Fake Guilt: Schuldgefühle und schlechtes Gewissen erfolgreich loslassen

Shownotes

Schuldgefühle! Sie sind, mal mehr mal weniger, unser stetiger Begleiter im Alltag. Und auch wenn sie als inneres Warnsystem und einer Form der sozialen Emotion ihre Daseinsberechtigung haben, können sie uns ziemlich belasten, Energie rauben und uns das Leben schwer machen.

In dieser Folge spreche ich mit Mentaltrainerin Selina Furter von HappyWorkingMom über Schuldgefühle, wie sie uns als gesellschaftliches Phänomen auf dem Silbertablett serviert werden und wer besonders "anfällig" ist sich mit ihnen herum schlagen zu dürfen. Wir schauen genauer hin, warum es wichtig ist, unsere Schuldgefühle durch Selbstreflexion anzuerkennen und wie wir sie loslassen können. Dabei teilt Selina praktische Tipps zum Umgang und wie wir das nagende Gefühl von Schuld im Alltag nachhaltig im Griff behalten.

UND JETZT? Viel Spaß beim Hören! :-) Deine Mareike


||||| PERSONEN |||||

🙋🏻‍♀️ Mareike Kaczmarek, Gründerin von UND JETZT?

👤 Selina Furter, Coachin, Mentaltrainerin und Gründerin von HappyWorkingMom


||||| KAPITEL |||||

(00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema

(06:22) Jobverlust im Mutterschutz, UND JETZT?

(17:32) Klassische Herausforderungen, denen Frauen gegenüber stehen

(26:06) Wie sich Schuldgefühle definieren lassen

(34:36) Haben Schuldgefühle auch eine positive Wirkung?

(38:03) Wie gehe ich mit Schuldgefühlen um?

(49:14) Schuldgefühle erfolgreich loswerden

(60:55) Praktische Tipps für Frauen um ihre Wünsche umzusetzen


||||| UND JETZT |||||

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👥 Ich bemühe mich um die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache. In Fällen, in denen dies nicht gelingt, gelten sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter.

Transkript anzeigen

00:00:01: Und jetzt der Podcast mit Mareke Katschmarek.

00:00:15: Angebrachte Schuldgefühle sind praktisch die Gefühle, die man hat wenn man gegen ein Gesetz verstoßen hat, gegen eine gesellschaftliche Regel also etwas was sozusagen allgemein gültig ist.

00:00:28: also wenn du mit hundertreißig durch die Ortschaft bret hast solltest du schlechtes Gewissen beziehungsweise Schuldgefühl haben.

00:00:35: Also das ist nicht in Ordnung.

00:00:36: oder wenn du was geklaut hast.

00:00:38: Und dann gibt es diese unangebrachten Schuldgefühle und die basieren auf allen möglichen Regeln, die nur du kennst.

00:00:46: Die sind super individuell zum Beispiel wenn du rauchst oder so was.

00:00:52: Oder wenn nur jeden Abend, keine Ahnung, ein Kopf voll Schokolade ist oder so was.

00:00:56: Dann sind es ja auch Dinge wo dann vielleicht sich da einen gewissen Mädchen sagt, meint ihr das ist so gut?

00:01:04: Und dann hat es auch eine Warnfunktion sozusagen.

00:01:06: also es gibt nicht nur schlechte Schuldgefühle sondern es gibt auch Schuldgefüle die durchaus nützlich sind.

00:01:12: Ich glaube nicht dass man sich komplett befreien kann von Schuldgefühl.

00:01:16: Also ich glaube dass man sehr viel tun kann, um die zu mindern und beziehungsweise situationsabhängig sicherlich abzuschaffen, sage ich jetzt mal.

00:01:25: Aber ich glaube nicht dass man komplett ohne Schuldgefühle durch sie leben gehen

00:01:28: kann.".

00:01:32: Und jetzt der Podcast mit Marije Katschmarek!

00:01:35: Ich freue mich sehr das ich heute die liebe Selina Futterwell mir habe von Happy Working Mom und Selina ist tatsächlich meine Zweite, erfolgreiche Kalterquise.

00:01:47: Ich weiß gar nicht ob dir das bewusst ist dass ich tatsächlich ja normalerweise die Leute nicht ohne weiteres anspreche weil ich mir das gar nicht traue weil ich mich immer denke wie kann ich denn die leute davon überzeugen zu mir in den podcast zu kommen?

00:01:58: Mich kennt man ja noch gar nicht so richtig und freue mich sehr dass du gleich von Anfang an dabei warst.

00:02:03: herzlich willkommen!

00:02:04: Ja vielen dank für die Einladung.

00:02:06: Ich freu mich sehr, dass sich da bei sein darf.

00:02:07: also ich finde es war eine nette Anfrage.

00:02:10: warum soll ich da nein sagen?

00:02:13: naja das sind dann so diese Ja, diese leise innere Stimme.

00:02:18: Marike, das ist ja jetzt nicht so wichtig was du hier zu erzählen hast.

00:02:21: Es ist eine Unternehmerin die im Übrigen auch selber einen erfolgreichen Podcast hat und der auch schon ... Ich glaube, du hast schon das Zehnfache an Folgen.

00:02:28: Ach, das reicht gar nicht in Vergleich zu mir!

00:02:31: Und natürlich kommen da bei mir so diese Selbstzweifel... ach Gott mir eigentlich, wenn ich sie jetzt frage und Was habe ich denn da schon Kos entgegenzustellen tatsächlich?

00:02:41: Aber sie ist ja Mut wird immer belohnt.

00:02:44: Der freut mich, das heißt ich werde auch weiterhin wenn ich jemanden sehr spannend finde auf denjenigen zugehen.

00:02:49: Ja aber magst du dich denn mal vorstellen wer?

00:02:51: Du bist und was du eigentlich machst?

00:02:53: Ja sehr gerne!

00:02:54: Ich bin Selina genau und ich bin Coach und Mentorin für berufstätige Mütter.

00:02:59: und jetzt ist die Frage wirst du die kurze oder die lange Geschichte?

00:03:04: Tatsächlich würde ich gerne die lange Geschichte hören, weil ich nämlich ... Das hatte ich auch in meiner Nachricht an dich geschrieben.

00:03:09: Als ich auf deiner Website gelesen habe den About You Text hat mich das unglaublich berührt.

00:03:14: Ich hatte tatsächlich so ein bisschen Tränen in den Augen, weil mich das wahnsinnig angesprochen hat und von daher bittet die lange Version.

00:03:23: Sehr gerne.

00:03:24: Mach' ich gerne!

00:03:24: Genau alles begann damit, dass ich schwanger war.

00:03:29: Es war

00:03:30: einmal die Geschichte, genau.

00:03:32: Ich war damals in einer sehr exponierten Führungsposition und hab meinen Job sehr gemocht, war Personalleiterin.

00:03:41: Und ja, wurde dann schwanger.

00:03:45: Und hab so gedacht auch ... Könnte mich jetzt beruflich behindern?

00:03:50: Wird es aber nicht, weil meine Einstellung dazu sehr positiv ist.

00:03:53: Und ich wollte immer eine berufstätige Mutter sein, wenn ich denn Mutter werde Genau, hab dann soweit alles vorbereitet.

00:04:01: Für die Elternzeit hatte auch gar nicht vor langen Elternzeit zu gehen, sondern das mit meinem Partner tatsächlich auch zu teilen.

00:04:07: Genau und hatte eine Interimslösung sozusagen für die Zeit ... Ja, da bin ich in den Mutterschutz gegangen, war alles tippi-toppi.

00:04:15: Und kurz bevor das Kind geboren wurde bekam ich dann tatsächlich die Nachricht von meinem Arbeitgeber, dass sie die Stelle nachbesetzen würden jetzt sofort und unbefristet.

00:04:26: Dann dachte ich so... Okay, das war jetzt nicht abgesprochen.

00:04:31: Das war auch nicht mein Plan und ich war geschockt.

00:04:34: So wollen wir es so sagen?

00:04:37: Ich hatte noch nicht mal das Kind und war dann irgendwie so Gott was mache ich denn jetzt?

00:04:41: Weil ich war nun auch bei uns zu Hause eben die Hauptverdienerin.

00:04:45: Dann kommt das Kind, ist man ja auch, ich sag mal sowas so finanzielle Belange betrifft doch nochmal ein bisschen vorsichtiger.

00:04:54: Und dann wusste ich auch gar nicht, wie das so wird.

00:04:55: Wie man sich so fühlt als Mutter und so.

00:04:58: Aber

00:04:58: wie konnte der Arbeitgeber machen?

00:05:00: Er hat es einfach gemacht.

00:05:01: Theoretisch geht's nicht.

00:05:02: Rechtlich gesehen ist das nicht zulässig.

00:05:05: Aber natürlich schafft er damit Tatsachen mit denen ich ja letztendlich irgendwie umgehen muss.

00:05:10: Das passiert ja auch vielen Müttern.

00:05:12: Ich hab mich im Nachkrank jetzt ganz viel damit beschäftigt.

00:05:15: Und tatsächlich werden über siebzig Prozent der Mütter ... auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert.

00:05:22: Eine Kündigung ist natürlich extrem, aber es gibt ganz viele andere Möglichkeiten, Mütter auf den Arbeitsmarkt zu diskriminieren und das ist halt schade genau.

00:05:32: Und dann war das für mich eben als ich das wusste eine schwierige Sache.

00:05:36: Ich war mental ziemlich am Boden und ja wusste auch gar nicht wie ich damit richtig umgehen soll.

00:05:42: Ich bin aber auch jemand, ich stecke jetzt nicht so den Kopf in den Sand.

00:05:45: also mir ging es zwar nicht gut aber ich dachte okay ich muss irgendwas tun und so habe ich relativ schnell angefangen mich zu bewerben und versucht mich in meine Business Anzüge wieder rein zu quetschen.

00:05:56: Ich hab eine Schwangerschaft ordentlich zugelegt.

00:05:58: das war eine Herausforderung!

00:06:01: Aber das klingt jetzt so lustig, aber für mich war es damals wirklich ... Ich hab mich geschämt einfach.

00:06:06: Also ich habe mich gar nicht wohl gefühlt erst mal mit dieser ganzen Situation als Neumama auch.

00:06:12: Dieser Schlafmangel hat mich kaputt gemacht und dann eben zu gucken okay wie kriege ich denn jetzt das wieder hin?

00:06:18: Dass ich beruflich auf die Füße komme?

00:06:20: also für mich waren das wirklich so Katastrophe!

00:06:23: Ist das auch ein Gefühl von dass man sich minderwertig fühlt?

00:06:27: Also, wenn man ist nicht gemocht und gewollt.

00:06:30: Man schämt sich dann auch, obwohl man für sicher weiß, man ist gut?

00:06:35: Ja,

00:06:35: bei mir war ganz viel Scham dabei.

00:06:37: Und dieses Schämen ging so weit, dass ich mit meinem Lebenslauf Kind- und Familienstand gar nicht erwähnt habe, weil ich dachte ... Okay, wenn das der Grund ist, warum ich rausgeflogen bin, könnte das sein, dass es bei anderen Arbeitgebern ebenfalls ein Grund sein könnte mich nicht zu Vorstellungsgesprächen einzuladen.

00:06:57: Weil die dann sehen okay da ist ein Kind und in einem Alter damals war ich ja im Alter wo sie noch ein zweites Kind vielleicht bekommen könnte.

00:07:08: Das waren so meine Gedanken tatsächlich weil ich das auch als Personalleiterin viele Jahre lang mitbekommen habe wie Führungskräfte über Frauen und Mütter insbesondere denken.

00:07:17: Also, ich wusste das schon irgendwie.

00:07:19: Aber ich hab's eben nicht so richtig auf mich bezogen, weil ich ja nicht in der Situation war.

00:07:23: und dann war ich in der Situation ... Ja!

00:07:25: Und hab so gedacht okay...

