Stress lass nach: Was Du über Stress wissen solltest um entspannter durchs Leben zu gehen
Shownotes
In Teil 1 unserer Doppelfolge zum Thema "Stress lass nach" tauchen Deutschlands Stress-Experte Jacob Drachenberg und ich tief in die Volkskrankheit "Stress" ein und bieten wertvolle Einblicke, wie Stress evolutionär entstanden ist und wie wir stressige Situationen effektiv mit Achtsamkeit bewältigen können. Wir sprechen ungeschönt über Burnout und seine Anzeichen, wie dauerhafter Stress unsere Gesundheit beeinflusst und welche langfristigen Auswirkungen er haben kann. Wir schauen genau hin, wie unsere Ansprüche an uns selbst den Stress befeuern, welche Bedeutung die Selbstwahrnehmung hat und diese uns im Alltag zusätzlich stresst.
UND JETZT? Stress Dich nicht und viel Freude beim Hören
Deine Mareike
||||| PERSONEN |||||
🙋🏻♀️ Mareike Kaczmarek, Gründerin von UND JETZT?
👤 Jacob Drachenberg, Psychologe, Experte für Stressbewältigung und Gründer der Drachenberg Akademie
||||| KAPITEL |||||
(00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema
(06:45) Wer neigt zu übermäßigen Stress?
(10:07) Burnout/Depressionen: Was sind die Anzeichen und wie fühlt es sich an?
(14:31) Der Kipppunkt Stress zu Burnout/Depressionen?
(25:05) Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung: ein Stresscoach hat Stress
(29:20) Was liegt dem Stress zugrunde?
||||| UND JETZT |||||
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👥 Ich bemühe mich um die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.
Transkript anzeigen
00:00:01: Und jetzt der Podcast mit Mareike Katschmarek.
00:00:15: Stress führt teilweise zu so einer Opfer-der-Umstände-Haltung, wo wir dann das Gefühl haben Alter ich kann hier gar nichts mehr entscheiden!
00:00:20: Ich muss die Mahnung bezahlen, ich muss den Deadlines gerecht werden, muss irgendwie einigermaßen noch einkaufen gehen und schlafen und dann passiert irgendwas mit den Kindern oder dem Haustieren oder mit dem Partner und dann reagiere ich wirklich nur die ganze Zeit auf mein Leben.
00:00:33: Jetzt können wir auch sagen, dass zum Beispiel die Depression oder Burnout eine gesunde Reaktion auf ungesunde Umstände sind.
00:00:39: Wer die nächste Perspektive, um die man reinbringt ... Dass man das als Art Reinigungsprozess oder einfach gesundere Aktionen von dem System als Hilfe schreien wahrnimmt?
00:00:47: Das ist ein System, wo gesagt, ich kann nicht mehr!
00:00:50: Ich nehme das jetzt an, es darf mir passieren.
00:00:53: Das Leben darf so sein und ich darf so seien.
00:00:55: Und das ist die Grundlage für den
00:00:57: Veränderungenprozess.".
00:01:05: Heute freue ich mich.
00:01:06: Es gibt nämlich zwei gute Nachrichten, zum einen habe ich wieder einen wahnsinnig guten LinkedIn-Kontakt vor das Mikrofon gezert und zweitens ist es etwas ganz Persönliches.
00:01:14: heute ist die Folge Nummer dreizehn.
00:01:17: Dreizehn, wer mich kennt, ist meine absolute Glückszahl!
00:01:20: Und ja... Ich habe heute den lieben Jakob Trachenberg zu Gast und ich sage vorab, ich hab dich ganz oft in meinem Bekanntenkreis geadelt.
00:01:29: Ich habe immer ein Jakob von Trachenbergen aus dir gemacht
00:01:32: Auch nicht schlecht, ja?
00:01:33: Hi.
00:01:33: Schön, dass du da bist!
00:01:34: Vielen Dank für die Anleitung und ich freue mich.
00:01:36: Ja cool wir sprechen heute über das Thema Stress denn Jakob ist nämlich, finden wie ich was ich bisher herausgefunden habe der Experte was Stress angeht in Deutschland.
00:01:47: und Stress geht uns alle an und mich hat es deswegen besonders angesprochen.
00:01:52: das ganze Thema weil ich in meinem vorangegangenen Job so belastet war mit Projekten Druck seitens des Arbeitgebers, dass ich am Ende mit dem Bandscheibenprobleme bekommen habe und war dann tatsächlich vier Monate komplett ausgenockt.
00:02:12: Und Fazit war meines Arztes ... Tja, da war wohl zu viel Stress im System.
00:02:20: Ich bin bis heute auch nicht gefreut.
00:02:22: mit zwei Kindern und Selbstständigkeit und den eigenen manchmal wahrscheinlich viel zu hohen Ansprüchen wird das glaube ich auch nicht weniger.
00:02:29: Aber deswegen habe ich dich heute da, Jakob.
00:02:30: Stell dir doch mal vor!
00:02:32: Ja, Jakop Drachenberg, ich bin Psychologe und Stresscoach.
00:02:35: Das heißt, ich hab eigentlich eine einzige Aufgabe Menschen davon zu begeistern
00:02:39: a.)
00:02:40: zu verstehen dass Stresskompetenz ne Fähigkeit ist die man lernen kann das ist ja eigentlich die schönste Nachricht für alle gestresste Menschen Und
00:02:48: b.)
00:02:48: dann eigentlich Hilfestellung zu geben wie man das jetzt lernen kann und wie man vorankommen kann bei dem ganzen Thema Genau.
00:02:54: Ich bin ehemaliger Profi-Wasserballer, also hab fünfzehn Jahre Leistungssport betrieben, Kapitän der Erste Bundesliga für Deutschland und Ureinundzwanzig Obermeisterschaft gespielt.
00:03:02: das heißt es ist so die Vorgeschichte dass ich eigentlich seit der zweiten Klasse da hätte ich nie Stress zugesagt.
00:03:07: aber es war halt immer Druck viel Training, Erwartungsdruck wirst du ja auch gewinnen.
00:03:11: und dann waren wir einmal relativ gut eigentlich sind irgendwie U-Fürzen, deutscher Meister geworden und dann hat der Verein gesagt okay da machen wir jetzt Leistungssport raus.
00:03:18: Es war eigentlich vorher nur Hobby und so ein bisschen nebenbei ne?
00:03:21: Mit zweimal dreimal die Woche Training und dann sind wir auf täglich Training und zwei Mal die Woche Frutraining gegangen und jedes Wochenende spiele Turniere Sommerferntrainingslager.
00:03:30: das heißt es hat mich sehr bestimmt.
00:03:32: Dann habe ich Psychologie studiert an AHO in Berlin und mich nach meinem Studium selbstständig gemacht als Stresscoach.
00:03:40: Und warum hab ich das gemacht?
00:03:41: Das ist ja eigentlich recht ungewöhnlich so, wenn man Leute fragt was es ist.
00:03:44: du wirst sagen wahrscheinlich die wenigsten Stresscode.
00:03:46: aber ich wollte das werden weil ich mitten im Studium am vierten Semester zum ersten Mal stressbilding krank geworden bin.
00:03:53: Depressionen Burnout, einundzwanzig Kilo Übergewicht musste auch diese Saison pausieren.
00:04:01: Psycho-Therapie hat sechs Monate gedauert, wie bei dir.
00:04:04: So ist wahrscheinlich so ... Hört man oft, wenn da mal was reinknallt, dass es manchmal auch sechs Monate bei Martina länger dauern kann?
00:04:12: Und das war natürlich krass!
00:04:13: Das war, da war ich dreiundzwanzig.
00:04:15: Zweiund zwölf, da hatte ich alles das, was ich mit dreiund zwanzig nicht haben wollte im Leben.
00:04:20: Nämlich Angst, Schuld, Scham über Forderungen... komplettes Gefühl, dass ich das Steuerrad meines Lebens gar nicht mehr in der Hand habe.
00:04:28: Und mein gelerntes Muster aus dem Leistungssport war halt, wenn ich was nicht erreicht habe, da muss ich mich eigentlich noch mehr anstrengen und es natürlich im Burnout- und Depression.
00:04:37: sich noch mehr Anstrengend und noch mehr Druck raufbringen bringt keine Punkte.
00:04:41: Das heißt, das musste ich erst mal ordentlich überlernen.
00:04:43: Wenn dann rausgegangen und dachte so what?
00:04:45: Was war das denn gerade die letzten sechs Monate gemerkt, krass A. dass Gedanken keine Fakten sind?
00:04:54: Das muss man ja einfach so sagen.
00:04:56: aber das wirklich zu verstehen und dann zu merken wie ein Teil der Kopf bescheißt und anlügt und zu Phasen füllt wo man einfach körperlich und psychisch nicht geil fühlt sondern ganz im Gegenteil.
00:05:05: Und dann auch gemerkt okay krass es ist in meinem Kopf entstanden der Stress und ich konnte ihn auch dann in meinen Kopf lösen.
00:05:15: Bei vielen wäre die erste Ableitung gewesen.
00:05:17: Okay, dann baue ich mein Leben auf, wo ich gar keinen Stress mehr habe?
00:05:20: Ist ja viel.
00:05:21: was ich beobachte ist jemand hat stressbedingte Krise egal ob körperlich oder psychisch.
00:05:25: Dann geht man da durch und dann ist die Ableitung nie wieder Stress nie wieder Erwartungsdruck.
00:05:30: Ich fliege nach Portugal, setze mich auf den Steinhörger Tolle und komme im Moment an.
00:05:34: Und irgendwie hatte ich das auch durch die Leistungssportprägung nie wirklich auf dem Schirm, weil ich wusste wie ultra-positiv Stress sein kann.
00:05:41: also Stress kann uns so motivieren und begeistern und fokussieren und dann zu merken okay es ist eine Gleichzeitigkeit im Stress da kann irgendwie alles der kann uns wirklich Todkrank machen manche wirklich umbringen wenn man über Herz und Farg nachdenkt zum Beispiel.
