: Die wir noch verstärken und auch diese können entstanden sein durch negative Erfahrungen vielleicht auch durch kritische Rückmeldung in der Vergangenheit.

00:21:16: Und was hier eben auch noch wichtig ist Es gibt einmal die bewussten Glaubenssätze.

00:21:22: also wenn ich zum Beispiel von klein aufgehört habe Sei nicht so laut, verlange nicht zu viel.

00:21:28: Wenn dir jemand was anbietet, dann lehne das ab.

00:21:31: Falle niemandem zur Last!

00:21:33: Nämlich zurück und so weiter... Dann sind das Glaubenssätze die in uns wirken und deren wir uns auch bewusst sind.

00:21:42: Und dann gibt es aber eben auch noch die unbewussten Glauben-Setze.

00:21:47: Die sind die, an denen es dann zu arbeiten gilt.

00:21:51: Die sagen zum Beispiel ja wenn ich wirklich ganz ich selbst bin wenn nicht wirklich authentisch.

00:21:57: Ich bin dann mag mich sowieso niemand und Dann verstelle ich mich um gemocht zu werden, ich denke ich muss anderen gefallen Und die Bedürfnisse von anderen sind vielleicht wichtiger als meine eigenen.

00:22:10: das sind ja Glaubenssätze die wir jetzt so explizit nie gehört haben Die sich aber eben aufgrund von Erfahrungen in uns gebildet haben.

00:22:20: und Ja die Erfahrung zeigt mir auch ganz klar, dass all diese Glaubenssätze und diese ganzen Herausforderungen im Kern so gut wie immer auf die Annahme zurückgehen.

00:22:33: Ich bin nicht gut

00:22:34: genug.".

00:22:35: Das habe ich sowieso erschreckend festgestellt in allen bisherigen Folgen, die ich aufgenommen habe.

00:22:42: Also ich glaube bei gefühlt jeder Folge kam hier am Ende zu dem Ergebnis –

00:22:48: ist sozusagen

00:22:49: die Headline schlechthin.

00:22:50: Für alles, wie wir uns fühlen.

00:22:51: und wenn du Dinge runterprägst ... Wenn du wirklich guckst was liegt am Ende unten drunter dann ist es immer dieser Zweifel nicht gut genug zu sein.

00:22:58: Sowieso also da gibt's auch Methoden wie zum Beispiel die Ask Five Times Why Methode?

00:23:06: vielleicht kennst du die?

00:23:07: Und da gehts eben auch darum dass wir uns erst mal von ja oberflächlichen Begründungen Und Ursachen trennen und dann schauen, was bleibt im Kern noch übrig?

00:23:20: Also ich habe auch neulich ein Beispiel gelesen.

00:23:25: Wenn eine Person zum Beispiel zu spät ins Meeting kommt und dann sagt sie Sorry!

00:23:32: Ich bin zu späht Es war so viel Verkehr Dann ist das ja klar es ist schon irgendwie ein Grund aber eben nicht der wahre Grund weil warum ist die denn nicht früher losgefahren?

00:23:43: Und dann könnte sie eben eine Schicht tiefer gehen und sich überlegen, hm.

00:23:49: Okay ich bin so spät weil ... Ich solange vor meinem Kleidersprang stand.

00:23:55: Hm.

00:23:55: Aber warum?

00:23:56: Ja, ich bin zu spät, weil ich unbedingt gut aussehen wollte!

00:24:01: Wenn du das dann im Kern runterbrichst, dann kommst du ja auch wieder zur Überzeugung oder zum Grund ... weil ich so unsicher bin oder ich bin zu spät, da ich glaube, ich bin nicht gut genug.

00:24:18: Tatsächlich kenne ich das?

00:24:19: Jetzt wo du es gesagt hast... Ich kenne es!

00:24:21: Ich habe das tatsächlich bei Karin Kuschig gelangt auf Schmiedermärken für dich, Karin.

00:24:26: Genau.

00:24:27: Das fand ich so ein schönes Plakatiefis aber doch so treffendes Beispiel.

00:24:31: Warst du bei ihr im Seminar?

00:24:33: Kann ich dir sehr empfehlen?

00:24:35: Es ist drei Tage Seminar.

00:24:36: Karin, ich sollte Geld langsam verlangen.

00:24:39: Genau, stimmt!

00:24:40: Dann hab' ich das gelernt?

00:24:42: Wenn du runterprigst, dass es am Ende so ist ... Du bist deswegen zu spät, weil du lange vom Kleiderschrank gestanden hast, um das richtig auszuwählen und deine Unsicherheit überspielen.