00:07:27: In deiner Arbeit als Personalerin hattest du da ähnliche Situationen?

00:07:30: Dass du mal wenn jemand dann irgendwie beispielsweise neu angefangen hat bei euch und ist dann relativ schnell schwanger geworden oder hattet ihr das so ähnlichen Themen auch?

00:07:39: also wie bist du damit umgegangen?

00:07:40: Klar, also ich meine Mutterschaft ist Teil des Lebens.

00:07:43: Und deswegen gab's das und ich hab das mitbekommen wenn zum Beispiel wie gesagt Führungskräfte irgendwie Bewerbungen ausgehändig bekommen haben mit der Bitte mal zu gucken ob die Qualifikationen dann passt?

00:07:54: Und die dann eben so abfällige Bemerkungen gemacht haben Wenn eben Kinder z.B.

00:07:58: im Lebenslauf standen oder ja aufgrund des Alters der Frau.

00:08:02: einfach weil ich meine Auf dem Arbeitsmarkt gibt es für Frauen nur drei Zustände du bist zu jung Du bist zu fruchtbar oder du hast Kinder So Oder vielleicht noch ein Viertel, du bist zu alt.

00:08:12: Das gibt's ja dann auch irgendwann.

00:08:15: Auch das wird uns irgendwann betreffen?

00:08:16: Genau und deswegen hab ich das schon mitbekommen.

00:08:18: Ich habe das aber wie gesagt gar nicht so auf mich bezogen ... Ich hab dazu Position natürlich im Unternehmen bezogen.

00:08:25: Aber ich hab das nicht darauf bezogen, dass mich das mal betreffend könnte.

00:08:29: Das war gar nicht in meinem Denken irgendwie drin.

00:08:33: Na ja, und dann hat es mich betroffen und dann fiel ich natürlich trotzdem aus allen Wolken.

00:08:37: Das

00:08:41: muss wie eine kalte Dusche gewesen sein.

00:08:43: Hattest du deinen Vorgesetzten darauf angesprochen, dass das ein absolutes No-Go ist?

00:08:48: Ja klar!

00:08:49: Also derjenige, der direkt mir vorgesetzt war meinte es wäre eine Gruppenentscheidung gewesen also praktisch aus dem CEO Level sozusagen und ich war ja in einem Betrieb dieser Firma und es war eine Kette Und von daher meinte er, das wäre eben von weiter oben entschieden worden.

00:09:10: Es hätte jetzt nicht unbedingt was mit mir zu tun, sondern tatsächlich eine politische Sache.

00:09:14: Da hat man einfach die Chance gesehen ... Die Frau ist weg, da können wir jemanden hinsetzen und hat das auch getan.

00:09:22: Wenn man mich loswehren wollte, hätte man das ja vorher sehr bequem machen können!

00:09:27: Genau.

00:09:27: Das war

00:09:27: auch nicht zulässig.

00:09:28: aber auch das geht ja, aber zu warten bis jemand schwanger ist um dann im Mutterschutz das noch zu machen finde ich schon Ja, schon ordentlich.

00:09:38: Aber das war wahrscheinlich Zufall, dass du da in dem Moment schwanger warst oder?

00:09:41: Also die werden nicht gewartet haben.

00:09:42: bist du schwanger bist sondern ...

00:09:44: Nee nein, das war sozusagen eine Gelegenheit sozusagen oder keine Ahnung was man da denkt ich weiß es nicht.

00:09:52: Okay das heißt also du hast dann angefangen dich neu zu bewerben und kann mir das sehr gut vorstellen.

00:09:56: wenn du dann anfängst dich wieder an deine alten Klamotten zu zwingen fühlst sich einfach körperlich auch noch gar nicht wohl.

00:10:01: Ja, und auch von deiner Psyche her ... Ich meine, du bist ja dann noch voll Hormone.

00:10:06: Das

00:10:07: kommt mal hinzu!

00:10:08: Und der Schlafmangel?

00:10:10: Und man möchte gerne von der Stelle kommen und irgendwie ... Wie ging's da weiter?

00:10:16: Wie du schon sagst, die Voraussetzungen, die ich mitgebracht habe in dem Moment auf mentaler Ebene war nicht besonders gut.

00:10:22: Und das hab' ich natürlich gemerkt, also in den Vorstellungsgesprächen

00:10:26: usw.,

00:10:27: dass sich da nicht so gut ...

00:10:29: performt

00:10:29: habe, sage ich jetzt mal.

00:10:31: Und ich hatte halt immer auch irgendwie die ganze Zeit das Gefühl, ich müsste was verstecken weil ich ja eben meinen Familien stand und sowas alles nicht erwähnt habe und ich dachte okay ich sag's lieber nicht, ich sag es lieber nicht.

00:10:41: und was ich noch dazu sagen wollte ist dass Es tatsächlich so ist, dass Frauen sich mit Kindern ein Drittel mehr bewerben müssen, um auf die gleiche Anzahl von Vorstellungsbesprechen zu kommen wie Männer.

00:10:53: Ob mit oder ohne Kinder.

00:10:54: Das spielt bei Männern überhaupt gar keine Rolle.

00:10:56: Oder eben auch Frauen ohne Kinder und das ist schon krass ... Also ich hab das damals nicht gewusst.

00:11:02: Ich habe es aber gespürt irgendwie so ja naja Und dann bin ich eben zu verschiedenen vorstellungsgesprächen gedackelt war da nicht besonders erfolgreich Und hab dann irgendwie gedacht, weil es mir eben nicht so gut ging.

00:11:13: Ich müsste vielleicht irgendwas für mich tun und habe dann eine Coaching-Ausbildung angefangen und ich hab das für mich gemacht um mir selber zu helfen aber auch weil ich ja eben auch Personalerin war und dachte okay das kommt mir auch zugute in meiner beruflichen Entwicklung.

00:11:28: und dann habe ich das gemacht genau.

00:11:30: und dann hatte ich dann ein paar Monate später als wie ich war gar nicht so lange raus tatsächlich auch einen neuen Job.

00:11:37: Ja, viele Jahre gearbeitet als Personalleiterin auch wieder in Vollzeit und so weiter.

00:11:42: Das hat supergut geklappt!

00:11:43: Also ich konnte mir selber auch beweisen, dass das funktioniert ... Als Vollzeitberufstätige Mutter berufliche Erfüllung eben zu empfinden ja.

00:11:52: Deiner Arbeitgeber war da verständnisvoll sozusagen?

00:11:54: Nee, ich brauch dir keinen Verständnis.

00:11:56: Ich hab mein Job gemacht.

00:11:57: also wofür brauche ich da Verständnissen?

00:11:58: Naja

00:11:59: es ist dann doch wenn du sagst, du hast immer das Gefühl gehabt, du müsstest dann verheimlichen, dass du ein Kind hast um dazu gefallen und nicht aussortiert zu werden, schien ja dann dem Arbeitgeber offensichtlich wascht zu sein.

00:12:11: Der wollte nur dich und eine Fähigkeiten im Prinzip

00:12:13: haben.".

00:12:14: So gesehen, ja!

00:12:15: Und es war tatsächlich ne Firma, wo ein Ninzig Prozent Frauenanteil war.

00:12:19: Das ist doch jetzt nicht so ne Riesenüberraschung.

00:12:22: Was?

00:12:22: Sie ist Frau UND hat

00:12:23: Kinder?!

00:12:24: Nein das geht gar nicht!

00:12:26: Nein, das war wahrscheinlich so... Ja erzähl mir was Neues, das kennen wir hier.

00:12:32: Also war das dann auch wie ... Einheit, dass jeder im Prinzip die andere dann verstanden hat.

00:12:37: Weil sie irgendwie alle mehr oder weniger im selben Boot saßen?

00:12:40: Oder gab es da auch Unstimmigkeiten?

00:12:44: Dass du da jetzt Vollzeit gehst, das kann ich ja nicht verstehen.

00:12:46: Den Kind ist da gerade ein knappes Jahr alt oder so.

00:12:49: Gab's da so böses Blut?

00:12:51: Nee, gar nicht.

00:12:52: Aber ich glaube das liegt auch tatsächlich daran wie man selbst damit umgeht.

00:12:56: also ich habe mir darüber nie Gedanken gemacht.

00:13:00: was könnte alles passieren wenn ich arbeiten gehe mit dem Kind ob es krank werden könnte oder sowas.

00:13:06: Ich bin da ich sage mal sehr resilient und Gehört zum Beispiel auch nicht zu den Mamas die sich jede Krankheitswarnung in der Kita durchlesen oder so was.

00:13:15: weil ich so denke muss ich das jetzt wissen Ja, nee und weißt du so.

00:13:20: Und das Kind zu beobachten nach dem Motto hat es jetzt gehustet.

00:13:25: Nein ich glaube... Das liegt daran auch wie man damit umgeht und ob man das so sehr groß macht in seinem Kopf weil ich wollte ja arbeiten und ich wollte da meine Ziele erreichen und was beitragen usw.. Und gleichzeitig natürlich auch Mama sein, aber ich wollte das jetzt nicht ... Ich weiß auch nicht.

00:13:44: Mich da so klein machen und sagen ja, jetzt bin ich halt nur die Mama und ich weiß ja nicht ob es jetzt so gewünscht ist was sich da jetzt macht.

00:13:52: Ja, ich glaub bringe vielleicht eine ganz gute Voraussetzung mit.

00:13:55: Ist das in deiner Familie so vorgelebt tatsächlich?

00:13:58: Dass nach der Geburt die Kinder dann oder dass man an Arbeiten geht wieder?

00:14:02: Mhm, ja auf jeden Fall!

00:14:04: Ich bin ja im Ostteil von Berlin groß geworden.

00:14:07: Von daher kenne ich das natürlich sehr gut, dass alle weiblichen Verwandten schon auch arbeiten gegangen sind.

00:14:14: Und ich kenn dieses Konzept Hausfrau eigentlich wirklich gar nicht.

00:14:19: Mein Mann ist da ganz anders aufgestellt.

00:14:21: Der kommt ja aus der Schweiz und seine Mama ... Also er hat noch zwei Brüder war, glaubt, zwanzig Jahre lang zu Hause, ne?

00:14:28: Da treffen Welten aufeinander!

00:14:29: Dann

00:14:30: sind die Kinder raus dem gröbsten raus.

00:14:31: Grad so!

00:14:33: Grat so.

00:14:34: Da könnt ihr die Freundinnen übernehmen?

00:14:36: Ja, genau.

00:14:39: Ach krass, okay.

00:14:40: Für mich stand nie zur Debatte zu Hause zu bleiben.

00:14:43: Es war dann eher immer gehe ich Vollzeit zurück und schaffe das halt auch irgendwie.

00:14:48: Das war dann mal mein Gedanke.

00:14:50: Wie ging denn dein Weg weiter?

00:14:51: Also wie bist du bei Happy Working Mom gelandet?

00:14:54: Ja

00:14:55: also wie gesagt ich war in einer Firma wo es ganz viele Frauen gab und dementsprechend waren diese Themen Mutterschaft alles was damit zusammenhängt sehr präsent Und ich hatte ja, wie gesagt diese Coaching-Ausbildung auch schon vorher gemacht.

00:15:08: Nebenberuflich dann zu Ende gemacht und konnte dann eben sozusagen an der Quelle sitzen mit ganz vielen Frauen darüber sprechen was die eben so Herausforderungen hatten usw.

00:15:20: Das hat mich schon irgendwie auch berührt, wie manche Frauen da auch an ihre Grenzen gestoßen sind oder gestoßen wurden.

00:15:27: Es ist nicht nur immer der Arbeitgeber, der da gegebenenfalls ... stört sage ich jetzt mal, sondern eben ganz viele gesellschaftliche Rahmenbedingungen die auch schwierig sind.

00:15:37: Genau und ja irgendwann hat sich mir so ein bisschen auch die Sinnfrage gestellt.