00:05:53: und er kann aber auch zur Höchstleistung Kreativität und ganz viel Tollem fühlen.
00:05:58: Und dann zu merken, ich kann lernen und damit umzugehen.
00:06:01: Das ist meine größte Botschaft mit der ich antrete, dass man den Umgang mit Stress lernen kann.
00:06:09: Weil viele starten rein und sagen okay ... Ich mach jetzt Anti-Stress, ich will Stress vermeiden.
00:06:14: Und merken irgendwann, krass!
00:06:17: Ich kann gar nicht jeden Stress vermeidern, weil herzlich willkommen im Leben.
00:06:20: So ist es manchmal.
00:06:21: Ja genau, das ist der letzte Punkt der Vorstellung mach ich sozusagen auf allen Ebenen eigentlich überall, wo's logisch ist.
00:06:28: Mach' ich das?
00:06:29: Also Workshops mit großen Unternehmen ... Ich konzipiere auch für manche Konzerne eigene Trainings diese intern umsetzen können und weiterentwickeln können.
00:06:37: Hab knapp sechshundert Stresscoaches ausgebildet!
00:06:40: Und dass es die Vision, die wir haben in der Drachmeck-Akademie, gesunde Stressbehältigung für alle verfügbar zu machen.
00:06:45: Danke, dass du da warst.
00:06:47: Nein, das klingt wirklich spannend.
00:06:48: Glaubst du denn, dass man eine Neigung dazu hat?
00:06:51: Bei dir scheint ja durch den Sport gekommen zu sein, diesen Stress so exzessiv aufgebaut hast, an dich die eigene Erwartungshaltung und die Sorge zu scheitern.
00:07:01: Und Angst, wie es dann weitergeht?
00:07:03: Glaubst du das ist einfach ... dass man dazu Neigung hat, dass das irgendwie mitkommt?
00:07:08: Mit der Geburt, dass man dazuneigt?
00:07:10: Ja und nein!
00:07:11: Also ich glaub, es ist viel mit allen psychologischen Themen.
00:07:14: Es ist meistens eine Gen-Umweltinteraktion.
00:07:18: Mhm.
00:07:18: Eingenitisch haben wir schon eine gewisse Prägung und rein genetisch von unseren Eltern.
00:07:22: Und den Generationen davor haben wir einen Set mitbekommen an Anfälligkeiten, an Talenten, an Stärken, an Qualitäten oder auch sozusagen Punkte wo wir aufpassen sollten ein bisschen.
00:07:33: Das bringt man mit.
00:07:34: das heißt es gibt auch im Umgang und Stress einfach Naturtalente.
00:07:37: die müssen sich ihr ganzes Leben nicht damit beschäftigen und führen trotzdem ein sehr glückliches gesundes erfolgreiches Leben.
00:07:44: und dann gibt es Leute Kleinsten Kleinigkeiten schon sehr viel Stress empfinden und dann sehr schon damit zu tun haben.
00:07:52: Und wahrscheinlich wird die der Gro, der Gesellschaft irgendwo so ein bisschen in der Mitte liegen ... ist es genau diese Gen-Umweltinteraktion, führen halt gewisse Erfahrungen.
00:08:03: So ist ja die Logik ... Wenn man jetzt mal die Wissenschaft der Psychologie befragt, dass sich gewisse Dinge ausprägen?
00:08:09: Also zum Beispiel in die Leistungssporterfahrung hat mich natürlich geprägt.
00:08:12: Das hat zu vielen Vorteilen geführt aber auch wahrscheinlich zur Anfälligkeit, dass ich lange geglaubt hab, Liebe ist gleich Leistung.
00:08:19: Weil das war einfach so, wenn du Leistung gebracht hast und erfolgreich warst, hast du gespielt dann hast du gewonnen.
00:08:24: Und alle Leute, das konnte ich auch relativ schnell beobachten.
00:08:27: Die halt nicht gut Wasserball gespielt haben und nicht fleißig trainiert haben, die haben einfach nicht gespielt.
00:08:32: Dann haben sie eine ganze Saison trainiert und haben einfach nichts gespielt am Ende oder wurden gar nicht reminiert.
00:08:36: jetzt zum Beispiel.
00:08:37: Das war ja dann durch die Union Nationalmannschaft oder Union Europameisterschaft.
00:08:41: auch damals habe ich dann gesehen okay wenn ich mich hart anstrenge, wenn ich richtig fleißige bin, wenn Ich richtig alle Bedürfnisse und alle Gefühle eigentlich ausschalte und volle Pullereingehe, da kann ich es schaffen dass sich einundzwanzig Und ja, dann ist es glaube ich so beiläufig auch in einer sehr abprägenden Phase passiert deiner Jugend.
00:08:58: und dann ist das genau die Ableitung.
00:09:01: Liebe ist gleich Leistung.
00:09:02: oder auch wenn ich besser erreichen will muss ich mich anstrengen und wenn ich noch nicht erreicht habe da muss ich sich noch mehr anstregen.
00:09:08: So na?
00:09:09: Das ist glaube ich der Mix wie mit allem Ultra viele Dimensionen, die mit rein spielen.
00:09:14: Gene?
00:09:15: Welche Erfahrungen hast du gemacht?
00:09:16: Welches Umfeld hast du?
00:09:18: Welchen Informationen konsumierst du über die Medien?
00:09:20: Mit welchem Menschen umgibst du dich
00:09:21: etc.,
00:09:22: das spielt alles eine Rolle.
00:09:24: Teilweise auch Wetter gesellschaft ob du im Kapitalismus lebst oder im weiß ich nicht eher kommunistisch geprägten Land, ob du unter Dektatur lebst und in der Demokratie sind alle Punkte die darauf einwirken.
00:09:33: Und es ist einerseits was sehr komplexes aber macht für mich als auch so spannend
00:09:37: Wie war denn dein Eltern unterwegs?
00:09:38: Haben die dich unterstützt oder haben sie dich gepusht, haben die gesagt ... Jakob, mach mal ruhiger.
00:09:44: Ja, die waren nicht so Fan von den Leistungssportdingen und ich musste mir das über gute Noten erarbeiten, dass sich mehr trainieren darf.
00:09:49: Weil die sagten, solange die Noten stimmen, kannst du immer erhöhen des Trainingspensum.
00:09:55: Und dann haben wir es verstanden, okay, gute Notend- und Leistungsportläufe nebenbei.
00:09:59: Dann waren Sie ja auch sehr große Fans vom Wasserballsport oder von meinem Team.
00:10:04: Dann durfte ich das Motiv machen und komplett nach vorne bringen.
00:10:07: Wie fühlt sich das an, einen Burnout zu haben?
00:10:09: Also, ich weiß tatsächlich aus eigener Erfahrung bei Joel Bömmelmann ... dass er, das war glaub ich zwei, zwölf, hatte er eine wahnsinnig große Erschöpfungsphase.
00:10:26: Es gibt ja jetzt keine Tools, wo man dann diagnostizieren kann, okay, das ist ein Burnout oder das ist kurz davor.
00:10:30: Er war jedenfalls ziemlich am Boden.
00:10:33: Wie hast du das empfunden?
00:10:35: Ich würde dazu gar nicht Burnout sagen, weil es war halt einfach eine Depression.
00:10:37: Burnout ist so die Krankheit der leistungsfähigen.
00:10:40: am Ende und das zeigt ja ... was ich wahrnehme und wenn ich mit Leuten mich unterhalte, da hat jemand einen Burnout, der hat viel gegeben für eine Sache.
00:10:49: Am Ende ist sozusagen die Klinische Psychologie da noch ganz am Anfang.
00:10:54: Also, Burnout fängt gerade erst an so ein bisschen sich abzugrenzen auch von der Depression und die Wissenschaft ist ja nicht einig.
00:10:59: Ist das gleiche?
00:11:00: Ist es nicht das Gleiche?
00:11:01: Das Burn-Out Phänomen oder Symptomatiken sind noch relativ neu.
00:11:05: bei mir war's einfach eine klassische Depression Und natürlich auch ausgebrannt sein.
00:11:10: wenn man jetzt über Burnout redet.
00:11:12: Wie fühlt sichs an?
00:11:13: Ja krass.
00:11:14: also.
00:11:14: ich hab sozusagen wiederkerne Depression, das heißt ich kann mich damit in regelmäßigen und unregelmäßigen Abständen beschäftigen.
00:11:22: Was natürlich vom ersten Gefühl Schuld und Scham einfach mit sich bringt weil es ein Thema ist wo ich dann nicht mehr funktioniere.
00:11:30: in Anführungszeichen also die kleinste Kleinigkeit bis im Supermarkt will es einkaufen und da merkst du krass ich weiß gar nicht aber was ich kaufen will wonach jetzt alles entscheiden soll und für mich hier total lost in dem supermarkt uns das einfach nur einkauf.
00:11:42: Da merkt man schon, es ist wirklich eine psychische Erkrankung.
00:11:45: Wenn man sich ein Bein bricht ... Das hat dann auch nicht viel mit Wissen überlaufen zu tun.
00:11:49: Du kannst halt nicht laufen, weil dein Bein ist verletzt und kaputt und sollte operiert werden.
00:11:54: Und das hilft mir total, das eigentlich so zu vergleichen.
00:11:57: Aber so ist es auch.
00:11:58: Und geh auch da eigentlich mit Wenner Fahne voran, um über meine Geschichte Aufklärungsarbeit zu betreiben.
00:12:05: Weil ich das furchtbar wichtig finde darüber zu reden und furchтbar wichtig in den Stresskompetenz- und Stresscoaching-Kontext einzuordnen, dass jetzt wenn wir über Stresskompetenzen und gesunde Stressbetätigung reden ... Das ist keine Wunderpille!
00:12:17: Wo, wenn ich das einmal perfekt kann mit Stress umgehen?
00:12:21: In Anführungszeichen ist auch die Frage, ob es überhaupt geht.