00:24:49: Weil du denkst, du bist am Ende nicht gut genug.

00:24:53: Und das kannst du natürlich in allen Bereichen machen.

00:24:55: Also du kannst auch sagen, ich bin ausgerastet, weil der Kollege mich schon wieder unterbrochen hat.

00:25:00: Aber im Endeffekt kommen dann natürlich ganz andere Gefühle an die Oberfläche, wenn du das ja runterprügst.

00:25:05: Weil das mich dann ärgert, er hat mich unterbrochen.

00:25:07: Das fühlt sich für mich an wie.

00:25:09: er respektiert mich nicht.

00:25:10: Er schätzt mich nicht, meine Arbeit ist nicht gut genug?

00:25:14: Mhm ja ich fühl mich dann klein übersehen unwichtig.

00:25:18: und dann sind wir schon wieder bei dem Glaubenssatz.

00:25:20: Crazy!

00:25:21: Könnte aber dass dich einfach abkürzen oder in diesem Glauben Satz einfach arbeiten?

00:25:24: Genau darum geht's.

00:25:25: Darum geht es auch im Couching.

00:25:26: genau darum geht.

00:25:28: Können wir doch einfach ab kürzen.

00:25:30: Leute ihr seid alle gut genug Und danke

00:25:34: Genau, nur ganz so kurz geht es leider nicht.

00:25:36: Denn es bringt uns wenig, wenn uns das jemand sagt.

00:25:38: Also das müssen wir wirklich in unser System bekommen um dann auch wirklich aus tiefer Überzeugung sagen zu können und da benötigt es eben schon Arbeit und Bereitschaft wirklich hinzuschauen und auch auf schmerzhafte Punkte und Erfahrungen zu schauen.

00:25:56: also ich bin jetzt auch kein Fan davon zu sagen, stelle ich morgens vor den Spiegel und sag dir zehnmal wie toll du bist.

00:26:04: Denn das erreicht einfach nicht den tiefen Kern.

00:26:06: Das bleibt einfach total an der

00:26:07: Oberfläche.".

00:26:08: Deswegen bin ich auch tatsächlich kein Fan von Affirmationen!

00:26:12: Ich glaube ganz einfach dass es auch nicht funktioniert und ich

00:26:15: stimme

00:26:15: dir zu einhundert Prozent zu... Es ist die Dinge müssen im System ankommen.

00:26:20: Die müssen in jeder Zelle deines Körpers ankommen und einrasten.

00:26:24: Und wenn das nicht passiert dann ist das nicht.

00:26:26: Was du auch sagst mit diesem einfach auch durch diesen Schmerz gehen.

00:26:30: Ich hab witzigerweise letztens mit Yvonne geschrieben bei Freds und hab dann auch gemeint, Mensch kennst du das?

00:26:37: Wenn das weh tut ein blauer Fleck der wehtut und man drückt immer wieder drauf Man will doch mal gucken ob es immer noch weh tut Und so fühlt sich das teilweise auch an wenn man über diese eigenen Grenzen hier hinausgeht.

00:26:49: Das sind wie Wachstumsschmerzen und man macht's trotzdem.

00:26:52: Also ich zumindest mache dass.

00:26:53: die schätze ich jetzt auch zu einen und so machen viele andere auch Als wenn dich die ganze Zeit auf diesem belauen Fleck drücke, irgendwann hört es dann auch weh zu tun.

00:27:02: Das ist da zu sinnbildlich!

00:27:04: Du hast deine Komfortzone ein bisschen erweitert und das ist gar nicht mehr so schlimm wie anfangs sich das Ganze angefühlt hat.

00:27:11: Genau, das ist auch die Erfahrung, die auch die Coaches immer wieder machen.

00:27:14: Wenn wir wirklich bereit sind, auf unsere schmerzvollen Erfahrungen und unangenehmen Gefühle zu schauen, dann werden sie eben nicht, wie man vielleicht befürchten könnte... viel größer, sondern sie werden eben viel schwächer.

00:27:30: Und ganz viele Konflikte die es im Leben so gibt, die beruhen eigentlich nur darauf dass wir Schmerz vermeiden möchten was ja an sich gut und sinnvoll ist und auch von der Natur so eingerichtet wurde.

00:27:43: Nur sind dann manchmal unsere Kompensationsstrategien die wie uns dafür überlegen alles andere als dienlich.

00:27:52: also das kann passieren wenn eine Person sich ihrem Schmerz nicht stellen möchte, dass sie den dann eben auslagert.

00:27:58: Weil er ist ja trotzdem da und dann produziert sie eben Streit- und Drama im Außen ... Und ja, ist dann beschäftigt aber kommt eben nie zum Kern.