00:15:42: und tatsächlich kam auch irgendwann der Punkt wo ich diese Geschichte meiner eigenen Kündigung erst verarbeitet habe.

00:15:50: weil ganz am Anfang hab ich mich wie gesagt ich habe mich geschämt Ich habe das immer so weggedrückt und ich vorhabe drüber weggelächelt weil ich so dachte ja das kannst du nicht darüber irgendwie verbittert sein oder sowas.

00:16:00: Das ist halt passiert irgendwie und ich hab immer gedacht, okay, ich muss das irgendwie fröhlich verarbeitet

00:16:06: haben.".

00:16:07: Und mir war gar nicht so richtig bewusst was es eigentlich wirklich für ein Unrecht sozusagen auch war.

00:16:12: Dann habe ich irgendwann mal mit jemandem darüber gesprochen und die sagte, Was?

00:16:17: Nicht dein Ernst!

00:16:18: Wirklich.

00:16:19: Und da ist mir mal so erst bewusst geworden, dass es echt krass was mir da passiert ist und da fing so auch so erstmal an diese Gefühle auch so frei zu werden das ich eben dann auch sauer war und wütend auch und wirklich erst auf emotionaler Ebene angefangen habe zu verarbeiten.

00:16:35: und das hat mich glaube ich so diesen Antrieb auch dann gegeben zu sagen Ich möchte etwas tun.

00:16:40: Ich möchte Frauen helfen, die vielleicht vor ähnlichen Herausforderungen stehen, die wirklich Bock haben darauf beruflich erfolgreich zu sein und trotzdem eben ihre Mutterrolle ausüben möchten.

00:16:52: genau und dann habe ich das nach und nach sozusagen für mich so herauskristallisiert.

00:16:58: es war ein Prozess und der ging lange.

00:17:01: und ja jetzt bin ich irgendwie ganz happy dass ich eben da Frauen unterstützen darf, damit sich in so eine innere Balance auch zu kommen.

00:17:12: Weil es hat ganz viel mit unseren inneren Systemen auch zu tun wie wir damit umgehen und wie stark wir auch sind in diesem Dreieck.

00:17:22: Das ist Familie, Job, eigene Erwartungen usw.

00:17:25: Genau das beschäftigt mich sehr und möchte da noch ganz viele Frauen helfen und die unterstützen.

00:17:32: Du machst das jetzt mittlerweile hauptberuflich?

00:17:38: Was ist dir denn aufgefallen?

00:17:39: Waren das immer ähnliche Herausforderungen, waren es immer die fünf Klassiker wo du sagen kannst.

00:17:46: Das sind so die Probleme was sich bei Frauen konzentriert

00:17:49: also Die herausforderung sind tatsächlich sehr individuell aber trotzdem sind die strukturellen Rahmenbedingungen immer die gleichen an die die frauen Stoßen.

00:18:00: Also es gibt zum Beispiel Frauen, die eine große Unsicherheit zB verspüren aufgrund ihres Umfeldes weil sie in einem umfeld leben indem im Berufstätige Mütter eher weniger Wert haben, weil sie sich eben aus deren Sicht nicht genug um die künder kümmern.

00:18:19: ich hatte auch schon Kundinnen, Ja, mit ihren Kindern eben auch Herausforderungen haben.

00:18:24: Weil ihr zum Beispiel das Kind sehr krank ist und die da eine innere Stärke brauchten oder auch in ihrer Karriere irgendwie auf einem Level waren vor den Kindern was richtig toll war.

00:18:38: dann die Kinder kamen auch da zum Beispiel Trennungsgespräche mit dem Arbeitgeber stattgefunden haben Und der Selbstwert damit so runter ging dass sie gesagt haben ja Ich will doch eigentlich gar nicht eine stumpfe Teilzeitstelle ausführen, sondern ich will eigentlich Karriere machen.

00:18:52: Aber wie kriegt das hin?

00:18:53: Weil es sind so viele Einflüsse irgendwie ... Ich hab das Gefühl, ich seh mich selber da gar nicht mehr und das Thema natürlich Zeit für sich selbst finden ohne schlechtes Gewissen und sowas.

00:19:02: Das sind ja auch Dauerthemen die berühren und wie man eben auch mental sozusagen das alles irgendwie gewuppt bekommt weil das wirklich ne Herausforderung ist.

00:19:13: gerade so Ja, in dieser Lebensphase, in der wir den Job haben.

00:19:18: Die Kinder klein sind und da so viel auf uns niederprasselt, dass wir da gut durchkommen.

00:19:26: Und es dauert ja eben ein paar Jahre.

00:19:27: also ich finde das ist auch schwierig zu sagen ja nur eine Phase aber was ist ne lange Phase?

00:19:31: Und manche Frauen gehen daran zugrunde und wir hatten zwei jahre Pandemie in denen die Frauen soviel gewuppt haben und manche haben sich davon tatsächlich nicht erholt als es ist so.

00:19:43: Ich hatte eine Vorbereitung zu unserem Gespräch darüber nachgedacht, was bei mir so die klassischen Herausforderungen sind bzw.

00:19:51: ich hab's stolper fallen gesagt in die ich tappe tatsächlich.

00:19:55: Das ist zum einen und auch über sprechen wir ja heute das Thema Schuldgefühle gegenüber anderen und gegenüber mir selber.

00:20:04: dann das nächste ist so fehlender Stolz auf das, was ich bereits geleistet habe und vielleicht auch aktuell leiste dann ein schlechtes Gewissen gegenüber eigentlich, gegenüber allem.

00:20:16: Ich kann gegenüber allen einen schlechtes gewissen haben.

00:20:18: Dann dieser Druck, verschiedene Themen am Laufen zu halten also die Bälle im Prinzip in der Luft zu halten.

00:20:24: Man hat den Job man hat das Sozialleben mit den Kindern und noch Geburtstage und vielleicht noch irgendwie Familienfeste.

00:20:32: Dann ist da auch hier noch ein Event was vielleicht mit unterstützt werden soll.

00:20:35: In der Schule sind noch irgendwelche Sachen und dann bin ich ja auch noch selber irgendwie dran.

00:20:40: Und das geht so einher mit dem Punkt, dass ich alle anderen an Platz einsetze um mich irgendwo am Platz einen tausend.

00:20:47: Das ist halt auch so eine ganz klassische Thema wo ich auch immer wieder kopfüberein stürze und immer alles bis zum Rand der Erschöpfung also immer noch ach das krieg' ich noch hin, das kriege ich nochhin und eigentlich...und da bin ich tatsächlich stolz auf mich.

00:21:02: Ich höre dann mittlerweile schon diese kleine Stimme am Reike.

00:21:04: Das ist gerade wirklich ein Ticken zu viel, du solltest jetzt vielleicht doch mal Pause machen.

00:21:09: Aber immer dieses wieder an den Rand der Erschöpfung gehen und drüber hinaus.

00:21:13: Weil das muss ja noch gemacht werden!

00:21:17: Ja, da sind tatsächlich so diese Fallen in die ich trampel mit Vorliebe

00:21:21: Ja, klassisch auch.

00:21:23: Also ich hab schon mal einen Workshop zu diesem Thema Burn On eben gehalten, dieses Dauerbrennen.

00:21:28: also es gibt ja Burn Out und Burn On ist praktisch so ein bisschen wie eine Vorstufe und das ist so ein Dauer-Brenn dieser Spagat über dem Abgrund du darfst nicht lockerlassen, du darf's nicht locker lassen.

00:21:39: Du musst permanent sozusagen diese Spannung halten genau und das kann ganz viel Lebensfreude kosten.

00:21:44: Das ist immer das was ich

00:21:46: schade

00:21:47: finde weil wir uns diese Lebensfreunde nehmen und diese Energie auch gar nicht haben, um das Leben wirklich bewusst zu genießen.

00:21:58: Das berührt mich manchmal auch so sehr.

00:22:00: Ja, dass ist dieses Durchrasen- und Hetzen... Es ist tatsächlich auch wirklich so ... Ich hatte das zum Beispiel jetzt am Montag war es.

00:22:10: Morgens der Wecker klingelte.

00:22:11: ich habe mir mein Handy genommen und hat mir erst mal direkt, auch im Übrigen nicht gut aber direkt mein Handy aufgenommen, Kalender auf und hab meine To-dos für den Tag eingetragen.

00:22:20: Es waren nicht viele, es waren glaube ich so fünf auf der Liste.

00:22:24: Aber es waren halt welche die lange dauern und dann war das ... Ich war dann so drin, ich hab irgendwann gemerkt, gegen drei, zehn, vierzehn Uhr, du solltest erst mal was trinken?

00:22:32: Also ich hatte noch nicht mal was getrunken und vielleicht auch meine Pause machen, aber ich war in diesem Fluss und da war einmal dieser Ärger jetzt da.

00:22:39: Jetzt will ich das schaffen!

00:22:39: Ich habe mir das ja jetzt aufgeschrieben und ich mach dann immer so, ich lösche dann die Tudus aus meinem Kalender, dass am Ende nichts mehr da ist und mich gut fühle und bereinigt fühle.

00:22:47: Mein Kalender ist wieder sauber.

00:22:49: im Übrigen Standest du da auch die ganzen Fragen, die ich dir sozusagen in der Vorbereitung geschickt habe?

00:22:55: Und ich hab's nicht geschafft.

00:22:56: Du wirst es nicht glauben ... Ich war den gesamten Nachmittag so frustriert und verärgert, dass ich das nicht geschafft haben.

00:23:03: Es ist total gaga!

00:23:04: Und ich wusste genau bereiket, du musst jetzt Pause machen.

00:23:08: Aber ich war wie angefixt.

00:23:10: So wie du es gesagt hast, ich hab gebrannt.

00:23:13: Ich war auch guter Dinge.

00:23:15: Also, ich war auch richtig so, ah, das mach' ich jetzt, das schaff', ich kriege das hin... Hab noch bis die Kinder holen, aber da hab ich das alles geschafft.

00:23:22: Ich bin die Beste und dann bin ich wie ein Luftballon so zusammengeschmutzelt.

00:23:29: Und wie ging's dir am nächsten Tag?

00:23:31: Am nächsten Tag?

00:23:32: tatsächlich ging es mir ganz okay.

00:23:33: Weißt du was ich dir mich gemacht hatte an dem Montag?

00:23:36: Ich war mit unserer lieben Freundin verabredet nach der Schule Und habe gesagt, ich schaffe es erst eine halbe Stunde später.

00:23:43: Ich brauche noch mal zehn Minuten für mich und bin nach Hause.

00:23:46: Und habe mich auf meine Fakir-Matte gelegt die mir diesen fiesen Stacheln – ich weiß nicht ob du die kennst!

00:23:51: – und hab mir so meditative Musik angemacht, hab mich dann da draufgelegt einfach nur zehn Minuten und ich glaube das hat wirklich geholfen um runterzukommen.

00:24:02: Es waren wirklich zehn Minuten, ich hatte Flugzeugmodus an, nur diese Klänge im Hintergrund... ...und hab mir da wirklich zehn minuten was Gutes getan.

00:24:10: Deswegen glaube ich, dass es mir dann auch ab dem Abend hin gut ging und nicht ... Ja, dass ich dann irgendwie zum Zerreisen gespannt bin.

00:24:19: Und die Kinder anknurren bei was weiß ich, wenn sie die Hose im Flur fallen lassen und nicht bis zum Wäschekorb schaffen.

00:24:27: Tatsächlich ging's mir deswegen ganz gut aber es gibt da andere Tage, da komme ich morgens am nächsten Tag nicht aus dem Bett.

00:24:33: Da sind die Gliederschweren den Tag über dünn heute tatsächlich.

00:24:41: Bei sowas immer ganz gerne empfehle, ist tatsächlich sich eine Aufgabe für den Tag rauszusuchen und diese Aufgabe zu der Aufgabe sozusagen zu ernennen die dich an diesem Tag zufrieden macht.