00:12:24: Dass sich dann immer glücklich, immer motiviert, energetisch durch mein Leben laufe, sondern es gibt halt ein Machtbereich den können wir beeinflussen und es gibt dann gewisse Anfälligkeiten da liegen Dinge nicht in unserem Machtbereich Und das ist eigentlich die bitterste Pille Zumindest meiner Empfindung nach dass man sehr eingeschränktes sehen was man machen kann.
00:12:41: Also klar man kann zur Psychotherapie gehen Man kann sozusagen wie ich in die Psychiatrie gehen geht jetzt wirklich so, dass ich muss mich wirklich behandeln lassen.
00:12:50: Dann fühlt es sich an wie ein falscher Film.
00:12:54: Man wollte eigentlich in den Comedy-Filmen gehen und ist in einen Horrorfilm eingestiegen... Also
00:12:57: siehst du dich dann von außen?
00:12:59: Das denkst du ja krass!
00:13:01: Geht jetzt ... Du siehst dich im Prinzip, wie du gar nicht mehr kannst.
00:13:04: Aber eigentlich willst du vom Geist her noch?
00:13:07: Ja so ein bisschen, aber ich bin dann schon da drin.
00:13:09: Also die Kompetenz sich von außen zu betrachten ist ja Teil der Psychotherapie.
00:13:13: Dass du schaffst, sich ein bisschen loszulösen von diesem Schmerz und dem Leid und von der Angst vielleicht auch.
00:13:19: Und von den destruktiven Gedanken, die einfach reinkicken alleine hormonell.
00:13:24: Das ist sozusagen eine hormonelle Erkrankung am Ende.
00:13:27: Und wirkt auch sehr biologisch in Depressionen.
00:13:29: Ja, und dann ... ist es halt spannend.
00:13:33: Was ist spannend?
00:13:33: Im Nachhinein hört's sehr spannend wie eine Art schwarz-weiß Film.
00:13:37: also ich gehe durch mein Leben und normale Sachen wo ich irgendwie lachen kann oder wo ich Lust auf Smalltalk habe oder Bock aber nach vorne zu gehen oder Sport zu machen oder Essen genießen kann etc.
00:13:46: sind dann einfach nicht.
00:13:47: Also als wenn der Farbfanser auf ein Schwarz-Weiß-Fanser umgeschaltet wird.
00:13:51: Genau!
00:13:51: Und der Übergang ist auch natürlich sehr interessant.
00:13:54: Bei mir ist das so.
00:13:55: Es gibt da auch verschiedene Verläufe wenn ich kurz vorm Rauskommen aus der Depression bin, sammelt sich das ein bisschen an und dann ist es fast wie so einen Klickmoment.
00:14:03: Also als würde so ein Schalter wieder umgelegt werden, dann merke ich wieder krass, ich bin wieder gesund!
00:14:08: Das ist so absurd, wenn man das noch nicht erlebt hat oder beobachtet hat.
00:14:11: Manchmal kann man es kaum nachvollziehen als wenn man eine Zwangslacke anhätte und dann merkt ich kann die Zwangslacke jetzt zum ersten Mal ablegen und kann mich ganz normal wieder frei bewegen, lachen, fühlen, Gefühle wie Begeisterung, Leidenschaften, Freude und Flow empfinden.
00:14:27: Die sind sehr eingeschränkt in der Depression.
00:14:30: Und so fühlt sich's an am Ende.
00:14:32: Ich überlege gerade ... Als ich im April angefangen hatte mit ... Und jetzt sind die ersten Folgen live ging.
00:14:40: Dann prach alles so über mich herein und Feedback, es war super.
00:14:45: Ich kann mich da nicht beschweren ... Aber zum Ende des Monats war ich so ausgelockt zu erschöpfen, dass ich morgens nicht aus dem Bett kam.
00:14:52: Mhm.
00:14:53: Dass ich wirklich ... Die Glieder waren schwer und alles.
00:14:57: Ich hab tatsächlich sowas immer wieder mal.
00:15:00: Das ist eigentlich einmal im Jahr vielleicht auch zweimal je nachdem was gerade ansteht oder ... wie die Situation mit den Kindern ist oder wie auch immer.
00:15:08: In welchem Rahmen ist das noch normal?
00:15:11: Und wann würdest du sagen, okay, das sind Depressionen ... Oder es geht in Richtung Burnout und so.
00:15:18: Wie auch immer!
00:15:20: Ja, ich würd schon das Wort Normal-Challengen.
00:15:22: Weil wenn wir uns die Zahlen angucken, sind Krankheiten normal am Ende und es ist eigentlich unnormal immer gesund zu sein?
00:15:28: Also wenn wir jetzt mal Leute fragen, wie sind deine letzten zehn Jahre gelaufen, werden uns die wenigsten davon berichten, ja war alles normal, ich bin immer aus dem Bett rausgekommen, konnte immer lachen, konnte nicht immer fokussieren und lief alles sondern werden ganz viele Leute von körperlichen Themen berichten oder vom psychischen Themen.
00:15:42: Und naja, das ist eher genau das Thema ne?
00:15:45: Die klinische Psychologie oder auch Psychotherapie braucht schon ein Krankheitsbegriff, um zu verdeutlichen okay ab hier ist es im Prinzip nicht mehr gesund.
00:15:55: Jetzt können wir auch sagen dass zum Beispiel die Depression oder Burnout eine gesunde Reaktion auf ungesunde Umstände sind.
00:16:01: wer die nächste Perspektive haben die man reinbringt das man dies als Art Reinigungsprozess oder einfach gesundere Aktion von dem System als Hilfeschrei wahrnimmt das System wirklich sagt, ich kann nicht mehr.
00:16:13: Und dann zählt eigentlich die klinische Psychologie ... Ich sag so, vierzehn Tage ist ein Zeitraum?
00:16:17: Da kannst du dich beobachten!
00:16:19: Dann gibt es Symptome... Es gibt Hauptsymptome und Nebensymptome.
00:16:21: Das sind pessimistische Gedanken, sich nicht konzentrieren können, Antriebsstörungen, sozusagen jede Abweichung von der Normalität davor.
00:16:29: Das heißt entweder ganz viel essen oder ganz wenig essen.
00:16:33: Manchmal kommt auch so ein bisschen Drogen- oder Alkohol, wenn man's braucht dazu bei manchen Personen, die es darüber probieren zu kompensieren.
00:16:38: Oder auch das Gefühl die ganze Symptome, und dann wird eigentlich klassisch gezählt.
00:16:44: Und wenn du nicht drei der Hauptsymptome hast über vierzehn Tage sozusagen, dann würde die Diagnose sein ... je nachdem wie viele Symptome, Haupt- und Nebensymptome.
00:16:54: Leichte Depressivepisode, mittelschwere Depressive Episode oder schwere Depressive Episode.
00:17:00: Und das ist natürlich eine künstliche Trennung, die man so gar nicht darstellen kann.
00:17:02: Aber sie ist für die Diagnose und Schritte, die da eingeleitet werden.
00:17:06: Dann auch den Schweregrad relativ smart.
00:17:08: Es führt aber dazu ... zum Beispiel haben wir mir das gleiche wenn die Diagnose kommt und ich dann im Jahr zweitund zwölf bei meiner Familie zusammengebrochen bin dass es damit erst mal nicht besser wird.
00:17:24: Ach Gott sei Dank, dass Sie's sagen und wie schön ich einen Namen habe und die Prozesse starten kann.
00:17:30: Sonst ist ja auch ein Label.
00:17:31: Und das ist sozusagen auch ultra-wichtig zu differenzieren, dass diese Diagnose ... In der Behandlung hat viele Vorteile, weil dann ist logisch ... Dann wird der Katalog aufgeschlagen und gesagt, okay, mittelschere depressive Episode mit dem Symptom.
00:17:45: Da hilft das und das und damit starten wir die Behandlungspläne genau bei einer körperlichen Erkrankung.
00:17:50: Wenn eine Untersuchung gemacht wird und die Lunge funktioniert nicht richtig, dann ist klar was da passiert.
00:17:55: Aber trotzdem führt es relativ oft dazu, dass die Diagnose, Depression oder jede psychische Erkankungsdiagnose Anstörung Panikattacken
00:18:04: etc.,
00:18:04: wie was noch alles gibt.
00:18:06: Erst mal fühlt es so einem schocken Moment und so ... Scheiße.
00:18:10: Jetzt bin ich psychisch kranker geworden.
00:18:11: Das macht auch Angst, auf jeden Fall?
00:18:13: Ja, das macht Angst!
00:18:14: Und der erste Gedanke ist ganz oft so scheiße.
00:18:16: Ich hab jetzt versagt am Ende.
00:18:18: Ich bin schwach.
00:18:18: Ich habe was nicht hinbekommen.
00:18:21: Wie konnte es soweit kommen?
00:18:22: Das ist natürlich ... Mir auch wichtig zu sagen, bei einer körperlichen Erkrankung sind wir da schon viel weiter.
00:18:28: Wenn jemand sich am Ende ein Bein bricht, weil er so schnell gelaufen ist oder Fußball gespielt hat ... Weil du
00:18:34: siehst ja das, dass das Bein kaputt ist?
00:18:37: Genau!
00:18:37: Du siehst es beim Kaputt, aber wenn man's darstellt, jemand spielt Fußball und bricht sich im Bein, dann wird der wahrscheinlich nicht so scharm- und schuldbelastet sein, weil der sagt, ich hab Fußball gespilt.
00:18:48: Das kann beim Fußball spielen passieren, Kann's im Leben passieren, dass man psychisch krank wird?
00:18:55: Das ist manchmal so.
00:18:56: Da kommen Lebensthemen, Bedürfnisse hoch, Emotionen, Ansprüche, Ideale auf.
00:19:01: einmal kommt zu was wie Corona rein und dann wechselt irgendwas Heftiges.
00:19:04: Dann kann es sein, dass das Gehirn darauf reagiert und sagt ich kann nicht mehr oder je nachdem, es gibt ja auch ganz chronische psychische Erkrankungen.