00:28:10: Ganz oft ist der Versuch da irgendwie im Außensein alles zu kontrollieren und Ereignisse und Personen auch so hinzubiegen, das Sie uns eben nicht anklickern.

00:28:23: Aber das werden wir niemals schaffen.

00:28:25: Das Einzige, was wir schaffen können ist wirklich an uns selbst zu arbeiten und herauszufinden warum manche Dinge das mit uns machen, was sie machen und dann verlieren Sie auch Ihre Macht?

00:28:37: Genau!

00:28:38: Und es ist im Prinzip so dass wenn ich da eben nicht hingucke und dieses Selbstbewusstsein noch dieses Selbstvertrauen nicht weiter forciere und sozusagen vorantreibe... ...das ist letztendlich meine ganzen zwischenmenschlichen Beziehungen beeinflusst Mein Lebensweg, dass ich mich zurückziehe.

00:28:56: Man schadet auch ganz andere Menschen um sich, wenn man selbstbewusst ist und durchs Leben geht und weiß ... Ich kann auf mich verlassen.

00:29:03: Das zieht ja auch ganz anderen Energien an als ... Wenn ich mich klein rede und versuche, meine eigene Unsicherheit in den Griff zu bekommen, indem ich versuch, alle rundherum zu kontrollieren.

00:29:15: Entsprechend hast du dann Menschen, die sich kontrollieren lassen?

00:29:19: Ja, genau!

00:29:20: Was ist dann magnetisch?

00:29:22: Manche stößt ab, manche ziehst du an und ja wie du schon sagst.

00:29:25: also das manifestiert sich dann in den unterschiedlichsten Lebensbereichen.

00:29:30: Und es ist eben kein Zufall wenn sich bestimmte Dinge in unserem Leben ständig wiederholen.

00:29:35: Also wenn wir immer wieder irgendwie einen ungesunden Beziehungen landen oder in schwierigen Arbeitssituationen oder immer wieder finanzielle Herausforderung haben was auch immer dann sind das nicht jedes mal äußerliche Zufälle, sondern wir dürfen dann eben bereit sein auch einfach hinzuschauen was wir dazu beigetragen haben.

00:29:59: Das ist im ersten Moment vielleicht unangenehm aber dann ist es einfach so hilfreich und so augenöffnend.

00:30:07: Und ja du sagst das auch schon.

00:30:08: also wenn das selbstvertrauen fehlt Dann ist irgendwie alles schwierig.

00:30:15: ziehst du Menschen an, die auch unsicher sind.

00:30:18: Ja, die sich dann auch kontrollieren lassen?

00:30:20: Es ist alles irgendwie schwer!

00:30:24: Du bist unsicher bei der Arbeit hast du vielleicht eigentlich eine gute Idee aber traust dich gar nicht die zu äußern und umgekehrt.

00:30:33: wenn das Selbstvertrauen eben da ist Dann strahlst du das dermaßen aus dass er dann eben auch die passenden Menschen anzieht in zwischenmenschlichen Beziehungen, bei der Arbeit.

00:30:46: Die Dinge einfach so viel leichter von der Hand gehen und du dann ja viel mehr auch im Flow lebst ohne ständig zu hadern und ständig anzuecken.

00:30:55: Weißt Du, dass ich dafür einen perfekten Metapher habe?

00:30:58: Dass wir unseren eigenen

00:31:02: Feed

00:31:02: prägen!

00:31:04: Wir präken unserem eigenen Feed also für ... Okay, für die Leute, die jetzt nicht wissen, was Feed bedeutet.

00:31:10: Das ist bei Instagram und LinkedIn und

00:31:12: Co.,

00:31:12: dass wir ... Dass die Dinge, die wir uns anschauen oder liken und konsumieren, dann werden uns noch mehr solche Dinge angeboten?

00:31:21: Oder?

00:31:21: Ja, total!

00:31:23: Total.

00:31:24: Was wir aushänden kommt auch zurück.

00:31:26: Und so schaffen wir unsere eigene Bubble.

00:31:28: Sollten wir unseren Feed und unseren Thread eventuell mal überdenken.

00:31:32: Also ich merke das ... dieses Bild kommen wir ja tatsächlich deswegen, weil ich bei Fred so viele spannende Leute habe.

00:31:41: Und sobald aber irgendein Fred dabei ist der mir nicht passt dann ignoriere ich das und scrolle gleich weiter um da gar nicht erst irgendwie länger drauf zu verweilen dass meine wunderbare Bubble in der ich gerade bin davon irgendwie bekleckert wird.