00:24:54: Also die eine sozusagen... Die eine Aufgabe wenn ich die erledigt habe dann bin ich mit mir zufriedenen und alles andere ist Bonus damit du einfach auch dieses Gefühl bekommst.

00:25:05: Ich bin stolz auf mich und ich hab was geschafft.

00:25:08: Frauen neigen ja total dazu, alles irgendwie so runterzumachen.

00:25:13: So was sie selber tun ... Ach das ist doch selbstverständlich.

00:25:16: Na ja kein Problem!

00:25:17: Das ist doch normal.

00:25:19: Ist es nicht verdammt noch mal?

00:25:22: Also ich meine du erhältst da auch zwei kleine Lebewesen am Leben jeden Tag für dass die ... ziehst die ordentlich an.

00:25:29: Die sind sauber und gekämpft keine Ahnung was Und hast dafür allein kannst du dir wirklich auf die Schulter klopfen.

00:25:35: bitte tu es.

00:25:38: Ich gebe mir Mühe.

00:25:39: Ja, ich hab dann auch so im Nachgang gedacht, warum habe ich das nicht geschafft, Celina die Fragen zu schicken?

00:25:44: Warum?

00:25:44: Das war mich auch wichtig und ... Dann hab ich aber gedacht, Wabba Marrega, du hast noch viele andere Themen, die plötzlich akut hochkamen, die ich dann auch noch gemacht hatte.

00:25:53: Da hab ich gedacht okay, vielleicht bist ein bisschen zu hart zu dir!

00:25:56: Also ich bin tatsächlich...ich lerne.

00:25:59: Aber ich hab's mir aufgeschrieben, das ist ein sehr guter Tipp.

00:26:02: Also, dem werde ich beherzigen und ich bin stolz auch für mich.

00:26:06: Das große Thema was wir ja von diesen Stolperfallen die ich gerade so aufgezählt hatte oder die bei mir aus den Stolberfallen sind... Was wir uns herausgepickt haben oder was ich mir heraus gepickt habe weil ich es eigentlich allum fassen finde also es trifft an jeder Ecke irgendwie auf uns zu ist das Thema Schuldgefühle Und ich hänge ja tatsächlich wirklich bei deinen ganzen Posts wirklich an deinen Lippen und lesen wir das mit Begeisterung durch den Nerv triffst, wie du dieses Thema Schuldgefühle und wie wir damit umgehen können aufarbeitest.

00:26:37: Und ja erst mal vielleicht ich bin so typisch, ich versuche erstmal alles mehr nüchtern zu erklären was verstehen wir denn unter Schuldgefühl?

00:26:44: Wie würdest Du denn Schuldgefülle definieren?

00:26:47: Also Schuldgefüll kann man ja erstmal unterscheiden in angebrachte Schuldgefälle und unangebrachte Schuldgefühlen.

00:26:56: Angebrachte Schuldgefühle sind praktisch die Gefühle, die man hat.

00:27:01: Wenn man gegen ein Gesetz verstoßen hat, gegen eine gesellschaftliche Regel also etwas was sozusagen allgemein gültig ist.

00:27:09: Also wenn du mit hundertreißig durch die Ortschaft bret hast solltest du schlechtes Gewissen beziehungsweise Schuldgefühl haben.

00:27:16: Das ist nicht in Ordnung.

00:27:17: oder wenn du was geklaut hast und dann gibt es diese unangebrachten Schuldgefüle und die basieren auf allen möglichen Regeln, die nur du kennst.

00:27:27: Die sind superindividuell.

00:27:30: und wenn du zum Beispiel ein schlechtes Gewissen dabei hast, wenn du deine Kinder eine Stunde langs Fernsehen gucken lässt, wär das vielleicht bei mir überhaupt nicht so weil ich denke ja ist nicht meine innere Regel, es ist deine Regel.

00:27:42: Und da sind diese unangebrachte Schuldgefühle und diese Schuldgefühl basieren auf ganz vielen Einflussfaktoren.

00:27:48: Das sind Faktoren von außen aber auch viel von innen.

00:27:52: Ich sage nur, das Idealbild der Mutter spielt eine ganz große Rolle und daran arbeiten wir uns ja alle irgendwie ab.

00:27:59: Und nur um festzustellen dass wir dieses niemals erreichen werden!

00:28:05: Wie sieht denn das typische Mutterbild aus?

00:28:07: Was wir in den meisten Fällen haben, wenn wir uns mit Schuldgefühlen auseinandersetzen.

00:28:12: Ich glaube nicht, dass man das so verergen allgemeinern kann.

00:28:14: Aber ich glaube, dass jeder dieses Idealbild in sich trägt.

00:28:17: Jeder ist ja Kind einer Mutter und egal ob die jetzt in der Kindheit anwesend war oder nicht es gibt sie.

00:28:23: Es gibt überall diese Frauen.

00:28:25: Und deswegen hat auch jeder sozusagen eine eigene Vorstellung davon was ne Mutter sein soll ... Oder sein sollte.

00:28:34: Und man kann dem auch ganz gut auf die Spur kommen, indem man eben diesen Satz z.B.

00:28:38: vervollständigt eine gute Mutter sollte.

00:28:42: und dann zu schreiben was sollte denn ne gute Mutter?

00:28:45: oder eine gute Mutter sollte nicht.

00:28:48: Sollte nicht schreien, sollte keine Ahnung nicht arbeiten gehen oder was auch immer da bei dir kommt.

00:28:54: Dann kommst du diesem eigenen Bild von diesem Selbstbild einer Mutter ganz gut Auf Die Spur.

00:29:01: Ich überlege gerade in den besten Fällen lieben wir ja unsere Mutter über alles.

00:29:07: Und ich weiß nicht, vielleicht glorifizieren wir sie auch?

00:29:11: Ist das dann eigentlich fast normal, dass wir das als Ideal nehmen oder ...

00:29:15: Die eigene Mutter?

00:29:17: Ja aber es gibt ja auch andere Einflussfaktoren zum Beispiel jetzt Medien und so.

00:29:21: was wenn man sich einfach mal den Körper der Frau anschaut Jetzt kann es ja sein, die eigene Mama, keine Ahnung.

00:29:27: Ganz normale Figur.

00:29:28: und dann siehst du eine Heidi Klum auf dem Laufstück acht Wochen nach der Geburt mit ihren Engelsflügeln da und denkst so hätte ich auch gerne werde ich nie haben.

00:29:41: Und das trägt auch dazu bei.

00:29:42: Es sind ganz viele Einflussfaktoren.

00:29:44: aber natürlich ist die eigene Familie immer eine Riesenprägung Und da darf man auch hintergucken und zu schauen, okay.

00:29:50: Wie bin ich selber geprägt?

00:29:52: Was hat meine Mama so gemacht damals?

00:29:54: Und wie steh' ich dazu

00:29:54: heute?".

00:29:56: Weil die haben ja alles in ihrem besten Wissen und Gewissen getan.

00:30:00: Wer sind denn diese typischen ... Ich kriege das im Freundeskreis mit.

00:30:04: Es gibt Freunde von mir, die scheinen total entspannt, alles zu nehmen.

00:30:09: Da hab ich dann gesagt, da gibts kein schlechtes Gewissen!

00:30:11: Die sind da mit sich im Einklang und mit dem was sie tun, mit voller Überzeugung... Bin ich so Geschwister im Bunde, da fühlen wir uns so vereint.

00:30:21: Wer ist denn diese typische Zielgruppe für Schuldgefühle?

00:30:24: Oh!

00:30:25: Ja, da gibt's ein paar.

00:30:27: Auf jeden Fall alles Menschen, die sehr perfektionistisch veranlagt sind.

00:30:31: Mensch ... ja genau, kannst du jetzt gleich mal abtragen.

00:30:34: Menschen mit relativ geringem Selbstwert weil die nämlich sehr kritisch sich selbst gegenüber sind und vieles in Frage stellen.

00:30:39: wenn andere Menschen dann zu denen sagen hier als Mutter solltest du jetzt aber bitte schön Nicht dein Kind, keine Ahnung.

00:30:46: Oder die Mütze nicht vergessen oder so was, dann nimmt man das sehr persönlich, wenn man nicht so einen hohe Selbstwertgefühl hat.

00:30:52: Sensible empathische Menschen gehören dazu.

00:30:55: Menschen, die ein sehr hohes Verantwortungsgefühl haben, die sich oft verpflichtet fühlen, schlechten Nein sagen können und alle, die eben nicht besonders gut Umgang mit Stress gelernt haben auch.

00:31:05: Das wird ja in der Kindheit angelegt.

00:31:08: Und als Last but not least Frauen!

00:31:12: Weil wir Frauen einfach anders sozialisiert werden als Männer.

00:31:15: Und deswegen sind Frauen sehr viel anfälliger für ein schlechtes Gewissen, also du kannst das gerne mal mit deinem Mann abgleichen, wann deren schlechtes gewissen hat und wann du ein schlechtest Gewissen hast?

00:31:25: Und wo es relativ schnell feststellen, dass der wesentlich gechillter ist in der Beziehung.

00:31:29: Da brauche ich nicht lange darüber nachdenken, das ist tatsächlich so ... Er sagt noch ganz höflich, Heike macht dich da nicht verrückt!

00:31:35: Ist doch alles halbso wild.

00:31:38: Das heißt aber, Männer sind aber nicht gefight vor Schuldgefühlen.

00:31:41: Nein... Natürlich nicht.

00:31:43: Also auch da, je nachdem wie die eben auch sozialisiert sind, sind die natürlich da auch anfällig, sage ich jetzt mal aber nicht in dem Maße wie Frauen.

00:31:51: Weil Mädchen wird ja schon von klein auf irgendwie beigebracht.

00:31:54: Die müssen sich kümmern, die müssen fürsorglich sein und wenn sie das sich sind dann werden die eben abgestraft.

00:32:00: So kannst du hier nicht so mit deiner Puppe umgehen oder so weiß ich nicht.

00:32:03: Da wird ja dann auch darauf reagiert.

00:32:05: oder es gibt auch Studien zum Beispiel dazu dass wenn Frauen relativ ... Kurz in Elternzeit gehen, dass das zum Beispiel wenn die sich später bewerben und es im Lebenslauf erkenntlich ist.

00:32:16: Dass sie da sozial abgestraft werden, dass eben Arbeitgeber eine Meinung über die haben so von wegen Karriere geil nicht fürsorglich genug

00:32:24: usw.,

00:32:27: Eigenschaften, denen zugesprochen werden und die dann dementsprechend eben auf dem Arbeitsmarkt schlechter wieder da oben dastehen.

00:32:33: Obwohl sie vielleicht das getan haben was ja eigentlich sozusagen verlangt ist so nach dem Motto fallen nicht so lange aus wenn du ein Kind bekommen hast

00:32:40: usw.,

00:32:41: aber dass es eben eine verkehrte Welt ist einfach so.

00:32:45: Da kriegt man schon wieder den Eindruck, dass egal wie du das machst, eine Partei findet immer blöd richtig Entweder gehst du relativ schnell wieder arbeiten, dann heißt es so bis eine Rabenmutter.

00:32:55: Da wird nicht geguckt wenn der Mann im Prinzip nach einer Woche nach der Geburt wieder arbeiten geht.

00:33:00: Da ist ja ein Rabenvater, sondern du bist die Rabemutter.

00:33:03: aber gleichzeitig wenn du jetzt länger als ein Jahr und nicht die Begründung hast das gab kein Kita-Platz.

00:33:08: also das wird gerade noch so akzeptiert.

00:33:09: wenn du sagst ich habe noch keinen Kita Platz erst in einem halben jahr Dann ist das okay.

00:33:14: Aber ansonsten wirst du nach einem Jahr schräg angeguckt, weil dein Kind das hat ja überhaupt keine sozusagen Kontakte.

00:33:20: Das verkümmert ja total und im Übrigen verhätschelst du das dann total?