00:19:13: da gibt es fast gar kein Auslöser sondern einfach eine Anfälligkeit und Vulnerabilität für dieses Thema dass man sich damit einfach dann beschäftigen darf, muss kann etc.
00:19:24: Das ist sozusagen um die Komplexität ein bisschen zu brechen bei dem Thema.
00:19:28: Muss man dabei unterscheiden zwischen Depressionen, die tatsächlich genetisch bedingt sind?
00:19:33: Also wenn sie auch teilweise weiter vererbt werden oder eine Generation überspringen und in Depressionen die sich im Laufe des Lebens entwickeln?
00:19:42: Auch das ist super schwierig weil es gibt keine Wahrheit am Ende dazu.
00:19:45: Also du kannst jetzt nicht, wirst wahrscheinlich zu zehn verschiedenen Psychiatriertarbeuten oder Psychiatern gehen können.
00:19:50: die würden wahrscheinlich mehrheitlich schon in dieselbe Richtung gehen.
00:19:52: aber keiner würde sich trauen zu sagen das ist nur Genetik oder es ist nur Glaubenssätze Erfahrung unterdrückte Gefühle Überlastung in der Arbeit ein total hohes Idealbild an dem man gescheitert ist.
00:20:06: Ja, das ist sozusagen ... Ich hab selber bei mir persönlich auch für nachgedacht und denk darauf viel drüber nach.
00:20:11: Aber irgendwann hab ich manchmal davon losgelöst, weil es fühlt am Ende zu nichts.
00:20:15: Ich geb mein Bestes!
00:20:15: Ich probier mich so gut aufzustellen wie ich kann.
00:20:18: Ich geb sozusagen alles rein, was ich weiß.
00:20:20: Was ich mach alles mit, was mir
00:20:22: hilft.".
00:20:23: Ja und am Ende wird's wahrscheinlich immer ein Mick sein.
00:20:25: Und das ist auch ultraspannend nicht nur bei psychischen Erkrankungen sondern auch bei Stress- und Stressbewertigung dass sich die Machtbereiche verschieben können.
00:20:35: Du kannst jetzt eine Sache haben, die liegt nicht in deinem Machtbereich.
00:20:39: Die musst du grad einfach mal aushalten.
00:20:40: da kannst du aktuell stand jetzt nichts ändern.
00:20:43: So jetzt kann es sein irgendwas verschiebt sich, du lernst etwas Neues Du hast eine Perspektive, du kannst was integrieren.
00:20:50: Du löst was auf!
00:20:51: Du beschäftigst dich mit deinen vielleicht Verletzungen aus der Kindheit oder tauscht dich mit einer anderen Person aus die was Ganzen raumfrei gibt.
00:20:58: am Ende und auf einmal wird der Machtbereich größer und du kannst vielleicht ein bisschen was verändern, zehnzehntzig Prozent, dreißig Prozent, fünfzig Prozent vielleicht irgendwann hundert Prozent am Ende?
00:21:07: Und dann kann es sein dass du stresst die nächsten Monate dass du total gut damit umgehen kannst.
00:21:11: Dann denkst du, krass ich kann alles kontrollieren in meinem Leben gefühlt und dann passiert irgendwas anderes eine Ressource wird weniger Du wirst für irgendetwas passieren vielleicht auch homonell weiß ja nicht.
00:21:20: irgendwas in der gesellschaft verändert sich was wir auch vielleicht manchmal gar nicht rausfinden aber irgendwann ist er macht bei euch wieder eingeschränkt obwohl du es eigentlich schon dachtest du hättest es drauf und das ist halt teilweise eine bittere Pille.
00:21:30: gerade wenn Leute sich mit Stressbewältigung beschäftigen und dann wirklich am Anfang bemerken Alter, ich kann so viel gestalten.
00:21:36: Ich kann so viele entscheiden.
00:21:37: Wenn ich in Proaktivität und Bewusstsein schalte, liegt doch mehr an meinem Machtbereich als ich am Ende dachte.
00:21:44: Bei Stress führt das teilweise zu einer Opfer der Umstände-Haltung, wo wir dann das Gefühl haben ... Alter!
00:21:49: Ich kann hier gar nichts mehr entscheiden.
00:21:50: Ich muss die Mahnung bezahlen, den Settleins gerecht werden oder einigermaßen einkaufen gehen, schlafen.
00:21:55: Dann passiert irgendwas mit den Kindern, dem Haustieren oder dem Partner.
00:21:57: Und dann reagiere ich wirklich auf mein Leben.
00:22:01: Und es ist eine Angewohnheit?
00:22:03: Gerade beim Thema Stress, dass die Leute ... wenn die in dem einen Extrem, das sie glauben, Sie können gar nichts gegen ihren Stress machen.
00:22:10: Sie können den nur aushalten mit Kompensation über Alkohol, Ernährung, Ablenkung, Social Media
00:22:17: etc.,
00:22:18: Pp unterdrücken, dass diese schmerzvollen Gefühle oder vielleicht auch die Unsicherheit und die Erschöpfung hochkommen, die können sich ablenken, ist ja unbewusst.
00:22:28: Und glauben dann, dass im anderen Extrem die Lösung liegt?
00:22:32: Das ist ja bei vielen Schutzstrategien, bei vielen Stressanteilen so.
00:22:37: Dass wir von dem einen extrem kommen und ich habe super viel Stress ... Ich glaube, ich kann dagegen nichts machen.
00:22:42: Und dann sehen wir auch gerade im deutschsprachigen Raum Persönlichkeitsentwicklung, Coaching ... Wo es darum geht, was kann ich verändern?
00:22:50: Irgendwann, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, Alter fuck!
00:22:52: Ich kann richtig viel verändern.
00:22:54: Dann gehen die Räume auf und dann merkst du so, ich kanne mich mit meinen Gedanken beschäftigen, mit meinem Gefühl beschäftigen , mit meiner Kommunikation beschäftigen .
00:22:59: Mit körperlichen Stressabbau beschäftigen.
00:23:01: Mit Akzeptanz, Meditationen, Kaltduschen.
00:23:05: Mit allem, was dazu gehört, was man für sich als Strategien lernen kann.
00:23:10: Krass, es gibt trotzdem noch was, was ich nicht beeinflussen kann.
00:23:13: Das kann sehr schmerzhaft sein.
00:23:14: Es wird dann so weit übertrieben am Ende, dass Leute vielleicht das zum neuen ... Weiß ich nicht?
00:23:21: Wenn man sich Ernährung und Sport anguckt, da gibt's ja Leute, die das in der Perfektion so übertieben betreiben, dass es fast gar keine Ressource mehr ist, sondern die ideal hinterherlaufen wahrscheinlich aus sozusagen der Angst vor dem Gegenteil.
00:23:34: Das ist eine kleine Regel im Stresscoaching, wenn ich das eine übertreibe Perfektion, immer stark sein wollen.
00:23:39: Immer beliebt sein wollen habe ich eigentlich Angst vor dem Gegenteil.
00:23:42: Ansonsten würde ich es gar nicht so übertreiben.
00:23:44: am Ende und das ist ganz spannend sich damit zu beschäftigen und dann zu merken zumindest mir hilft es dass die Wahrheit in der Mitte liegt.
00:23:50: wir dürfen schon ein pendeln lassen und auch merkendes Pendel darf auch hin und her gehen.
00:23:53: mal können wir mehr kontrollieren im Leben mal ein bisschen weniger Und uns dann auch so ein bisschen mit Demut einfach dem Leben hingeben und sagen, es werden Themen kommen.
00:24:02: Da werde ich überfordert sein, da werde ich wahrscheinlich auch gestresst sein.
00:24:05: Trotzdem probiere ich, da reinzugehen, wo ich wirklich was verändern kann?
00:24:08: Mit Mut, mit Verantwortung, mit Selbstfürsorge, mit Selbstliebe reinzugehn.
00:24:13: Und für mich trotzdem das Beste rauszuholen.
00:24:16: Die Punkte die ich aktuell nicht kontrollieren und nicht beeinflussen kann ... Ja, da können wir auch wütend gerne sein oder traurig sein in die Akzeptanz und die Annahme reingehen.
00:24:26: Und ... ja, sozusagen die beiden Welten so ein bisschen zusammenführen?
00:24:29: Aber ich glaub das ist genau das Schwierige dieses Auszuhalten, dass es da eben keine Lösung gibt.
00:24:34: Und vor allem dann auch mit Liebe und Mitgefühl auf sich selber gucken.
00:24:39: Das ist immer eine Schwierigkeit, was auch gelernt werden muss!
00:24:42: Mir fällt das schwer, sanft umzugehen.
00:24:44: Also ich merk dann Thema Sport beispielsweise, dass ich mich peitsche oder laufen gehe.
00:24:50: Ich steh früh um sechs auf und geh dann laufen.
00:24:53: Irgendwann sagt dann mein Körper, nee und ich witzigerweise weiß ich die Dinge.
00:24:57: Ich weiß, Marike sei gnädiger zu dir, sei nicht so hart zu dir.
00:25:01: Sei doch mal lieb zu dir!
00:25:02: Und ich peitsch mich dann trotzdem durch tatsächlich.
00:25:05: Was mich mal interessieren wird ist wie hat denn dein Umfeld reagiert auf deine Erschöpfung?
00:25:10: Auf die Depressionen also jetzt nicht das nähere Umfeld sondern auch das weitere.
00:25:14: Also wie hast du gemerkt wie war die Akzeptanz oder die Reaktion darauf?
00:25:18: Ja, mein Aktor ist Beispiel.
00:25:19: Ich hab jetzt Anfang Juni einen Post gemacht, dass ich die Drachmerkakademie verkleinere, weil ich sozusagen im April den ganzen Monat in der Psychiatrie war und habe dann zum ersten Mal eigentlich sehr öffentlichkeitswirksam auf Social Media oder auch bei uns im Newsletter das wirklich erzählt also Depressionen.