00:31:55: Ja genau!

00:31:56: Da hast du recht im Endeffekt irgendetwas färbt ihr immer ab.

00:32:01: Also man sagt hier auch so schön, Energy flows where attention goes.

00:32:05: Und ja genau so ist es eben.

00:32:06: Es ist unsere Entscheidung worauf wir unser Augenmerk richten.

00:32:10: Das ist schön gesagt!

00:32:12: Zurück zum Selbstbewusstsein und zur Selbstvertrauen.

00:32:16: Welche Rolle spielt denn dabei eigentlich die Abgrenzung?

00:32:18: Abgrenzung

00:32:19: spielt auf jeden Fall eine ganz entscheidende Rolle für ein starkes Selbstbewusstsein.

00:32:24: Denn nur dann, wenn ich mich auch klar abgrenzen kann und mich selbst vor Erwartungen oder Anforderungen meines Umfeldes schützen kann ohne jetzt natürlich auf Bedürfnissen anderen herumzutrampeln – das ist klar!

00:32:41: Aber nur dann kann ich ja wirklich bei mir sein und wissen wer ich bin Und wenn ich in Gedanken immer bei anderen bin, immer überlege.

00:32:49: Was erwarten die von mir?

00:32:51: Wie muss ich mich verhalten damit sie mich mögen, damit vielleicht auch niemand getrickert ist?

00:32:56: Dann löse ich mich darin auf und weiß irgendwann gar nicht mehr wer ich eigentlich selbst bin.

00:33:02: Stichwort Selbstreflexion Das hattest du vorhin glaube ich auch kurz angesprochen.

00:33:08: Komme ich drumherum wahrscheinlich nicht.

00:33:10: Also ich liebe Selbstreflektion aber vielleicht für ... Die Zuhörerinnen.

00:33:14: Nein, man kommt nicht drum herum!

00:33:16: Also sobald wir an unserem Selbstbewusstsein arbeiten ist die Selbstreflexion auch essentiell.

00:33:22: Denn ich mein was bedeutet Selbstreflektion?

00:33:24: Es bedeutet eben dass ich bereit bin eine andere Perspektive einzunehmen das Ich mich in meinen Gegenüber hineinversetze Dass ich mir überlege Was haben meine Worte meiner Handlungen In ihm ausgelöst.

00:33:39: Also, was hab ich zu einer gewissen Situation beigetragen?

00:33:44: Wie haben mich vielleicht andere von außen wahrgenommen?

00:33:48: Sonst kann ich mir auch meiner selbst eine Schwerbewusst

00:33:50: werden.".

00:33:51: Ich bin selber ein großer Fender, darüber nachzudenken.

00:33:54: Das Extrem ist dann eher, wenn man die ganze Zeit immer nur guckt ... Was habe ich denn da falsch gemacht und ich mich darin verliere?

00:34:01: Mich die ganze Hinterfrage mit mir so hart ins Gericht gehe.

00:34:06: Das ist wahrscheinlich nicht gewollt.

00:34:09: Genau, und es gibt ja auch ein gesundes Maast in Selbstreflexion.

00:34:13: Und wir betreiben die Selbstreflektion, wie auch immer um selbstbewusst zu sein.

00:34:18: Wenn ich jetzt die ganze Zeit mit mir ganz hart ins Gericht gehe und immer überlege was habe ich falsch gemacht?

00:34:24: Dann entferne ich mich hier auch wieder von mir selbst!

00:34:26: Also dann ist es ja wahrscheinlich eher so dass ich eine Idee habe, wie ich wirken möchte... ...und dann überlege Was könnte mir dabei jetzt im Weg gestanden haben?

00:34:38: Aber wenn es wirklich darum geht, dass ich wirklich nicht selbst sein möchte.

00:34:42: Dass ich mich bestmöglich kennen möchte, mich authentisch der Welt zeigen möchte ... Dann ist die Selbstreflexion gesund!

00:34:51: Was passiert denn eigentlich, wenn man jetzt irgendwie beruflich oder auch privat Rückschläge einstecken muss?

00:34:58: Das ist ja erst mal was, das an uns knabbert.

00:35:01: Dann knabbert das aber eigentlich nicht am Selbstbewusstsein sondern eher am Selbstvertrauen.

00:35:05: richtig Was kann ich dann tun?

00:35:06: Wie kann ich da versuchen wieder rauszukommen.

00:35:10: Ich meine, du kannst ja nicht durchs Leben gehen und kannst immer nur das Plus haben!