00:33:25: Also da kommt es noch ein bisschen auf die kulturelle Umgebung auch an.

00:33:29: also ich habe auch Kundinnen aus dem südlichen Deutschland

00:33:33: Ja, genau.

00:33:34: Da ist das noch mal ganz anders ehrlich gesagt.

00:33:36: also da ist es eher normal dass Frauen lange zu Hause bleiben und da ist wieder andersrum sozusagen dass Frauen die eben schnell wieder arbeiten gehen können wollen oder die eben auch so eine Teilzeit zum Beispiel haben die der Vollzeit nahe kommt Dass sie dann eben schräg angemacht werden.

00:33:53: und so wie kümmert sich nicht genug um dein Kind?

00:33:55: Also das ist sehr unterschiedlich.

00:33:57: aber wir jetzt hier im Berlin oder Norddeutschland, da ist es eher normal.

00:34:02: Ein Jahr ist sozusagen der Standard, der Vater maximal zwei Monate und über alles andere wird komisch

00:34:09: geguckt.".

00:34:10: Ja also ich komme ja gebürtig aus Sachsen-Anhalt und da ist das glaube ich genau das gleiche.

00:34:15: Ich würde auch von Thüringen und von Sachsen behaupten wollen dass du da komisch angeguckt wirst wenn du sagst dein Kind ist jetzt anderthalb und du hast es noch zu Hause und du möchtest erst arbeiten wenn das Kind dann drei Jahre alt ist?

00:34:26: Geht ja

00:34:26: gar

00:34:27: nicht.

00:34:27: Ist du die Übermutter?

00:34:28: Ja, dann hast ... Dann stehst du ja nicht für dich ein und dann verlierst du dich ja komplett.

00:34:36: Aber kann man denn sagen, generell sind Schuldgefühle schlecht oder hat es trotzdem doch irgendwie was Positives?

00:34:42: Ja.

00:34:42: Also, Schuldgefühl sind natürlich auch dazu da sozusagen den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu regeln.

00:34:49: Wie ich von gesagt habe, wenn es Gesetze gibt oder so moralische Regeln, die einfach gelten Und du verstößt dagegen, dann solltest du ein Schuldgefühl haben.

00:34:58: Es gibt ja Menschen die dazu nicht so fähig sind und die landen dann hoffentlich auch irgendwie im Gefängnis oder so, weil sie eben da keine Empathie einfach haben.

00:35:07: aber normalerweise sind Schuldgefühle auch Anzeige dafür dass du gegen Regeln verstößst und es kann auch sein das es zum Beispiel Regeln sind vielleicht jetzt nicht von außen auf doktriert sind, aber wo du spürst, dass sie dir nicht gut tun.

00:35:23: Zum Beispiel wenn du rauchst oder so was?

00:35:26: Oder wenn du jeden Abend keine Ahnung im Kopf voll Schokolade ist oder sowas, dann sind das ja auch Dinge, wo dann vielleicht sich dein Gewissen meldet und sagt so ... Meinst du, das ist so gut!

00:35:38: Und dann hat es auch eine Warnfunktion sozusagen.

00:35:40: also es gibt nicht nur schlechte Schuldgefühle sondern es gibt auch Schuldgefülle die durchaus nützlich sind.

00:35:44: In dem Zusammenhang Schuldgefühl und schlechtes Gewissen Ist das ein und dasselbe?

00:35:49: Ich würde sagen, nein.

00:35:50: Also ich habe mal geguckt, ob es da jetzt tatsächlich so eine Definition sozusagen gibt aber das wird eigentlich mehr oder weniger in einen Topf geworfen.

00:35:58: Aber ich würde tatsächlich sagen, das schlechte Gewissen ist eben dieses Anzeichen Da ist irgendwas, du verstößt gegen irgendetwas.

00:36:05: Ob es jetzt eine innere Regel ist Oder eine von außen auf erlegte Regel ist egal, aber das ist so dieses Acht.

00:36:12: Ich muss erst mal gucken, wie ich damit umgehe.

00:36:14: Und Schuldgefühle können durchaus tiefer gehen und die können ja auch vererbt sein, wenn wir nur an die deutsche Schuld denken.

00:36:22: Das sind Dinge, die über Generationen vererbzt sind.

00:36:26: oder ganz tiefe Schuldgefühl ... Wenn man eben etwas getan hat was man nicht hätte tun sollen, die schwer mit Schuld einhergehen oder sich vielleicht mit einem Menschen irgendwie nicht mehr ... ausdönen konnte oder irgendwie sowas.

00:36:42: Ich glaube, Schuldgefühle können noch mal richtig tief gehen und wie gesagt auch vererbt werden.

00:36:48: also das ist jetzt nur meine Interpretation von dem was ich jetzt so gelesen habe.

00:36:53: so würde ich das einfach interpretieren also das schlechte Gewissen und dann folgen Schuldgefühl und diese Schuldgefüle können eine ganz unterschiedliche Qualität haben.

00:37:04: Es sind ja oftmals Frauen, die Frauen schlechtes Gefühl geben.

00:37:08: Die uns Schuldgefühle einreden wenn es jetzt um das Thema Kinder geht oder arbeiten oder Kleidungsstil oder wie auch immer.

00:37:16: aber dann ist es doch im Grunde so.

00:37:18: es sind nicht die anderen Frauen die mir diese Schuldgefüle verursachen sondern es führt immer zurück auf was in mir drin ist also was bei mir verankert ist für Glaubenssätze für Werte für Einstellungen zu einem bestimmten Thema.

00:37:32: letztendlich Gebt mir nur den Impuls, die Frauen oder auch immer?

00:37:36: Genau.

00:37:37: Und du bewertest es und ich bewerte es aufgrund deiner eigenen Einstellung sozusagen also in welcher Einstellung dein System läuft.

00:37:48: Also genau dazu gehören Glaubenssätze, Werte ganz wichtig.

00:37:52: Werte können auch ganz krasse Konflikte innere, Konflichte auslösen.

00:37:58: deine Prägung Dein Perfektionismus vielleicht, die innere Kritikerin.

00:38:02: Genau das gehört alles dazu.

00:38:03: So was machen wir jetzt damit?

00:38:04: Also wie gehen wir mit den Schuldgefühlen um?

00:38:07: Wir sind da nicht weg damit!

00:38:09: Genau, Tonne auf, Schuldgefühle rein ... Wenn es so einfach wäre, besonders ärgerlich ist ja doch dass wir oftmals auch spüren, dass die Schuldgefühl da eigentlich Quatsch ist.

00:38:21: Man sagt ich muss wieder gar nicht dafür schuldig fühlen, dass ich heute Abend in Mädels Essen gehe und mein Mann bleibt zu Hause bei zwei Kindern weil Das steht mir da auch mal zu, alle sechs Wochen.

00:38:32: Das weiß man!

00:38:33: Aber ärgerlich ist es doch, dass man's trotzdem nicht spürt?

00:38:35: Also ... Selina, hilf uns.

00:38:37: Hilf uns ja.

00:38:39: Wir reden jetzt mal über diese unangebrachten Schuldgefühle sag ich jetzt mal.

00:38:44: Nicht nur den Verkehrsunfall oder den Einkaufswagen gegen den Mercedes-Benz.

00:38:51: Da decken wir drüber nach.

00:38:53: Ja genau.

00:38:55: Es gibt natürlich Möglichkeiten.

00:38:56: und das was du gerade beschrieben hast Wo du sagst, kognitiv ist dir das klar?

00:39:02: Das ist eben tatsächlich das Problem.

00:39:04: Weil deine kognitive Ebene dringt nicht in dein Unterbewusstsein und wir brauchen das Unterbewusstein an Bord damit es uns nicht ständig den Mittelfinger zeigt wenn wir sagen wir wollen jetzt hier keine Ahnung keine Schokolade mehr essen und das unterbewusst sein sagt nee nee nee doch wollen wir so weil das ist das unterwuchser müssen wir einfach ins Boot holen.

00:39:27: und da gibt es verschiedene Möglichkeiten.

00:39:30: Unser Unterbewusstsein reagiert zum Beispiel sehr gut auf Bilder, alles was so visuell ist und deswegen kann man sich das supergut zur Hilfe nehmen.

00:39:37: also man könnte zb als ersten Schritt erstmal sagen was möchte ich überhaupt?

00:39:43: ne?

00:39:44: Ich sage mal eine Beispiele-Situation.

00:39:46: Du hast zum Beispiel...ich nehme jetzt nicht die Schwiegermutter, ich nehme jetzt die grießkrimiige Tante.

00:39:52: Die Schwiegermutter muss sonst immer herhalten.

00:39:55: Nein, du hast irgendeine kriscremige Tante und die ist irgendwie alleinstehend.

00:39:59: Und die kommt jetzt hier keine Ahnung alle zwei Wochen zu euch am Samstag zu besuchen.

00:40:02: Du denkst schon immer jedes Mal ... Eigentlich hab ich keinen Bock drauf.

00:40:07: Du spürst es nicht?

00:40:08: Also das ist irgendwie belastend.

00:40:10: Die bringt schlechte Laune.

00:40:12: Du musst dir Zuhause irgendwie Platz schaffen für die.

00:40:15: Und kannst gar nicht die Zeit zu verbringen, wie du das möchtest.

00:40:17: Das macht dir keinen Spaß.

00:40:18: Aber gleichzeitig hast du ein schlechtes Gewissen?

00:40:21: Weil wenn du die jetzt nicht mehr einladen würdest oder die nicht mehr vorbeikommen könnte, dann wär die ja alleine!

00:40:27: So... Das sind ja so Situationen, die so alltäglich sind.

00:40:30: Du kannst auf alles übertragen.

00:40:32: Dann wäre der erste Schritt sich erst mal zu überlegen was will ich denn überhaupt.

00:40:35: Also dieses Vorhaben, was du hast sozusagen in Worte zu fassen und dann im zweiten Schritt brauchst du ein Bild, was den Zustand symbolisiert, den du haben möchtest.

00:40:49: Also nehmen wir mal an ich hatte immer eine Kundin die wollte zum Beispiel eben auch so dieses Thema Gelassenheit viel stärker haben und da nicht so ein schlechtes Gewissen spüren.

00:40:59: Und Gelassenheid war für sie z.B.

00:41:02: als Symbolbild.

00:41:03: ihr Hund der Hund kann sich überall hinlegen der Dämmer davor sich hin gechillt auf dem Sofa legt er sich hin und ist erstmal völlig völlig zufrieden, voll im Moment und genießt sozusagen sein schönes Hundeleben.

00:41:19: Also für sie war so zu sagen dieses Bild von ihrem Hund das Ressourcenbild in Anführungsstrichen also dass du eben etwas hast ein Zustand der dir symbolisiert, ja das will ich, das will Ich kann es ja mal selber überlegen was so für dich so ein Bild wäre.

00:41:34: oder ein Bild vielleicht von dir.

00:41:36: im Urlaub wurde dich so gut gefühlt hast, wo du alles loslassen konntest und gedacht hast da war ich so entspannt.

00:41:43: Und dann kannst du dir zum Beispiel eine Silhouette deines Körpers auf ein Bild malen.

00:41:49: Nimmst einen A-Vierblatt und malest die Silhouette deinem Körper irgendwie auf das Blattpapier, und males da rein wie du dich fühlst wenn du dieses schlechte Gewissen hast.

00:42:00: also zieht sich mein Magen zusammen drückt mir das die Schultern runter habe ich Kopfschmerzen wird mein Hals eng und du versuchst es so in dieses Bild rein zu zeichnen, in dein Körperbild wie sich das anfühlt.

00:42:15: Kannst mit Farben arbeiten?

00:42:16: Mit Pfeilen arbeiten oder Strichen arbeiten irgendwie so.

00:42:21: Wie gesagt, das Gehirn braucht Bilder!

00:42:24: Dann hast Du das da reingezeichnet und dann nimmst Du Dir nochmal das Bild was Du eben vorher rausgesucht hast Was diesen guten Zustand bildet.