00:25:35: Habe ich schon jahrelang erzählt?
00:25:36: Weil ich finde es ist ehrlich am Ende als Stresscoach Der Erfahrung mit Depressionen hat das dazu zu sagen, um den Leuten auch den Druck zu nehmen.
00:25:44: Dass sie jetzt schlecht in Stressbewältigung sind oder versagt haben in ihrer Stresskompetenz wenn mal irgendwelche Krankheiten in Leben kommen.
00:25:52: aber zum Beispiel Psychiatrie habe ich noch nie erwähnt weil ich immer dachte es ist schon echt ein anderer Schnack am Ende und man dachte dann ja warum eigentlich?
00:25:57: Weil es halt einfach so ist die Realität dass man sozusagen wenn die Krankheit sehr schwer geht sich einfach da einem Krankenhaus behandeln lässt und nichts anderes.
00:26:04: Das war Unglaublich positiv, was da an Reaktionen gekommen ist von Kunden aus der Community.
00:26:10: Aus sozusagen ja Leuten die das jetzt noch nicht so wussten weil sie vielleicht eher zweite dritte Reihe sind in meinem Umfeld und eigentlich gar keine negative Reaktion, muss ich ganz ehrlich sagen.
00:26:20: Also keiner der mich irgendwie abgewertet hat oder darüber gelacht hat vielleicht privat und ich hab's nicht hinbekommen das mag alles sein es ist mir dann aber relativ egal eigentlich mittlerweile und wirklich so dass sich teilweise offen bei Kongen saßt und mir Nachrichten oder auch Audios die mir geschickt worden sind oder auch E-Mails oder Briefe teilweise und Geschenke durchgelesen habe.
00:26:38: und denn ihr habt geweint wie ein Schlosshund weil mich das so berührt hat und weil ich damit auch einen Thema geöffnet habe das einmal wirklich zu teilen wo viele Leute auch ihre eigenen Themen einordnen konnten.
00:26:50: Und ich merke das ja selber, wenn Leute da draußen ... Wo ich den Podcast-Hürde, wo ich vielleicht auch Workshops und Trainings besucht habe und wo ich sage, die ich idealisiere.
00:26:59: Wo ich denke, oh, ich wär so gern wie die Person!
00:27:01: Die scheint gar keine Probleme zu haben... Und die Person sagt auf einmal, ey, das sind meine Themen.
00:27:07: Das hab' ich entweder hatte in der Vergangenheit oder noch viel spannender.
00:27:11: Das hab' ich aktuell sogar.
00:27:12: Damit wird die Person zu einem Mensch und erlaubt mir dann eigentlich auch menschlich zu sein.
00:27:17: Und das ist ein sehr spannendes Thema... das sozusagen mit reinzubringen.
00:27:22: Und ich find es auch eigentlich sehr ... Natürlich ist es eine eigene Leidensgeschichte, und wenn ich's mir aussuchen könnte, würd' ich auch sagen, nee, du könnt dich gern verzichten auf die Erfahrung, aber so ist es nun halt mal!
00:27:31: Und nur dadurch hab ich ja meine Liebe für gesunde Stressbildung entdeckt.
00:27:34: Ansonsten wär ich ja niemals mit dreiundzwanzig losgegangen und hätte gesagt, joa, ich geb jetzt Stress-Seminare übrigens, hallo hier bin ich, sondern wär wahrscheinlich Unternehmensberater oder irgendwas geworden.
00:27:41: Wär vielleicht ganz geil gewesen, aber... So, ich habe dieses Thema halt irgendwie dann dadurch entdeckt über ne persönliche Leidendsgeschichte Jahr zu Jahr tiefer in Anführungszeichen, ohne dass ich mich damit beschäftige.
00:27:52: Weil man kann Stressbewertung sehr oberflächig teachen und kann über Zeitmanagement reden und über Kommunikation reden und Über E-Mail Management und über Plan der Zeit für die Selbe ein.
00:28:03: Das ist alles Gute und Schönes und alles geile Strategien an der Oberfläche.
00:28:07: aber wirklich... Und hier ist die Abgrenzung ganz spannend zwischen Therapie und Behandlung von psychisch starken Krankheiten oder im subklinischen Bereich jetzt im Stressfeld unterwegs zu sein, da hast du ja auch tiefe Themen dahinter.
00:28:18: Ängste, Erfahrungen, Unsicherheiten ... Und auch gewisse Stressanteile wo du dich fragen kannst wie sind die eigentlich?
00:28:24: Das haste er vorhin erzählt.
00:28:26: Warum sind diese so stark ausgeprägt?
00:28:27: warum denke ich muss perfekt sein?
00:28:29: Warum denke ich alle müssen mich immer mögen Die krasseste Übertreibung der Welt!
00:28:33: Warum denke Ich muss immer stark sein?
00:28:34: was bedeutet stärke überhaupt?
00:28:36: Wenn man dann sozusagen einmal tiefer geht dann ist es schon ganz spannend wenn man dann noch einmal das Thema Krankheiten mit reinnimmt.
00:28:43: Dann ist es auch ein Thema, wo eigentlich durch die Bank weg alle sagen, ja?
00:28:47: Das ist ein Thema in meinem Leben entweder körperlich oder psychischer Erkrankung und deswegen gehört es zum ganzheitlichen Ansatz.
00:28:53: und mein Ziel ist zu verfolgen einfach mit rein muss ich ehrlich sagen weil es wäre schade wenn man das ausspart weil da unglaubliche Potenziale am Ende liegt.
00:29:01: Auch generell ist mein Podcast so wichtig, da geht's nicht nur um Strategien.
00:29:06: So wie du es gesagt hast ... Wie ich am besten meinen Mailpostfach Manager und viele Termine am Tag habe damit das alles gesund ist.
00:29:13: Sondern ich will's halt einfach verstehen.
00:29:15: warum peitsche ich mich?
00:29:16: Warum bin ich so hart zu mir?
00:29:19: Obwohl ich mir meinen Körper grade sag, ich hab dann immer einen kleinen Gnome bei mir auf der Schulter, der sagt mach ruhiger!
00:29:26: Und warum ignoriere ich den?
00:29:28: Aktuelles ist gerade so bei uns.
00:29:30: Die finanzielle Situation ist wahnsinnig angespannt im Unternehmen.
00:29:33: Und mit dem Business Club gucken wir natürlich, wie es die Ausrichtung ist und finden wir spannende Leute usw.
00:29:40: Das legt sich bei mir natürlich darauf, dass meine Gedanken teilweise abdriften und ich dann nochmal überlege, okay kriegen wir das alles hin?
00:29:46: Schaffen wir das
00:29:46: usw.?
00:29:48: Ich habe es teilweise wirklich gehabt in den letzten Tagen, dass ich mir nicht zugestanden habe, Mittag zu essen so ... Nach dem Motto, ich hab es nicht verdient, jetzt hier eine Pause zu machen und dieses Wohlgefühl von einem gesättigten Gefühl wahrzunehmen.
00:30:06: Ich sehe das auch sehenden Auges tatsächlich.
00:30:08: Also, ich bin mir da auch darüber bewusst ... Und ich sag das ganz offen und ich sag dann auch Joel.
00:30:14: Damit mach ich's mir immer wieder bewusst.
00:30:16: Aber das ist mir aufgefallen.
00:30:18: Da möchte ich wissen, warum genau in so einer stressigen Situation?
00:30:23: Warum genau ... gönne ich mir dann nicht in meinem Körper diese Energie und diesen Kraftstoff, um im Prinzip weiter durchzuhalten.
00:30:29: Warum peitsche ich mich da noch mehr?
00:30:31: Wenn wir uns Stress mal angucken, ist unser Stresslevel ein Thermostat für Wichtigkeit.
00:30:36: Man kann, wenn man sich fragt, was sind meine Stressthemen, kriegt man genau raus.
00:30:39: Was ist mir bewusst oder auch unbewusst wichtig?
00:30:42: Das erst einmal als Baseline.
00:30:44: Jetzt reden wir über einen evolutionären Prozess, wo die Stressreaktion früher ultra-wichtig war ... Weil du sehr schnell am besten ohne Nachdenken auf eine Gefahr reagieren musstest.
00:30:58: Egal, ob jetzt in der Steinzeit oder im Mittelalter ... Heute gar nicht mehr so wichtig, weil so oft werde ich jetzt auch nicht von Löwen angegriffen oder von irgendwelchen Kreuzrittern.
00:31:06: War
00:31:06: doch mein Berlinkanzler von einem Löwen angegriffen werden?
00:31:08: Das stimmt ja!
00:31:09: Der dann doch vielleicht nur ein Wildschwein ist oder eine Katze wissen wir alle nicht... Aber genau, aber wir legen eigentlich in der sichersten Zeit die man sich vorstellen kann.
00:31:16: So es war noch nie.
00:31:17: eigentlich von den Umständen gesellschaftlich und von den sozialen Absicherungen, die wir hier im Deutschsprachigen oder in Deutschland haben, war's noch nie sicherer.
00:31:26: Jetzt muss man ja gucken was hat die Evolution sozusagen nach vorne gebracht und was ist eigentlich ausgestorben.
00:31:33: So alle Leute, die auf eine Gefahr hin eher übertrieben haben mit einer Stressreaktion also sehr schnell kämpfen konnten und sehr schnell flüchten konnten und lieber auch einmal mehr als zu wenig.
00:31:46: Also Stress funktioniert immer so das es ein Reiz egal ob intern oder extern.
00:31:49: dann hast du ne Wahrnehmung davon.
00:31:51: Du musst erstmal wahrnehmen Dann hast du eine Bewertung und wenn die Bewertungen sind das ist gefährlich geht sehr schnell am besten die Stressreaktion los.
00:31:59: und es ist jetzt nicht so, dass dann das Gehirn sagt okay warten wir mal ab.
00:32:03: Ist es überhaupt gefährlich?
00:32:04: Ist es ja eigentlich nur ein Schatten?