00:35:14: Und den Erfolg haben und den Fortschritt haben... ...und die Entwicklung haben.. ..und nicht den Rückschritt und mal das Negative und mal den Misserfolg und mal dass Unglück weil gehört ja beides zusammen plus- und minus.

00:35:25: aber wie kann ich trotzdem daraus wieder hervorgehen und mein Selbstvertrauen wieder aufbauen wenn ich meine Klatsche bekommen habe?

00:35:33: Im Idealfall wollen wir auch gar kein Leben, das total einförmig verläuft.

00:35:36: Sondern zum Lebendigsein gehört es ja auch, dass das Leben einfach in Wellen verlaufen darf.

00:35:43: und was hier wichtig ist, ist auf jeden Fall selbst Mitgefühl zu entwickeln.

00:35:48: Also ich mir selbst wirklich ... Ich stimmt!

00:35:51: Es gibt so viel mit Selbst.

00:35:53: Wir können die Liste noch endlos erweitern.

00:35:55: Ja

00:35:55: sehr gut.

00:35:56: Also da sich mir selbst auch mit Mitgefühle begegnen und mich jetzt nicht übermäßig kritisiere und wie du auch schon sagst, Rückschläge sind eben Teil des Lebens.

00:36:07: Sie gehören dazu.

00:36:07: es ist auch normal Fehler zu machen Und auch hier ist das eben wichtig eine realistische Perspektive einzunehmen.

00:36:18: also Ja wirklich auf die Situation zu schauen sich bewusst zu machen dass jetzt kleinere Rückschläge nicht zwangsläufig bedeuten dass ich Als ganze Person nur noch aus Unzulänglichkeiten bestehe, sondern ich bin ein Mensch.

00:36:35: Ich mache Fehler.

00:36:36: Es gibt mir Gelegenheit zum Lernen und zum Wachsen.

00:36:40: Und ich kann Rückschläge natürlich auch als Anlass nehmen um hier wieder die Ursachen zu reflektieren, mir zu überlegen was war jetzt der Grund?

00:36:49: Wie kam es eigentlich zu diesem Rückschlag?

00:36:52: Welche Faktoren welche Einflüsse waren dabei im Spiel?

00:36:56: und so lerne ich ja auch wieder mehr über mich selbst.

00:36:58: In deinem Coaching, wenn du jemanden vor dir sitzen hast oder merkst okay der hat einen Argesproblem mit dem Selbstvertrauen.

00:37:06: Also er glaubt nicht selbst an sich was sie kann oder wo er steht und so weiter.

00:37:13: Was gibst Du deinen Coaches dann an die Hand?

00:37:17: Wie gehst Du denn vor um sozusagen Schritt für Schritt ja bei denen den Schalter umzulegen?

00:37:24: Also es gibt natürlich nicht den einen Fahrplan, sondern wir sind alle individuell.

00:37:28: Jeder ist ein Unikat und somit auch die Methoden- und Abläufe im Coaching.

00:37:34: Es gibt aber zugleich auch Dinge von denen jeder Mensch profitiert.

00:37:38: was ich immer gerne empfehle ist beispielsweise einfach mal ein Erfolgstagebuch zu führen also sich abends hinzusetzen und zu schauen Was habe ich an diesem Tag eigentlich geleistet?

00:37:51: Das können die unterschiedlichsten Dinge sein.

00:37:53: Ich hab ein gesundes Frühstück zu mir genommen, das kann sein ... Ja, ich habe jetzt hier den Podcast oft genommen.

00:37:59: Ich weiß nicht, ich hab mit meinen Kindern gespielt und hatte den Erfolg bei der Arbeit.

00:38:05: Da gibt es so viel!

00:38:07: Und da können wir dann auch immer drauf schauen, wenn es gerade mit unserem Selbstvertrauen etwas harpert.

00:38:13: Und zugleich schärft es eben auch unseren Blick.

00:38:17: für das, was wir alles können.

00:38:18: Was wir alles gut machen und was auch immer hilfreich ist sich einfach mal zu überlegen wie spreche ich eigentlich mit mir selbst?

00:38:29: Und würde ich mit irgendeiner anderen Person jemals so sprechen?

00:38:33: Würde ich meiner besten Freundin mit meiner Schwester mit meiner Mutter jemalso sprechen, wie ich mit mir selber spreche?

00:38:40: Wahrscheinlich nicht!

00:38:41: Und dann da auch auf den Self-Talk zu achten was ich auch sehr gerne mache, ist eben nicht nur zu überlegen.

00:38:49: Wie spricht die Person eigentlich mit sich selbst und würde sie so mit anderen Menschen sprechen?

00:38:53: Sondern auch wirklich mal ganz konkret im Perspektivwechsel vorzunehmen.