00:42:32: also nach dem schlechten zustande einmal schütteln habe ich vergessen.

00:42:35: Einmal schüllen und weg damit so.

00:42:36: aber wir brauchen das einfach für die symbolisierung.

00:42:39: Und dann nimmst du dieses Bild was du dir vorher ausgesucht hast.

00:42:41: mir nehmen jetzt mal das hundebild keine ahnung.

00:42:43: charlie liegt ganz entspannt auf der Decke Und schaust mal, wie sich das in deinem Körper anfühlen würde wenn du diesen Zustand einnimmst.

00:42:53: Da gehen die Schultern vielleicht nach oben und nach hinten.

00:42:56: Du atmest leichter.

00:42:59: Du spürst vielleicht so einen Kribbeln im Bauch.

00:43:03: Keine Ahnung.

00:43:03: also es gibt ganz viele oder deinen Herz geht auf weiß ich nicht.

00:43:07: Also kannst immer gucken wie sich für dich anfüllen kann.

00:43:10: da gibt's auch keinen richtig und kein falsches ist total unterschiedlich.

00:43:13: So.

00:43:14: dann zeichnest du wiederum in eine andere Silhouette deines Körpers diesen Zustand ein.

00:43:19: Wie fühlt sich das an?

00:43:22: Dieses kannst Du auch wieder mit Farben wunderbar arbeiten, mit Symbolen, mit Strichen, mit Pfeilen und dann guckst Du mal wo in Deinem Körper bist Du denn da kribbelt es.

00:43:33: vielleicht simuliere Sie eine kleine Punkte des Krippeln oder so aber ich glaube da fällt dir was ein.

00:43:36: also es geht ja nicht darum dass das unbedingt schön ist.

00:43:40: Und dann hast Du praktisch diesen Zustands in diesem Bild drin Und kannst den jetzt wieder auf deinen Körper übertragen.

00:43:48: Also dein Körper ist sozusagen das Tool, um dieses Visuelle zu übertragen und dann hast du eben den Vorteil dabei dass dein Unterbewusstsein an Bord ist.

00:44:00: und dann kannst Du das üben und das solltest Du auch.

00:44:03: und Du kannst dann zum Beispiel dieses sagen wir als Hundebild, als Anker auch benutzen.

00:44:08: Dann machst du dir dieses Hunde-Bild irgendwo an dein Badezimmer spiegeln oder in den Kühlschrank oder keine Ahnung was und immer.

00:44:15: wenn du das anguckst nimmst du diese Körperhaltung ein und etablierst damit auch den Gefühlszustand deines Körpers.

00:44:21: Ganz wichtige Frage kommt dann die Tante trotzdem?

00:44:25: Das kann sein dass sie noch kommt aber du wirst mehr und mehr durch diese Übung feststellen dass du dieses schlechte Gewissen einfach nicht mehr hast, wenn du jetzt entscheiden würdest, Tante heute nicht.

00:44:38: Es geht darum dieses schlechte Gewissen loszuwerden und durch die Überschreibung des Zustandes mit diesem neuen positiven Körperbild wirst du es schaffen deiner Tante freundlich Einhalt zu gebieten und das auszuhalten, wenn sie nicht kommt.

00:44:54: Mache ich das für jede einzelne Situation oder kann ich das einmal machen?

00:44:59: Für allgemein Schuldgefühle, die immer wieder mal habe, die immer wieder hochkommen.

00:45:04: Muss ich das wirklich für jedes Einzeln machen?

00:45:07: Du kannst es auf jeden Fall versuchen, wenn du einen Zustand findest, der sich für dich gut anfühlt und das Schritt-für-Schritt durchexassierst, dass du mit diesem Zustand schon ganz viele Situationen für dich klären kannst.

00:45:23: Also dieses Ankan und dieses körperliche funktioniert supergut auch für verschiedene Situatione.

00:45:30: Ich probiere das aus!

00:45:31: Also, alle die zuhören ihr macht bitte mit und ich möchte Feedback haben.

00:45:36: Das funktioniert.

00:45:36: Ja, ich auch!

00:45:39: Die nächste Folge werde ich dann von meinen Erfahrungen berichten ob das geklappt hat.

00:45:43: aber ich kann mir das sehr gut vorstellen dass man sich im Prinzip so ein bisschen eine Reset-Taste drückt.

00:45:51: So ne Erinnerung?

00:45:52: Das ist wie so Ne Erinnering an was du eigentlich möchtest.

00:45:57: Ich überlege gerade woher ich das so n bisschen kenne... Ich kenne das tatsächlich nur, dass ich es mit Düften versuche zu machen.

00:46:06: Dass wenn ich irgendwie angespannt bin oder mich gestresst fühle oder traurig oder wie auch immer... ...dass ich dann immer bestimmte Düfte habe, was ich, sei es ein Parfüm oder irgendetwas,... Was ich dann rieche und wo ich merke, damit geht's mir besser.

00:46:19: Ich will das irgendwie damit assoziere.

00:46:21: Also ich hab so einen Parfum.

00:46:22: Das erinnert mich total an meine Zeit in China.

00:46:24: Und das macht mich bis heute noch glücklich.

00:46:26: Wenn ich das riech, fühl' ich mich gleich.

00:46:29: viel gestärkter tatsächlich.

00:46:30: Ja, das ist ein super Hinweis noch mal denn unsere Sinne beeinflussen da ja ganz ganz viel und wir können natürlich verschiedene Sinneseindrücke miteinander verknüpfen.

00:46:40: also du kannst zum Beispiel wenn du dieses Bildmals von deinem positiven Körperzustand ein schönes Lied dazu anhören weil auditiv es natürlich auch viel möglich oder eben diesen Duft dazu.

00:46:51: genau dass verknüpfe das alles miteinander.

00:46:53: also damit kann man auch sehr gut ankern Zustände sozusagen hervorrufen.

00:47:01: Ich bin zum Beispiel ein sehr auditiver Mensch, das heißt ich zum Beispiel kenne immer noch so Hörbücher oder sowas die an einem bestimmten Ort mal gehört habe oder wo ich eine bestimmte Straße lang gegangen bin, dass ich mich daran erinnere okay was ich da zum Beispiel gehört habe.

00:47:17: So bestimmte Lieder?

00:47:18: Ich weiß noch als beim Sohn anfing Toni Box zu hören und es gab dann den Traumzauberbaum Das sind dann bestimmte Lieder.

00:47:27: Und ich bin ...

00:47:27: Guten Morgen, guten

00:47:28: Morgen!

00:47:29: Ganz genau.

00:47:31: Bei mir ist es das Regenlied und das bringt mich immer wieder zurück nach Weisenfels in unsere alte Wohnung ins Kinderzimmer, in mein Schrankbett.

00:47:40: Dann liege ich und höre mit meinem Bruder an.

00:47:45: Der einzige Sinn der da wirklich die Krux ist und gefährlich ist tatsächlich mit Essen oder?

00:47:50: Denn das machen wir abends dann Wenn es besonders gemütlich ist, dann noch ein Glas Wein und ein Stück Schokolade.

00:47:57: Dass man das damit verbindet?

00:47:59: Ja ... Aber ich glaube, dass hat nicht so viel Mit-Sinn zu tun, sondern mitzutun, dass du das Gefühl hast, du entspannst dich damit.

00:48:06: Und dass du keine andere Methode in dem Moment hast, dich zu entspannen.

00:48:11: Dein vegetatives Nervensystem sozusagen runterzufahren.

00:48:15: Alkohol und Schokoladen können helfen aber wenn das ein Dauermittel ist, muss man sich andere Dinge überlegen.

00:48:23: Ich kenne viele Frauen, die tatsächlich diese Herausforderung haben und ich habe sie selber sehr viele Jahre gehabt.

00:48:32: Also ich kenn das total gut!

00:48:34: Das ist aber Gewohnheitsbildung.

00:48:36: Da können wir noch mal extra drüber sprechen über Gewohnheizbildung.

00:48:38: Oh ja...

00:48:39: bin nicht dabei.

00:48:42: Es ist phasenweise.

00:48:43: da lockt dann doch immer nach ein Stück Schokolade wenn man dann abends auf der Couch sitzt.

00:48:48: Ist tatsächlich fasenweise, es ist nicht immer ... Alkohol ist das nicht bei uns.

00:48:52: Das ist jetzt nicht so wichtig, aber ja, das Stückchen Schokolade tatsächlich.

00:48:58: Ich hatte dir auch erzählt, dass es bei mir ein kleiner Gnome ist auf der Schulter, dass wenn ich was tue oder eben etwas für mich tue und nicht meine Kinder oder mein Mann oder die Arbeit, der mir dann immer wieder sagt hey, das ist nicht richtig, das kannst du da nicht machen?

00:49:14: Was kann ich denn ad hoc tun, um den Mund zu verbieten?

00:49:18: Wie kann ich das in dieses Adhoc-Gefühl wegbekommen.

00:49:22: Mhm ...

00:49:23: Also, wegbekommen ist ja immer so ein bisschen unterdrücken, ne?

00:49:26: Das ist meistens nicht so ... Erwischt!

00:49:29: Ja, das ist meist der Impuls, der ist ganz normal logisch.

00:49:33: Der ist unangenehm und blöd.

00:49:36: weg damit.

00:49:37: Und wir lernen das ja in der Kindheit auch häufig.

00:49:39: Unangenehme Gefühle sind blöd, die sollen weg.

00:49:42: Wir wollen schöne Gefühler haben.

00:49:44: Aber diese unangenehmen Gefühle gehören ja nun mal zum Leben dazu.

00:49:46: Also sollten wir denen auch ab und zu mal zuhören, und ich glaube das ist so... Auch wichtig da auch mal hinzuhören und zu sagen warum spricht er jetzt mit mir?

00:49:56: Was will der denn jetzt von mir?

00:49:57: Und den mal vielleicht so wie du sagst es ist ein Gnome dann hast du den ja schon super abstrahiert Dann hast du daher ja schon eine Gestalt und kannst du mit ihm sprechen.

00:50:05: Kann sie fragen was willst du jetzt von Mir?

00:50:08: Warum belästigst Du mich jetzt hier?

00:50:10: Und dann dich zur Frage habe ich wirklich objektiv etwas falsch gemacht.

00:50:15: Also bin ich zu schnell gefahren, habe ich was geklaut?

00:50:18: Habe ich irgendjemanden geschlagen oder Gewalt

00:50:20: angetan?".

00:50:20: Ja so ungefähr also das auch mal vielleicht auch ein bisschen ins Lächerliche zu ziehen.

00:50:25: und sie sagen ja komm schon Knomie jetzt genau hier und bin ich jetzt wirklich irgendwie vom Weg abgekommen.

00:50:33: Und was du noch machen kannst ist natürlich diesem Genom eine Begleiterin an die Seiten zu stellen dass es nämlich dann deine liebevolle Begleitere Und das ist so deine allerbeste Freundin.

00:50:44: Die passt auf dich auf, die streichelt dir über den Kopf... ...die haut ihr auf die Schulter wenn sie stolz auf dich ist und das ist sozusagen das kleine Gegengewicht gegen den Gnomie.

00:50:57: Ich überlege gerade noch einen schönen Namen vielleicht so Bella Gnome oder so.

00:51:01: Ja, ich habe ja so ein kleinen Club wo ich jede Woche Frauen treffe Tipps für den Alltag eben so an die Hand geben, da haben wir auch die liebevolle Begleiterin tatsächlich letztens erst gehabt und es war ganz schön.

00:51:13: Und da habe ich dir auch eine Visualisierung geführt und gesagt stell dir die mal vor und überleg mal was das ist für dich?

00:51:20: Ist es tatsächlich menschliche Charakter oder vielleicht auch ein Tier oder irgendwas?

00:51:25: wie sieht sie aus?

00:51:27: Was hat die für ne Stimme und so wirklich mal im Detail

00:51:30: vorzustellen?".