00:32:07: Sondern es wurde am Ende evolutionär dafür gesorgt, dass Menschen oder genetische Predispositionen am Ende, die eher übertrieben haben in ihrer Stressrektion überlebt Weil du musst dir mal das Gegenteil vorstellen, da war sozusagen ein Schatten hinter einem Stein und der Steinzeitmensch hat es wahrgenommen.
00:32:24: Hat es bewertet gesagt, es könnte gefährlich sein?
00:32:27: Na ja, wird schon nicht so gefährlich sind!
00:32:28: Das ist doch eine Pflanze am Ende.
00:32:30: Einmal einen Bewertungsfehler am Ende ist er ausgestorben, könnte seine Gene nicht mehr weitergegeben.
00:32:35: also evolutionär musst du drei Sachen machen.
00:32:37: einerseits musst du denn überleben verteidigen dann musst du dich fortpflanzen und du musst dich um die Kinder kümmern.
00:32:42: Wenn du das drei gut machen konntest, dann wurden deine genetischen Predisposition weitergegeben in die nächste Generation.
00:32:48: Das heißt über Generation zu Generation sind die entspannten und gelassen einfach ausgestorben weil sie konnten nicht so schnell auf eine Gefahr reagieren.
00:32:55: am Ende So jetzt können wir nicht innerhalb von ein paar Stunden, Tagen, Jahren unserem Gehirn beibringen.
00:33:05: Achtung!
00:33:05: Überlernen mal bitte alle Strategien die in den letzten Jahrtausenden wichtig waren für deine Ahnen und sozusagen damals sondern das ist einfach in uns einprogrammiert.
00:33:14: Das ist wirklich Stressreiz sofort unbewusster automatischer Prozess.
00:33:18: Stress ist immer schnell am Ende.
00:33:20: wer nicht schnell reagieren konnte sondern Achtsamkeit geprägt hat gesagt okay es ist ein Schatten.
00:33:25: Meine erste Bewertung ist, das könnte das sein oder ich probiere es mal gar nicht zu bewerten.
00:33:30: Ich habe einen Schatten wahrgenommen.
00:33:32: Was heißt das jetzt eigentlich?
00:33:33: Hat vielleicht die zwei Sekunden zu langen Achsamkeit geübt und ist einfach gestorben.
00:33:37: Und demzufolge ist diese schnelle Kampf- und Fluchtreaktion ganz normal.
00:33:41: Die ist uns genetisch einprogrammiert.
00:33:43: Jetzt können wir uns damit konfrontieren und können uns fragen was ist meine Bewertungen dahinter?
00:33:48: wenn wir die Bewertungsauflösen dann kann das System runter schalten.
00:33:53: Wir müssten eigentlich unserem Gehirn beibringen, welche Geschichte erzähle ich mir gerade?
00:33:57: Wir erzählen uns ja permanent Geschichten in unserem Kopf weil nichts im Leben hat nach eingebaute Bedeutung es ist ja alles erst mal da so.
00:34:03: jetzt bewerten wir und erzählen die Geschichte übers Leben über die Gesellschaft über andere Menschen über uns.
00:34:08: wenn wir an die geschichten rankommen und uns fragen Warum ist zum Beispiel jetzt eine finanziell angespannte Situation so unglaublich dramatisch?
00:34:17: Dann könnte man sich fragen, okay.
00:34:18: Weil ich will halt einfach nicht dass irgendwann gar kein Geld mehr da ist.
00:34:22: So alles klar.
00:34:22: dann könnte man den Stress fragen und warum?
00:34:25: es ist so gefährlich für dich?
00:34:26: ja weil ich dann glaube das andere Leute darüber schlecht reden Zum Beispiel.
00:34:30: Dann könnte man sich damit beschäftigen oder denken, dann sind Konsequenzen.
00:34:35: Was eigentlich so schlimm gerade an den Konsequenten?
00:34:37: Was ist das Problem hinter dem Problem?
00:34:38: und wenn wir damit arbeiten mit der Technik, kommen wir immer tiefer rein und merken irgendwann in den meisten Fällen.
00:34:46: es ist eine Einstellung die ich selber in mir entwickeln kann dass ich weiß selbst im Worst Worst Case und da spann'n jetzt mal Tod und krasser Erkrankungen Scheiße sind und wo man sagt Alter, da diese Lebensbedrohlichklammer ich mal aus.
00:35:01: Sondern unseren gesellschaftlichen Stress den wir haben mit neunzig Prozent unserer Gedanken.
00:35:05: Und wenn man sich dann fragt was ist das Problem hinter dem problem kommt man meistens zu dem ende dass es entweder darum geht Dass ich so nicht sein darf oder dass Ich glaube, dass andere Leute dann über mich lachen zum Beispiel.
00:35:21: Oder das irgendwie eine andere Angst, meistens steckt irgendeine Angst dahinter.
00:35:24: und wenn wir uns damit konfrontieren und sagen okay weil es ist auch eine beliebte Technik was ist Problem mit dem Problem?
00:35:30: Selbst wenn das Worst Case eintritt hängt mein Überleben nicht daran.
00:35:34: ich bin in Deutschland, hier in Frieden, im Demokratie, krankversichert, abgesichert.
00:35:39: Ich werde nicht in die Situation kommen, dass ich nichts zu trinken habe, nichts mehr zu essen habe.
00:35:43: Das können wir ausschließen am Ende.
00:35:47: Und das ist schon mal ganz spannend für unser Gehirn zu merken, weil in den Stressgedanken die wir uns machen an den Stressgeschichten sind es teilweise existenzielle Stressoren, die wir noch drin haben.
00:35:56: damit könnte man sich beschäftigen und dann am ende sozusagen unser gehören aus diesem überlebensmodus rausbringen und auch verstehen was ist gerade die stressreaktion?
00:36:04: bin ich eher im Kampf?
00:36:05: also glaube ich wenn nicht dass problem b kämpfe wird es besser und wenn ich kein Problem außen bekämpfen kann Dann dreht sich die energie und wir fangen auch um selber zu bekämen.
00:36:14: Weißt du, wie das gestern bei mir war?
00:36:15: Ich fragte dann schnell ... Wir haben zwei Möglichkeiten.
00:36:18: Wir fahren die Fixkosten runter oder aber wir machen den Schritt nach vorn und nehmen Geld auf und gucken, wie wir da rauskommen.
00:36:30: Was würdest du denn machen?
00:36:32: Und mein großes Bedürfnis gestern war ich möchte gerne der Vogelstrauß sein, der den Kopf in den Sand steckt.
00:36:38: Mhm.
00:36:39: Ich weiß nicht, ob das durch die ganzen Gespräche gekommen ist durch die Gespräche mit Therapeuten, mit Coaches einfach an diesen Punkt gekommen.
00:36:48: Dass ich mir dann auch gesagt habe genau wie du es gesagt hast, gucken welche Angst dahinter steckt.
00:36:52: und ich komm immer wieder zu dem Punkt, ich hab Angst vor der Veränderung was kommt?
00:36:57: muss man alles aufgeben, muss man mit dabei entlassen das Büro aufgeben?
00:37:02: was passiert dann?
00:37:03: Und diese schiere Angst vor einer Veränderungen von dem was ist da nicht mehr.
00:37:09: Das ist das was bei mir losgeht.
00:37:10: tatsächlich
00:37:12: Das ist auch ein ganz normaler Prozess, weil Veränderungen waren früher der sichere Tod.
00:37:16: Am Ende?
00:37:17: Auch in der Steinzeit oder Mittelalter, da konntest du nicht mal neu sagen ... Ach hier bin ich noch nicht lang gelaufen!
00:37:22: Hier gehe ich einfach mal lang, die Straße kenne ich noch gar nicht.
00:37:24: Kann sein dass du überfallen wirst oder dass da irgendwelche Mörder rumlaufen oder Ritter, die du nicht kennst.
00:37:30: Unser Gehirn liebt Sicherheit und hast Veränderung am Ende.
00:37:34: Auch das evolutionär total sinnvoll.
00:37:37: Und jetzt geht es eigentlich in der ersten Phase darum, sich das erst einmal alles zu erlauben Und nicht zu sagen, ich darf keine Angst haben.
00:37:44: Sondern im ersten Schritt zu sagen Ich darf Angst haben!
00:37:46: Es ist eine Phase die ist jetzt einfach unsicher und ich erlaube mir dieses Gefühl der Angst So was jetzt erstmal passiert.
00:37:52: dann fangen wir an das zu integrieren.
00:37:54: Dann sagen wir alles klar Die angst ist ein Teil von mir aber ich bin viel mehr als die angst.
00:38:00: Und dann gucken wir, welche anderen Anteile sind denn auch in uns?
00:38:03: Vielleicht ist ein kleiner Teil der es neugierig auf die Veränderung.
00:38:06: Ein kleiner Teil ist vielleicht so einen Kämpfer-Kämpferenanteil, der sagt alles klar und jetzt geht's los!
00:38:09: Ein anderer Anteil sagt vielleicht auch... Pass auf, das ist auch nur Geld am Ende.
00:38:14: Geld ist eh noch ein Konstrukt, das haben wir uns mal ausgedacht.
00:38:16: Früher haben sie mit Muscheln getauscht, jetzt ist da irgendwie Geld.
00:38:18: Das heißt ich sehe es vielleicht als Spiel Am Ende.
00:38:21: Und glaub nicht, die Story im Kapitalismus das Geld irgendwie über Lebensglück entscheidet oder wer ich bin oder wer Ich nicht bin oder über Erfolg oder Misserfolg kann mich damit beschäftigen.
00:38:33: und dann geht es Darum den Widerstand aufzulösen.
00:38:36: wenn jetzt sozusagen wenn du so beschreibst Kann sein dass ein widerstand gegen die angsten wieder stand ist gegen die Veränderungen wieder Stand ist auch erst mal vielleicht zu sagen okay scheiße Erst mal zu akzeptieren, dass die Situation jetzt so ist.