00:38:57: Also wenn du jetzt mein Coachie wärst, dann würde ich dich bitten, Mareike ... Du schlüppst jetzt mal in die Rolle deines Mannes hinein!

00:39:08: Und sprichst dann wirklich aus seiner Perspektive mit dir.

00:39:12: Und erklär's dir mal wie ... Du dich eigentlich wahrnimmst, was du an dir schätzt.

00:39:19: Welche Stärken du siehst und das ist eben auch noch mal viel, viel kraftvoller als wenn wir das Ganze einfach theoretisch sagen.

00:39:27: Und du jetzt sagen würdest ja mein Mann würde sagen ... dass ich das und das gut kann?

00:39:33: Konjunktiv brauchen wir nie!

00:39:35: Da kriege ich gleich feuchte Augen.

00:39:39: Weil ich genau weiß, was mein Mann sagen würde weil er mir das tatsächlich immer sagt...

00:39:46: Er würde

00:39:47: mir tatsächlich sagen, Marike, den Weg, den du gegangen bist und den du jetzt gehst.

00:39:51: Das ist beeindruckend!

00:39:52: Und das ... Du kannst da sehr stolz drauf sein dass du dich so intensiv mit dir selbst Auseinandersetzt bei allen Sorgen, Ängsten und Zweifeln die du bisher hattest.

00:40:04: Und jetzt den Schritt gehst und einfach so viel stärker geworden bist dass du viel reflektierender bist.

00:40:10: Du weißt immer mehr wer du bist und was du kannst und irgendwann musst auch noch herausfinden wohin du tatsächlich gehen möchtest.

00:40:19: und er sagt mir das tatsächlich auch wirklich.

00:40:21: Ja, aber das ist ja das.

00:40:24: Ich krieg's ja von meinem Mann gesagt und ich wünsche es jeden von euch Hörerinnen, dass ihr da auch jemanden habt der euch das sagt.

00:40:33: Und ich weiß aber gleichzeitig sollt ihr von mir kommen?

00:40:36: Genau du darfst es dir auf jeden Fall auch immer wieder selbst sagen.

00:40:39: Und ja, darfst dir auch gerne Zeiten der Selbstreflexion bewusst einbauen.

00:40:45: also wie gesagt hast du dir auch... Abendszeit nimmst du dir zu überlegen, was sind Angesteine stärken?

00:40:53: Dass du Erfolgstagebuch führst.

00:40:55: Dass du auch mal zum Beispiel aufschreibst am Ende einer Woche oder eines Monats eines Jahres.

00:41:01: Was habe ich eigentlich zum ersten Mal gemacht?

00:41:03: Wo habe ich meine Komfortzone verlassen?

00:41:05: Welche Erfahrungen habe ich gemacht?

00:41:08: und eben auch worauf kann ich eigentlich richtig stolz sein?

00:41:12: Oder wann war ich das letzte Mal richtig stolzt auf mich?

00:41:17: Das vereint halt einfach unsere Perspektive.

00:41:20: Da setzt uns auf Dauer eine andere Prille auf.

00:41:22: Ich bin besonders stolz, dass ich in einem Familienkonflikt eine neutrale Position hatte

00:41:31: und

00:41:32: bin da unglaublich stolz auf mich.

00:41:34: Das ist tatsächlich so was!

00:41:36: Und ich freue mich sehr, da bin ich auch sehr stolz darauf, dass sich mich bei so nem neuen Social Media-Kanal versucht zu überwinden und zu schreiben.

00:41:45: Und das klappt bisher... vorgenommen habe, dass ich weniger darauf gucke oder in dieses Gefühl reingehe.

00:41:52: Was denken denn andere von mir?

00:41:54: Was könnte den anderen von mir denken?

00:41:57: Also natürlich muss man immer so ein bisschen abstrahieren.

00:41:59: also natürlich ist es mir wichtig was mein Mann von mir denkt ja das ist klar oder auch die bisschen Freundinnen.

00:42:05: aber beispielsweise man schreibt einem Post und einen Beitrag und überlegt halt eben nicht bei einem Dreizeiler Gefühle, drei Stunden.

00:42:16: Kann ich das jetzt so machen?

00:42:17: Ist das okay?

00:42:18: Je nachher kommt das komisch an und so weiter.

00:42:20: Da bin ich auch sehr stolz drauf.

00:42:24: Ja, kannst du doch sein!

00:42:26: Und vor allem, du kannst dir sowieso niemals jedem gefallen.

00:42:29: Jeder Mensch ist so unterschiedlich.