00:51:34: als deine beste Freundin zu etablieren.

00:51:36: Das ist diejenige, die immer auf dich aufpasst, die dafür sorgt dass es dir gut geht und die dich auch wohlwollend berät.

00:51:43: Und wenn dann der kleine Genomi zu dir sagt ey Marike was hast du da jetzt wieder gemacht?

00:51:47: Du kannst sich doch nicht aufs Sofa setzen sag mal siehst du den Wäscheberg gar nicht, geht gar nicht.

00:51:53: Dann kommt die um die Ecke und sagt ja pass mal auf Marike!

00:51:56: Du hast dir das jetzt echt verdient.

00:51:57: Du brauchst es dir eigentlich gar nicht zu verdienen weil du bist es dir wert nicht auf sova zu sitzen.

00:52:03: Scheiß auf die Wäsche.

00:52:04: Die ist nachher auch noch da, die rennt nicht weg.

00:52:07: und jetzt chill mal, lass es dir gut gehen, genießt die Zeit ... Und ja, hab einfach ein bisschen Spaß!

00:52:16: Ich find das ein unglaublich schönes Bild.

00:52:18: Ich versuche mir das gerade vorzustellen.

00:52:20: Weil was ist so'n Samstagmorgen sieht bei uns so aus derzeit?

00:52:26: Mein Mann zockt mit meinem Sohn gemeinsam Zelda unsere Tochter, die guckt zu oder sie spielt im Kinderzimmer.

00:52:34: Und ich starte gemütlich in den Tag und jeder macht so für sich Science.

00:52:38: Aber bevor ich mich hinsetze und frühstücke um mir mein Kaffee mache und mir das alles herrichtet, das genieße ich ja dann auch ... Das ist bei mir dann so... Ich mach dann vorher noch die Betten und noch schnell die Wäsche und noch in der Küche kurz aufräumen und am Bad vielleicht nochmal über die Armatur wischen.

00:52:57: Ach Mensch, die Brotdose von gestern noch schnell raus und in den Geschirrspüler.

00:53:01: Und dann ist schon wieder eine Dreiviertelstunde vergangen!

00:53:04: Das ist dieser Drang das zu machen.

00:53:08: Erst dann kann ich mich hinsetzen.

00:53:11: Das ist so nervig.

00:53:12: Und das Schlimme ist es, was ich vorhin gemeint hatte... Ich weiß das irgendwie auch.

00:53:18: Dann denke ich mir bin nicht zu schwach dem einfach entgegenzustehen und das dann nicht zu machen.

00:53:23: Und Weller genommen, so glauben und mich hinzusetzen?

00:53:27: Ja es kommt immer ein bisschen darauf an, glaube ich auch wie's dir dabei geht.

00:53:30: Also ich kenne es auch dass ich morgens aufstehe und sofort am Tun bin.

00:53:34: aber ich mag das eigentlich weil ich morgens irgendwie Energie habe und ist dann so mache und da auch kein Stress habe also am Wochenende vor allem und sich das für mich einfach gut anfühlt sozusagen da was zu erledigen und irgendwie etwas wegzuhaben.

00:53:50: Also wenn du aber das Gefühl hast, dass nervt dich irgendwie und du kannst es nicht anders tun weil's dich sonst extrem stressen würde dann würd ich da nochmal gucken warum dich das stresst was da so ein bisschen dahinter ist.

00:54:03: Dass du keine Ruhe haben kannst und dein Kaffee trinken kannst und dann vielleicht erst auch loslegen kannst die Dinge zu erledigen.

00:54:10: also wie fühlst du dich dabei?

00:54:13: Ist die Frage.

00:54:14: Tatsächlich ist es so...also manche macht mit tatsächlich Spaß dieses Abarbeiten und diese Ordnung dann zu sehen.

00:54:22: Dann kommt bei mir hinzu, dann habe ich das Gefühl, okay, ich hab alles einigermaßen wieder unter Kontrolle und es läuft?

00:54:27: Ich sitz oben auf ... Und wenn ich mich einfach hinsetzen würde, dann hätte ich immer so im Kopf, oh, das ist noch zu tun!

00:54:35: Das liegt ja noch rum und kann mich gar nicht fallen lassen.

00:54:39: und weiß, ich habe den ganzen Tag sozusagen frei, weißt du?

00:54:45: Ich versuche das gerade tatsächlich zu greifen.

00:54:47: Ich werde da wirklich mal morgen früh, passt ja, ne?

00:54:50: Wäre ich wirklich mal darauf achten und mal reinhorchen ob ich das tue... weil ich das so diesen Druck dahinter verspüre oder ob das einfach für mich ist um mich aufzuremmen.

00:54:59: Das ist eine gute Frage.

00:55:01: Genau!

00:55:01: Und du kannst ja vielleicht auch mal überlegen, ob es dir mehr Energie geben würde sozusagen erst den Kaffee in Ruhe zu genießen und dann die Aufgaben anzugehen.

00:55:11: Weil letztlich irgendwie liegen die ja rum, die blöden Aufgaben werden ja nicht weniger.

00:55:16: Aber vielleicht tut es dir wirklich gut zu sagen okay ich setz mich jetzt erst mal in Ruhe hin trink meinen Kaffee und ich weiß durch dieses Ritualmorgens tue ich mir was Gutes und dann habe ich die Energie richtig da durch die Wohnung zu fehleln und dies und das zu erledigen und weiß ich nicht was oder eben zu sagen, also wie gesagt bei mir ist es so dass ich morgens auch schon immer ein bisschen durch die Gegend latsche und alles mögliche mache.

00:55:41: Und es ist auch witzig weil die Gehirne von Frauen funktionieren ja anders als die von Männern.

00:55:46: wenn du dir einen Schubladenschrank vorstellst dann ist ja beim Mann nur eine Schublade auf und dann geht sie wieder zu.

00:55:52: Und bei Frauen gehen mehrere Schubladen auf, miteinander nacheinander.

00:55:57: Da ist immer was los.

00:55:58: Wenn ich zum Beispiel morgens ins Schlafzimmer gehe um mich anzuziehen, dann bin ich noch dabei ... Nimm die Mülltüte, stell die vorne an die Haustür und bin im Bad, pack noch ein bisschen Wäsche in die Waschmaschine.

00:56:09: Dann liegt da noch ein Spielzeug vom Kind rum, bring das noch ins Kinderzimmer.

00:56:13: Zwischendurch hab ich mein Handy in der Hand und schreib der Mama, wir sind pünktlich am Bus, keine Ahnung.

00:56:18: Dann bin ich im SchlafZimmer.

00:56:19: Mein Mann sagt er geht sich anziehen?

00:56:21: Geht er sich anziehen!

00:56:23: Fertig.

00:56:25: Letztendlich das, was wir eigentlich von unseren Kindern auch verlangen?

00:56:28: Ja!

00:56:29: Stell dir mal vor die würden noch zwanzigtausend Dinge nebenbei machen.

00:56:31: da kriegen wir ja jedes Mal

00:56:32: dann ... Machen das deine nicht?

00:56:37: Hör mir auf wenn ich sage zieht euch bitte an Da wird dann erst der Puppe noch der Body angezogen und gewindelt werden muss sie auch noch?

00:56:44: ach so das sind ja nach Haarschleifen die müsst ihr raus graben.

00:56:46: ah meine Finger negiert die könnte ich wieder einmal mache und dann anziehen?

00:56:50: nein natürlich Aber das stimmt.

00:56:56: Ich glaube, alle Mütter vor Spotify und Co.

00:56:57: werden gerade ganz doll nicken, wenn es alle kennen.

00:57:00: Also ich glaube ... Das wäre ganz normal.

00:57:02: Aber ich meine, das ist witzig oder?

00:57:04: Die Männer machen das eigentlich so eins abarbeiten?

00:57:07: Ja!

00:57:08: Und die leben auch, finde ich ebenfalls bei meinem Mann.

00:57:10: Es ist tatsächlich so... Gut mein Mann ist Schweizer, vielleicht noch mal eine andere Spezie.

00:57:15: Der lebt.

00:57:16: So im Moment viel mehr.

00:57:18: Der macht sich nicht so viele Gedanken, was könnte wann wie passieren?

00:57:23: Und ich bin immer diejenige, die noch alle Optionen im Kopf hat und sagt ... Also wenn du das und das machst, dann könntest du noch Plan B in der Tasche haben damit du das auch noch usw.

00:57:35: Ich hab ganz viele Jahre damit verbracht meinen Mann mit zu organisieren und es hat mich mega angestrengt erstens.

00:57:41: Und ihm natürlich auch!

00:57:42: Weil hallo wir sind in einer Beziehung da muss ich jetzt niemanden managen Und es ist mir tatsächlich schwer gefallen, das Lust zu lassen.

00:57:49: Aber mittlerweile bin ich da ganz gut.

00:57:51: Trotzdem sind meine Gedanken immer mehr in die Zukunft gerichtet als seine.

00:57:55: Das ist so.

00:57:56: Ist bei mir eins-zu-eins genau das Gleiche?

00:57:59: Also dann ... Was machst du denn den Gedanken?

00:58:02: Lass es doch einfach auf uns zukommen!

00:58:04: Wenn wir Ausflüge machen, dann überlege ich okay, wo geht man hin?

00:58:07: und wenn's regelt, wo kann man dann

00:58:08: hingehen und

00:58:09: obso?

00:58:10: und fürs Essen und ...

00:58:13: Tagt doch noch was ein!

00:58:14: Nein!

00:58:15: Wir werden was einpacken.

00:58:16: Falls wir in einen Restaurant gehen, vielleicht noch ein Buch für die Kinder.

00:58:20: Am Ende ist dann irgendwie der Puppenwagen und alles.

00:58:23: Ein

00:58:24: heißer

00:58:26: Koffer?

00:58:27: Genau!

00:58:27: Für den Halbtagsausflug.

00:58:29: Ich kenne das auch absolut.

00:58:30: Aber mit dem organisieren tatsächlich ... Da wird man schmunzeln.

00:58:34: Das war einer unserer ersten Urlauber.

00:58:36: Und ich wollte ihm die Sachen packen.

00:58:38: Meine Mama wird jetzt wahrscheinlich auch lachen.

00:58:41: weil sie das auch jahrelang gemacht hat für meinen Papa.

00:58:43: Entschuldige, dass ich das erzähle!

00:58:45: Aber ... Ich wollte es bei Joëlle tatsächlich auch machen und er hat mich so angefraucht und hat gesagt, du Marike lass das sein, das sind meine Sachen.

00:58:54: Ich mach das alleine.

00:58:56: Gott sei Dank hat er das gesagt.

00:58:57: Ansonsten würde ich wahrscheinlich ihm die Sachen packen aber ... Das wird bestimmt hoffentlich auch so sein?

00:59:03: Er packt seine Sachen, stimmt's?

00:59:05: Und du packst die Sachen deiner Tochter?

00:59:08: Bitte, bitte sag's.

00:59:09: Nein!

00:59:11: Es ist unterschiedlich, es kommt ein bisschen drauf an.

00:59:15: Manchmal leg ich Sachen schon mal zurecht fürs Kind, wenn die zusammen wegfahren.

00:59:20: Aber ganz häufig macht er das auch und er macht sich aber eine Liste ... Und hakt sie ab und ich mach das immer aus dem Kopf.

00:59:28: Das Ding ist, dass mein Mann so viel besser ... packen kann.

00:59:32: Also sprich, der ist so ein Tetris-Spieler mit allem Mögliche.

00:59:36: Alles passt irgendwie da rein in die Spülmaschine, passt alles rein im Koffer, passt alle rein ins Auto.

00:59:41: Passt alles rein wer das macht?

00:59:42: und ich bin so eher so diejenige ach komm Rinda fertig Und irgendwie funktioniert es dann nicht und deswegen ist er da so ein bisschen mehr prädestiniert dafür auch Sachen in einen koffer zu packen und ja tatsächlich unterschiedlich.