00:38:48: Das kann ja auch eine erste Reaktion sein, das darf nicht sein!
00:38:51: Und wenn wir damit schon mal anfangen und sagen, nee, es darf sein... ...das darf uns passieren?
00:38:56: Das ist auch total normal.
00:38:57: Selbst wenn's unnormal ist, es ist einfach so.
00:39:00: Und uns sozusagen erlauben mit allen Gefühlen und Bedürfnissen, die da hochkommen und uns auch erlaubt auf die Mittagspause zu verzichten, auch das darf sein!
00:39:07: Das ist jetzt einfach so.
00:39:09: Dann kommen wir an, in eine Weichheit reinzukommen und dann können wir sagen okay ich darf so sein die anderen dürfen so sein Ich darf das fühlen, ich darf das denken Und dann können we langsam aber sicher uns in so ne Haltung reinbringen wo wir sagen Okay alles klar Was kann ich denn jetzt alles machen um diese Situation zu verbessern?
00:39:26: Was könnten denn Strategien sein wenn man es erst mal aus diesem existenziellen Angststress rausgebracht haben?
00:39:32: Dann könnte man parallel dazu zum Beispiel gucken was tut mir gut Sport ins Kino gehen, den Babelfilm gucken und mal komplett in eine andere Welt abzudriften.
00:39:40: Weiß ich nicht die Lieblingsserie gucken.
00:39:42: vielleicht gibt's irgendeine Person mit der noch mal telefonieren kann wo man auch mal raus aus dem Kopf kommt.
00:39:46: das ist ja auch so am Ende wichtig dass manche Stressreaktion sehr viel zu gedanklichen Prozessen führen Und dann auch einfach zu gucken welchen personen kann ich mich mitteilen?
00:39:57: Am ende wo es einfach nur darum geht emotional validiert zu werden.
00:40:01: Das sorgt auch schon für viel Entspannung.
00:40:03: wenn jemand uns einfach sagt das kann ich verstehen Ich kann es total mitfüllen.
00:40:08: Auf einmal fühlen wir uns nicht mehr so alleine, können uns austauschen und dann kriegen wir langsam aber sicher vielleicht einen kleinen Anteil an uns der sozusagen vielleicht ein bisschen strategisch raufgucken kann, sodass wir immer weniger in diesen ängstlichen Prozessen drin sind.
00:40:21: die automatisch abspulen würde auch eigentlich wissen das ist nicht sinnvoll auf die Mittagspause zu verzichten Aber das darf jetzt halt so sein Und dann können wir uns sozusagen das immer mehr beibringen und vielleicht auch und dass es sozusagen die letzte Strategie die ich teilen würde eine Perspektive schaffen Weil im Stress fühlt es sich manchmal so an, als wenn wir im Treibsand wären.
00:40:39: Und dann sind wir immer ... Wenn ich einen Schritt nach vorne gehe, gehe ich tiefer in die Scheiße rein!
00:40:45: Also bewege ich mich gar nicht mehr.
00:40:46: Das ist ja auch eine logische Schutzstrategie vom Gehirn.
00:40:49: Und zu gucken wie kann ich mir ein Holzbrett hinlegen?
00:40:52: Was ist mein Holzbett?
00:40:53: In dem ich vielleicht sage okay alles klar, wir haben hier Tag X bis Tag Y ist die Phase der Analyse dass wir vielleicht erst mal jetzt eine Woche, zwei Wochen einfach analysieren.
00:41:04: Das ist die Phase des Abarbeitens.
00:41:06: Wir haben gerade so viele Projekte und können gar nicht strategisch arbeiten, dass wir eine Zeitphase definieren.
00:41:11: Wo wir sagen und uns dann rausziehen und gucken okay was kann ich machen damit die Qualitäten in dieser Phase haben will am Ende auch wahrscheinlicher werden?
00:41:21: Ich würde mich freuen wenn die nächsten drei Wochen voller Selbstfürsorge ablaufen.
00:41:25: Ist ja eine spannende Coachingfrage.
00:41:26: zum Beispiel Was bedeutet das denn?
00:41:28: Woran würde ich dann merken in drei Wochen, dass ich selbst für Sorge praktiziert habe.
00:41:31: Ja, ich merke es daran, daß ich dreißig Minuten snoose.
00:41:35: Daß ich mein Lieblingsessen abends mir bestelle!
00:41:37: Daß sich meine beste Freundin nochmal anrufe!
00:41:39: Das ich zwanzig Minuten Sport mache morgens!
00:41:41: Dass ich XYZ.
00:41:42: und dann zählt man das alles auf... Wie kriege ich das wahrscheinlich ja da rein?
00:41:46: Das ist jetzt auch nicht eins oder null, entweder voll Selbstversorgung.
00:41:49: Es geht darum zu verstehen, Eins ist immer größer als Null.
00:41:53: Zehn Minuten laufen ist besser als gar nichts.
00:41:54: Einmal Kniebeuge ist besser also gar nicht.
00:41:56: Ein Mal sich emotional validieren lassen.
00:41:58: fünf Minuten von der Person, der man nachsteht, ist besser halt gar nicht!
00:42:01: Dass man sozusagen diese schwarz-weißen Denken bricht was im Stressjahr auch kommt.
00:42:05: Da sagt er Stressjah... Entweder du kannst es jetzt lösen oder du machst gar nix.
00:42:09: Und da man's grad nicht lösen kann, macht man gar nix.
00:42:11: Das ist Resignation und es ist am Anfang auch ein total normales Gefühl am Ende.
00:42:16: Hier gibt's einen Unterschied zwischen Resignations-Akzeptanz.
00:42:19: Resignatonen ist scheiße!
00:42:21: Weil zu scheiße ist, mach ich hier gar nichts mehr und sabotier mich sogar noch selber.
00:42:25: Und Akzeptanz ist so wie es ist?
00:42:28: Ich nehme das jetzt an, dass darf mir passieren, das Leben darf so sein, ich darf so seien.
00:42:33: Und die Grundlage für den Veränderungsprozess.
00:42:36: Das muss ich erst mal sacknen lassen ... sofort um Münze auf unserer Situation und wie sie das anführt.
00:42:44: Ich denk drüber nach, aber das sind wirklich gute ... gute Anhaltspunkte.
00:42:50: Und ich spürte, dass da wirklich so Glaubenssätze mir im Weg stehen, eigene Ansprüche oder was andere denken könnten.
00:42:56: Das darf nicht sein, dass uns das passiert, dass mir das passiert.
00:42:59: Das muss alles perfekt laufen!
00:43:01: Das sehen ja alle anderen.
00:43:03: Die Präsenz- und die Öffentlichkeit haben wir mit unserem Podcast.
00:43:07: Definitiv.
00:43:08: Ich
00:43:08: will nur noch eine letzte Sache sagen, weil die ganz gut zu dem Anfangs-Thema auch passt nicht?
00:43:11: Ich habe gesagt unser Stresslevel ist ein Thermostat für Wichtigkeit.
00:43:14: Je wichtiger was es für uns, desto mehr Stress empfinden wir und irgendwann ist ja die Grenze überschritten wo der Stress positiv ist.
00:43:21: also da du höhst den Stress Leistung wird besser Begeisterung wird bessern läuft alles besser so im Leben.
00:43:28: dann sagen wir, okay wenn das jetzt so gerade geklappt hat ich hab den Stress erhöht und es wurde besser mache ich das ja so weiter bis es irgendwann nicht mehr funktioniert.
00:43:34: Also wir stimmen sozusagen unsere Gitarre ne?
00:43:37: Wenn wir sagen unser Stresslebe ist eine Seite in der Gitarren Dann wenn die Seite komplett lose rumliegt dann kommt kein Ton raus.
00:43:44: Das heißt wir fallen Angst zu drehen Erhöhen den Druck Der Ton wird besser.
00:43:48: Wir haben den Druck, der Ton wird Besser.
00:43:51: So stimmt jeder seine Gitarrer.
00:43:53: Und dann zu merken Okay alles klar Wir erhöhen den Druck indem wir die Wichtigkeit erhöhen bis hin zu existenzieller Wichtigkeit in existenziellen Ängsten.
00:44:00: Natürlich ist es wichtig.
00:44:02: und jetzt gibt's ein ganz spannendes Thema, nämlich haben Studien herausgefunden dass wir unsere eigene Wichtigkeit massiv überschätzen bedeutet die haben eine Person ein total hässliches T-Shirt angezogen Und haben sie sozusagen durch den Raum laufen lassen wo ganz viele Leute ins Obathezimmer Platz genommen haben und die Person musste da einmal durchlaufen.
00:44:21: So danach haben Sie die Person gefragt mit dem hässlichen T-shirt.
00:44:25: Was glaubst du denn?
00:44:25: wie viel Personen haben dich gesehen?
00:44:27: Weil dein T-Shirt war ja schon sehr hässlich.
00:44:28: Wie viele Personen haben das gesehen, dass du ein hässliches T-shirt anhattest?
00:44:31: Ja, safe, achtzig Prozent!
00:44:32: Die haben alle so geguckt ... Voll krass die eine Person hat sogar weggeguckt weil mein T-SHIRT so hässlig ist und es war im Durchschnitt haben die Personen gesagt, achtzig Prozent.
00:44:40: Die Forschenen haben dann die Leute gefragt in dem Raum wie viel von euch haben denn gesehen, daß die Person hässiges T- SHIRT anhatte?
00:44:45: Das waren vierzig Prozent.
00:44:47: Und dieses Delta zwischen dem, dass wir glauben, wie wichtig wir eigentlich sind Diese Überschätzung von unserer eigenen Wichtigkeit, in dem Abgleich wie wichtig wir wirklich sind kann ja zu so einer Art Kränkung fühlen.
00:45:00: Weil keiner will unwichtig sein und deswegen ist es ganz spannend darüber nachzudenken.
00:45:04: wenn ich jetzt zum Beispiel auch weil ich habe ja auch sozusagen gerade auch dieses Jahr mein Thema gehabt was ist jetzt eigentlich?