00:42:31: Jeder hat einen unterschiedlichen Geschmack.

00:42:33: Wenn das dein Anspruch wäre ... Wie weichgespült muss ein Content sein ohne Ecken oder Kanten damit sich... Damit es nicht jedem gefällt, aber damit sich vielleicht niemand dagegen ausspricht oder davon angegriffen fühlt.

00:42:47: Das ist ja nicht deine Aufgabe!

00:42:48: Du willst mit dem rausgehen was du zu sagen hast und auch die Menschen anziehen, die sich da von eben angezogen fühlen?

00:42:55: Ich habe noch eine Frage, die mir in den Kopf kam.

00:42:58: Also du hattest gesagt okay, du empfiehlst immer so einen Erfolgstagebuch oder diesen Perspektivwechsel, den ich auch sehr gut finde.

00:43:05: Was ich tatsächlich ... angefangen hatte in dem letzten Jahr, ich weiß gar nicht ob das nach irgendeiner Podcastvorgabe oder nach einem Coaching mit meiner Coachin Jana.

00:43:16: Dass ich verstärkt mit meinem inneren Kind gesprochen habe dass sich mich versucht hatte bewusst hinein zu versetzen in die sozusagen eine Art Meditation und hab dann die kleine Marike gesehen.

00:43:28: und wenn ich wieder irgendwie einen Zweifel hatte und ich war gar nicht diesen Schritt Dass ich die Augen zugemacht habe und mir vorgestellt hab, wo diese kleine Mareike ist.

00:43:39: Weil alle diese Hemmungen sind ja letztendlich nicht Hemmung, die wir als Erwachsener haben, sondern dass es eher so ist dieses kleine Kindanteil in uns was da uns ein bisschen vor weiterem Schmerz bewahren möchte

00:43:55: Total.

00:43:56: Also ich bin auch riesengroßer Fan von innerer Kindarbeit, finde es super wichtig.

00:44:01: und ja wenn du bei mir im Coaching wärst, würde ich dich auch das ein oder andere mal fragen liebe Mareike!

00:44:06: Die Mareke die sich gerade so fühlt wie alt ist sie denn beispielsweise?

00:44:11: Und ja wie du auch schon sagst also... ...die Ängste die wir haben, die Gedanken wie du sagst zum Beispiel was wenn jemand das nicht gefällt, was ich hier poste da sind ja nicht unbedingt Die Gedanken des Erwachsenen, sondern das sind ja eben die Gedanken des Kindes.

00:44:27: Dass es wirklich dazu gehören muss, dass wirklich von anderen Menschen und Bezugspersonen abhängig ist dessen Überleben davon abhängigt ist, dass es dazugehört.

00:44:38: Und als Erwachsene haben wir dann oft immer noch dieses Gefühl, dass überlebenswichtig ist, dazuzugehören, gemocht zu werden alles richtigzumachen.

00:44:46: aber Es ist nicht mal die Realität.

00:44:49: Es ist eben auch die Realitet des kindes.

00:44:53: Super schöne Übungen.

00:44:55: Ich weiß nicht, du kennst bestimmt auch Stefan, ich stahl, kennst du bestimmt auch?

00:45:00: Genau!

00:45:01: Sie empfiehlt dabei beispielsweise auch dass du dir eben überlegst okay du hast eine Situation und du reagierst in einer bestimmten Weise und danach setze dich hin, reflektierst das nochmal und überlegts ok Wer hat da jetzt eigentlich so reagiert?

00:45:21: Und dann gibt es eben das Schattenkind, das Sonnenkind und das Erwachsenenich.

00:45:27: Das ist auch eine Übung die man einfach immer wieder machen kann und die da eben auch sehr stark unsere Sinne und unsere Wahrnehmung schärft damit wir dann in Zukunft eben in der Situation idealerweise immer öfter aus der erwachsenen Perspektive reagieren.

00:45:43: Und damit wir das können dürfen wir natürlich auch dem Kind in uns immer das geben Was es braucht, was vielleicht bislang gefehlt hat.

00:45:52: Sicherheit, Zuwendung Verständnis

00:45:55: Streichereinheiten und den Satz Du bist genau richtig.

00:45:59: Ja genau weil wir jetzt eben auch so oft über den Mangel an Selbstvertrauen gesprochen haben was hier auch noch wichtig ist also Es gibt ja auch die Münderwertigkeitsgefühle dann gibt es die Minderwertigkeitskomplexe.

00:46:15: Und was mir eben auch immer wichtig ist, ist zu sagen dass ein gewisses Maß an Minderwärtigkeitzgefühlen durchaus gesund ist und auch wirklich in die Wiege gelegt wird und biologisch bedingt ist.