00:59:56: aber Ich kann sagen er macht's auch

00:59:59: Okay, also schade.

01:00:00: Ich hab gehofft, das wird jetzt vielleicht so ... Ja?

01:00:02: Aber das ist total witzig.

01:00:04: Joel is auch der beste Autopacker-Kofferpacker ever!

01:00:10: Also ich bin schon sehr sortiert und das hat schon alles Hand und Fuß wie ich das einpacke aber eher noch mal mehr.

01:00:17: Definitiv, er war letztes Jahr in den USA im Sommer.

01:00:20: Und er war genial, großes Lob an ihn.

01:00:24: Das muss man echt zugeben.

01:00:27: Aber... Tatsächlich, die Sachen der Kinder packe ich.

01:00:30: Wobei ich aber auch zugeben muss ... Wenn wir in die Berge fahren, er hat über den Computer eine Packliste erstellt.

01:00:38: Also so richtig professionell in Excel und in Kategorien unterteilt

01:00:42: usw.,

01:00:42: also ... Das ist doch extrem.

01:00:47: Schön!

01:00:48: Falls ihr die wollt, wir schicken sie euch zu.

01:00:51: Könnte

01:00:51: auch nutzen.

01:00:53: Wunderbar.

01:00:55: Was würdest du denn zum Abschluss, was würdest Du denn Frauen generell raten die gerne beruflich sich mehr verwirklichen möchten?

01:01:01: Die merken sie bleiben auf der Stelle stehen Ha ha dann immer mit ihrem Schicksal ist ein bisschen mit ihren schlechten Gefühlen.

01:01:10: hast Du denn da irgendwie eine Richtung die du uns geben kannst?

01:01:14: ich bin ja sehr pragmatisch veranlagt und auch Ja als Mentaltrainerin natürlich darauf bedacht, dass es einem gut geht tatsächlich und das man sich Referenz erlebnisse erschafft.

01:01:25: denn nur wenn wir etwas erleben.

01:01:28: Und etwas ausprobieren können wir darüber überhaupt Urteilen.

01:01:31: deswegen wäre mein Wunsch dass Frauen sich dann mehr ausprobiert und ist wirklich versuchen was sie eben sich wünschen auch in die Realität umzusetzen uns nicht zu sehr von diesen ganzen äußeren Bedingungen alles aufdiktieren zum müssen, weil die strukturellen Bedingungen in Deutschland sind schlecht.

01:01:52: Okay!

01:01:53: Aber daran können wir als einzelne Personen ja nichts ändern.

01:01:55: aber wir können unser Leben ja trotzdem leben und das Beste daraus machen.

01:01:58: und mein Wunsch ist es einfach dass Frauen da viel mehr für sich losgehen, die Dinge ausprobieren und sich auch selber darin erfahren und zu gucken okay kann ich denn vollzeit berufstätig sein?

01:02:09: Und fühle mich damit wohl, was ich machen will Oder ist es eben nicht das, was ich machen will?

01:02:14: Okay.

01:02:15: Es gibt natürlich Frauen, die haben jetzt nicht so eine Wahl weil sie zum Beispiel finanziell arbeiten gehen müssen und dementsprechend vielleicht nicht Teilzeit arbeiten können wenn Sie's gerne möchten oder zu Hause bleiben können bei ihrem Kind, wenn Sies auch gerne möchten.

01:02:29: aber auch die können sich ne Einstellung anereignen wo auch dieses Müssen sozusagen mehr zu einem wollen wird.

01:02:37: da kann man so viel tun.

01:02:38: Die Kraft der Gedanken, die ist so unendlich groß Einzige Lebenbewesen auf dieser Welt, die diese Möglichkeit hat und die dürfen wir halt einfach auch nutzen.

01:02:48: Schluckst du eigentlich deine eigene Pille?

01:02:50: Bist du befreit von Schuldgefühlen?

01:02:52: Ich glaube nicht dass man sich komplett befreien kann von Schuld gefühlen.

01:02:56: also ich glaube das man sehr viel tun kann um die zu mindern und bzw situationsabhängig sicherlich abzuschaffen sag' ich jetzt mal.

01:03:05: Aber ich glaube nicht, dass man komplett ohne Schuldgefühle durchs Leben gehen kann.

01:03:09: Also ich hab jetzt nur mal so ein ganz kleines Beispiel.

01:03:11: Heute Morgen in Berlin hat's wie aus Eimern geregnet und es ist Sommer... Und meine Tochter wollte nun mit Gummistiefeln losgehen!

01:03:19: So, jetzt ist sie mit Gummistiefeln in die Schule und ist ja trotzdem warm.

01:03:24: In der Schule kannst du dann deine Hausschuhe anziehen weil die haben auch noch Hausschuhe und sagt sie, nie Mama, die sind doch viel zu klein, die drücken mir.

01:03:31: Und dann habe ich natürlich als Mutter so ein bisschen, so ein kleines Schuldgefühl.

01:03:35: Weil ich so denke okay das Kind rennt jetzt den ganzen Tag in der Schule mit Gummistiefeln im Sommer durch die Gegend und kann ihre Hausschuhe nicht anziehen weil sie drücken.

01:03:43: Ich denke oh Gott!

01:03:44: Ich wusste dass sie ein bisschen zu klein sind jetzt langsam und ich hab nicht dafür gesorgt, dass rechtzeitig neue Schul da sind.

01:03:50: also da habe ich schon zum Beispiel auch so.

01:03:52: Also denke ich nicht so schön, nicht so schönen als so ein Kleines Schuld gefühlt oder Das hatte ich auch schon mal irgendwo geschrieben, dass ich ganz viele Jahre meinen Mann gegenüber Schuld gefühlt hatte.

01:04:02: Weil der auch so viel im Haushalt gemacht hat wie sehr gleichberechtig sind was ebenso die Kindbetreuung und sowas alles betrifft Und ich immer mich ständig bei dem bedankt habe Danke, dass du den Nachmittag mit ihr verbracht hast und Eis essen mit ihr warst.

01:04:19: Und danke, dass Du keine Ahnung gekocht hast oder sowas.

01:04:23: Das habe ich dann irgendwann mal hinterfragt und da bin ich auch selber mir auf die Schlichte gekommen und gesagt, ey das ist einfach diese Prägung, keine Ahnnung, dass ich das Gefühl habe es wäre mein Job oder es wäre mehr mein Job das zu tun.

01:04:35: Und er selber hat irgendwie gesagt, hör auf Danke zu sagen ist so weil es einfach keinen Grund gibt sag ich jetzt mal klar wertschätzend sich zu behandeln ist logisch muss nicht aus einem schlechten Gewissen heraus irgendwie bedanken.

01:04:49: und ja auch da.

01:04:50: natürlich arbeite ich auch meine Prägungen auf ne?

01:04:52: Das ist klar das ist ein Weg der ist nicht zur Ende und dementsprechend würde ich sagen ein schlechtes Gewissen gehört von Zeit zu Zeit Dazu, auch wenn ich zum Beispiel zu Dingen Nein sage um für mich selber irgendwie zu sorgen.

01:05:07: Dann habe ich auch zeitweise ein schlechtes Gewissen und musste auch kurz mit umgehen können.

01:05:12: Ich hab

01:05:13: tatsächlich heute Morgen vor unserer Aufnahme deine aktuellste Folge gehört Und da hattest du auch wirklich spannenden Punkt angesprochen.

01:05:23: Und zwar, dass Frauen die berufstätig sind und auch Vollzeit sind trotzdem immer noch den Druck haben für sich im Haushalt trotzdem alles schmeißen zu wollen.

01:05:33: Ja.

01:05:33: Zu einhundert Prozent.

01:05:34: Das fand ich total interessant weil das ist wirklich der Fall!

01:05:37: Ja es ist die Realität.

01:05:38: Es gibt Studien dazu.

01:05:40: also Frauen arbeiten einfach doppelt so viel im Haushalte als Männer Auch wenn sie vollzeit tätig sind.

01:05:47: weiß sie eben was ich eben auch so bisschen gesagt habe weil Sie eben das Gefühl haben das gehört zu ihnen oder weil sie ein schlechtes Gewissen haben, dass sie arbeiten gehen und dann trotzdem ihre Aufgaben im Haushalt erledigen wollen.

01:06:01: Und das möglichst gut zu machen.

01:06:03: auch wieder dieses Idealbild der perfekten Mutter kann alles, die kann arbeiten gehen.

01:06:08: Die kann den Haushalt perfekt machen.

01:06:09: Die hat wohl erzogene Kinder, die niemals heulen und wütend schreien sind noch supergut Liebhaberin und haben natürlich auch dem perfekter Körper gestehlt.

01:06:20: Bord einfach mal ansehnlich.

01:06:23: Ja, dann viel Spaß dabei!

01:06:28: Da ist noch ganz schön viel zu tun und da liegt auch noch ganz viel Arbeit vor uns.

01:06:32: weil das ist glaube ich auch nicht ... Ich glaube auch nicht dass das ausgemerzt ist mit unserer Kindergeneration.

01:06:38: Ich glaube so was trägt sich nach einer Weile fort.

01:06:41: Stichwort transgenerationale Traumervererbung wo das einfach auch mit drin ist?

01:06:46: Es gibt ja leider Studien die besagen dass das Thema Gleichberechtigung Knapp dreihundert Jahre dauert, wenn es in der gleichen Geschwindigkeit jetzt weitergeht wie bisher.

01:06:57: Aber das ist nicht nur deutschlandsbezogen sondern weltweit und wir haben ja an anderen Ländern nochmal ganz andere Rahmenbedingungen was das Thema betrifft.

01:07:05: Und Gleichberechtigung bezieht sich ja nicht nur auf Mann und Frau Sondern eben auf alle Diskriminierungsmerkmale und da gibt's einfach wahnsinnig viel noch zu tun.

01:07:15: Wir können uns davon aufhalten lassen Schade und blöd.

01:07:19: Aber ich möchte gerne meinen eigenen Einflussbereich nutzen, so gut es einfach geht um andere Frauen zu stärken, um mich selber auch zu stärkern, um ein Leben zu führen was mir gerecht wird und wo ich das Gefühl habe, dass ist auch ein schönes

01:07:32: Leben.".

01:07:32: Auf jeden Fall!

01:07:34: Ihr Liebenzuhörer und Zuhörerinn horch doch mal rein bei Happy Working.

01:07:37: Warm im Podcasts ist wirklich schön.

01:07:39: Das sind sehr spannende Themen natürlich nachdem ihr die letzte aktuellste Folge von jetzt gehört habt, das ist ja klar.

01:07:47: Liebe Silina, das war sehr schön mit dir.

01:07:49: Vielen lieben Dank für deine vielen Eindrücke und ein bisschen mich sehr gefreut.

01:07:54: Mich hat es auch gefolgt.

01:07:55: Vielen Dank für dieses tolle Gespräch!

01:07:56: Wünschte alles Liebe!

01:07:57: Danke Marike.

01:08:00: Das war Und Jetzt der Podcast mit Marike.

01:08:03: Katschmarit.

01:08:04: Schön dass du dabei bist.

01:08:05: Wenn Du auch die nächsten Folgen nicht verpassen möchtest dann abonniere mein Podcast und jetzt und aktiviere die Glocke.

01:08:11: so bleibst du definitiv auf dem laufenden.

01:08:13: Besuch mich gerne auf meiner Website www.undjetztpunkte.de.

01:08:17: Dort kannst du dich auch an meine Newsletter eintragen und erhältst regelmäßig spannende News und behind-the-scene Einblicke zum Podcast.

01:08:24: Wenn Du Fragen oder Anmerkungen zu uns jetzt hast, dann kannst du mir auch gerne eine E-Mail schreiben an halloet und jetztpunkt.de.

01:08:32: Und jetzt bis bald!

01:08:34: Deine Rehaige.

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