00:45:09: Was denken die anderen Leute dass sich die Drachmerkakademie verkleinere?
00:45:11: Was denkt eigentlich die Leute darum wenn ich eine Psychiatrie war wegen Depressionen glauben die Leute jetzt das ich dann kein guter Stresscoach mit bin am Ende?
00:45:18: Weil ich selber nicht hinkriege in Anführungszeichen Ich fand es
00:45:22: als starkes Zeichen großartig.
00:45:24: Ja, vielen Dank!
00:45:25: Man hat aber auch viel in der Arbeit und Überbindung gekostet.
00:45:28: Und sozusagen habe ich dann auch gemerkt okay alles klar egal was jetzt passiert ob ich etwas poste oder irgendwas mache und die Leute kriegen Info über mich egal ob privat oder beruflich.
00:45:38: Dann spielt das für die Leute die jetzt bei Social Media durchskollen vielleicht eine Minute noch Rolle.
00:45:43: da nehmen sie es vielleicht noch mit im größtmöglichen, reden die vielleicht noch eine Stunde drüber und dann kommt doch eh wieder die eigenen Themen.
00:45:50: Es ist ja für die anderen Leute genauso dass sie über sich selber nachdenken weil sie sozusagen diese erhöhte Wichtigkeit haben und dann zu merken krass das ist jetzt vielleicht fünf Minuten spiele ich da eine Rolle aber ich bin eigentlich voll unwichtig für die andere Person.
00:46:01: wir projizieren hier immer so viel auf der anderen leute also nennt es sich soziale Spiegeln, dass wir andere Leute beobachten um was über uns lernen.
00:46:08: am Ende und wenn man dazu positiver Bedeutungssoßigkeit switchen kann dass man wirklich sagt, ich nehme die Bedeutung raus.
00:46:15: Ich nehme die Ernsthaftigkeit aus dem Thema raus?
00:46:17: Das ist ja ein Spiel!
00:46:19: Und ich probiere die Wichtigkeit, für mich ein bisschen runterzuschrauben.
00:46:23: Damit meine ich nicht, dass wir sie komplett rausnehmen.
00:46:25: Weil dann würde nichts passieren und es ist für uns egal.
00:46:28: Sondern dass wir die einfach wie die Seite in der Gitarre probieren zu stimmen.
00:46:31: Dass wir sagen okay, ich hab so viel Stress mit dem Thema.
00:46:34: Welche Geschichte muss ich mir erzählen?
00:46:36: Dass das so extrem wichtig ist im Kopf.
00:46:38: Gibt es eine Geschichte, die vielleicht leichter ist oder spielerischer ist?
00:46:42: Die mir mehr erlaubt auch durch Krisen zu gehen, total menschlich zu sein.
00:46:47: Da geht's wieder um ... sich zu erlauben, unwichtiger zu sein für andere Personen oder sozusagen zu merken, vielleicht bin ich gar nicht so wichtig.
00:46:55: Weil die anderen Personen denken ja auch ... Die überschätzen ihre Wichtigkeit, so sind wir Menschen am Ende, dass wir mit dieser Wichtigkeiten unterwegs sind.
00:47:03: und das kann einerseits, wenn man es jetzt in das eine Extrem der Bedeutungslosigkeit, kann es richtig traurig sein, dass man merkt, scheiße, so bedeutend bin ich garnicht?
00:47:11: So bedeutent ist mein Unternehmen gar nicht für die anderen Leute.
00:47:14: Und dann kann aber auch total die Leichtigkeit entstehen, dass man sagt okay alles klar.
00:47:18: Wenn ich entscheiden kann welche Bedeutung ich den Themen verleihe was ist meine Geschichte, die den Stress auslöst?
00:47:23: Dann kann ich da unsere Geschichte finden, die mir Leichtigheit gibt, die mentale Freiheit gibt wo wir einfach sagen Wir geben jetzt unser bestes und wir gucken mal was dabei rauskommt.
00:47:32: So das ist ja genau auch im Leistungssport.
00:47:34: Das war eine sehr positive Sache, die ich mitgenommen habe Dass man teilweise ne Saison richtig hart trainiert und trotzdem verliert.
00:47:40: am Ende Die nächste Saison trainiert man wieder hart und gewinnt vielleicht Oder mal verliert noch mal.
00:47:45: Das kann dir halt keiner vorher sagen, ne?
00:47:47: Und das macht ja auch den Reiz des Lebens so ein bisschen aus, dass wir nicht wissen wie es läuft und es kann trotzdem sein, dass sie diese Traurigkeit und die Enttäuschung uns erlauben und damit Druck vom Kessel nehmen.
00:47:58: Dass wir dann einfach merken ... Ich hab jederzeit mein Bestes gegeben und kann da wirklich eine Haken dran machen.
00:48:03: Letzter Satz dazu hätte ich's besser gewusst, hätte ichs besser gemacht!
00:48:08: Dieser Satz gibt mir unglaublich für Freiheit weil im Nachhinein bin ich immer schlauer.
00:48:13: Die Lottozeichen vom letzten Mittwoch kann ich dir sagen, damit hätte ich gewonnen.
00:48:16: Aber die Lotto-Zeichen vom nächsten Mittwochen kann ich nicht sagen!
00:48:19: Es ist teilweise so komplex im Leben, was auf uns zustrudelt und sich mental aus der Schuld rauszunehmen.
00:48:24: Weil Schuld ist ja das stärkste Ding eigentlich, was uns stresst auch mit zu sagen, hätte ich es zum damaligen Zeitpunkt besser machen können?
00:48:32: Ich hätte es gemacht.
00:48:34: Und damit ... die Schuld in Verantwortung umzuwandeln.
00:48:39: Was ich instantly merke, ist ein Druck raus.
00:48:42: Also mich ... erschreckt das auch nicht der Gedanke, dass ich ne Minute nur in der Relevanz spiele und dann ist es weg.
00:48:51: Es nimmt den Druck raus!
00:48:52: Genau.
00:48:53: Und damit kannst du eigentlich nur gewinnen?
00:48:55: Ja ...
00:48:56: Ha, das weißt du, worauf ich's aufbaue?
00:48:58: Das werde ich mir in den ganzen LinkedIn-Posts.
00:49:00: Wo ich jedes Mal abwege, jedes einzelne Wortwege abmerre, kannste das jetzt so schreiben.
00:49:05: Ich sitze an einem LinkedIn Post teilweise, da darf man gar nicht sagen drei Stunden für was denn?
00:49:09: Dass es dann ... Tausend Leute lesen ja super Und dann haben Sie es vergessen innerhalb von einer Minute.
00:49:16: Weiß, sitzen Sie noch ihren Like drunter?
00:49:18: Ja ... Oh Gott!
00:49:20: Puh Leute also ich weiß nicht wie es euch geht aber ich für meinen Teil bin jetzt ziemlich durch.
00:49:26: Mir schwirrt der Kopf mit all den Informations- und Thema Stress und ja wo der eigentlich herkommt und auch hier wieder das schmerzhafte Learning dass die Ursache oftmals in uns selbst
00:49:38: ruht.
00:49:39: Ich würde sagen mich nicht und ich stresse jetzt euch nicht.
00:49:43: Und werde das Gespräch mit Jakob Drachenberg in einem Teil zwei weiterführen, denn wir haben jetzt fast sechzig Minuten zu diesem wirklich intensiven Thema gesprochen.
00:49:54: Ich finde es ist erst mal an der Zeit dass wir das alles sacken lassen, dass wir schauen wie es uns damit im Alltag geht.
00:50:02: Schaut doch einfach mal auch hin, wie fühlt ihr euch in eurem Tag?
00:50:05: An welchen Situationen kommt ihr immer wieder an einem Punkt wo ihr euch gestresst fühlt.
00:50:09: Wo ihr merkt euer Herzschlag beschleunigt sich.
00:50:12: Ihr spürt irgendwie einen Kribbeln.
00:50:14: Ihr werdet vielleicht in der Stimme ja angespannter.
00:50:18: Guckt doch da gerne einfach mal hin
00:50:19: und
00:50:20: vielleicht auch immer mit dem Blick darauf was sind denn eure eigenen Erwartungen?
00:50:23: Und stell dir diese Erwartung auch vielleicht an alle anderen.
00:50:27: Und
00:50:28: in diesem Sinne, ich freue mich auf einen Teil zwei mit Jakob Trachenberg.
00:50:32: In diesem Teil zwei werden wir auch erneut ganz tief in dieses Thema Stress eintauchen und vor allem gucken wir uns an was ist denn eigentlich Stresskompetenz?
00:50:41: Wie kann ich denn lernen mit Stress umzugehen?
00:50:44: Kann nicht das überhaupt lernen!
00:50:45: Und was bedeutet dann eigentlich Resilienz?
00:50:48: und wo liegt denn der Unterschied zwischen Stress Kompetenz und Resilience?
00:50:52: In diesem Sinne ihr Lieben, ich wünsche euch alles Liebe.
00:50:55: Lasst euch nicht stressen und gehst zum nächsten Mal eure Marike!
00:51:12: Das war und jetzt der Podcast mit Marike Katschmarit.
00:51:16: Schön dass du dabei bist.
00:51:17: Wenn du auch die nächsten Folgen nicht verpassen möchtest dann abonniere meinen Podcast und jetzt und aktiviere die Glocke.
00:51:23: so bleibst du definitiv auf dem Laufenden.
00:51:26: Besuch mich gerne auf meiner Website www.undjetztpunkte.de.
00:51:30: Dort kannst du dich auch an meine Newsletter eintragen und erhältst regelmäßig spannende News- und Behind the Scene Einblicke zum Podcast.
00:51:37: Wenn du Fragen oder Anmerkungen zu uns jetzt hast, dann kannst du mir gerne eine E-Mail schreiben an halloetundjetztpunkt.de.
00:51:44: Und bis bald!
00:51:46: Deine Reiche.
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