00:46:31: also kannst dir vorstellen du kommst auf die Welt als kleines Baby und du kannst einfach nichts.

00:46:37: Du kannst dich nicht mitteilen die Essen besorgen, du kannst nicht laufen.

00:46:42: Du kannst einfach nichts.

00:46:44: und dann realisierst du mit der Zeit alle Menschen um dich herum können mehr als

00:46:48: du.".

00:46:49: Und überhaupt dieser Drang dieses Minderwertigkeitsgefühl oder diese wahrgenommenen Minderwerkigkeit zu beseitigen.

00:46:59: Die sorgt zum Beispiel erst mal dafür dass wir überhaupt laufen lernen beispielsweise und die sorgt auch dafür das wir uns im Erwachsenenalter weiterentwickeln wie uns als Gesellschaft, als Spezies weiterentwickeln.

00:47:11: Also das ist durchaus auch bis zu einem gewissen Grad normal und gesund.

00:47:16: nur wenn das eben ein gewisses Maß übersteigt dann sprechen wir von Minderwertigkeitskomplexen und die sind eher hinterlich restdienlich.

00:47:25: Mega spannend!

00:47:27: Danke für den Exkurs.

00:47:28: also das ist wirklich großartig und du hast recht es total einleuchten dass ein Stück weit das Gefühl von Minderwertigkeit, dass man das natürlich weghaben möchte.

00:47:36: Insbesondere, dass in einer sozialen Gruppe dazugehörig sein möchte und sich dann entsprechend versucht da heranzuarbeiten.

00:47:44: Ja groß hatte ich nie darüber nachgedacht!

00:47:46: Es macht ja auch aus Evolutions technischer Sicht total Sinn, dass wir unbedingt zur Gruppe gehören möchten.

00:47:54: also ja weil es eben vor einigen tausend Jahren wirklich unser Todesurteil war wenn wir nicht dazu gehört haben.

00:48:02: Und ja, das sind wir jetzt irgendwie unterbewusst noch nicht so ganz in der aktuellen Zeit angekommen.

00:48:09: So dass es sich manchmal immer noch so anfühlt auch wenn wir heute als Erwachsene und in unserer modernen Welt auch durchaus alleine zurecht kommen würden

00:48:20: Ist ja letztendlich mit Stress ähnlich, wo der Körper in Alarmbereitschaft gerät.

00:48:24: Dass er sozusagen in Hab Acht ist?

00:48:26: Es könnte jetzt der Sebelzahn-Tiger hinter der Wand hervorgesprungen kommen und wir aber aus diesem Stressmodus gar nicht mehr rauskommen so richtig.

00:48:33: Ja genau also das Arzt Renalin dass uns unser Körper zur Verfügung stellt Das macht auch aus biologischer Sicht durchaus Sinn.

00:48:42: Alles andere wird runtergefahren.

00:48:44: Hauptsache Wir sind in HabAcht Stellung und bereit weg zu rennen bereit zu kämpfen Und das ist auch an sich gar nicht schlimm.

00:48:50: Das Schlimme ist einfach, dass wir es nicht mehr gewohnt sind dieses Adrenalin dann abzubauen.

00:48:55: also wenn wir dann nach einer stressigen Situation erst mal Boxen gehen würden oder rennen würden Dann wäre das wieder okay.

00:49:03: nur das machen wir eben meistens nicht.

00:49:06: Liebe Michelle ich danke dir.

00:49:07: Ich finde dieses Thema großartig eben weil Es ist immer, glaube ich so eine Achilles-Ferse von uns allen.

00:49:13: Dieser Mangel an Selbstvertrauen und der Mangel An Selbstbewusstsein.

00:49:18: Ich freue mich dass ich jetzt die Klarheit habe Dass ich definitiv selbstbewusst bin Und an allem anderen arbeite ich Und ja lieben Dank dass du da warst

00:49:25: Total gerne.

00:49:27: Danke das ich da sein dürfte Hat sehr viel Spaß gemacht.

00:49:30: Alles liebe dir.

00:49:31: Ich freu mich drauf die Folge anzuhören.

00:49:33: Das wird

00:49:33: super

00:49:34: Tschüss!

00:49:38: Das

00:49:38: war und jetzt Der Podcast mit Marije Katschmarit.

00:49:42: Schön, dass du dabei bist.

00:49:43: Wenn du auch die nächsten Folgen nicht verpassen möchtest dann abonniere meinen Podcast und jetzt und aktiviere die Glocke.

00:49:49: so bleibst du definitiv auf dem laufenden!

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